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Sony Marketing: A-Mount verstaubt
Wer den Sony Alpha-Universe-Newsletter liest, wird natürlich auch mit der Vorstellung des neuen LA-EA5-Adapters konfrontiert. Normalerweise kein Ding ... immerhin eine tolle Brücke zwischen den zwei Mounts, mit denen Sony wirbt und Geld verdient - oder?
Wir lesen von Gustav Kiburg, Tierfotograf u.a.: „Ich bin schon seit Ewigkeiten überzeugter Sony-Nutzer, aber nachdem ich vor ein paar Jahren auf E-Mount umgestiegen bin, lag meine alte Alpha 99 II nur noch im Schrank und setzte immer mehr Staub an. ... Wow. Man hört ja inzwischen auch von anderen Kameraherstellern (Canon), die nach Vorstellung eines neuen Systems, das alte System zumindest mit keinem Wort mehr erwähnen. Ok. Aber dass man zusätzlich im Produktnewsletter seine Produkte einstauben lässt - mutiges Marketing. Als A-Mount-Nutzer muss man ja einiges abkönnen. Dass man so deutlich vom Hersteller seiner Kamera gesagt bekommt, dass man auf altem Kram sitzt, ist schon erstaunlich. Ich verstehe diesen Kurs nicht. Objektive und eine Kamera, die für hohe vierstellige Summen noch auf der Preisliste stehen. Und dann sowas? Hmm ... Kommt dass nur bei mir so krumm an? Gruß |
Irgendwann endet jeder Lebenszyklus jeder Technologie - ich finde es von den Herstellern geschickt und wenn Du willst eigentlich sogar kundenfreundlich für die Nutzer solcher Technologien Möglichkeiten anzubieten auf die neuere Technologie umzusteigen.
Dass A-Mount schon länger im entwicklungstechnologischen Tiefschlaf liegt ist ja jetzt keine neue Erkenntnis und wer heute eine neue Kamera kauft, wird wohl eher zum E-Mount greifen. Trotzdem kann man die alten Objektive dank der Adapter noch weiter nutzen - zukünftige Anschaffungen werde ja vernünftigerweise sowieso native Objektive sein. Ich sehe da kein Problem - die Welt dreht sich weiter, auch wenn man es nicht unbedingt gern haben muss... |
Überrascht mich nicht, nachdem Sony Australia schon vor Jahren DSLR- und SLT-Benutzer mit der Kampagne „DSLR no idea“ als potentielle Trottel verhöhnt hat. In einem der Videos war ziemlich unverkennbar eine A99 zu sehen. Gleichzeitig nahmen sie bereits damals die A-Mount Gehäuse in Australien vom Markt.
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Weltweit gibt es aber bestimmt mehr Leute, die ihre Wäsche mit einer Art "Waschbrett" waschen als es Waschmaschinen gibt ...
------------- Das Waschbrett lebt ... |
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Bin nur überrascht, dass diesmal nicht die Pferdekutschen und Autos herangezogen wurden. Es geht hier darum, dass Sony eigene Produkte aus dem aktuellen Sortiment und deren Benutzer als rückständig diskreditiert. |
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Ich freu' mich einfach, dass ich eine a99ii habe :D:cool:
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Sony möchte halt gerne in Zukunft E-Mount verkaufen und nicht A-Mount - das muss man ihnen schon zugestehen. |
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Auch Gustav Kiburg schildert einfach nur eine Tatsache. Seine 99II liegt viel im Schrank. Fertig. Das ist keine große Marketingstrategie zur Abschaffung des A-mounts. Das ist einfach nur seine Aussage, nichts weiter. Er behauptet ja nicht, alle 99II liegen im Schrank und verstauben.
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Ich freue mich schon auf die nächste Sony Werbung mit Manuel, dem Neuer. :lol: |
Das sind Dinge, die interessieren mich nicht die Bohne. Mein A-Mount funktioniert, ich nutze es und ich nutze es vor allem gern. Was interessiert mich da, was Gustav mit seiner A99II macht oder nicht macht? Ich nutze sie und gut ist es.
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Ich bin heute nicht mehr böse, dass ich die seinerzeit so heiß ersehnte A99ii hier vor Ort bei keinem Händler kaufen konnte und so zu einem für mich günstigen Zeitpunkt mit einer A7III den Wechsel zum E-Mount gemacht habe.
