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Norbert-S 08.07.2010 19:33

Externe Festplatte Lan eSATA USB Raid
 
Hallo,
suche eine Externe Festplattenlösung und bin ein wenig überfordert :(

In das Externe Gehäuse sollen vier 2TB Platten, zwei sollen im Raid zusammen gebunden werden, also 4 TB und diese auf die beiden anderen als Spiegel (glaube Raid1)

Nun kommt`s :) Die Daten auf den Festplatten sollen über das LAN abgerufen werden können, aber auch über USB und eSATA "befüllt" werden können.

Alles was ich bis jetzt gefunden habe hatte entweder LAN oder USB eSATA.
http://www.lacie.com/de/products/product.htm?pid=11264

Hat jemand von Euch bei diesen Geräten den DurchblicK?

ELIXIER 08.07.2010 19:50

Ein NAS mit so vielen Schnittstellen ist in der Tat selten. Eine alternative, allerdings nur für eine HD, also ohne RAID:

http://www.alternate.de/html/product...1=NAS+%26+NDAS

Wozu brauchst du soviele Schnittstellen?

Als Tip: Achte darauf dass das Gerät deiner Wahl RAID5 unterstützt, so nuntzt du den Speicherplatz effektiver.
Weiterhin würde ich für sensible Daten Festplatten von WesterDigital empfehlen, Seagate, Hitachi und so haben zZ sehr hohe Ausfallraten.

mrieglhofer 08.07.2010 20:35

Prinzipiell ist das was du suchst so nicht machbar.

Ein normales RAID oder eine Festplatte wie blockorientiert angesprochen und die Verwaltung/Filesystem erfolgt am PC/Mac.
Bei einem NAS erfolgt die Verwaltung und das Filesystem vom NAS und es wird über CIFS, NFS usw. zur Verfügung gestellt.

Beides zusammen scheitert normal daran, dass es nur einen Master geben kann. Was gehen könnte wäre Geräte mit NDAS, die ja ein blockorientiertes proprietäres Protokoll über das Netz benutzen. Aber das hat andere Nachteil.

Was machbar ist, ist ein RAID mit einem NAS Head auszustatten und dann entweder am PC/Mac anzustecken oder am NAS Head.

Aber neuere NAS können 100MByte/s, was locker USB in den Schatten stellt und an die Grenzen der FEstplattengeschwingigkeit geht. Damit wäre ein reines NAS m.E. nicht unbedingt ein Nachteil.

eiq 08.07.2010 20:48

Soetwas? Allerdings weiß ich nicht, ob man das Ganze auch ohne Platten bekommt - und ohne Bluray-Brenner.

Gruß, eiq

ELIXIER 08.07.2010 20:56

Hilfreich wäre zu wissen, was genau für Erwartungen an das Gerät gestellt werden....

dackel1974 08.07.2010 21:34

Hiermit hast du deinen Anforderungskatalog erschlagen.

http://www.alternate.de/html/product...1=NAS+%26+NDAS

Rate definitiv ab von Produkten aus dem Hause Western Digital und Netgear, entweder ist das Produkt schlecht oder aber und das in beiden Fällen ist der Support unterirdisch.

Norbert-S 08.07.2010 21:35

Zitat:

Zitat von ELIXIER (Beitrag 1039835)
Hilfreich wäre zu wissen, was genau für Erwartungen an das Gerät gestellt werden....

Nun ja, auf das Gerät soll im Netz von zwei PC`s und einem Lappi zugegriffen werden können, Outlook Postordner, andere Dateien. Auch sollen darauf fertig geschnittene Video-Daten(1080p) und Bilder von den drei Rechner abgerufen werden können.
Einen fertig geschnittenen Film von 10GB über Lan an die Platte zu senden dauert doch Stunden :(
USB und/oder eSATA war angedacht für die schnelle Übertragung der Daten von PC zu der FP und wenn das Gerät nicht Zuhause genutzt werden sollte, wo es kein Netzwerk gibt.

Raid halt fur die Sicherheit eines FP defektes.

EarMaster 08.07.2010 21:43

Zitat:

Zitat von eiq (Beitrag 1039832)
Soetwas? Allerdings weiß ich nicht, ob man das Ganze auch ohne Platten bekommt - und ohne Bluray-Brenner.

Ich glaube, dass bei diesem Gerät die USB- und eSATA-Anschlüsse zum anschließen weiterer Geräter / Festplatten dienen und nicht zum Anschluss an einen Rechner.

eiq 08.07.2010 21:50

Zitat:

Zitat von EarMaster (Beitrag 1039855)
Ich glaube, dass bei diesem Gerät die USB- und eSATA-Anschlüsse zum anschließen weiterer Geräter / Festplatten dienen und nicht zum Anschluss an einen Rechner.

Das kann durchaus sein. Hatte mich nur kurz beim Geizhals durchgeklickt. :oops:

gnupublic 08.07.2010 22:25

Hallo,

Ich stand vor einer ähnlichen Anforderung, aber wie schon oben gelesen, es geht nicht alles auf einmal. Habe mich dafür entschieden ein schnelles NAS zu bauen. Anforderung war es mindestens 60MB/s über das Netzwerk zu schreiben/lesen.
Das ist mit Hilfe eines Gigabit Netzwerks auch prinzipiell möglich. Alle neueren Rechner haben fast ausnahmslos Gigabit Ethernet und ein Switch kostet heute nur noch 50€.
Das NAS habe ich aus energiesparenden PC Teilen gebaut (Pentium M Board). Die Eigenschaften in Kürze: Linux (Ubuntu Server) installiert auf einer Notebookplatte (20GB). Als Datenplatten 3 x 1,5TB Sata.
Kein Raid(!). Datenfreigabe per samba. Rechner fährt nachts nach seinem Backup (rsync) herunter, Platten schlafen nach 20 Minuten ohne Nutzung ein (deswegen kein Software Raid). Rechner wird vom ClientPC per "Wake on Lan" in etwa einer Minute hochgefahren. Energieleistung zwischen 15 und 45 Watt.
Nach einigen Feineinstellungen am Samba lese und Schreibe ich meist mit fast 70MB/s (große Dateien). Die Nutzung des NAS ist subjektiv kaum von internen Festplatten zu unterscheiden.
Es wird hier seit fast 2 Jahren von 2 Personen ohne Komplikationen genutzt, kann ich daher nur empfehlen. Der Einsatz des Backups nach Nutzung schreibt die neuen Daten auf eine andere Platte. Dabei bleiben vorerst gelöschte Daten auch noch vorhanden, erst ein bewusstes Synchronisieren löscht diese dann zu einem anderen Zeitpunkt aus dem Backupbereich. Die Methode hat sich bewährt ("Schatz das Bild ist weg aber ich habe das gar nicht gelöscht...")
Durch die Abwesenheit von Raid ist ein eventuelles Fehlerhandling recht einfach. Ebenso eine Erweiterung des Systems um weitere Platten.

Bei Bedarf gerne Details.

Lieben Gruß
gnupublic


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