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Eine gute Nahlinse muss her (für A2)
Nachdem ich einige tolle Fotos mit Nahlinsen/Konvertern gesehen habe, möchte ich mir jetzt auch eine für meine A2 zulegen. Sie sollte hochwertig sein; Preisgrenze liegt bei ca. 60€.
Bekannt als gute Nahlinsen sind mir: - Minolta No2 (evtl. zu wenig dioptrien) - Leitz Elpro 2 (angeblich baugleich zu minolta no2, kann das jemand bestätigen?) - Olympus A-Life size (7,7 Dioptrien, allerdings nur zu teuer oder garnicht erhältlich) - Raynox DCR-250 (viele unglaublich tolle Bilder mit Raynox+FZ30, weiß aber nicht, wie gut die A2 und der Raynox miteinander harmonieren...) Was würdet ihr mir empfehlen? Danke im Voraus, Runensklave |
Minolta Nr 2 oder Olympus A-Life size :top:
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Ich hab den Olympus A-Macro H.Q. Converter preiswert in der Bucht erworben. Der ist bei meiner A200 scharf bis in die Ecken, hat aber nur 2.5 Dioptrien. Es lassen sich also mit diesem Achromaten nicht die Abbildungsmaßstäbe des dreilinsigen Olympus A-Life Size erzielen. Letzterer ist aber auch viel teuerer.
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Ich bin in glücklichen Lage den Olympus A-Life Size Macro H.Q.Converter f=13cm zu besitzen, obwohl ich ihn eigentlich nicht mehr brauche.
(Umstieg auf D5D und seit heute Sigma 105mm Makro) Ich kann den Konverter nur wärmstens empfehlen, aber deine Preisgrenze dafür ist deutlich zu niedrig. |
Hallo Runensklave,
ich weiss ja nicht ob es zu empfehlen ist :D Dies ist das Ergebniss mit B+W +5 Dioptrin, bei Ebay für 4,99 erstanden: http://s15.simpleupload.de/thffd835ef/nahlinse.jpg Nah dran ist es ja schon mal, fehlt nur noch mehr Tiefenschärfe. Ich Denke mal bei ausreichend Licht könnte es was werden, leider konnte ich es noch nicht testen, da grau und regnerisch. |
Das ist eben der Unterschied zum Olympus-Converter
http://www.d7userforum.de/phpBB2/4im...015/Spinne.JPG |
Ahh,
schaut ja gewaltig gut aus :top: Mal sehen was der B+W mit F11 und Sonne zu entlocken ist :D 4,99 + 90Cent Versand war mir der Spass schon mal Wert. |
Klein-Thekla war übrigens nur ca. 1,5 cm groß.
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Dürfte sich mit der Grösse der Hummel in etwa decken. Auch wenn die scheinbare Grösse der Sonnenblume dagegen spricht. War halt ein etwas mickriges Exemplar dieser Pflanze.
Für fairen Vergleich habe ich mal Grösse und Schärfe etwas angepasst :cool: http://s15.simpleupload.de/th5c382d02/nahlinse.jpg |
Moin,
ich hatte die Minolta Nahlinsen No0,No1,No2. Auch in Kombination lieferten sie super Ergebnisse! mfg sKnöpfle |
Für die Dimage A2 kommen folgende Nahlinsen in Frage:
- Minolta Nr. 2 (+3.8 dptr.) - Leica Elpro 2 (+4.9 dptr.) - Olympus A-Life Size H.Q. Macro-Converter (+7.7 dptr.) - Zörk Macroscope Type 1 (+12 dpr.) Dazu noch die Achromate von Canon. Einfachlinsen wie z.B. B+W +10 dptr. kann man vergessen. Sie weisen SÄMTLICHE Linsenfehler auf, da prinzipiell unkorrigierbar! Es sollte mindestens eine achromatisch korrigierte Doppellinse sein. Sonst hat man - chromatische Aberrationen (Farbsäume), besonders am Bildrand Hinzu kommen im Nahbereich der A2 immer - Bildfeldwölbung, Randunschärfe trotz planer Vorlagen - Verzeichnung, kissenförmig - natürliche Vignettierung |
Angesichts der Bilder reizt mich der Olympus Converter natürlich schon; habe auch ein Angebot für 100€ erhalten, allerdings ist das wahrscheinlich doch etwas viel, wenn man sich überlegt, dass die dinger bei ebay für 60€ mit Versand weggehen (wenn es mal ein Angebot gibt). Die No2 hat eventuell zu wenig Dioptrien, die Leitz Elpro wäre durchaus in Ordnung, vor Allem da sie momentan ganz gut erhältlich ist. Das Zörk kommt leider preislich auf keinen Fall in Frage.