E-Mount ist für mich erst mit der A7III/A7RIII (u. a. im Handling, Akku usw.) erwachsen geworden, es gab dafür auch bereits eine ganze Menge an bezahlbaren Gebrauchtobjektiven und meine A-Mount Ausrüstung konnte ich noch zu weitgehend fairen Verkaufspreisen weitergeben. Der Gedanke, dass ich mit der A99ii bei einigen Objektiven nicht den vollen AF-Zugewinn des Hybrid-AFs hätte, lässt mich heute noch entspannter sein. Mit der Aufwertung des LA-EA3 und der Entwicklung der LA-EA4r und LA-EA5 hat sich für die A7III ff das Adaptieren von A-Mount Objektiven so verbessert, dass ich mir sogar wieder ein paar A-Mount Objektive zugelegt habe. :oops: |
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das Sony in die A 99 und A99ii gezielt "technische Flaschenhälse" eingebaut hat damit man die Funktionen nicht "voll nutzen kann", .......und dann jemand extern von aussen das mit dem umgebauten LA-EA 4r Adapter für kleines Geld löst und in so einem kleinen Zubehörteil "hinbekommt" :D Da bin ich weiterhin ja wirklich gespannt wie sich das noch entwickelt :D |
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Immer schön alles neu kaufen und sich beruhigt zurücklehnen. Dann macht das alles nichts mit dem Sony-Marketing und den Flaschenhälsen. :roll: |
@Lightspeed: Mindestens 95% aller meiner Objektive sind aus zweiter Hand, aber "nur" drei Digital-Kameras habe ich gebraucht gekauft. Früher war bei mir der Gebrauchtkauf 99%ige Normalität. Aber die G1, R1, Nex5, Nex5N, A77, A99, A7III und A7RIV mussten schon direkt nach ihrer Neuerscheinung neu her. Wenn die Innovation zu meinen Wünschen passt und für mich auch Preis-Leistung stimmt, ist es nicht so wichtig, was mich das Teil kostet. Sofern es in meinen Budgetrahmen passt.
So verrückt war ich auch schon bei der Hifi-Elektronik, zumindest bis ich altersbedingt Hörverluste mit Elektronik ausgleichen musste. :crazy: Jedem Tierchen sein "Playsierchen". :oops: |
Die SLT A-Mount Familie ist oder war eine Übergangslösung bis das E-Mount Vollformatsystem hoffähig wurde und entsprechend viele E-Mount Objektive fertig waren. Ich kann damit leben.
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Ich finde das doch ein gutes Konzept für beide Seiten - und wer das alles nicht möchte, muss es ja nicht tun. Letztlich hat man doch bei keinem Hersteller dieser Welt die Garantie, dass die erworbene Technologie auf ewig weitergebaut wird - es wird der Tag kommen, wo die heutigen E-Mount Nutzer vor der gleichen Frage stehen wie jetzt die A-Mount Nutzer. Und wenn Sony klug ist, wird auch denen dann mittels entsprechenden Produkten der Umstieg einfacher gemacht werden - nicht zum Schaden von Sony natürlich ;) |
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Ja, vielleicht könnte Sony noch ein klitzekleines bisschen mehr aus einer neuen a99III herauskitzeln, das aber sicherlich nur mit einem horrenden Entwicklungsaufwand. Das für den Nutzer vielleicht interessant, betriebswirtschaftlich aber nicht zielführend. Und mal ganz ehrlich: ist es sinnvoll, zwei Systeme mit hohem Entwicklungsaufwand voranzutreiben? Vor allem dann, wenn man beim anderen System mit ähnlichem Aufwand gerade riesige Spünge erreichen kann? Das Problem war viel mehr, dass der LA-EA4 inzwischen so veraltet war, dass er Systemwechsler eher abschreckte. Warum soll man sich (als Wechsler) eine Kamera mit Augen-AF holen, wenn man dann gezwungen ist, einen Adapter anzuflanschen, der nur 15 Messfelder hat??? Sony brauchte einen neuen Anreiz für Wechsler Zitat:
Was tatsächlich ein wenig peinlich ist ist die Tatsache, dass mit dem LA-EA5 aktuell nur an zwei (in Zahlen: 2) Kameras Stangenobjektive betrieben werden können. Und das bei über 30 verschiedenen E-Mount-Kameras, Sony über die Zeit auf den Markt geworfen hat. Irgendwie kam das alles sehr überraschend und ohne vorherige Gerüchte. Sony macht auf mich hier den Eindruck eines Getriebenen. Warten wirs mal ab. Sony wird wahrscheinlich noch mal mit Software-Updates nachsteuern, zumindest für die a9 und a9II und vielleicht auch noch für die vorhergehende Generation der 7er Reihe. Bei den a6x00-Kameras bin ich mir ehrlich gesagt schon unsicher. Vielleicht noch für die 6400 und 6600, aber selbst bei der a6500 bin ich mir schon unsicher. Der LA-EA5 soll ein Anreiz für Besitzer von Highend-A-Mount-Objektiven sein - und die kaufen sich kaum eine a6100 oder a6500. Die älteren Kameras sind ja mit dem LAEA3/4 ausreichend bedient. Zitat:
