Zitat:
Zitat von Norbert W
Guten Morgen,
da fiel mir gestern ein, dass ich das mit der LZB ja letztes Jahr im September im Allgäu-Urlaub in Füssen am Lechfall ausprobiert habe. OHNE Stativ, mit 3 Hunden und nur ich und meine Frau immer schwierig, aber ich stütze mich auf das Brückengeländer auf.
In LR habe ich bei dem Foto mit der längeren Belichtung nur einen Sensorfleck entfernt, ansonsten wie geknipst. Ich weiß leider noch nicht richtig mit LR umzugehen und bis ich das kann ist das Monatsthema rum
Hier also mein bewusst 1. Versuch
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Für einen ersten Versuch, und das mit 3 Hunden plus einer Frau dafür ohne Stativ, ist der doch sehr gelungen.

Die Unterschiede sind deutlich heraus gekommen.

Ich hätte hier sogar die Zeit noch mehr verlängert, um es noch deutlicher zu betonen.
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Zitat:
Zitat von Reisefoto
Als Ergänzung zum Standort ein Bild von mir aus anderer Perspektive mit 10s:

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Ein schönes Bild.
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Zitat:
Zitat von kk7
Hier mal ein Vergleich aus dem Glen Roy:
Hier gibt es auch ein Making of:

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Matthias/Reisefoto hat eigentlich schon alles gesagt.

Ein klein wenig geht der Effekt im Umfeld unter. Aber man kann aus jedem Beispiel etwas lernen.

Und das making of gefällt mir sehr gut.

Aber ich glaube auch, dass es auf einem großen Fernseher in 4K ganz anders wirkt als hier in Forengröße.
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Zitat:
Zitat von jolini
Noch ein Tag/Nacht-Vergleich von mir: Es handelt sich um die kleine St.George’s Church in Preshute bei Marlborough, Wiltshire, mit einem Turm aus dem 14. Jahrhundert.
In sommerlichem Abendlicht, ca. 21:15 Uhr, 1/40 sec

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Später, morgens um ca. 02:30 Uhr, 179 sec, mondlose sternklare Nacht, ausgeleuchtet mit LedLenser X21.

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Über besondere Umwege hatte ich mir den Kirchenschlüssel besorgt, so dass ich das große Kirchenfenster von innen beleuchten konnte. Auf der grünen Wiese habe ich im Anschluß mit unterschiedlichen farbigen Lichtern gespielt und noch einige Aufnahmen gemacht …
mfg / jolini
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Sehr speziell, was du hier insgesamt zeigst.

Tolle Ideen und tolle Umsetzungen. Danke fürs zeigen und die dazugehörigen Erläuterungen. Das macht Spaß zu lesen.
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Zitat:
Zitat von WildeFantasien
Hier mal ein Bild aus letzten Woche. Weil die Wetterbedingungen gut waren ist es spontan bei der „Ortsbegehung“, mit den Mitteln die ich eigentlich immer mitschleppe, entstanden. Zur Verwendung kamen ein ND 3.0 Filter in Kombination mit einem ND 1.8 Filter. In dieser Kombination kann ich 64.000 Mal länger belichten. In der Regel lasse ich die Kamera zunächst die normale Belichtungszeit ohne Filter ermitteln, und schraube dann die Filter drauf. Dabei achte ich immer darauf, dass kein Staub auf den Gläsern liegt. Wenn ich zu sehr abblende, macht der Sensordreck Probleme, deshalb verwende ich idealerweise Blende 8. Die Kamera betreibe ich bei Langzeitbelichtungen fast immer mit ISO 50, um möglichst lange Belichtungszeit zu erreichen und eine bestmögliche Qualität zu erzeugen. Meistens starte ich die Aufnahme im Bulbmodus sofort und rechne erst dann auf dem Smartphone die Belichtungszeit aus. An die berechnete Belichtungszeit halte ich mich nur ungefähr. Warum? Weil ich noch berücksichtige, ob die Sonne hinter den Wolken hervorschaut oder verschwindet. Dementsprechend verlängere oder verkürze ich die Belichtungszeit gerne mal um 20-30%. Da ich die ziehenden Wolken mit im Bild haben will, verlängere ich auch gerne mal nur, um noch die eine oder andere Wolke mit zu erwischen. Was am Ende dabei rauskommt ist aber reine Glückssache.
Da die Aufnahme für diesen Zeitpunkt nicht geplant war und ich folglich kein richtiges Stativ dabei hatte, konnte ich nur mein Gorillapod verwenden. Wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, muss ich feststellen, dass ein schweres und vermeintlich besseres Stativ keine besseren Ergebnisse geliefert hätte.
Mit dem Himmel auf dem Bild bin ich nicht so zufrieden. Am nächsten Tag wollte ich mit einem vernünftigen Stativ richtig loslegen, u.a. das gesamte Gebäude bei 12mm ablichten wobei ich endlich mal meine 150mm Filter hätte ausprobieren können. Daraus wurde leider nichts, denn es handelt sich bei dem Gebäude um eine Event-Location, und just ab diesem Tag war der Ort nicht mehr öffentlich zugänglich. Schade, denn ich hatte extra noch die RX100 eingepackt, um ein „Making Of“ für das Monatsthema zu drehen.
Endergebnis

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Normales Foto.

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Wie das Bild entstand:

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Danke für die Bilder und auch die ausführliche Beschreibung.
Ja, ein klein wenig mehr hätte dem Himmel nicht geschadet. Aber auch so eine spannende Aufnahme und ein schöner Vergleich.
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Zitat:
Zitat von WildeFantasien
Das nächste Bild ist auch in der letzten Woche entstanden. Leider bin ich sehr vom Wetter abhängig, da ich ziehende Wolken mit im Himmel haben möchte. Der Himmel war an diesem Tag komplett bewölkt hatte aber Zeichnung. Das Problem bei Langzeitbelichtungen ist, dass ein komplett bewölkter Himmel ausbrennt, bevor die Wolken streifig werden. Deshalb habe ich hier mal etwas Extremes gemacht. Ich habe das komplette Filterset (ND 3.0 + ND 1.8 + ND 0.9) verwendet und bewusst unterbelichtet. Die Statue ist natürlich nachträglich aufgehellt worden und ich habe auch etwas „buntes Konfetti“ wegretuschieren müssen. Das Bild ist gewollt so düster und dramatisch entwickelt. Ich mag das.
Resultat:

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Sehr schlechte Bedingungen für mein Vorhaben:

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Interessantes Experiment. Ich glaube es würde sich lohnen, dort noch mal öfter hin zu gehen.
Man sieht schon die Halos vom aufhellen. Aber das Motiv auf diese Art abzulichten ist super.