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Geisterwald
Fotografische Vorsätze in 2026
Hier beides in einem Bild vereinigt. Hoffe es gefällt. → Bild in der Galerie |
……und mehr Hochformat.;)
Mir gefällt dein Bild. :top: Ich hätte als Titel allerdings „Geisterwald“ gewählt. Die Mischung aus verwischten Teilen und nicht verwischten kleinen Ästen, macht den Reiz deines Bildes aus. Kannst du zur Entstehung etwas schreiben, oder ist es ein Versuch von vielen und die Methode die zum Ergebnis führte bleibt „verwischt“? |
Danke Peter.
ICM: Vertikales Ziehen von oben nach unten Bearbeitung in LR die Standardsachen (Belichtung, Klarheit, Struktur) Übergabe nach PS und von dort nach Topaz. Bild geschärft. Das hat die Äste schön heraus gearbeitet Danach in Nik HDR Efex und die geringste HDR Stufe (Normal) ausdgewählt und leicht angepasst. Und dann wieder nach Silver Efex Das war mein Bild #2. Und mit dem war ich schon sehr zufrieden. Wobei das Ziehen von oben nach unten auch die einfachste ICM Technik ist. Mal sehen, ob ich den Titel noch auf Geisterwald ändern kann. Gefällt mir besser. VG und danke Dir nochmals Jürgen |
Schöne Vorsätze hast du.
Meine fotografischen Ansprüche sind da simpler. Mehr Fotos! ;) Dein Bild gefällt mir sehr gut. Sowohl die Technik bei der Aufnahme, als auch die Bearbeitung und Präsentation in SW mit dem dezenten Rahmen. Die Baumstämme sind natürlich ein ideales Motiv für die vertikalen Wischer. Der Waldboden weist horizontale Strukturen auf. Da wirken die vertikalen Wischer etwas konträr, bzw. aufgesetzt. Aber wirklich nur minimal. Ich freue mich auf mehr ICM von dir. |
Danke.Peter! Im Rahmen.meines.Februarmonatsthemas wirst du noch das eine oder andere Lichtzelt ICM sehen.
VG Jürgen |
Hier mal eine farbige Version des "Geisterwaldes". Die fast gleiche Bearbeitung wie beim ersten Bild. Mir persönlich gefällt die Kohlezeichnung besser.
→ Bild in der Galerie VG Jürgen |
So das letzte Bild der Serie.
Dieses Mal wurde die Kamera von mir weggestoßen und wieder ran gezogen. → Bild in der Galerie VG Jürgen |
Beim letzten Bild wird mir etwas schummrig vor Augen. ;)
Beide haben etwas, aber das erste Bild ist mein Favorit. |
Auch mein Favorit bleibt Bild #1.
Zitat:
Ich glaube in obigem Bild ist, für diese Methode, der Bildausschnitt etwas unglücklich gewählt. Der große, fast realistisch dargestellte, Bereich des dunklen Weges passt nicht zu dem schwummrigen Rest. Hier mal eine Idee mit anderem Beschnitt (wenn du erlaubst). → Bild in der Galerie |
Ich liebe ICM. Das Foto ist super super.:top:
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Danke Peter (cb450), Peter (kiwi05) und Irmi. Ja das erste Bild ist auch mein Favorit. Das dritte könnte euch schummrig gemacht haben, weil ich hier mit Weichzeichner und Schein gearbeitet habe.
Dein Beschnitt Peter hat was. Ich kann deine Bedenken durchaus nachvollziehen. Ich habe versucht der Regel "Folge den Linien" zu folgen. Obwohl ICM eigentlich keine Regeln kennt. Danke euch für eure Kommentare. VG Jürgen |
Also ehrlich Jürgen, das hättest Du sicher auch ohne Bearbeitung hinbekommen können, wenn Do Dir dann Mühe geben würdest. ;)
Nein ehrlich, gefallen mir beide, wobei das erste irgendwie mir noch besser gefällt, aber sind ja auch etliche Schritte in der EBV "nötig" gewesen so wie Du es beschreibst. Das erste schreit förmlich nach einer Wand, und das mindestens "60x90". Warte auf mehr! :top: |
Zitat:
Sicher, ich käme nie auf die Idee, mir fotografische Jahresziele zu stellen, und schon gar nicht künstl(eris)ch verfremdete Bilder mit bewusster Entfärbung und aktiv betriebener Verwacklung… ;) Aber dessen ungeachtet: Dein Geisterwald gefällt mir richtig gut! Und zwar gerade auch in dieser s/w-Version (im Gegensatz zum farbigen Pendant). Das hat wirklich Stil. Ansonsten bin ich halt nüchterner in meinen Motiven. Realistischer, street- und menschenbezogener, weniger experimentierfreudig, eher reportagehaft, ereignisabhängig. Aber wenn ich so Deinen Wald sehe, überlege ich glatt, ob ich das zumindest auch mal versuche. Wir hatten ja im Adventkalender ähnlich gelungene Aufnahmen. Wobei ich mich allerdings frage, wie man das hinbekommt, bei einer Belichtungszeit von einer Zweidrittelsekunde (wie hier) oder weniger noch viel mit Kamera oder Objektiv zu spielen, jedenfalls so, dass etwas Gescheites herauskommt... Ich werde jedenfalls mit Interesse verfolgen, wie Du so Deine Jahresplanung umsetzt… :D Allerdings weiß ich genau, diesen Aufwand... Zitat:
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Herzlichen Dank an Irmi, Ditmar und Harald.
