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#1 |
Chefkoch, verstorben
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Zweieinhalb Wochen (mit der A900)
Heute ist sie endlich gekommen, die
![]() ![]() Jetzt darf ich also zweieinhalb Wochen mit dem Flaggschiff der ![]() ![]() ![]() Tag 1 Heute hat also die ![]() An meiner ![]() ![]() Sony hatte. Ein CZ 16-80/3.5-4.5 ![]() ![]() Ich muss also jetzt unterhalb von 70 mm Brennweite mit meinen Festbrennweiten fahren: Dem bereits erwähnten 14er von Sigma, dem 20/2.8 und dem 50/1.4 von Minolta. Ich hoffe aber, dass ich in den kommenden zweieinhalb Wochen die ![]() ![]() Vollformat interessiert mich vor allem unter einem Aspekt: Dem gegenüber APS-C vergrößerten Bildwinkel. Also habe ich heute mal das 14er angeflanscht. Zu mehr als drei Schnupperfotos im heimischen Garten bin ich nicht gekommen. Aber alleine der Blick durch den Sucher der ![]() ![]() ![]() Heute habe ich die ![]() ![]() ![]() ![]() Wie bei mir üblich, fotografiere ich auch mit der ![]() Anderseits: Wir reden hier von 24,6 MP-Dateien! Vielleicht sollte man die wirklich nicht in der 100%-Ansicht betrachten, wenn man noch ruhig schlafen möchte. Ich werde auf jeden Fall mal Prints mit meinem Epson R800 rauslassen. Was zählt, iss’ auf’m Papier! Martin |
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#2 |
Chefkoch, verstorben
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Tag 2
Ich habe letzte Nacht tatsächlich nicht so gut geschlafen. Aber an der
![]() Nachdem mir Sony schon ein CZ 16-80/3.5-4.5 mitgeschickt hat, habe ich diese Linse also heute Abend etwas lustlos an der 900er angesetzt. Auf dem Display erscheint sogleich ein Symbol, dass die Kamera jetzt im „Crop“-Modus arbeitet. Dann der Blick durch den Sucher. Lustig. So ähnlich muss weiland Kapitän Ahab durch sein Seerohr Ausschau nach dem weißen Wal gehalten haben. Ich habe jedenfalls noch nie zuvor beim Blick durch den Sucher das Innere der Streulichtblende gesehen ![]() Nach der Enttäuschung mit dem 14er Sigma habe ich beschlossen, heute meine Edel-Linse rauszuholen, das Sony 70-200/2.8 G SSM. Im Wohnzimmer hatten sich inzwischen unsere beiden Kater gemütlich auf der Couch eingerichtet. Ihr Fell sollte doch eine richtige Herausforderung für jeden Auflösungstest sein. Problem dabei nur das Licht: Die Couch-Ecke lässt sich nur spärlich mit zwei Stehlampen beleuchten. Immerhin keine schlechte Bedingungen für einen High-ISO-Test. So ein halbe Stunde habe ich rumgeknipst. Erst mit ISO 1600 und dem vorhandenen Funzellicht. Dann habe ich doch noch meinen 5600er Blitz rausgeholt und den Lumiquest 80-20 für ein weicheres Licht draufmontiert. Und mit ISO 200 weiter gemacht. Der Lumiquest-Bouncer funktioniert tadellos – im Querformat. Im Hochformat lenkt er das indirekte Licht nicht mehr über die Decke sonder über die Seite. Das gibt meist unkontrollierbare Schatten. Schon gestern hatte ich den Eindruck, dass die 900er im Vergleich zur ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Kommen wir zu den Bildern. Zuerst ISO 1600: ![]() -> Bild in der Galerie ![]() ![]() -> Bild in der Galerie Und ein 100%-Crop daraus. ![]() -> Bild in der Galerie ![]() ![]() -> Bild in der Galerie Und wieder ein 100er Crop Der 100er Crop der ISO-1600-Aufnahme sieht fürchterlich aus, oder? Ein wenig relativiert sich das aber bei einem Blick auf EXIFs: Das war 1/4s (Freihand, abgestützt) bei 