In der Softwareentwicklung kooperieren wir schon seit sehr langer Zeit mit indischen Firmen und Entwicklern. Sofern
- die "Mentalitätsbarriere" überwunden ist
- und man "Buddy Leases" vereinbart (also die Offshore-Kollegen nicht aller 1-3 Monate ausgetauscht werden)
- sowie Solche erwischt, die schon einmal in Europa und den USA gearbeitet haben
sind die Ergebnisse sehr gut. Wir hatten aber auch schon eine Truppe, welche für eine Änderung (Request of Change) 3 Jahre benötigt hat - das lag aber auch an den queren, sehr komplexen und nicht einwandfrei beschrieben Anforderungen auf deutscher Seite.
Bei der Bildbearbeitung sehe ich hingegen weniger Kulturprobleme - und kann mir gute Ergebnisse vorstellen.
Für einen
Berufsfotografen mag diese Arbeitsteilung eine willkommene Möglichkeit sein, sich auf seine
Kernkompetenzen zu konzentrieren: die Fotografie und die Akquisition.
Als Nicht-Berufsfotograf sollte man zunächst seinen Workflow prüfen, ob man es nicht auch selbst schafft. Persönlich versuche ich möglichst viel Zeit in die
Vorbereitung und das Shooting zu investieren, damit die Aufwände in der Nachbearbeitung minimal bleiben - insbesondere Korrekturen, welche man durch bessere Vorbereitung hätte vermeiden können. Wenn dieses Optimierungspotential bereits ausgeschöpft ist, könnte ich auch mit vorstellen, solche
Services zu nutzen...
Viele Grüße, meshua