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Ofenrohr lässt sich nicht mehr lösen
Große Not!
Nach langer Zeit mal das 70-210mm Ofenrohr drangeschraubt und jetzt die Bescherung: Das Objektiv lässt sich nicht mehr lösen. Objektiv wird zwar erkannt, knipsen kann man auch, aber Auto-Fokus geht auch nicht mehr, es wird kein Fokuspunkt mehr angezeigt. Und, das Objektiv sitzt fest, wenn ich auf den Arretierungsmechanismus drücke, so kann ich das Objektiv ca. 1cm drehen, aber dann kommt sowas, wie ein Anschlag. Es geht nicht ab. Ist schonmal jemandem sowas passiert und gibt es evtl eine Idee, wie man das Objektiv abbekommt, ohne die Kamera zu zerstören? :| |
Da war wahrscheinlich der Blendenhebel etwas krumm und nun sind beide aneinander vorbeigeflutscht.
Das ist mir auch schon passiert, glücklicherweise an einen Telekonverter, den ich dann relativ einfach auseinandernehmen konnte. Hier gibts meineserachtens nur die Möglichkeit die Kamera auseinander zu bauen...am besten vom Fachmann. Du kannst natürlich auch das Ofenrohr kurz vorm Bajonett mit einer Metallsäge abschneiden und versuchen, den Blendenhebel zu entfernen......das ist aber auch nicht ohne Risiko....und das Ofenrohr ist natürlich hin. |
Das hatte ich schonmal bei einer Kamera. Da war irgendwie der Entriegelungsmechanismus verkantet - der Knopf zum Entriegeln sprang aber auch nicht mehr raus. Ich musste nur den Knopf etwas raus'ziehen' (ich meine ich hatte das mit einem Zahnstocher gemacht) und das Objektiv dabei leicht verdrehen dann sprang der Knopf raus und anschließend ging es ganz normal ab - ohne Schäden und ist auch nie wieder passiert.
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Es wäre ihm natürlich zu wünschen, daß es nicht so schlimm ist, wie von mir angenommen. |
Der Arretierungsknopf fühlt sich normal an, man spürt das Einrasten des Objektives im Bajonett und er springt auch heraus, wenn ich das Objektiv "festmache". Er lässt sich auch ganz normal drücken, damit man das Objektiv mit Linksbewegung abdrehen kann.
Der rote Punkt am Objektiv ssteht, wenn eingerastet, normal über der Mitte des Arretierungsknopfes, wenn ich diesen drücke kann ich das Objektiv soweit drehen, daß der rote Punkt ca. 1 cm weiter links steht. Ich habe noch ein Ofenrohr, das könnte so ziemlich die Distanz des Blendenhebels am Objektiv sein? Wenn ich Blendenvorschautaste drücke bei Blende 22 o.so. , dann kommt "Kamerafehler Aus- und dann wieder einschalten." selbst wenn ich sie ausschalte, bleibt das Display an, bis ich den Akku entferne.. bzw. geht erst nach ca. einer Minute aus. Ich hab das ungute Gefühl, daß sich eine Reparatur evtl. nicht rechnen könnte? Das Ofenrohr wäre mir wurscht. Was gibt zuerst nach, die Kamera oder der Blendenhebel oder Beides? |
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Ich würde erst mal die Blende an der Kamera ganz aufmachen, damit der Blendenhebel in Drehrichtung bei der Kamera am Anschlag liegt (bitte vorher nochmal überprüfen, ob ganz auf oder ganz zu...) Akku raus, damit es auch so bleibt....und dann die Kamera mal in verschieden Positionen halten, vielleicht hilft die Schwerkraft. Mit "sanfter Gewalt" probieren, vielleicht mit der Hand mal gegen das Objektiv klopfen. Wenn alles nicht hilft, würde ich persönlich zur Säge greifen, möchte aber das nur jemandem empfehlen wollen, der ein wenig handwerkliches Geschick hat. Viel Glück |
Mir hatte sich auch mal an der A900 der Blendehebel verhakt. Zum Glück bekam ich das Objektiv mit ein wenig rütteln wie ab und den Blendenhebel dann, im direkten Vergleich zu einer anderen Kamera, wie korrekt hingebogen. Dann ging alles wieder normal.
