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Chipreinigung ohne Erfolg
Grüß Gott alle miteinander.
Habe heute zum ersten mal den Staubtest gemacht, und festgestellt, dass insgesamt ca. 10 Flecken auf dem Bild waren. Dann habe ich mit einem Blasebalg einen Reinigungsversuch gestartet. 3 Flecken blieben. Nach einem zweiten Reinigungsversuch waren plötzlich wieder 3 Flecken mehr drauf, wenngleich diese auch kaum zu erkennen sind, aber sie sind da. Drei erneute Reinigungsversuche brachten dann keine Änderung mehr. Jetzt meine Frage. Womit bekomme ich die restlichen Flecken weg? Ich habe per Suchfunktion viele Postings zum Thema Reinigung gelesen, einer schwört auf Alkohol und Wattestäbchen (die Hardcore-Methode, wie er selbst sagt), einige auf die Sensor Swabs, andere wiederum auf den Speckgrabber oder den Sensor Wand. Dann gibt es da auch noch diese (sündhaft teueren) Spezialbürsten, die sich mit Luft/Druckluft statisch aufladen lassen. Was gilt denn mittlerweile als anerkannt erfolgversprechende Reinigungsmethode? |
Nabend Peter,
nachdem ich zum wiederholten Male versäumt habe mir den reinen Alk aus der Apotheke zu holen (*fürmorgenaufzeddelschreib*) habe ich gestern erfolgreich mit sauberem leichten Hauch und frischem Wattestäbchen gereinigt. MIR geht es gegen den Strich -zig € für was auch immer in professionellem Design zu berappen, ich halte mich an die Hardcore-Methode. |
Hallo Peter,
da wir uns persönlich kennen wage ich ein offenes Wort: suchst Du Probleme oder sind sie wirklich vorhanden. Wenn Du mit gutem Licht auf den Sensor schaust dann siehst Du störende Partikel, wenn vorhanden dann nimm einen Speckgrabber, wenn nicht dann prüfe Deine Objektive. |
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Du warst mit der DSLR noch nicht viel draussen und hattest noch nicht wirklich Staub auf dem Sensor, oder? 1) die Partikel sind nicht (immer) sichtbar 2) man hat nicht immer gutes Licht (z.B., wenn man viel unterwegs ist) 3) mit dem Speckgrabber kriegst Du definitiv nicht alles (siehe u.a. 1)) Also, ich erzähle mal meine Erfahrungen: Nach einer Woche Großstadt mit reichlich Objektivwechselei hatte ich viele lustige Sommersprossen auf den Fotos. Blasebalg genommen, das gröbste weggeblasen. Leider nicht alles. Losgelaufen, SensorSwabs gekauft, viele $$$ ausgegeben. Ausprobiert - jau, geht. Aber Naßreinigung ist eigentlich Unsinn bei losem Staub, der nur elektrostatisch auf dem Sensor festbackt. Dann vier Wochen ständig draussen in der Pampa - mit reichlich Staub und noch mehr Objektivgewechsel. Präventiv jeden Abend die Spiegelkammer und den Sensor ausgeblasen - hat sich gelohnt, sehr wenig Staub auf den Fotos. Eingesehen, daß nur regelmäßige Reinigung Ruhe bringt, SensorBrush und 'ne Dose Luft erstanden, regelmäßig mit dem Pinsel über den Sensor und Ruhe ist. DIE Investition lohnt sich. Cheers, F. |
Hallo Funster,
sorry dass ich Dir widerspreche, ich schaue nach Verschmutzungen auf dem Sensor meiner 7D in meiner Werkstatt, mit sehr gutem Licht und Lupe, unterwegs bekommt der Sensor nicht soviel Schmutz ab dass es Probleme geben könnte :cool: |
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Du widersprichst mir nicht, Du benutzt Deine Kamera völlig anders. Hast Du meinen Artikel da oben überhaupt gelesen? Was machst Du, wenn Du Deine Werkstatt länger nicht von innen siehst? Wenn Du keine Gelegenheit hast, Deine Fotos jeden Abend zu kontrollieren? Cheers, F. |