150 mm Brennweite. Vielleicht habe ich ja keinen so guten Job gemacht, der SS (ich glaube, das dritte S lässt Sony jetzt weg) auf alle Fälle. High-ISO-RM hatte ich übrigens ausgeschaltet. Selbst, wenn das Bild noch schärfer ginge: Man sieht doch deutlich, dass das Rauschen (nach entsprechender Behandlung in Camera Raw) mehr als akzeptabel ist. Aber es ist auch typisches „Sony“-Rauschen, weich aber grobkörnig. Übrigens: Bei 300 dpi sind die Bilddaten der ![]() Zum geblitzten ISO-200-Foto sage ich jetzt mal nichts. Vielleicht nur soviel: Da habe ich ziemlich lange drauf gestarrt. Etwas besseres (technisch betrachtet), habe ich auf meinem Monitor noch nicht gesehen. Ehrlich gesagt, auf einem fremden Monitor auch noch nicht. Mit einem kleinen Problem habe ich übrigens noch zu kämpfen: Die Tiefenschärfe ist bei Vollformat im Vergleich zur APS-C-Kamera deutlich kleiner (bezogen auf den selben Bildwinkel). Da muss ich wohl in Zukunft weiter abblenden, damit auch Scottys Nase noch scharf aufs Bild kommt. Morgen und am Freitag werde ich mich kaum mit der ![]() Martin PS: Gerade habe ich die 900er in den Schrank geräumt. Dabei ist mein Blick auf das Display auf der Oberseite gefallen. Im "Einsatz" habe ich da noch nie drauf geguckt - wohl, weil ich das auch an der ![]() |
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#3 |
Chefkoch, verstorben
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Tag 3 - Pixelppeeping
Heute habe ich „getestet“. Von der Photokina hatte ich ja so ein Testposter mitgebracht, mit dem man seine Kamera und Objektive auf Herz und Nieren testen kann. Diese ganze Testerei war echt nicht lustig. Erst habe ich alles draußen aufgebaut und das Poster unter einem Sonnenschirm (= gleichmäßiges Licht) an die weiße Hauswand geklebt. Aber auf dem sandigen Putz hat das Plakat einfach nicht gehalten.
Dann also ab nach drinnen (dabei war es heute über Mittag so warm, dass ich in kurzer Hose rumgesprungen bin). Da musste ich blitzen und habe einfach nicht immer die perfekte, gleichmäßige und reflektionsfreie Ausleuchtung hinbekommen. Um es kurz zu machen: Das Auf- und Umbauen hat etwa 1,5 Stunden gedauert, die Aufnahmen waren dann in ca. 20 min im Kasten. Getestet hab ich jeweils bei Blende 2.8, 4, 5.6, 8, 11 und 16 (bei ISO 200):
Die 25-MP-Datei sah etwa so aus: ![]() Testchart Die roten Quadrate zeigen die 1:1-Ausschnitte, die ich hier präsentiere. Alle Bilder habe ich in RAW aufgenommen und in Lightroom nur die Belichtung (wo nötig) korrigiert sowie die Farbtemperatur angepasst. Und den Regler „Farbrauschen“ auf „5“ runtergesetzt. Fangen wir hinten an: Das Sony G ist bis Blende 4 an der ![]() Erfreulich für mich: Das 14er Sigma ist brauchbar – ab Blende 5.6 sogar richt gut. OK, es zeigt deutliche CAs, aber die lassen sich in Photoshop/Lightroom prima rausrechnen. Und die Verzeichnung finde ich jetzt auch nicht soooo schlimm. Richtig gut gefallen hat mit das Minolta 20/2.8. Und spitze ist das recht betagte 50er von Minolta. Grottig schlecht dagegen das alte 70-210/3.5-4.5 (was ja auch zu erwarten war). Mein Fazit nach 2 Stunden Pixelpeeping: Derzeit gibt es wohl kein Zoom, das an der ![]() ![]() Und noch etwas: Mein Blitz „Minolta 5600 HSS“ belichtet leider auch an der ![]() Etwas zwiespältig sehe ich auch die „echte“ Spiegelvorauslösung (SVA) der ![]() Morgen geht’s dann zum ausführlichen Praxistest raus ins Feld. Martin PS: Ich bin jetzt zu müde, um auch noch alle Bilder hier einzubinden. Ihr findet sie dort, wo auch auch das Übersichtsbild gespeichert ist. |
