Zitat:
Zitat von steve.hatton
Wieviel Speicher bieten eigentlich zB 1 Mio E-Fahrzeuge, (Bestand in D zum 1. April 2022: 687.200 reine BEV ) die in der Regel 50km am Tag fahren, aber für 150-600km Speicher-Kapazität haben , somit 1 Mio x 50kWh ?
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Derzeit so gut wie null, da man hierfür eine bidirektionale Wallbox braucht.
Das drängendste Problem ist Saisonalspeicherung. Da bringen Batterien gar nichts. Wofür Batterien derzeit eingesetzt werden ist die Primärreserve (Netzstabilisierung). Da gleichen sie mit Müh und Not den Wegfall der Thermischen Kraftwerke aus, die mit ihren rotierenden Massen hier die Netzfrequenz stabilisier(t)en. Solarkraftwerk und Windkraftwerke können das nicht. Diese Zusatzkosten werden von Solar- und Windfanatikern auch gerne vergessen.
Hier könnten E-Autos helfen - eine bidirektionale Wallbox vorausgesetzt - kennst Du jemanden der eine hat?
Aber das ersetzt kein einziges Kraftwerk um über den Winter zu kommen, sondern hilft dass die Netzfrequenz trotz Flatterstrom konstant bleibt. Der Aufwand ist allerdings recht gross.
Solarenergie beim Aldi, Batteriereserve von E-Autos. Das sind aller nette Stichworte aber ohne viel Substanz. Uns fehlt Strom im Winter von ca 30 TWh. Das sind Milliarden von E-Auto Ladungen.
Am meisten könnten E-Autos beitragen, indem deren Nutzung und Ladung in Strommangellagen verboten wird. Das geht ja ganz einfach, schliesslich haben sie ein „E“ zur Identifikation am Nummernschild. Dafür kann man dann für 9 Euro ÖV fahren.