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#1 |
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Registriert seit: 10.05.2012
Ort: Ba-Wü, bei Pforzheim
Beiträge: 660
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Exif Datei u.a. löschen u. eigene Signatur weg?
Hallo Zusammen,
keine Ahnung ob diese/s Frage/Thema hier hingehört? Ich benötige mal wieder euer Schwarmwissen! Es ist eigentlich eine Streitfrage zwischen einen Freund und mir: Wenn ich die EXIF, IPTC und XMP Datei lösche, ist dann meine Signatur komplett verschwunden? Da gibt es auch noch u.a. eine JFIF Datei verschwindet diese auch und mit ihr meine Signatur? Bei den neuen Kameras ist auch schon ein KI Schutz integriert, wie funktioniert dieser bzw. ist er aufgebaut? Kann man ein Foto überhaupt von seiner persönlichen Signatur befreien? Vielen Dank für euere Antworten Charly
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Alles gut mit E-Mount APS-C! Küchenchef in einem Restaurant: "Ihre Fotos gefallen mir - Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe." Helmut Newton, Fotograf Geändert von charlyone (24.02.2026 um 13:12 Uhr) |
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#2 |
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Themenersteller
Registriert seit: 10.05.2012
Ort: Ba-Wü, bei Pforzheim
Beiträge: 660
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Hmm, niemand hat eine Antwort dazu?
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Alles gut mit E-Mount APS-C! Küchenchef in einem Restaurant: "Ihre Fotos gefallen mir - Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe." Helmut Newton, Fotograf |
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#3 | ||||
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Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.290
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Im Gegenteil ... zu viele Antworten und zu wenig Zeit, um alles aufzuschreiben.
Zitat:
Und was für eine "Signatur" meinst du? Grundsätzlich kann ja nichts in den Metadaten stehen, was du nicht selbst hineingeschrieben hast. Wenn du also deinen Namen nicht in der Kamera hinterlegst, keine Standortdaten speichern lässt und auch deine Bildbearbeitungs-Software keine Urheberinformationen, dann ist da auch nichts drin. Und natürlich kannst du alles auch nachträglich wieder aus den Fotos löschen. Mit Exif, XMP, IPTC und ggf. dem JPEG-Kommentar solltest du alles Relevante erwischt haben. Man darf dabei halt nur nichts vergessen. Ich habe letztens ein paar Fotos rausgegeben, bei denen ich eigentlich nicht namentlich in Erscheinung treten wollte und alle Metadaten entfernt habe – aber ich hab nicht daran gedacht, dass im Bild selber klar und deutlich mein Wasserzeichen mit Namen und Jahreszahl zu lesen war. Dann gibt es noch den forensischen Aspekt, also Informationen, die mit "normalen" Mitteln nicht zugänglich sind, aber mit genügend Aufwand eventuell herausgekitzelt werden können. Wenn man ein Bild z.B. per USB-Stick erhält, können da noch unsichtbare Datenreste dranhängen. Bei einem Download aus dem Internet dagegen sollte nach dem letzten Byte auch wirklich Schluss sein. Umgekehrt kann man natürlich auch absichtlich Dinge in einer Bilddatei verstecken (Steganografie, unsichtbare Wasserzeichen, oder in einer JPEG-Datei einfach ein beliebiger Datenblock hinter dem EOI-Marker). Zitat:
Zitat:
Zitat:
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
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#4 |
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Themenersteller
Registriert seit: 10.05.2012
Ort: Ba-Wü, bei Pforzheim
Beiträge: 660
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Hallo Usch,