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#4 |
Chefkoch, verstorben
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Tag 4 - im Feld
Gestern war die
![]() ![]() ![]() -> Bild in der Galerie ![]() Bleiben wir bei den Fotos, die ich gemacht habe. Nach wie vor bin ich von der „Weitwinkelfähigkeit“ der 900er begeistert. Mein 20er von Minolta ist die ideale Wahl für Landschaftsaufnahmen. Dabei auch noch knackscharf und mit schönen Farben. Die Linse habe ich mal für 240 Euro bei Ebay geschossen und eigentlich nur noch als Standard „Polfilter-Immerdrauf-Objektiv“ an der 700er im Einsatz. Hier ein Beispiel: ![]() -> Bild in der Galerie @20mm Ein anderer Aspekt von Vollformat ist mindestens ebenso interessant wie der erweiterte Bildwinkel: Die (bezogen auf die „umgerechnete“ Brennweite) geringere Schärentiefe gegenüber APS-C. Dieses Foto entstand mit dem CZ 135/1.8 bei f2.0: ![]() -> Bild in der Galerie Schärfentiefe Heute ging’s dann wieder ab in die „Testklinik“: Ich habe ISO-Reihen mit der ![]() ![]() Die Ergebnisse dieses Vergleichs muss ich erst noch fertig machen. Als kleinen Vorgeschmack zeige ich hier schon einmal meinen „Versuchsaufbau“: ![]() -> Bild in der Galerie Making of ISO-Test Am Dienstag ist Stammtisch. Es wird also noch etwas dauern, bis die ISO-Testbilder kommen. Habt Geduld. Martin |
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#5 |
Chefkoch, verstorben
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Tag 5 – der ISO-Test
Wie gesagt: Gestern habe ich mal an einem kleinen Stilleben ausprobiert, wie die 900er so durch die Dunkelheit schippert. Die Bilder habe ich noch nicht fertig, ich hoffe, dass ich sie heute Abend nach dem Stammtisch einstellen kann.
Es traten also die ![]() ![]() ![]() Im Vergleich dazu wirkt der (sicher nicht schlechte) Sucher der ![]() ![]() Als echte Stolperfalle an der 900er erwies sich die standardmäßige Belegung der Abblendtaste mit der neuen Preview-Funktion. Das habe ich ganz schnell wieder umprogrammiert, so dass die Abblendtaste auf die Arbeitsblende umschaltet und sich die Tiefenschärfe kontrollieren lässt. Dumm nur, dass es jetzt keine Taste mehr für’s Preview gibt. Gerade im Studio, unter kontrollierten Bedingungen, halte ich die Funktion für nützlich. Aber Tiefenschärfe im Sucher kontrollieren und dann ein Preview-Foto schießen – das hat Sony wohl nicht vorgesehen ![]() ![]() So wie sich der Bildaufbau im Sucher der ![]() Und leider war das manuelle Fokussieren auch fast nötig: Die Anordnung der AF-Felder bei der ![]() ![]() ![]() Mehr dann heute Abend. Edit: Die Preview-Funktion habe ich wohl nicht ausgiebig genug getestet. Ausgelöst wird das Vorschaubild erst, wenn man die Abblendtaste loslässt. Beim Eindrücken schaltet die ![]() |
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#6 |
Chefkoch, verstorben
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Zwischenstand
Jetzt habe ich 2,5 Sunden lang die Bilder vom heutigen Stammtisch gesichtet. Und mit ein paar Bilder der D700 verglichen. Und ich habe 100%-Crops gespeichert, die Daten auf DIN-A4-Größe umgerechnet und, und, und ...
Sorry, aber nun bin ich todmüde. Ihr müsst euch also noch etwas gedulden - es geht weiter. Martin |
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