Durch das neue Speichermanagement der Apple-M-Architektur sind die RAM-Mengen nicht mehr direkt vergleichbar mit der alten Intel-Generation. Durch den Zugriff auf den Speicher, der direkt im Prozessor integriert ist, sind die Zugriffszeiten extem schnell und sollte er einmal in den Swap kommen, ist dieser durch die schnellen Zugriffszeiten der internen SSD kaum zu merken.
Mein MacPro hatte 96 GB RAM und ein internes SSD-RAID über eine ältere PCI-E-Schnittstelle. Damit kam er souverän mit PS, Indesign, Bridge und einem weiteren Programm zurecht und konnte mit dem furchtbar ineffizient programmierten Premiere gut FHD schneiden. Dann waren die Ressourcen aber auch schon gut in Fahrt Mein neuer Mac Mini (nicht Studio) mit 16GB RAM! 512 GB SSD handled diese Gruppe locker und erheblich schneller plus offenem Browser und Office-Suite (wenn man es braucht). 4k-Schnitt ist keine Frage mehr.
Wie rudluc es beschreibt, gehen die Bildvorschauen in Bridge/Lightroom blitzschnell - seine Schilderung scheint den Unterschied zwischen mini und studio gut darzustellen. Allerdings ist nach wie vor deutlich zu merken, wie schlecht Adobe seine Suite zur Zeit noch an den M1 angepasst hat. Capture One und Affinity haben nicht nur portiert, sie haben auch von Anfang an optimiert.
Ich würde sagen, wer früher nur mit hohen RAM-Mengen glücklich war, braucht nicht dieselben Mengen beim M1 anzusteuern. Und bringe hier mal für das schmalere Budget und interessierte Mitleser durchaus den Mini M1 16 GB ins Spiel. Wenn zwei Bildschirme reichen, und nicht zuviel USB-Schnittstellen gebraucht werden, ist er ein Super-Bildbearbeiter, der hier auch noch RAW-Daten einer A7RII schnell und rasant verarbeitet.
sehe gerade, dass es zwei Threads zum Thema gibt … der andere ist der mac-lastigere, sorry. ich verweise mal hin und her.
Geändert von Lightspeed (31.07.2022 um 14:16 Uhr)
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