Hat denn keiner mal den Raynox probiert? Der ist für 33€ neupreis sehr günstig, und wenn ich mir solche Bilder anschaue: http://images.digicamfotos.de/media/...tterling15.jpg (Copyright: Andreas Giessler) die mit einer FZ30 + Raynox gemacht worden sind, dann werde ich schon interessiert ;-) Wenn jemand weitere Beispielbilder vom Olympus converter oder auch von der Leitz Elpro zur Verfügung hat, wäre es toll, wenn ihr mir ein paar an: martin.ingram@gmx.de senden könntet. EDIT: Raynox gibt einen Arbeitsabstand von 9cm und ein kleinstes Objektfeld von 23,5mm * 18mm an, wenn man die A2 in Verbindung mit dem Raynox nutzt. Ist das gut? Danke im Voraus, Runensklave |
Ich habe den Raynox an meiner FZ3 benutzt und hatte sehr viel Freude daran.
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Räumt hier eigentlich keiner auf??? :evil:
:cool: ;) Nahlinse = Zubehör = *schubbs* ;) |
Ich benutze die beiden Konverter
-Olympus A-Life Size für kleinere Tiere wie z.B. Käfer -Für Tiere mit gößerer Fluchtdistanz wie z.B. Schmeterlinge benutze ich gerne den Olympus A-Makro Konverter, weil sich damit bei bei einer Entfernungseinstellung von 65 cm (Frontlinsenabstand 25cm), die gleiche Bildbreite(ca. 5cm), wie im Makromodus ohne Konverter Entfernungseinstellung 25cm (Frontlinsenabstand 15cm) ergibt. Bei vielen Aufnahmen sind 5cm Bildbreite ausreichend und man gewinnt ca 10cm Frontlinsenabstand. Mit beiden Linsen bin ich sehr zufrieden. P.S. Bei Ebay gibt es im Moment folgendes Angebot Ebay Laut Text ein A Makro, auf dem Foto ist aber ein A-Life Size zu Sehen. Evtl. mal beim Anbieter nachfragen welcher Konverter es wirklich ist. |
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Für deine Vermutung spricht auch, dass die Bezeichnung auf dem Linsenring nach hinten gedreht ist.
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Mann oh Mann, seid Ihr mißtrauisch.