Viel Glück und Erfolg! |
Danke für die Anteilnahme :lol:
ich werde wohl eine Akrobatikstunde mit Lösungsübungen machen, ...wenn das nix hilft... Säge ... So ein Mist aber auch... |
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Du bekommst dann bestimmt viel Klicks :lol: Gruß Hans |
Wie kann man bloß so gemein sein. :crazy:
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Aber ich wünsche viel Erfolg bei der Operation! Vielleicht klappt es ja auch noch ohne Gewalt. Wenn es sich nur um wenige 1000stel Millimeter handelt, hilft vielleicht auch Kälte ... Man muss nur die Kondensierung in den Griff bekommen, also langsam abkühlen. |
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:mrgreen::crazy:
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Ich seh schon Morgen hier im Marktplatz:
Verkaufe Alpha 77II Zustand gut alles vorhanden außer dem Bajonett, sicher eine Kleinigkeit für Bastler, Preis 499 EUR xd das Bajonett samt ausgerissenem Spiegelkasten lege ich gratis dazu |
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Der Blendenmitnehmer in der Kamera ist nur ein abgewinkelter Blechstreifen:
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6_164653-1.jpg Eigentlich sollte er beim Ansetzen den Blendenstift des Objektivs gegen dessen Feder nach oben drücken und so die Blende öffnen. Bei dir ist er wohl stattdessen daran vorbeigerutscht, so daß sich der Blendenstift jetzt unterhalb des Mitnehmers befindet statt oberhalb, diesen beim Abnehmen gegen den Anschlag drückt und dann festhängt. Ich würde es wirklich vorerst mit Rütteln/Wackeln und ggf. gewaltsamem Drehen versuchen. Der Mitnehmer ist vermutlich eh schon verbogen, sonst hätte das Malheur gar nicht erst passieren können. Wenn du aber doch eine spanabhebende Lösung versuchen willst, würde ich das Objektiv erst mal etwa einen Zentimeter unterhalb der roten Indexmarke anbohren. Ich weiß nicht, was sich da hinter der Außenwand befindet, aber vielleicht reicht das, um mit einer Zange oder Pinzette hineinzugreifen und den verhakten Blendenstift zu befreien. Schlimmstenfalls bohrst du dabei in eine Elektronikplatine o.ä. und das Objektiv ist trotzdem hin, aber im Gegensatz zur Sägemethode gibt es da immerhin noch eine Chance. |
Ist die Blende offen oder zu? Wenn sie offen ist: Ändert sich was, wenn Du das Objektiv bei Entriegelung drehst?
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Entriegeln Minolta-Objektiv
Das Objektiv wird mit Diesem Knopf (wo der Daumen ist ) verriegelt, der Verriegelungshebel (Knopf) befindet sich seit 1960 (Minolta SR**) links etwa in der mitte des Objektivansatzes und zieht beim betätigen den Verriegelungsstift sowie den AF-Antrieb ins Bajonett (/Gehäuse zurück.
Ich wollte 2 Bilder hochladen, aber es wurde die entsprechende URL von mir verlangt, denkt mal über Datenschutz nach. Jedenfalls ist von vorne aufs Bajonett gesehen rechts ein kleiner Metallstift, der auf Druck auf die Entriegelungstaste das Objektiv ent-oder verriegelt. der Blendenhebel spielt beim an/absetzen des Objektives keine Rolle. (Eigene Erfahrung mit einem Minolta-Objektiv (Ofenrohr) /Sony A77). Das kann ein versierter Kamera-Reparaturdienst beheben. Gruß Konrad |
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Bei meinem anderen Objektiv schaut es ja so aus.. ich frage mich wie stabil der Stift im Vergleich zum Gegenpart in der Kamera ist. → Bild in der Galerie |
Also ohne jetzt der große Experte zu sein, möchte ich bei den "Bohren-" oder "Sägen- Lösungen" doch zu bedenken geben, dass dabei einige Metall- Späne entstehen werden.
Ob das im Umfeld von Spiegelfolie und Sensor recht vorteilhaft ist....? Also mir wär´s zu riskant. |
Könntest Du nicht versuchen, das Ofenrohr von der Frontlinse aus zu demontieren. Vielleicht erreichst du über der Weg den Blendenhebel.