Das Du Harald als Journalist die Realität abbildest, ist eine Voraussetzung deines Berufes. Bleib dabei und zeige und hier im Forum weiter deine Welt. So können wir an deinen Reisen teilhaben. Ich wollte Mal für was anderes machen. Und ich finde ICM interessant. Den Pariser Eifelturm hat man hunderte Male schon gesehen. ICM Bilder sind immer etwas einmaliges. Etwas was man da weitestgehend nicht wiederholen kann. Etwas was einen fragen und staunen lässt. Und so habe ich mich mit zwei Fotografinnen (Stephanie Johnson, Roxanne Bouche Overton) und David Day näher beschäftigt. Und sie haben mir Anregungen gegeben, was ich auch zu Hause fotografieren kann (David Day) und bei vermeintlich schlechtem Wetter aufnehmen kann. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl sie zu kopieren, sondern etwas für mich etwas Neues zu erschaffen. Und wenn es früher wichtig war, den richtigen Ausschnitt festzulegen, muss man jetzt die richtige Bewegung finden. Für mich etwas Neues. Mehr demnächst dazu. Und schaut euch Mal Bilder der drei erwähnten Fotografinnen und Fotografen an. VG Jürgen |
Jürgen, genau aus dem Grund finde ich das auch ein spannendes Thema. Ich komme ja im Moment auch nicht mehr in die weite Welt und so suche ich mir hier zuhause Dinge und bin so zu meinen verfremdeten Fotos gekommen.
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s/w ist nicht so meins, außer das Bild wird auf natürlichem Weg (unter Zuhilfenahme diverser Einstellungen bereits bei der Aufnahme) de facto s/w ;) ICM finde ich spannend, widme mich seit einiger Zeit selbst vermehrt der Verfremdung und Abstraktion, allerdings betreibe ich deutlich weniger Aufwand in der Nachbearbeitung und versuche die gewünschten Effekte bereits dem Grunde nach so zu fotografieren. Mich spricht von deinen bisher gezeigten drei Bildern hier im Thread vor allem das Farbige an. Zitat:
Statt "nur" mit normaler Belichtung einen Moment einzufrieren, warum ihn nicht mit Hilfe der Belichtungszeit anders und unterschiedlich mit nach Hause zu nehmen? Grüße, Heike . |
Danke Heike für deine Anmerkungen.S/W Out of cam, das wäre für mich nicht das richtige. Gerade Nik gibt mir so viele Möglichkeiten, dass umzusetzen, was ich ich mir vorstelle. Aber das ist meine persönliche Meinung.
VG Jürgen |
Moin Jürgen,
das erste Bild gefällt mir schon mal außerordentlich gut :top: und ich finde auch s/w hier sehr passend oder sogar besser, sieht man dem farbigen ganz gut... dass man s/w erst nachträglich entwickelt, sehe ich genauso, die Möglichkeiten sind einfach ganz andere... wie viele Bilder hat man früher analog alleine durch nicht optimale Farbfilter nicht optimal hinbekommen... Vorsätze fürs Fotojahr haben was, darüber werde ich mal nachdenken... so wie bisher - ohne ein einziges Bild - kann und wird es nicht weitergehen ;) |
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Beispiele dafür, was ich meine, sind die Adventstürchen 1 und 5. Beide sind keine ICM Fotos, verdeutlichen aber hoffentlich, worum es mir ging. Denn auf diese Art zu belichten und dann ergänzend ICM anzuwenden, ginge ja auch. Grüße, Heike ;) |
Geht es jetzt noch um die Bilder?