Also ich finde: 1. ist Team-Foto ein sehr erfolgreicher Powerseller. Meint Ihr, der macht sich seine Bewertung kaputt, indem er jemanden bescheißt ? Und wozu bietet als Händler dann Rücknahme an, bitte ?? 2. Könnte der Titel des Angebots nicht einfach etwas zu einfach geraten sein ? 3. Glaubt Ihr, daß ein Händler die Verpackung mit falschem Inhalt verkauft ? 4. Könnt Ihr nicht gucken und rechnen ? 100/13 = 7,692 Dioptrien. Also, wer das Ding haben will, sofort zuschnappen. |
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Hier mal ein Bild in voller Auflösung mit dem A-Macro ohne jegliches herausschneiden: http://img101.imagevenue.com/loc490/...2_01_490lo.jpg Ich hab die Münze bewußt an den seitlichen Rand geschoben, damit man das gute Randverhalten sieht (keinerlei nachschärfen). Obiges Bild liegt nahe des maximalen Abbildungsmaßstabes, der mit der A-Macro Vorsatzlinse und der A200 bei 200mm und Macro=ein möglich ist. Umgerecht auf die bei D7D-Makroobjektive genannten Abbildungsmaßstäbe (ein 1:1 Makro hat in Wirklichkeit wegen des Cropfaktors einen Abbildungsmaßstab von 1.5:1 = 1 : 0,66) unter Berücksichtung des 4:3 Seitenverhältnisses der A200 ergibt sich daraus ein Abbildungsmaßstab von 1:1.6-1.8 (das 2€ Stück hat einen Durchmesser von 25mm). Das reicht sehr gut aus für Blüten und Schmetterlinge aus. Für solche Objekte ist der A-Macro besser, denn beim A-Life Size müßte man für solche Objekte den Makro-Modus abschalten, was sicherlich zu einer schlechteren Qualität als mit dem A-Macro führt. |
Ich besitze seit kurzem neben meiner D7D auch eine A2. Da ich eine große Achromaten-Sammlung(über 30 Stück) habe, habe ich wegen schlechten Wetter meine Achromaten an der Dimage A2 getestet. Ich habe mit allen Linsen Millimeter-Papier fotografiert. Die Kamera habe ich dazu auf einem Minolta-Makroschlitten und auf einem Stativ montiert. Das Objektiv stand am Tele-Anschlag. Auf dem Makromodus habe ich verzichtet. Ich habe mit jeder Linse 4 Fotos mit den Blenden 3,5 - 5,6 - 8 und 11 fotografiert. Sämtliche Achromate habe ich übrigens in der Bucht gefischt. Die Exoten sind alle sehr selten. Nur die Achromaten von Canon, Minolta, Nikon, Olympus und Leica findet man in der Bucht häufiger. Von den bekannten fehlen bei meinem Test nur die Leica Elpro 2, die Canon 250D und die Nikon 4T und 6T.
Achromaten mit mehr als 6 Dioptrien Genaue Bezeichnung der Achromaten: Olympus IS/L Life Size 49mm +7,7 Raynox Macro Explorer CM2000 2,5x 52-67mm ca. +7,7 Hoya Macro Close Up 55mm und 52mm +10 Hama Dia-Digitalisierer Serie 7-Anschluß ca. +7 Neben dem sehr guten Olympus A Life Size Achromaten mit +7,7, habe ich auch einen Raynox Macro Explorer CM2000 2,5x mit ebenfalls ca. +7,7 getestet. Diese beiden Linsen sind beide absolut Top. Der Raynox vignettiert zwar bei allen Blenden, dafür ist die Randschärfe bei Offenblende sogar besser wie beim Olympus A Life Size. Beim Olympus ist der Rand offen etwas weich, dafür vignettiert er nicht. 