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Dir ist schon bekannt, das der Phasen- AF einer SLT mit seinen separaten Sensormodul völlig anders aufgebaut ist, wie der sensorbasierende AF einer A7 oder A9? Was an AF- Sensoren auf dem Sensormodul einer SLT (oder DSLR) nicht drauf ist, kann man mit Software nicht nachrüsten! Ein neues Sensormodul für eine Nischenkamera entwickelt man auch nicht mal so nebenbei.... Bei den LA-EA4r oder LA-ER5 geht das nur, weil man die Sensorfunktion der E-Mount- Kamera nutzen kann. Manchmal hilft es, sich schlau zu machen, statt sinnlos rumzumotzen. Sorry.... |
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Fakt ist, dass die AF-Sensoren auf Sensorebene andere Möglichkeiten beiden, als die separaten AF-Module in den A-Mount Kameras. Fakt ist auch, dass diese Möglichkeiten recht lange über mehrere Kameragenerationen optimiert werden mussten und anfangs schlecht bis gar nicht funktioniert haben. Davon zu sprechen, dass Sony damals Flaschenhälse eingebaut hat, halte ich für vollkommen absurd. Vielmehr bin ich der Meinung, dass Sony dort, wo es möglich war, so viel Performance wie möglich eingebaut hat. Als die A99ii rauskam, war übrigens der E-Mount AF in feinster Weise konkurrenzfähig. Das hat sich erst mit der A9 geändert. |
Man kann es Flaschenhals nennen oder auch anders. Ich jedenfalls habe die Einschränkungen der A99ii unfreiwillig umgangen und bin eher traurig darüber, dass ich die angeblich so ungeeigneten SSM und Stangenobjektive nicht mehr habe. Trost spenden mir da allerdings inzwischen die Linsen der Zeiss Batis Reihe. Ich habe den Eindruck, dass ich inzwischen mit viel weniger Gewicht unterwegs bin als zu A-Mount Zeiten.
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"AF-Sensoren auf Sensorebene andere Möglichkeiten bieten, als die separaten AF-Module in den A-Mount Kameras."
Haben separate AF Module aktuell überhaupt noch Vorteile gegenüber der aktuellsten Version der AF-Sensoren auf dem Sensor? bzw. werden die AF-Module überhaupt noch weiterentwickelt? Wäre es denn für Sony ein Problem in das Gehäuse der A99II das Innenleben einer A9II zu integrieren und den A-Mount zu belassen? |
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Aber mir ist im Prinzip auch lieber sie bringen einen guten Adapter mit denen man die Objektive an E-Mount Kameras nutzen kann. Der LA EA5 macht da Hoffnung. Die Auswahl der davon voll unterstützten Kameras eher weniger. Und man muss dann mal abwarten wie er sich wirklich mit Stangenobjektiven schlägt. |
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Sowohl die Technik einer A99II als auch einer klassischen DSLR ist mittlerweile ausentwickelt wenn nicht sogar auf Grund der Systemkameras überholt. Das ändert aber nichts daran daß ich diese überholte Technik in meinen beiden Nikon-Bodys (D800/D500) immer noch nutze bis die Gehäuse irgendwann sterben. Und die Besitzer einer A99II werden das ebenfalls tun. Mit dem neuen LAEA5 baut Sony der Kundschaft mit Altglas (SSM, vereinzelt auch Stangenkurblern) die Brücke zur neuen Generation von Gehäusen mit E-Mount. Ich finde hier wird durchaus A-Mount weitergepflegt, halt nicht mehr mit der alten Gehäusetechnik. |
Die AF Empfindlichkeit einer a99ii übertrifft die a7rIV im Dunklen.
Selber ausprobiert letzte Woche. |
Sony möchte nur noch DLSM verkaufen, trotz der Preisanpassung beim A-Bajonett und dem Focus auf das E-Bajonett blieb der Marktanteil bei 20% (Weltweit 2019), aber bei der Marge hat Sony kräftig zugelegt. Und da legen Canon und Nikon auch zu.
