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Alt 10.12.2008, 13:54   #9
austriaka
 
 
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Zitat:
Zitat von RobiWan Beitrag anzeigen
Na ja, was ich aber brauche ist ein RAW-Converter.
Ich meinte damit, warum du nicht Bibble Lite genommen hast. Kostet die Hälfte und kann eigentlich genug...
Zitat:
- Drehen - das macht doch Bibble freundlicherweise automatisch. Wieso also noch mal drehen?
Manchmal klappt es nicht, oder du willst ein Bild ausnahmsweise mal nicht gedreht haben, dann kannst du es wieder zurückdrehen.
Im Zusammenhang mit der Vorgabe ist es nur wichtig zu wissen, dass Bibble zwar selber dreht (nach den EXIFs), aber wenn du die Einstellungen eines von Bibble gedrehten Bildes als Vorgabe abspeicherst, wird auch die Drehung als Vorgabe gespeichert. Deshalb: nur nicht gedrehte Bilder als Vorgabe speichern (oder das drehen nachher rückgängig machen und nochmal die Vorgabe speichern).
Wenn keine Drehung in der Vorgabe gespeichert ist, werden beim Neu Öffnen der Bilder Hochkant-Bilder korrekt gedreht. Wenn eine Drehung in der Vorgabe ist, wird diese genommen.

Zitat:
- Schärfen - es heisst doch, dass dies das allerletzte Schritt sein soll wo schon alles andere wirklich steht. Wie ist das mit dieser Vorgehensweise zu vereinbaren - quasi mehrfach schärfen? oder habe ich es jetzt falsch verstanden?
Es gibt zwei verschiedene Stufen der Schärfung: das eine ist die Grundschärfung, die du auf eine RAW-Datei immer anwenden musst/sollst und zwar gleich zu Anfang. Damit wird die "verwaschene" RAW-Datei sozusagen strukturiert. Dazu gibts auch genaue technische Infos im Netz, ich habs mir nicht gemerkt, ich habe mir rausgezogen, dass ein RAW _immer_ ziemlich am Anfang (nach Helligkeit und Kontrast) einer Grundschärfung unterzogen werden muss (in Bibble mit Betrag 50-150).
Das was du meinst ist die Endschärfung, die dann abhängig von Ausgabegrösse und -medium individuell auf das endgültige Bildformat angewendet wird. Da gibts im Bibble Forum auch Diskussionen darüber, wann das Plugin Sharpie Pro eingreift (nämlich nicht ganz am Ende und nicht nach dem Erzeugen der Ausgabegröße - oder doch? Ich weiß es nicht mehr). Du siehst es daran, dass die Vorschau von Sharpie Pro viel stärker geschärft aussieht als nach dem jpg-Export.
Deshalb arbeite ich an dieser Stelle mit Photoshop, verwende von Sharpie Pro bestenfalls das Kontrast-Schärfen (Sharpie Effects).
Mein Mann dagegen macht alles nur in Bibble, hat da seine Einstellungen gefunden, und es sieht auch klasse aus.

Wichtig ist: spare nicht an den Plugins. Es gibt eine ganze Menge wirklich genialer Tools, ohne die ich mir die RAW-Bearbeitung inzwischen nicht mehr vorstellen könnte (v.a. Siggy, Sadie, ND-Grad, Ansel sowie Percy, Marky und Matty).
Das meiste davon ist als Basisversion gratis und schon im Programm dabei, einige kannst du noch downloaden. Sobald du festgestellt hast, dass du mit einem davon wirklich viel arbeitest, dann leiste dir die Pro-Version dazu, es lohnt sich.
Beispiel Siggy: Du kannst da neben Helligkeit und Kontrast ja auch den Kontrast von Mittelwert, Schatten und Spitzlicht gezielt steuern. In der Pro-Version kommt noch "Schatten-Bereich" und "Spitzlicht-Bereich" dazu, mit dem du festlegen kannst, welche Bereiche mit den Schatten- und Spitzlichtreglern angesprochen werden sollen.
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KArin
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