Zitat:
Zitat von aidualk
Zeiss kann sich so etwas leisten. …
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Danke an aidualk für die gute Erklärung dieses Schritts von Zeiss. Ja, so betrachtet kann man nachvollziehen, warum Zeiss jetzt gerade die Otus-Baureihe wiederbelebt und fortführt …
Schade, dass sie sich parallel nicht wenigstens die Zeit nehmen, die Firmware-Probleme mit den Loxia-Objektiven zu beheben. Im Vergleich zur Entwicklung und Herstellung neuer Hardware sollte das eigentlich aus der Portokasse zu bezahlen sein, wenn man die richtigen Programmierer hat bzw. um Hilfe bittet; zusammen mit Sony und Cosina (die vermutlich eine ähnliche Firmware für die Voigtländer-Objektive nutzen) dürfte das nicht schwierig sein. Aber Zeiss zeigt uns da die kalte Schulter.
Ich hätte mir statt neuer Oti lieber eine Firmware-Reparatur und anschließende Fortführung der Loxia-Reihe gewünscht, da mich deren Grundgedanke (handliche, hochwertig gefertigte Objektive mit exzellenter Bildqualität und Bedienung) immer noch anspricht. Aber das lohnt sich wahrscheinlich für Zeiss wirklich nicht, denn genau diese Nische hat Cosina mit den Apo-Lanthar-Objektiven übernommen – die 35er und 50er Apo-Lanthar lösen ein, was Zeiss bei den etwas eilig herausgebrachten 35er und 50er Loxia versprochen, aber nicht eingelöst hatte. Die Nische ist daher besetzt. Insofern schon verständlich, dass Zeiss nun „einen auf Leica macht“ und stattdessen die Otus-Reihe fortführt.