2 baugleiche Hoya Achromaten (55mm und 52mm) mit +10 fallen da deutlich ab. Lauter CAs und keine Schärfe am Rand schieben die beiden Hoyas auf die hinteren Plätze. Die Hoyas haben zwar auf jedenfall 2 Linsen. Ich hege allerdings den Verdacht, daß zwischen den Linsen Luft ist. Etwas besser wie die beiden Hoyas, schlägt sich ein Achromat aus einem Hama Dia-Digitalisierer. Ab Blende 8 ist dieser Achromat mit etwa +7 gut nutzbar. Die Randunschärfe verschwindet allerdings auch bei Blende 11 nicht ganz. Achromaten mit etwa 5 Dioptrien Genaue Bezeichnung der Achromaten: Minolta CL49-200 49mm +5 Sigma Life Size vom Makro 2,8/90 52mm ca. +5 Kenko AC 5 55mm +5 Fuji Close Up No. 5 62mm +5 Eigenbau aus einem Fernglas 58mm ca. +5 Raynox Macro Explorer CM2000 1,5x 52-67mm ca. +4,8 Ab Blende 8 sind alle 6 Nahlinsen sehr gut. Die Minolta CL-49 hat keine Schwächen ist und ist schon bei Offenblende bis in die Ecken scharf. Die Sigma und die Raynox vignettieren zwar leicht, dagegen sind beide bei Offenblende fast auf Minolta Niveau. Bei der Sigma ist ab Blende 8 praktisch keine Vignettierung mehr sichtbar, bei der kleinen Raynox aber immer deutlich. Bei der Fuji ist die Schärfe zwar offen schon gut, allerdings verzeichnet die Fuji relativ stark. Der Kenko AC 5 und der Eigenbau sind etwas aufgeblendet schwach, aber abgeblendet deutlich besser wie die so hochgelobte Minolta No. 2. Die von Minolta speziell für die Dimage A2 gerechnete CL49-200 zeigt praktisch keine Fehler. Achromaten mit etwa 3-4 Dioptrien Genaue Bezeichnung der Achromaten: Minolta No. 2 55mm, 49mm +3,8 Canon 240 55mm, 52mm +4,2 Canon 240 C8 48mm +4,2 Konica AR No. 2 55mm +4 Hoya AC 4 52mm +4 Cosina Achromat vom Makro 3,5/100 49mm ca. +4 Hoya AC 3 52mm +3 Kenko AC 3 55mm +3 Heliopan Achromat 4 62mm ca. +3 Novoflex Video Macro Lens 55mm ca. +3 Kenko KZM-012 Pro 62mm +3 (wahrscheinlich baugleich zum Olympus Mcon35) einfache Hama Nahlinse mit +4 Die beiden Canon 240 und überaschenderweise beide Minolta No.2 können nicht restlos überzeugen. Sogar bei Blende 11 sind die Ecken nicht richtig scharf. Die Canon 240 C8 mit dem exotischen Filtergewinde von 48mm ist den anderen Canon und Minolta Linsen doch klar überlegen. Schon bei Offenblende ist die Schärfe bis in die Ecken gut. Die Cosina, Novoflex, Heliopan und der Kenko KZM liegen etwa mit der kleinen Canon gleich auf. Die Cosina vignettiert bis Blende 5,6 etwas. Der Hoya AC 4 ist bei dieser Gruppe mein absoluter Favorit. Schon bei Offenblende ist die Schärfe bis in die Ecken sehr gut. Die kleinen Brüder Hoya AC 3 und Kenko AC 3 liegen auf dem selben hohen Niveau wie der Hoya AC 4, vergrößern aber etwas schwächer. Die größte Enttäuschung ist der Konica AR No. 2. Selbst abgeblendet ist der Konica nur in der Mitte scharf. Sogar die einfache Hama Nahlinse ist bei der Schärfe besser wie der Konica. Nur bei CAs schneiden alle Achromaten deutlich besser ab als die einfache Nahlinse. Achromaten mit etwa 2 Dioptrien Genaue Bezeichnung der Achromaten: Olympus B-Macro/Mcon 40 55mm +2,5 Olympus A-Macro 49mm +2,5 Minolta No. 1 55mm, 49mm +2 Minolta Autopak für Super 8-Videokameras 67mm ca. +2,5 Konica AR 1 55mm +2 Diese Achromaten sind nur noch bedingt für die A2 geeignet. Für große Insekten sind diese aber gut nutzbar. Beide Olympus und der Minolta Autopak führen das Feld an. Wieder schwächeln beide Minolta No. 1 Linsen selbst abgeblendet. Diesmal ist sogar der Konica AR No. 1 besser wie beide Minolta No. 1, kommt aber an die beiden Olympus und den Minolta Autopak nicht heran. Wegen CAs werde ich noch einen anderen Test mit schwarzen Strichcodes machen. Beim rotem Millimeter-Papier fallen CAs nicht ganz so extrem auf. Sollte es gewünscht sein, kann ich auch Bilder der Achromaten und Testbilder hochladen. Ich lade aber auf keinen Fall über 100 Bilder hoch. So das wars jetzt erst einmal. Bei Fragen zu den Achromaten stehe ich gerne zur Verfügung. Gruß Michi |
Hallo Michi!