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(was die Chipreinigung anbelangt meine ich natürlich) Nene, das traue ich mich nicht, dafür bin ich ein zu großer Angsthase. Übrigens halte ich das, was man da reinigt nicht für die Chipoberfläche selbst, dazu ist die zu glänzend. Imo ist das eine Art Glas. Vor den Chips der Dimages sitzt doch ein IR-Filter, ist das bei der D7D auch so? Wenn ja, ist das die Glasoberfläche des Filters, die sollte dann schon hart genug für Wattestäbchen und Hauch oder Alkohol sein. Aber ich trau mich trotzdem nicht :oops: |
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Tut's da nicht auch ein neuer Objektivpinsel? Die Borsten eines Objektivpinsel's sind auch nicht härter als die der Sensor-Brushes, denn die sind aus Nylon. |
Was auch gut hilft ist der gute alte Staubsauger :top:
Anstatt den Dreck im gehäuse zu verteilen saug ich den meistens weg. Klar, das hilft nicht für festen Dreck, da hilft nur Alk. Den muß ich mir aber auch noch besorgen :lol: klingt zwar hart, geht aber wunderbar, nur den Spiegel halt ich leicht fest, vorzugweise mitm Lenspen .... |
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Nein, ein Objektivpinsel ist zu groß, damit schiebst Du den Staub höchstens in die Ecken. Es sei denn, Du frisierst ihn :) Wie gesagt, es gibt sicher eine persönlich zufriedenstellende Lösung für jedermann, ich habe meine beschrieben, mit der ich beste Erfahrungen outdoor gemacht habe. Cheers, F. |
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Nein, nicht um jeden Preis Geld sparen, dafür habe ich die letzten 4 Wochen viel zu viel teures Equipment gekauft. Ich meinte halt, so von der Logik her..... :oops: Aber ok, ok, ich kauf mir ja so eine Bürste ;) |
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Nein, ich suche keine Probleme. Aber ich beschäftige mich halt intensiv mit meinen Spielsachen, und dazu gehört, dass ich sie auf Herz und Nieren teste. Die Flecken stören auch (noch) nicht. In einem normalen Bild finde selbst ich diese Minifleckchen nicht, man sieht sie nur auf diesen Testbildern, wenn man ganz abblendet, auf Naheinstellung fokusiert und gegen eine einfarbige Fläche fotet. |
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Ich hoffe, es ist das richtige für Dich! Wo gibt's die Dinger in D überhaupt? ich habe die hier noch in keinem Laden gesehen. Cheers, F. |
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Cheers, F. |
Sensorische Staubentfernung
Bei Staub:
Sauger. Demnext soll es gemäß alter Heinzelmännchenrichtlinien von Hammar einen Minimakrostäubchensauger geben, der nach jedem Absaugvorgang einen antistatischen Frequenznebel in das innere des Kameragehäuses entlässt (ein sogenanntes two-open-end Gerät). Der Preis stand bei Reaktionsente noch nicht fest ;) __ Ei |
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aber ich habe in meiner Tasche eine Miniwärkstätte, 21-LED-Taschenlampe, Mini-Staubsauger und Minipressluftdose ! Aber Du hast ja recht, 5 Wochen Outdoor, Tag und Nacht, und dauernder Objektivwechsel im Staubsturm, das kann schon Probleme machen . |
Re: Sensorische Staubentfernung
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Cheers, F. |
Re: Sensorische Staubentfernung
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Man kennt ja seine Pappenheimer (die Erfinder!) ;) __ Ei |
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Übrigens, für alle: never ever fummel with the Preßluft directly in the Kamera rum. :D Und Sunny, für Staub auf dem Sensor braucht's keinen Staubsturm. Cheers, F. |
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Benutzt jemand die Sensor Swipes, wie hier beschrieben?
