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Alt 09.10.2022, 07:44   #16
aidualk
 
 
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Zitat:
Zitat von michi_gecko Beitrag anzeigen
14mm ist die Brennweite der Wahl.
Ginge 16 oder 17 auch noch, aber 24 ist schon zu "schmal"?
Vermutlich hängt das sehr davon ab, wie ich sich der "Vordergrund" gestaltet bzw. wie weit der weg ist.
Ja natürlich gehen auch 16 oder 17mm. Wenn das Polarlicht weiter weg ist, habe ich auch öfter mit 20/21mm oder sogar mit 35mm fotografiert


Zitat:
Zitat von michi_gecko Beitrag anzeigen
Zur Orientierung für einen Ahnungslosen: Mit welchen Belichtungszeiten muss ich da kalkulieren? Vordergrund kann ja seperat abgelichtet werden, bei den Nordlichtern hängt das wohl davon ab, wie hell diese sind.
Ich habe bei Polarlicht nie den Vordergrund separat fotografiert. Sogar meist die Kamera auf timelapse laufen lassen. Zeiten sollte man an der Bewegungsgeschwindigkeit des Polarlichts orientieren. In vielen "Tipps" liest man von "Regeln" die dann die Brennweite als abhängiges Kriterium berücksichtigen und dann bei 15, 20 oder sogar 30 Sekunden heraus kommen. Ignoriere das alles, da bekommt man nur noch Polarlichtmatsch auf den Sensor.

Wenn sich Polarlicht langsam bewegt - dann bewegt es sich so langsam, dass man mit dem Auge nur sehr wenig Bewegung erkennt: Dann max. 10 Sekunden (wirklich max.), besser bis 6 Sekunden.
Wenn sich das Polarlicht schneller bewegt, dann 2-5 Sekunden Belichtungszeit, sonst hat man einfach zu viel Bewegungsunschärfe und das wirkt unschön, oft ist es scharf konturiert, und bewegt sich sehr deutlich, manchmal aber ist es einfach nur flächig (das wirkt dann nicht so schön). Ich hatte auch schon so schnelles Polarlicht, dass ich dann mit 1/3 und 1/5 Sekunden fotografiert hatte.
Im Zweifelsfall kürzer belichten als länger. Und keine Angst wenn du mal zu etwas höheren ISO kommst (1600-3200). Unsere modernen Sensoren haben damit keine Probleme.

Geändert von aidualk (09.10.2022 um 07:49 Uhr)
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