Sieht nicht so aus, also warum diskutiert Ihr das nicht woanders? :roll: |
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das erste Deiner Serie gefällt mir am Besten. Die grafische Wirkung der S/W-Umsetzung passt sehr gut. Wald im Winter/Schnee in der Landschaft ist ja in gewisser Weise durch die Reduzierung der farbigen Anteile für diese Art der Bearbeitung 'prädestiniert'. Ich denke, ICM ist eine interessante und vergnügliche Art die Kamera zu nutzen. :D Allerdings ist es wohl wirklich viel Versuch und Irrtum, was aber in der Digital-Fotografie kein größerer Hindernisgrund ist. :top: Danke auch für die kurzen Hinweise zu Deinem Vorgehen bei den einzelnen Aufnahmen. Ich bin auf weitere Umsetzungen Deines fotografischen Jahresvorsatzes gespannt. :D :top: |
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Zur zweiten Frage: dies möge der Threadersteller entscheiden :| |
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Also mal schauen, Jürgen, was diesbezüglich als nächstes von Dir kommt! :D |
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So ich bin jetzt nach drei Tagen vom 92ten Geburtstag meiner Mutter zurück und habe jetzt wieder eine normale Tastatur vor meinen Fingern.
Zuerst: Hier kann gerne weiterdiskutiert werden. @10Heike10@ ich habe mir deine Bilder vom 1.12. und 5.12 angesehen. Ich denke das für mich, dein Ansatz nicht der richtige Ansatz für meine ICM Versuche wäre. ICM erfordert ein Herantasten an
Und das ganze muss in 1/15s bis zu ein paar Sekunden koordiniert werden. Und danach kommt die Selektion. Alle drei von mir angesprochenen ICM Künstlerinnen und Künstler machen hunderte von Fotos während einer Session. Sei es im Studio oder in der Landschaft. Witzigerweise nimmt die Nachbearbeitung weniger Zeit ein als DAS präsentierte Bild aus der Menge zu machen. Für Bild 1 habe ich vielleicht 10 - 15 Minuten gebraucht. Die Nachbearbeitung ist aber wichtig, um gerade bei farbigen ICM die Farben "raus zu kitzeln" Michael hat den Punkt auf den Nagel getroffen oder so ähnlich. Zitat: Die grafische Wirkung der S/W-Umsetzung passt sehr gut. Wald im Winter/Schnee in der Landschaft ist ja in gewisser Weise durch die Reduzierung der farbigen Anteile für diese Art der Bearbeitung 'prädestiniert'. Damit war s/w gesetzt. Und ich wollte den Eindruck einer Bleistift- oder Kohlezeichnung erwecken. Und ich denke, das ist mir bei Bild 1 recht ordentlich gelungen. Gegenüber Bild 3 ist es aber auch einfacher zu machen. Folge den Linien ist bei ICM Bildern eine guter Tipp. Bild 3 hat zwei verschiedene Linienführungen: Vertikal die Bäume und in leichter Wellenbewegung der Weg. Und das macht es komplexer. @Michael Danke für deine Anmerkungen. Wie oben geschrieben ist es natürlich viel Try and Error. Und ich bin so langsam dabei, die richtige Wischbewegung zu erahnen und mit welcher Wischgeschwindigkeit ich arbeiten sollte. Und wenn man dann bei Betrachtung auf dem Display einen Treffer hat, dann heißt es diese Wischbewegung und die anderen Parameter zu wiederholen oder leicht zu modifizieren, um noch mehr aus dem Motiv zu machen. Fotografie und Malerei haben ja vieles gemeinsam. Und mit ICM sehe ich für mich die Möglichkeit, dass was Maler bei ihren Bildern empfunden und ausgedrückt haben, ebenfalls "wiederzufinden". @Harald Zitat Ich habe beide mal gegoogelt und bin positiv überrascht von ihren ICM-Geschichten, vor allem, auch von der knalligen Farbigkeit, die beide hierbei praktizieren... Zitatende Das freut mich sehr. Ich möchte nur 10 % ihrer Kunst erreichen. So das war es. Die Diskussion um Bilder und Technik freut mich sehr. |
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Meine Beispiele aus dem Adventskalender sind keine ICM Bilder sondern Beispiele dafür, dass ich Lichtstimmungen für de facto s/w Belichtungen nutze und durch Einstellungen an der Kamera "unterstütze". Ich entsättige in der nachträglichen Bearbeitung vielleicht 1 von 50 oder 100 Bildern um zu einem s/w zu kommen. ICM ist so vielfältig ... und mit deiner Herangehensweise habe ich kein Problem. Meine Anmerkungen bezogen sich auf das nachträgliche Umwandeln von farbig in s/w, denn dies ist auch außerhalb von ICM nicht so meins. Grüße, Heike ;) |
Zitat:
ICM heißt im Grunde doch nur, während der Belichtung die Kamera bewegen. Stell dir einen wuseligen Markplatz vor.
Auch im Bereich der Reportagefotografie ist ICM ein gutes Stilmittel, damit der interessierte Betrachter deiner Fotos auch nach Bild 30 immer noch voller Erwartung ist, was wohl als nächstes kommen mag. Grüße, Heike ;) |
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