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Das wird ne lange Rechnung. :D Zitat:
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Hi,
normalerweise sollte das Glas vor dem Sensor der AA (AntiAliasing) Filter sein, den braucht es um Morie Effekte bei hochauflösenden Objektiven zu verhindern. Die entstehen wenn das Objektiv schärfer abbildet als die Pixelgröße des Sensors ist, dies ist bei 6Mpix und APS-C schnell erreicht. Deshalb haben meines Wissens alle nach Bayer Prinzip arbeitenden CCDs in Kameras mit Wechselobjektiven diesen Filter. Der bewirkt eigentlich nichts weiter als die extreme Schärfe so weit zu verringern das eine Hell-/Dunkelgrenze immer so breit ist das sie nicht nur auf einen einzelnen R, B oder G Sensor fällt. Bei vielen Kameras wird er sicher auch als IR Sperrfilter kombiniert sein. |
In der aktuellen Chip Foto-Video-digital (endlich das letzte des nervenden abo´s) steht was zur Reinigung.
Fazit: KEINE Druckluft, das darin enthaltene Öl kann zu dauerhaften Beschädigungen führen. Test wie beschrieben (Blendenöffnung etc.) Mit einem Giotto Air-Bomb pusten, wenn dann noch Dreck drin ist, Allohol ausse Apotheke, einmal feucht ein mal trocken. Ich empfehle diese Zeitschrift dennoch als Lektüre, die Randbemerkungen zum Objektivwechsel etc. sind einfach Süss http://www.cosgan.de/images/smilie/teufel/a045.gif |
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Staubkörner oder Ähnliches erst ab einer gewissen Größe leicht mit einer Klistierspritze aus der Apotheke (ca. 3,50€) entfernen lassen. Sowas hatte ich mir zuletzt beim Objektivwechsel am Ostseestrand eingefangen und es für ein weit entfernte Möwe gehalten, bis ich mich etwas gewundert hatte, dass die "Möwe" in jedem Bild zu sehen war und dazu auch immer an der gleichen Stelle :oops: ;) Das war ein echter fetter Brocken, der nach einmaligem Pusten verschwunden war. Mit bloßem AUge war er übrigens nicht auf dem AA-Filter zu erkennen.
Für hartnäckige Verschmutzungen setze ich nach der Experimetierphase mit Druckluft aus der Dose, verschiedenen Pinseln und Ähnlichem nur noch 97%-iges Isopropanol (mit Pipettenfläschchen ca. 4€) mit Wattestäbchen ein. Zwei, drei Tropfen auf den Wattebausch, einmal feucht durchgewischt, dann mit neuem Wattestäbchen getrocknet, bei Bedarf Anwendung wiederholen und schon herrscht wieder klare Sicht. Nach den ersten ein, zwei Anwendungen fällt auch die Hemmschwelle, den Sensor bzw. den AA-Filter mit dem Wattestäbchen zu berühren... Gruß Udo |
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Du kennst sicherlich die einfachen Paintbruschsets von Revell und Co, Pressluftflasche und Spritzpistole. Bei der Spritzpistole den Farbbehälter entfernen und an das Farbansaugrohr einen Schlauch anbringen, schon hast Du einen guten Staubsauger :top: |
Grüß Gott alle miteinader.
So, hab vor einer Stunde zwei Doppelte getrunken und eine Schachtel Baldrianpillen dazu geschluckt. Dann hab ich die Hardcoremethode von Jürgen angewendet. Ich sag Euch, einmal und nie wieder. Ein hartnäckiges Fusel habe ich nicht wegbekommen, woraufhin ich etwas mehr Alkohol auf das Wattestäbchen geträufelt habe. Das führte dann zu einem gleichmäßigen Schmierbelag über den halben Chip. Bis ich das mit vielen vielen halbtrockenen und trockenen Stäbchen wieder blankpoliert hatte, mannomannomann. Jedenfalls ist der Chip jetzt sauberer als je zuvor. Nur noch zwei Partikel (davon der eine hartnäckige, der schon von Haus aus drauf war) sind sichtbar, die lass ich jetzt auch, jetzt schaff ich mir einen Speckgrabber an und eine Sensorbrush. Wenn ich den einen hartnäckigen Partikel damit auch nicht wegbekomme, schicke ich das Teil nach Bremen. Alles andere ist mir zu nervtötend. @Jerichos Du willst meinen Chip reinigen? Gerne! Welchen Schnapps zuvor bevorzugst Du denn? |