Sorry, habe jetzt erst Zeit, dir für deine Antworten und Hinweise zu danken Es war eigentlich eine Streitfrage zwischen einem Fotografen und mir. Also passt in diesem Fall deine Frage: @Usch: 4. Verhindern, dass jemand eins deiner Fotos als sein Werk ausgibt? Ich erzählte ihm, dass bei einem anderen mir bekannten Fotografen ein auf Facebook oder Instagram veröffentlichtes Foto geklaut wurde! Dieser daraufhin bei sämtlichen Fotos ein sichtbares und klares Wasserzeichen quer im Foto als Schutz anbringt! Er (mit dem ich in Streitfrage lag) meinte daraufhin, dies wäre nicht möglich, da eine Signatur (Metadaten) auch in der Datei (Jpeg) hinterlegt und nicht entfernbar ist und somit klar dem Fotografen zugeordnet werden könnte. Deshalb verzichtet er auch auf ein Wasserzeichen in seinen Fotos, da dies sowieso nicht gut aussieht und schlecht für Werbezwecke ist! Meine Anmerkung dazu war, daß man diese o. g. Metadaten garantiert aus der Datei (Jpeg) entfernen kann! Usch du hast jetzt zum Schluss auch noch dies geantwortet: @Usch: Siehe meine Eingangsfrage – es kommt immer auf die Zielsetzung an. Wenn du z. B. ein Bild auf Facebook hochlädst, dann musst du sogar noch extra Aufwand betreiben, damit du für andere Benutzer als Urheber erkennbar bleibst und die Information nicht verloren geht. Ich verstehe deine Antwort so, dass die Metadaten in der veröffentlichten Fotodatei in Facebook oder Instagram automatisch nicht mehr vorhanden sind, oder!? Also macht es doch Sinn, ein sichtbares Wasserzeichen ins Foto zu implementieren, damit man es dem Fotografen zuordnen kann! Ich habe auch schon ein paar Fotos rausgegeben, bei denen ich namentlich nicht in Erscheinung treten wollte, alle Metadaten entfernt und natürlich auch mein Wasserzeichen! Deshalb weiß ich eigentlich schon, wie diese entfernt werden. Wollte mich darüber allerdings noch genauer erkundigen, ob wirklich alle entfernt sind! Vielen Dank für deine Ausführung und noch einen schönen Sonntag, Charly
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Alles gut mit E-Mount APS-C! Küchenchef in einem Restaurant: "Ihre Fotos gefallen mir - Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe." Helmut Newton, Fotograf |
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#5 | |||
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Registriert seit: 16.08.2010
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Zitat:
Damit haben sie allerdings nur ihren eigenen Kopf aus der Schlinge gezogen, denn natürlich kann jeder nach dem Herunterladen eines Fotos die Metadaten selber löschen. Zitat:
Zitat:
Wenn dein Fotografenkollege dafür Geld in die Hand genommen hat, dann sind seine Fotos geschützt, aber das gilt eben nicht allgemein. Und er hätte dann durchaus ein Wasserzeichen im Foto, nur eben ein unsichtbares.
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Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
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Zitat:
https://authenticity.sony.net/camera/de-de/index.html Aber ich werde nicht ganz schlau daraus. Klar ist, dass Profis so eine C2PA Lizenz kaufen und nutzen können. Dann steht aber auch: Zitat:
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Grüsse aus der Schweiz Hans-Peter |
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Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.290
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Zitat:
Wenn ich den Sony-Artikel beim kurzen Überfliegen richtig verstanden habe, entspricht das kostenlose C2PA-Zertifikat kryptografisch übrigens in etwa einem selbst signierten Zertifikat bei SSL. D.h. du kannst damit alle Funktionen nutzen – z.B. nachträgliche Manipulationen nachweisen – aber es ist nicht mit einem Stammzertifikat gegengezeichnet und der Empfänger deiner Bilder kann deshalb nicht überprüfen, ob nicht das Zertifikat und damit das ursprüngliche Bild selber schon gefälscht war. Der Empfänger muss also entweder dir persönlich genug vertrauen, oder du müsstest ein Zertifikat bei einer registrierten C2PA-Ausgabestelle erwerben. Das wäre dann aber sicher nicht mehr kostenlos.
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