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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Mechanische Qualität der Sony Linsen
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Alt 04.04.2009, 00:11   #1
whz
 
 
Registriert seit: 11.04.2007
Ort: Österreichische Steiermark
Beiträge: 2.819
Mechanische Qualität der Sony Linsen

Hallo in die nächtliche Runde!

Möchte mal kurz berichten: ich habe in den letzten Tagen bei meinem Stammhändler einige Sonylinsen in der Hand gehabt. Und ich bin einigermaßen enttäuscht. Die umgelabelten Minoltalinsen sind allesamt sehr billig ausgeführt um nicht zu sagen echt mieß:

2,8/20
2,8/28
2,8/50 Macro
1,4/50
3,5-4,5/24-105

Selbst das 35/1,4 hat einen wackeligen Fokusring. Ich verstehe das nicht, warum macht Sony so minderwertige Sachen.

Die neueren Linsen sind da ganz anders, besonders vom 70-400G bin ich angetan, und vom Vario Sonnar 16-35. Ich hoffe nur, Sony bringt noch einge Zeiss Linsen ala 16-35 oder 24-70 auf den Markt.

LG
Wolfgang
whz ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.04.2009, 00:28   #2
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von whz Beitrag anzeigen
Ich verstehe das nicht, warum macht Sony so minderwertige Sachen.
So richtig zufrieden bin ich auch nicht, aber ich würde sagen, dass hier gewisse Einsteigerprobleme auch eine Rolle spielen könnten. Wie Du schon sagst, das sind umgelabelte Objektive, was heißt, dass Tubus, Finish, Ringe, etc. auf die vorhandenen Objektive angepasst wurden - es also nicht wirklich eine Abstimmung der Komponenten gegeben hat.

Darüber hinaus ist das ein altes Erbe, das vermutlich über kurz oder lang abgestoßen wird und durch neue, eigene Produktionen abgelöst wird. Insofern dürfte sowohl Entwicklung als auch Anspruch etwas niedriger ausgefallen sein, als bei den neueren Objektiven, die echte Sonygewächse sind.

Vielleicht hat Sony als Neueinsteiger diesen Aspekt auch etwas unterschätzt (vgl. 16-80) und bei den neueren begriffen, dass sie anders herangehen müssen.

All das sollen keine Entschuldigungen sein, sondern nur mögliche, spekulative Ansätze.
So wirklich glücklich bin ich auch nicht, aber so richtig unzufrieden auch nicht. Ich finde es eigentlich passabel.
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 00:39   #3
whz

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 11.04.2007
Ort: Österreichische Steiermark
Beiträge: 2.819
Mich hält das vor weiteren Investitionen in das System ab. Mein Problem dabei ist, dass ich bezüglich Feeling von meinen Contax Linsen verwöhnt bin, wobei ich Dir jedefnalls beipflichte: die werden das alte wohl bald durch neue Sony Linsen ersetzen.

Und etwa beim Planar 85 hat Sony auch gewußt, wie so eine Linse aussehen muss...

LG
Wolfgang
whz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 01:03   #4
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Ich kenne von den aufgezählten eigentlich nur das 50mm /1,4, die anderen (abgesehen vom 20er) allerdings in Minolta Gewand. Wacklig oder qualitativ minderwertig fand ich kein einziges davon, die sind gemessen am Preis usw. eigentlich völlig OK. Mit MF Objektiven darf man die einfach nicht vergleichen, ebensowenig mit 1200 Euro teuren Edellinsen (ich meine das 85er) - OK, das 35er natürlich schon. Ein gewisses Spiel z.B. im Tubus oder Fokusring ist völlig normal und vor allem auch absolut unproblematisch. Speziell was den Fokusring angeht, muß man sich einfach vor Augen führen, wie der Stangen-AF funktioniert. Wer das Innenleben solcher Objektive kennt, weiß was da an Wellen und Zahnrädern für die Kraftübertragung zuständig ist - ohne ein gewisses Spiel geht das kaum. Vor allem wird dieses Spiel mit der Zeit auch größer und zwar sicherlich auch beim 85er. Da stellt sich dann z.B. auch die Frage, ob die probierten Objektive beim Händler gebraucht waren oder möglicherweise ausgenudelte Demostücke. Der Unterschied zwischen einem neuen/neuwertigen und einem häufig gebrauchten Objektiv kann diesbezüglich schon deutlich sein.

Wer auf Mechanik steht, muß sich wohl bei Leica und Co. umsehen oder halt bei Contax bleiben. Oder in Nostaglie schwelgen, denn alte Objektive (die man heute meist für'n Appel und 'n Ei bekommt) sind in Punkto Haptik, Mechanik häufig klar besser (ich habe hier auch so zwei ältere manuelle Teleobjektive aus der DDR, die wirken wie aus dem Vollen gefräst, eine ganz andere Welt). Bei AF Objektiven stehen aber andere Dinge im Lastenheft, vor allem aber ist da niemand bereit, für Metallhaptik und satte Mechanik auch den entsprechenden Aufpreis zu zahlen. Oder das Mehrgewicht in Kauf zu nehmen (ich persönlich bevorzuge -wenn ich mich zwischen zwei ansonsten gleichwertigen Objektiven entscheiden muß- z.B. auch immer das kleinere und leichtere). Das kann man sicherlich bedauern, aber wenn ich mir die -häufig auch sicherlich berechtigte- Kritik an Sonys Preispolitik so ansehe, denke ich wird da kaum noch Spielraum nach oben sein, der für bessere Verarbeitung aber wahrscheinlich nötig ist - das ist bei anderen AF Systemen ja auch nicht anders. Der allgemeine Trend geht aber mehr in Richtung leicht, klein, billig. Satt, schwer, teuer ist halt weniger angesagt. Wer diesem Trend nicht folgen will, findet entsprechende Alternativen am Markt, wenn auch nicht unbedingt am Massenmarkt, was die Preise zusätzlich hochschraubt.