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Hab ich schon. Mit Taschenlampe und Lupe sieht man den Schattenwurf. Scheint "nur" recht hartnäckig festzukleben. Ich habe mit dem alkoholgetränkten Wattestäbchen richtig darauf rumgewischt - nichts, wie festbetoniert. Allerdings ist der Fleck, den dieser Krümel auf dem Bild verursacht wirklich minimal. Mal sehen, wenn ich ihn mit dem Speckgrabber auch nicht wegbekomme, schicke ich die D7D vielleicht zum Service. Evtl. machen die das sogar auf Garantie, schließlich war der Fleck von Anfang an da. |
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Kann aber wirklich gut möglich sein, dass sich der Staub zwischen Filter und Chip befindet, dann kannst wischen biste blöde wirst. Mal am Samstag gucken, wie schlimm das ganze wirklich ist. ;) |
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Staubpinsel
Hatte noch nicht das "Vergnuegen" den Sensor reinigen zu muessen. Aber habe mir die Pinsel mal angesehen. Also die Firmen, die Euch erzaehlen das seien die Super -Spezial - Borsten im Cleanroom hergestellt, sollten sich generell mal den Fokus richten lassen. Es sind schoen weiche Nylonborsten die anders als viele Kuenstlerpinsel keinen Binder drauf haben. Die Aufladung funktioniert egal mit welchem Nylonpinsel sobald das Bindemittel raus ist.
Ich werde mir im Kuenstlerbedarf eine dichtgepackte rechteckige Buerste besorgen und sehen, ob es welche gibt, wo die Borsten mit einem Plastikumschlag in Form gehalten werden, anstatt geklebt zu sein. Was den Celanroom angeht ist das natuerlich Kokuspokus, denn sobald die Buerste aus dem Cleanroom raus ist, ist nix mehr clean. Ueber Kratzer mache ich mir nicht allzuviele Sorgen. Ueber dem Sensor sitzt Glas, das muss man schon ziemlich heftig bearbeiten bevor es verkratzt. Sollte es tatsaechlich verkratzen, stellt sich die Frage, ob man die Kratzer im Foto ueberhaupt sieht. Wenn schon der Staub nur unter bestimmten Bedingungen zu sehen ist, wird der Kratzer, der ja wahrscheinlich weniger tief als der Durchmesser des Staubkorns sein wird, wohl eher weniger zu sehen sein. Mit der Druckluftdose waere ich vorsichtig. Erstens den Abtand eher groesser waehlen,zweitens die Dose gut senkrecht halten. Die Kamera dabei mit der Objektiveoeffnung nach unten halten, damit der aufgewirbelte Staub eher rausfaellt asl tiefer reingeblasen zu werden. Till |
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Oka, dazu muß man die Kamera einschicken und wer will schon ein paar Tage auf das gute Stück verzichten. Aber es wäre ein Weg. Viele Grüße Petra |
Re: Chipreinigung ohne Erfolg
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Stört es Dich oder stört es auf den Bildern ? ;) Ab welcher Blende siehst Du die Flecken ? |
@Pedi
Es ist so, wie Du schon selbst sagst. Ich weiss zwar, dass KoMi den Chip während der Garantiezeit kostenlos reinigt, aber ich will halt auf Big Black Beauty nicht verzichten. @Cougarman Man sieht es ab Blende16, und das auch nur, wenn man auf einen hellen einfarbigen Hintergrund unscharf fokusiert. Auf "realen" Bildern sieht man die Miniflecke nicht, selbst wenn man weiß, wo sie sind bzw. sein sollten. Aber Du kennst mich doch auch schon eine Weile, oder? Da solltest Du wissen, dass ich ein alter Pedant bin ;) |
Ich kann euch nur eins sagen nehmt die 14 mm Sensorwand mit der original Eclipse Reiigungsflüssigkeit und Ihr könnt über verschmutzten Sensor nur müde lächeln.
Gerade hab ich den Chip auch wieder mal (2. mal nach 4500 Bildern) gereinigt nach 5 Minuten war alles blitz blank sauber ohne irgendwelche Polieraktionen oder sonstiges. 2 Tropfen Reinigungsflüssigkeit auf den Sensorwand zweimal über den Chip gewischt und jetzt strahlt er wieder. :top: |
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