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Zitat von mrieglhofer
Klar ist das ein Trend im Kamera Bau. Mir ging eher darum, dass die Objektiv schlechter sind. Das kann ein akzeptabler Kompromiss im Gesamtsystem sein. Nur muss ich im Qualitätsvergleich dann alle Objektive korrigiert messen oder alle unkorrigiert. Das Argument, die Messung müsste korrigiert erfolgen, weil der Hersteller sich das so gedacht hat, finde ich nicht richtig, weil es die Verhältnisse verzerrt.
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Das sehe ich eben anders: Für mich als Nutzer zählt was am Ende damit möglich ist. Bei der RX100(II) bekomme ich korrigierte Ergebnisse aus RAWs selbst bei Programmen die für sich alleine keine Objektivkorrektur anbieten (Aperture) - ganz einfach weil definiert wurde, dass die Korrektur der Tonnenverzeichnung für diese Kamera durchgeführt werden soll und der Hersteller das noch dazu sauber vollständig dokumentiert - sogar maschinell auslesbar. Das ist in diesem Fall ein Implementierungsdetail. Wenn selbst die gängigen RAW-Konverter die Korrektur ungefragt durchführen, dann ist eine Messung auf den korrigierten Werten näher an der Praxis des Endnutzers als eine recht theoretische Messung unkorrigierter Werte. Letzteres mag für Freaks interessant sein ist aber nutzlos wenn es für eine reine Bewertung der mit dieser Kamera erreichbaren Bildqualität geht. Ich finde auch nicht, dass es die Verhältnisse verzerrt, denn wenn die Korrektur tatsächlich ohne Einbußen zu einem tollen Ergebnis führt wäre es doch nur legitim das positiv zu werten. Führt die Korrektur z. B. zu Randunschärfen, dann ist das doch auch ein mess- und bewertbarer Unterschied. Ist doch eigentlich fair oder? Ich finde es jedenfalls eher nicht fair, wenn man gezwungen anhand der generell schlechteren unkorrigierten Ergebnissen vergleicht - egal wie weit das von der Praxis entfernt ist.
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Zitat von mrieglhofer
Ein an sich objektiv schlechtes Objektiv schneidet dann halt scheinbar gut ab. Im konkreten Fall wird eine Gurke schon gerechnet und man sieht es trotz Korrektur an der Rand Auflösung.
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Irgendwie widersprichst Du Dir da. Einerseits wird man getäuscht und etwas wird nur dem Anschein nach schön gerechnet, andererseits sieht man es doch - sowohl positiv als auch negativ. Entweder es ist danach besser oder schlechter oder eben gemischt. Ich verstehe nicht wo dabei das Problem sein soll. Stellen wir uns mal etwas vor: In einem Objektiv sei irgendeine Linse zur Korrektur einiger optischer Fehler notwendig. Die zusätzliche Linse korrigiert diese Fehler, sorgt jedoch - im Vergleich zur Fassung ohne diese Linse in einem anderen Aspekt zu einem Nachteil (von mir aus mehr Randunschärfe). Warum sollte nun ein Tester hergehen und das Objektiv einmal mit ausgebauter Linse und mit eingebauter Linse testen? Bei Software machen wir aber plötzlich wieder einen Unterschied und verlangen, dass man es auch so bewertet wie es eigentlich nicht implementiert und gedacht ist. Das ist eben die althergebrachte (falsche) Denke, dass "Software" eben nichts wirkliches ist und sowieso alles nur Fake sei.
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Zitat von mrieglhofer
Heisst aber nicht, dass es nicht im Kontext sinnvoll sein kann. Nur gut ist es nicht. Gut ist ein Objektiv dann, wenn es halt wenig am Rand abfällt, wenig vignettiert usw. Das kann man dann selbst durch ein Korrektur zu einem Spitzenobjektiv machen. Das entfällt hier.
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Hm... finde ich komisch. Das jetztige Objektiv ist verpflichtend korrigiert "gut" und durch möglicherweise weitere optische Korrekturen die z. B. vielleicht DxO oder irgendjemand anbietet wohl zumindest immer noch "gut" vielleicht höchstens ein bisschen besser. Ein anderes Objektiv kommt unkorrigiert "gut" daher und wird durch z. B. DxO "spitze". Wo ist das Problem? Warum ist da irgendwas "Täuschung"? Wäre es besser wenn Sony die Korrekturen nicht derartig forciert und das Objektiv "legitim schlecht dastehen lässt" um nicht die Gefühle vermeintlicher anderer Spitzenobjektive zu verletzen?