Was mich allerdings auch ärgert: schlechte Qualitätskontrollen, "Bananenware" (reift beim Kunden), mieser Kundenservice, wenn es doch mal Probleme gibt u.ä. Aber das findet man (leider) so gut wie überall.
__________________
Gruß Jens

Geändert von Jens N. (04.04.2009 um 01:21 Uhr)
Jens N. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 01:10   #5
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
z.B. beim 50er Makro hat der Fokusring bei meinem Exemplar locker 1, wenn nicht 2mm mehr an Spiel als beim alten Minolta. Ein wenig Spiel finde ich nicht schlimm, das gehört dazu und ist völlig normal. Was ich nur bedauerlich finde, ist die Tatsache, dass es nicht ganz so toll ist, wie es mal war (jaja, "früher").

Aber deswegen habe ich keinerlei Zweifel an der inneren Qualität und der Zuverlässigkeit der Objektive oder der optischen Leistung. Das Haptische ist nett, aber nicht sooo wichtig (zumal es ja nur sehr begrenzt Aufschlüsse auf die innere Verarbeitung gibt), allerdings auch nicht ganz unwichtig.
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.04.2009, 01:11   #6
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
Das Haptische ist nett, aber nicht sooo wichtig (zumal es ja nur sehr begrenzt Aufschlüsse auf die innere Verarbeitung gibt)
Eben, siehe Tokina: die Objektive werden ständig für Haptik und Verarbeitung gelobt, weil sie äusserlich ja auch wirken wie Panzer. Aber dieser Schein trügt...
__________________
Gruß Jens
Jens N. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 08:42   #7
Stempelfix
 
 
Registriert seit: 09.05.2006
Ort: am schönen Niederrhein
Beiträge: 3.106
Zitat:
Zitat von Jens N. Beitrag anzeigen
"Bananenware" (reift beim Kunden), mieser Kundenservice, wenn es doch mal Probleme gibt u.ä. Aber das findet man (leider) so gut wie überall.
Bananenware! Das hast Du schön gesagt! Eigenkreation? Das habe ich ja noch nie gehört!

Grüßle, Stempelfix
__________________
Was beliebt, ist auch erlaubt!
Stempelfix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 09:09   #8
eiq
 
 
Registriert seit: 18.08.2005
Beiträge: 2.604
Zitat:
Zitat von Jens N. Beitrag anzeigen
Ein gewisses Spiel z.B. im Tubus oder Fokusring ist völlig normal und vor allem auch absolut unproblematisch. Speziell was den Fokusring angeht, muß man sich einfach vor Augen führen, wie der Stangen-AF funktioniert. Wer das Innenleben solcher Objektive kennt, weiß was da an Wellen und Zahnrädern für die Kraftübertragung zuständig ist - ohne ein gewisses Spiel geht das kaum.
Ein weiterer Grund, sich vom Stangen-AF zu verabschieden.

Gruß, eiq
__________________
Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden.
(A. Einstein 1954)
eiq ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 09:24   #9
T-Rex
 
 
Registriert seit: 08.01.2009
Beiträge: 730
Zitat:
Zitat von eiq Beitrag anzeigen
Ein weiterer Grund, sich vom Stangen-AF zu verabschieden.

Gruß, eiq
Dabei darfst Du jedoch nicht die Eigenschaften von schlechten Stangen-AF-Objektiven hinsichtlich Fronttuben und Einstellringen verallgemeinern und als grundsätzliche Eigenschaften von Stangen-AF-Objektiven deklarieren.
T-Rex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 10:30   #10
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von T-Rex Beitrag anzeigen
Nur - wie Sony mit dem 16-80 umgeht und es munter weiter verkauft, ohne in der Lage zu sein, die mechanischen Probleme im Service zu beheben
Ich zitier mal nur das hier , weil ich mit dem Rest ja übereinstimme.
Allerdings frage ich mich, was Sony sonst machen sollte? Die Exemplare werden in der Regel in einem einzigen Durchgang als Charge produziert, liegen dann im Lager und werden sukzessive abverkauft. Eine nachträgliche Änderung ist da nicht möglich. Und im Service da etwas dran zu ändern halte ich auch für sehr problematisch: da es nicht über Schräubchenjustage geht muss man neue Bauteile produzieren, Objektiv zerlegen, einbauen, zuvor noch Hunderte an Testläufen. Ich vermute einmal, dass das ein unglaubliches Verlustgeschäft wäre, das die Kamerasparte von Sony weit Richtung Minus drücken würde. Ich bin da skeptisch, ob man wirklich sinnvollerweise etwas beheben könnte.
Zumal es bei anderen Herstellern ja ähnlich wackelt...


Zitat:
Zitat von eiq Beitrag anzeigen
Ein weiterer Grund, sich vom Stangen-AF zu verabschieden.
Lieber nicht. SSM halte ich für ein Gimmick, in das ich langfristig nicht allzu viel Vertrauen habe. Wenn ich die Wahl zwischen zwei Objektiven hätte, die bis auf den Antrieb identisch sind, würde ich ohne zu zögern Stangen-AF bevorzugen.
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
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