Ist die Frontlinse mit einem"Innenring" befestigt? Gruß und viel Erfolg Ralf |
Hier Bilder und Zeichnungen zur Demontage LINK
ich glaube nicht das von vorne viel auszurichten ist. Der Blendenbetätiger in der Kamera ist ein Ring der ums ganze Bajonett geht und (bei den alten Dynax-Kameras, aktuelles A-Mount habe ich nicht mehr) links oben bei Draufsicht aufs Bajonett über ein Zahnrad angetrieben wird. Irgendwie muss der am Betätiger vorbeigekommen sein und muss wieder zurück. Vielleicht mit sanfter Gewalt / viel 'Spielen' probieren ... Die Säge-Lösung würde ich auch für zu riskant halten. Aber auf den Bildern mal genau schauen wo der Blendenstift sitzt und durch eine gezielte Bohrung seitlich Zugang verschaffen wäre vielleicht weniger riskant. Viel Glück auf jeden Fall ... :top: |
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hihihi :P Wie kann man sich auch nur ein Ofenrohr an die Cam schrauben
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Trotzdem kann ich doch sagen, dass ich diese Vorgehensweisen für zu riskant halte, oder? (Dass beim Bohren weniger Späne anfallen als beim Sägen ist natürlich zugegebenermaßen richtig.) |
Späne kann man absaugen...so what?
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Aber jene nicht , die durch das Innere des Objektivs auf den Sensor bzw. die Folie fallen...:shock::crazy:
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Und warum kann man die nicht absaugen? Selbst wenn der Folie was passieren sollte, hält sich der Schaden noch in Grenzen. Und auch ein paar Spänchen auf dem Sensor würden mich jetzt nicht wirklich beunruhigen, solange man dann nicht dran rumwischt.
Alternativ kann man natürlich die ganze Kombi völlig spanfrei entsorgen, dann hat man dieses Problem sicher nicht. |
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...der TO ist wohl der Meinung, daß die Kosten für den Wert der Cam zu hoch würden. Den Vorschlag, die Cam vom Fachmann zerlegen zu lassen, hatte ich eingangs schon gemacht.
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Was spricht eigentlich dagegen, das Problem (möglichst gewaltfrei) von einem Profi beheben zu lassen = die Kamera in Reparatur zu geben?
Wenn man selber das Problem mit Gewalt/Säge löst, wird vermutlich eh eine Reparatur der Kamera fällig. Beides (Kamera direkt in Reparatur geben / Kamera nach lösen des Objektives in Reparatur geben) wird Geld kosten - die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein Lösen des Objektivs vom Fachmann billiger ist wie die Reparatur von Gewalteinwirkungen an der Kamera (dann auch vom Fachmann). vlG Manfred |
Kosten ca. 150,00 Euro, sollte der Geissler Service ein ähnliches Preisniveau wie der Nikon Service baben. Ich mußte in ähnlicher Angelegenheit einmal einen Nikon Service
in Anspruch nehmen. |
kann ich mir gerne mal anschaun
bei Interesse einfach PM |
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Das hat allerdings nichts mit Datenschutz zu tun... |
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Bin mal auf die Lösung gespannt. Ist mir zum Glück noch nicht widerfahren, hoffe auf guten Ausgang. |
Oder ich nehme es als das vielbeschworene "Immerdrauf" :lol:
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:lol:Du hast deinen Humor noch nicht verloren.
Dan wird es auch einen guten Ausgang gebe:top:n. |
Also ich habe vom Kamera reparieren ja keine Ahnung, würde aber Folgendes probieren:
Wenn ich´s richtig verstanden habe, ist ja höchstwahrscheinlich der Blendenhebel des Objektivs über den Mitnehmer am Bajonett gerutscht. Ich würde einen Plastikheftstreifen nehmen und versuchen, den zwischen Bajonett und Objektiv zu stecken. Also vom Prinzip her das Gleiche, wie einen Türschnapper mit einer Kreditkarte zurück zu drücken. Vielleicht hilft das, Hebel und Mitnehmer beim zurückdrehen wieder übereinander flutschen zu lassen. Ich weiß nicht, ob´s funktionieren kann und übernehme auch keine Verantwortung, aber ich denke viel mehr kaputtmachen kann man damit auch nicht mehr, oder? Viel Erfolg! |
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