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Zumindest Sony würde ich jetzt mal behaupten entwickelt da nichts mehr. Macht ja nur für A-Mount Kameras Sinn. Falls sie doch noch etwas entwickeln und dann A-Mount Kameras damit bringen, sollten sie wirklich an ihrem Marketing arbeiten. :shock: Zitat:
Aber gibt es dafür einen Markt? Also ich würde dann lieber die :a:9II mit Adapter nehmen, hätte dann die gleichen Möglichkeiten und zusätzlich könnte ich dann auch noch neue E-Mount Objektive nutzen. Oder direkt auf mich bezogen ausgedrückt: Würde der LA EA5 mit der :a:7III gut funktionieren, also auch mit stangenangetriebenen Objektiven, würde bei mir wohl ein "Haben wollen" Effekt auftreten der zum Kauf der Kamera mit Adapter führt. :cool: |
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Hier muss ein Übersetzermodul integriert werden. Das heißt, selbst wenn im Gehäuse E-Mount-Technik verbaut wird, muss ein Übersetzer die Befehle an die A-Mount-Objektive weitergeben. Macht nur teilweise Sinn. Spätestens wenns um AF-Geschwindigkeit geht, hat die mechanische Steuerung Nachteile. Auch die Geschwindigkeit der mechanischen Blendensteuerung kommt irgendwann an die Grenzen. Der Aufwand einer Integration ins Gehäuse wird sich wirtschaftlich eher nicht lohnen. Da macht ein Adapter wie der neue LAEA5 deutlich mehr Sinn. Außerdem kommt die Auflösung der "alten" Linsen spätestens bei der A7R4 sicher ebenfalls an die Grenzen. |
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Der PD-AF im separaten Modul hat eine größere Meßbasis = ist genauer. Bei DSLMs wird das in der Regel dadurch ausgeglichen, dass zusätzlich eine Contrast-AF Messung erfolgt. Dazu kommt, dass bei DSLMs die AF-Messung direkt auf Sensor- und damit Bildebene erfolgt. Ein Back- oder Frontfokus wegen nicht peinlich genauer Justierung des externen AF-Moduls gibt es dadurch nicht mehr. Die im separaten Modul eingebauten AF-Sensoren sind größer und damit lichtempfindlicher wie die auf dem Sensor verbauten Sensoren. Das mag sein - ich finde aber in der Praxis keinen Unterschied bei der Scharfstellung bei schwachen Lichtverhältnissen zwischen meiner A9 und A7III. Der externe PD-AF könnte dazu verwendet werden, die Arbeit des PD-AF-on Sensor zu unterstützen - z. B. dadurch, dass er nur auf Infrarot reagiert. damit kann er selber zwar nicht mehr genau auf das Bild im sichtbaren Spektrum scharf stellen, aber er kann z. B. das warme Motiv (Kopf) vor dunklem Hintergund gut orten, auch wenn es sich farblich kaum unterscheidet. Meines Wissens wird das bislang nicht genutzt. Nachteil des externen Moduls ist, dass es keine so breite AF-Abdeckung erreicht = Motive am Rand sind ein Problem (läßt sich z. B. durch Verschwenken der Kamera lösen - das ergibt aber weitere Problemchen). |
Technikthread stop:
Bleibt weiterhin die Frage, ob Sony es wirklich gut ansteht, die offenbar technisch wirklich gute A99 II in seinem Newsletter in dieses Licht zu drängen. Das hat so ein wenig was von dem u.a. auch in unseren Verkaufsthread schon aufgetauchten "Schlachtfest"-Begriff. Wir nehmen jetzt mal, was aus dem A-mount noch verwertbar ist und das sind die hochwertigen Tele- und Telezoomobjektive. Den Rest lassen wir "einstauben". Ich fühle mich nicht persönlich getroffen, sehe aber diese Form von Marketing auch im Vergleich z.B. zu Canon, die wenigstens über die Jahre durch ihre Marketing-Maßnahmen eine feste Kundenbindung zu Amateuren und Profis aufgebaut haben. Das war immer Sonys große Schwäche, dass es kaum eine emotionale Kundenbindung gab, weil sie eben im Vergleich eine sehr junge Kamerageschichte haben. Das Minolta-Erbe wusste man in dieser Hinsicht jedenfalls nicht gut für sich zu nutzen. |
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Ich habe eben mal seinen Bericht gelesen. So ganz verstehe ich das an sich nicht. Ich kann für ihn erstmal keinen Vorteil des LA-EA5 erkennen. Er 'testet' nur SSM Objektive. Wo ist da der Vorteil gegenüber dem LA-EA3!? Wofür nutzt er überhaupt den LA-EA5? Davon ist kein Wort zu lesen. Für mich ist der gesamte Bericht eher wenig durchdacht und schon gar nicht aussagekräftig in Bezug auf den LA-EA5, auf den es hier ja eigentlich ankommen soll. Dafür hätte er ja mal wenigstens ein paar Schraubenobjektive nutzen müssen. Für mich einer von vielen sinnlosen Veröffentlichungen ohne wirklichen Mehrwert. |
Ich halte das auch nicht für ganz glücklich.
