Zitat:
Zitat von rosenheimer
Ich widerspreche screwdriver auf fast ganzer Linie.
Ich glaube nicht das es Dana darum ging hier "dokumentarische" Bilder zu zeigen.
Sie hat etwas gesehen was in Hamburg "jeder sieht" und hat sich zum Ziel gesetzt das zu zeigen wie es NICHT jeder sieht. Und genau DAS macht, für mich und viele viele andere, einen guten Fotografen aus ->eigene Kreativität entwickeln und einsetzen.
Ich sehe die Aufgabe, die sich Dana gestellt hat...
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Nein, du stimmst mir zu fast 100% zu

Nur deine persönliche Schlussfolgerung ist eine ganz andere.
Genau die im Wesentlichen von uns beiden übereinstimmend beschriebene Vorgehensweise von Dana ist nicht mein(!) Ding und erinnert mich massiv an Werke von Gursky, wo Bildteile nach Gusto "zusammengestückelt" sind und "neue (unwirkliche) Zusammenhänge" schaffen.
Das schmälert in keiner Weise Dana's Arbeit und kreative Leistung.
Ich bin eben nur nicht für das Ergebnis zu begeistern und kann und will es deshalb nicht "künstlerisch" beurteilen.
Dass so was seine Freunde findet ist ja völlig OK, aber eben nicht mein(!) Ding.
Ich habe selber ja auch schon Kollagen gemacht und gezeigt weil die fotografierten Objekte (Fernsehturm und Funkturm in Berlin) nur in der Abwechslung der Farbgestaltung ihren besonderen Reiz hatten und mir als Bilderserie mit Einzelbildern zu auseinandergezogen erschien.
Bei meinen Kollagen habe ich nicht abstrahiert, sondern die Objekte jeweils als Ganzes erkennbar angeordnet ohne die Absicht etwas komplett Neues damit zu kreieren..