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Alt 02.03.2008, 18:02   #20
stschulze
 
 
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Zitat:
Zitat von U.Schaffmeister Beitrag anzeigen
Da das Thema Entwickeln von RAW-Dateien sehr komplex ist,
Nicht das ich wüsste.....mit Farbmanagement, Graukarte und Objektmessung gibts fast nichts mehr zu tun nach dem fotografieren. Ggf. noch Freistellen, Kopierstellen bzw. Reparierstempel und Kreative Anpassungen - wenn gewünscht.

Zitat:
Zitat von U.Schaffmeister Beitrag anzeigen
Die Default-Werte sind Vorgaben, die zumindest ein Ergebnis in der Umgebung des erwünschten Ergebnis liefern. Für das Feintuning ist es erforderlich die Parameter anzupassen.
Dies kann in dem einen Programm die Auswahl des korrekten Kameraprofils, in dem anderen Programm das Herantasten auf die richtigen Einstellwerte sein.
Sorry, aber das ist nicht korrekt. Das Problem ist einfach nur, dass die Hersteller der RAW-Konverter nicht unbedingt das Fileformat genau kennen oder interpretieren können. Deshalb sollte eigentlich immer die Herstellersoftware genommen werden. Wenn das stimmen würde was Du sagst, kannst Du sofort jegliches Farbmanagement vergessen.

Zitat:
Zitat von U.Schaffmeister Beitrag anzeigen
Also: Eigene Presets schreiben um eine Übereinstimmung zwischen RAW und JPEG hinzubekommen (sofern dies überhaupt erwünscht ist).
Nein, Herstellersoftware einsetzen. Dann funktioniert es definitiv.

Zitat:
Zitat von U.Schaffmeister Beitrag anzeigen
P.S. Und wann bekomme ich es endlich hin den Kameramonitor mit dem Ergebnis im Druck abzugleichen?
Und schon sind wir beim Thema Farbmanagement angelangt.

Folgende Schritte:
1. Manueller Weissabgleich mittels Graukarte (Kostet zwischen 20 und 50€) unter Verwendung des manuellen Betriebs der Kamera anfertigen;
- dabei Objektlichtmessung mit Kamera und Graukarte oder Messgerät (z.B. Gossen Lunasix F; bei ebay ca. 80-100€) und RAW-Modus (unkomprimiert)
2. Objekt fotografieren (kost nix)
3. PC-Monitor kalibrieren (z.B. mit Colorvison Spyder2 bzw 3; Kosten ca. 150€)
4. Drucker kalibrieren (z.B. kostet ca. 30€) und durch Kalibrierdienst bereitgestelltes icc-Profil ins Farbmanagement einbinden (Achtung, immer gleiche Tintenpatronen und Papier benutzen, gleiche Druckeinstellungen verwenden)
5. Bild auf PC übertragen, aus dem RAW-Konverter (z.B. Lightroom, wenn die Bilder korrekt wiedergegeben werden, sonst Herstellerkonverter) ausdrucken bzw. vorher in TIFF umwandeln und aus Photoshop drucken

Fertsch.... ;-)

Geändert von stschulze (02.03.2008 um 18:04 Uhr)
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