Aber: - es ist übersetzt. Wie so oft nicht so ganz rund. Und "good old A99II" ist im englischen positiver. Eher "ehrwürdige" als "alt" im Sinne von veraltet. - Sony braucht eine Story für den Adapter und für die A-Mount Anwender. Was ist da besser als einer, der schon von A-Mount weg war, und nun seine Begeisterung wiederentdeckt? - wenn es den Tatsachen entspricht? Dass die Kamera tatsächlich im Schrank anstaubte? Im Sinne von Glaubwürdigkeit könnte man das dann auch so stehen lassen. Ich halte das für tatsächlich glaubwürdig. Es untermauert dann auch dass er "lange Jahre schon Sony Fotograf" ist Dennoch wiederhole ich mich, finde ich es nicht elegant und geschickt in der Kommunikation. |
Also ich seh selbst in der tatsächlich "unglücklichen" deutschen Übersetzung auch keine Herabwürdigung der A-Mount User - der Gustav sagt nur, dass er auf E-Mount umgestiegen ist und daher die A-Mount Kamera im Schrank liegt. Wäre ja auch idiotisch E-Mount zu kaufen und diese in den Schrank zu legen. In Wahrheit haben ja sowieso wahrscheinlich die meisten Hobbyfotografen die A-Mount Kamera verkauft als sie zum E-Mount gewechselt haben - da aber daraus halt äusserst schwer ein thematischer Übergang zum Adapter zu konstruieren wäre, liegt sie halt bei Gustav im Schrank. Und da er so viele Objektive hat, freut er sich halt über den Adapter.
Ich finde die Botschaft passend und sinnvoll - Sony will eben nun möglichst rasch und möglichst viele zum E-Mount holen. Wo liegt das Problem bei so einer Strategie? |
Wie schon gesagt wurde, ist Gustav Sony Ambassador oder auf Deutsch, Sony Botschafter.
Natürlich lobt er das, was grad aktuell ist und möglichst auch besonders teuer. Ich bin schon lange mit ihm "befreundet" früher hier, heute bei Facebook. Er bekommt von Sony die meisten Dinge in die Niederlande geschickt, bevor hier bei uns jemand überhaupt darüber nachdenken kann. Und natürlich lobt er das neue Equipment auch über alle Maßen. Würde er jetzt plötzlich anfangen, mehrere Jahre alte Kameras zu loben und anzupreisen, da würde ich mich und nebenbei sicherlich noch viele andere, deutlich wundern. Das tut er nicht mal bei nicht mehr ganz neuen E-Mount Kameras. Als runter machen das A-Mounts kann ich seine Bemerkung über den Aufenthalt seiner A99II nun wirklich nicht sehen. Meine älteren Kameras, inklusive A-Mount, stehen auch im Schrank und wenn ich sie nicht ab und zu abstauben würde, wären sie schon komplett eingestaubt und das, jetzt haltet euch fest;):crazy:, obwohl ich immer noch ausschließlich A-Mount nutze :lol:. Wenn ich das jetzt erzähle, weiß jeder, nehme ich jedenfalls an, das ich sie nicht mehr nutze, weil ich meine A77II für deutlich besser halte, als meine älteren Kameras und das ist sie auch. Trotzdem würde ich nicht schlecht über die älteren Kamerad reden. Sie hatten ihre Zeit. Aber sagen wird man das können dürfen ohne gleich in der Verdacht zu geraten, etwas schlecht reden zu wollen. Ich denke, hier wird deutlich zuviel hinein interpretiert, was gar nicht da ist. Keine Ahnung, warum man auf so eine Bemerkung, derart sensibel reagiert :zuck:. |
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