Vielen Dank für diese umfassende Übersicht. :top: Gruß: Hansevogel (der mit Selbstbau-Nahlinse aus Fernglas seit Jahr und Tag an seiner A1 sehr zufrieden ist) |
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Nur zur Info: Das Top-Foto-Angebot war tatsächlich ein A-Life Size Konverter, der Auktionstitel war falsch. Ich habe telefonisch nachgefragt, die Info bekommen, dass in jedem Fall das Bild stimmt und heute mein Päckchen bekommen. Klasse, Top-Zustand, alles Original verpackt, so als sei es bei einem Fotohändler in der Schublade vergessen worden.
Beste Grüße Jan |
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Der Abbildungsmaßstab ist einzig und allein vom Objektiv gegeben, das Aufnahmeformat ändert daran _nichts_. Niemals. Zitat:
Tobi |
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Nochmal: Der Abbildungsmaßstab ist unabhängig von der Negativfläche! Vielleicht hilft dir http://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsmassstab. Daher ist es kompletter Schwachsinn, bei einer Kompakten mit einem auf KB bezogenen Abbildungsmaßstab zu rechnen. Zitat:
Tobi |
Na dann beklag dich doch mal bei Dyxum, die machen nämlich genau das in ihrer großen Objektiv-Datenbank. Außerdem, wenn wir hier von Makroobjektiven reden, dann reden ebenfalls genau von solchen Abbildungsmaßstäben, die sich immer auf das Vollformat beziehen. Hier handelt es sich einfach um eine Festlegung, über deren Sinn man sicherlich streiten kann aber ich nicht streiten will. Sie wird dann sicherlich noch sinnvoller, wenn es mal eine Vollformatkamera geben würde.
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Nehmen wir mal die Seite zum 50/2,8 RS: http://www.dyxum.com/lenses/detail.asp?IDLens=94 Dort steht ganz klar "max. magnification: 1/1", nichts von Kleinbild, Vollformat oder ähnlichem. Der Abbildungsmaßstab ist ganz einfach 1:1 - bei einem Dia sind das eben 36x24mm, bei einer digitalen Spiegelreflex ungefähr 16x24. Wie groß der Sensor der eigenen Kamera ist, muss man schon selbst wissen. Zitat:
Wenn man nun ein Dia abfotografieren will, braucht man mit einer Filmkamera 1:1, mit einer dSLR, mit APS-C-Sensor, wie ihn die Dynax haben, etwa 1,5:1 und mit einer Dimage, mit ihren 8,8x6,6mm, eben 4,1:1. Das alles bildet die gleiche Fläche, nämlich 36x24mm ab (wenn man das höhere Bild der Dimage mal vernachlässigt), aber der Abbildungsmaßstab ist absolut unterschiedlich. Tobi |
Man kann es so absolut ansehen, als Verhältnis von physikalischer Aufnahmefläche und physikalischer Abbildungsfläche. Ich sehe das - wie andere auch - allerdings ähnlich wie beim Begriff der Filmbrennweite wo man auf eine vergleichbare Größe umrechnet und eben vergleiche anstellen zu können. Die kleinste Aufnahmefläche ist wegen der unterschiedlichen Seitenverhältnisse hier weniger geeignet. Außerdem möchte man eine griffige Vergleichszahl und genau das habe ich gemacht. Die Sensorfläche der A2 oder A200 ist ja wenig bekannt. Ich muß da immer wieder nachschauen und ein absolutes Abbildungsverhältnis besagt dann eben überhaupt nichts. Mein obiges Ergebnis von 1:1.8 besagt z.B. ganz konkret, daß ich mit obiger Kombination, was das formatfüllende abbilden von Objekten angeht, ein bißchen besser bin als ein 1:2 Makroobjektiv an der D7D, z.B. das Cosina 100mm/3.5. Ich kann also mit dieser Zahl im Gegensatz zu einer absoluten Zahl gut Vergleiche anstellen und genau darauf kommt es mir und möglicherweise auch anderen an, ob dir das nun passt oder nicht. Wer nur die minimale Abbildungsfläche will, kann sie sich ja ebenfalls aus meinen obigen Angaben (25mm Münzdurchmesser und 4:3 Seitenverhältnis) ausrechnen, wobei man diese Fläche zwecks fairen Vergleiches dann auch auf ein 3:2 Seitenverhältnis in der Höhe stutzen müßte.
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Lass uns wenigstens den Abbildungsmaßstab eindeutig halten, wo man schon bei der Brennweite immer wieder nachfragen muss. Zitat:
Und was machst du bei 16:9? Zitat:
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Tobi |
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Grüße, Runensklave |
Soweit ich das eben ergoogeln konnte, wird mit CM2000 das Set bestehend aus 2,5x-Konverter, 1,5x-Konverter und Schnappfassung bezeichnet. Die Konverter dürften identisch sein mit dem DCR-250 bzw. DCR-150 (die jeweils mit Schnappfassung geliefert werden).
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Mein absoluter Favorit ist aber die Minolta CL49-200. Die Vergrößerung ist mit +5 Dioptrien meistens ausreichend. Keine Vignettierung am Teleanschlag, bei allen Blenden scharf bis in die Ecken. Sogar die Minolta Makro-Blitze lassen sich problemlos benutzen. Auch ist die Fassung der Minolta CL49-200 relativ leicht. Eine Gefahr für das Objektiv der A2 besteht jedenfalls nicht. Gruß Michi |
Danke für eure Antworten, ihr seid mir eine riesenhilfe! :-)
Leider ist auch die CL49-200 nicht mehr erhältlich; der Raynox dagegen ist es für gerade mal 33€ im Online-shop... Bei diesem müsste ich allerdings irgendwie auf die 49mm kommen - was für einen adapter bräuchte ich denn da? Danke im Voraus, Runensklave |
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Gruß Michi |
Ich habe heute eine Canon 250D mit 52mm bekommen. Die Schärfe in den Ecken ist mit dem Vorgänger Canon 240 und der Minolta No. 2 vergleichbar. Auch bei Blende 8 und 11 sind die Ecken noch unscharf. Beim Fotografieren von Insekten oder Blumen wird das zwar keine Rolle spielen. Für Repros sind die Canon und die Minolta No.2 aber eher weniger geeignet.
Der Tip mit den Frontlinsen von Ferngläsern kann ich nur empfehlen. Ich habe in den letzten Wochen mehrere Achromate aus Ferngläsern getestet und diese sind den oben genannten Nahlinsen von Canon und Minolta überlegen. Mit etwas Glück bekommt man solche Ferngäser für wenige Euro in der Bucht. Mit etwas Bastelei läßt sich an den Fassungen der Achromate ein Filteradapter mit Sekundenkleber befestigen. Auch läßt sich statt einem Filteradapter auch ein alter UV- oder Skylight-Filter verwenden. Das Glas des Filters sollte man natürlich vorher entfernen. Gruß Michi |
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Was bleibt, sind die übrigen klassischen Linsenfehler! Und dazu gehört auch die Bildfeldwölbung, die bei planen Vorlagen trotz Abblenden zu Eckenunschärfen führt. Mit diesen Fehlern muss man leben, wenn man nicht zu einem erstklassigen Makro-Objektiv greifen kann oder will. |
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