![]() |
Notiz zu aufgenommenen Bildern hinzufügen?
Moin,
Meinen Wunsch nach einem Weitwinkel-Objektiv habe ich mittlerweile mit einem Samyang 12mm F2.0 und einer A6000 erfüllt. Da das Samyang ja keine Blendendaten überträgt, überlege ich, wie ich die Daten festhalten kann. Von anderen Kameras kenne ich noch die Funktion Audio-Kommentar zu einem Bild hinzuzufügen. Das scheinen die Sonys aber nicht anzubieten (habe ich jedenfalls nicht gefunden). Gibt es eine Möglichkeit, eine Info zu den Bildern unmittelbar nach der Aufnahme hinzuzufügen? Zumindest am Anfang wäre das wichtig für mich, bis ich mich mit dem Objektiv in den unterschiedlichen Situationen richtig eingearbeitet habe. Wie macht ihr das, wenn ihr mit manuellen Objektiven arbeitet? Gruß, Dirk |
Ist zwar etwas übermäßig und nicht ideal, aber eine Möglichkeit zur Audioaufnahme bietet das Videoknöpfchen.
|
Hmja, das ist natürlich auch noch eine Möglichkeit, an die ich noch nicht gedacht habe.
Nicht ideal, aber besser als nichts. Danke für den Tipp! :top: Gruß, Dirk |
Wie wäre es - wenn dir die Audioaufnahme nicht liegt - ein Notes Programm am Handy zu nutzen? Google Notes ist z.B. auf den Android Handy ja schon vorinstalliert. Apple verpasst seinen Geräten auch sicher ein entsprechendes Programm.
Oder noch einfacher: Bei einer Fototour mit dieser Linse immer die gleiche Blende verwenden? z.B. Bei Landschaftsaufnahmen f8, 11 oder 16. |
Du könntest auch einfach vor dem ersten Bild ein Foto von deinen Fingern schiessen, auf denen du die Blendenstufe signalisierst. Wenn du nur ganze Stufen verwendest, könntest du z.B. aufsteigend codieren:
0 Finger = Blende 2.0 1 Finger = Blende 2.8 etc. (ohne Stativ den 2s Auslöser und Kameragurt bei Finger > 5 nicht vergessen ;)) Ich mache das zwar nicht für die Blenden von manuellen Objektiven, aber für Panos und signalisiere damit den Anfang eines Panos und die Schwenkrichtung. Diese Fingerfotos kann man auch z.B. in der Bibliotheksübersicht von Lightroom sehr schnell ausfindig machen und später nach dem Taggen oder Bearbeiten löschen. Gruß, raul |
Zitat:
Außerdem habe ich mein Handy gar nicht immer dabei, von daher fällt die Lösung eigentlich weg. Zitat:
Zitat:
Vor allem super einfach, ohne dass ich noch in anderen Verzeichnissen suchen muß und immer zeitlich richtig. Zitat:
Aber ich wüßte gar nicht warum ich die Blende weiter zumachen sollte als bis 8. Da setzt die Beugungsunschärfe schon sichtbar ein. Da schaue ich mich eher mal nach ND-Filtern um. Und für Sonnensterne ist dieses Objektiv nicht so geeignet, wie ich gelesen habe. Probieren werde ich das trotzdem mal.:D Zitat:
Gruß, Dirk |
Alles schon mal da gewesen ;)
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...9&postcount=92 Außerdem hab ich auf den Altglas-Rückdeckeln Aufkleber mit Objektivnamen, Brennweite usw. und mache davon nach einem Objektivwechsel jeweils ein Foto, so weiß ich auch später noch, mit welcher Linse ich die folgenden Aufnahmen gemacht habe. Zu Hause wird dann alles in die Exif-Daten eingepflegt und die Notizfotos anschließend gelöscht. |
Das das nicht neu ist, hab ich mir schon gedacht. ;)
Spätestens, seit bei Nexen die Adapter zu allen möglichen Bajonetten aufgekommen sind, muss es das Problem ja geben. Ich muss zugeben, ich war verblüfft als ich festgestellt habe, dass es bei der Sony nicht möglich ist, Audio-Kommentare zu Bildern hinzuzufügen. Bei all meinen Kompakten gibt es diese Funktion, sei es eine Canon, Fuji, Nikon oder Olympus... :zuck: Oder gibt es das und ich hab es nur nicht gefunden? Gruß, Dirk |
Zitat:
|
Zitat:
Das fand ich ziemlichen Krampf, denn ...
Es gibt eine kostenlose Kamera-App mit ähnlicher Funktionalität, aber erst für die α6300. |
Oh je, ich habe zu Hause über 5000 Dias und alle ohne EXIF Daten :shock:
|
Da Du ja nicht immer ein Handy dabei hast:
Es gibt die Kamera-App "Objektivkompensation", die ich für die Verwendung von Altglas an meinen Kameras nutze. Da müsstest Du Dir zwar für jeden Blendenwert eine Konfiguration erstellen, die Du dann vor dem Bild öffnen müsstest, aber dann werden die Blendenwerte und die Objektivbezeichnung in die EXIF-Daten eingetragen. Außerdem könntest Du damit tatsächlich schon ein paar Korrekturen machen. Ich zitiere mal die App-Beschreibung: Zitat:
|
Um die Idee mit den Fingern und dem Handy zu kombinieren bzw. weiter zu spinnen:
Der Notizapp des Handys die Werte diktieren (Audioaufnahme) und dann die Notiz wie bei der Fingermethode vor oder nach dem Bild fotografieren. Wäre zwar ein Arbeitsschritt mehr als die einzelnen Methoden aber dafür hätte man mehr als zehn Optionen. |
Zitat:
Finger 1 = 1 Finger 2 = 2 Finger 1 + Finger 2= 3 Finger 3 = 4 Finger 3 + Finger 1 = 5 Finger 3 + Finger 2 = 6 Finger 3 + Finger 2 + Finger 1 = 7 Finger 4 = 8 ...usw kann man sich nur schwer merken und bei einigen Zahlen Krämpfe in der Hand. Denkfehler, man kann ja nur eine Hand nutzen um mit der 2. auszulösen. Sind dann aber immer noch 31 Möglichkeiten. |
Zitat:
Zitat:
|
Man kann mit Fingern viel codieren.
Ich würde einen Zettelstreifen nehmen, auf dem die komplette Blendenreihe geschrieben steht, mit einem Finger darauf zeigen, und schon ist die Memo eindeutig und für jeden lesbar. Den Vorschlag mit der App finde ich sogar noch etwas besser, man muss nur daran denken, das VOR der Aufnahme korrekt einzurichten. |
Vielleicht kann man die Idee mit den Objektivdaten auf dem Rückdeckel ja noch erweitern:
Auf den Zettel schreibt man neben den Objektivdaten noch die möglichen Blendenwerte: 1.4 | 2 | 2.8 | 4 | 5.6 | 8 | 11 .... Und nimmt dann das Bild so auf, dass man einfach auf den Blendenwert zeigt, bei Wurstfingern ggf. mit einer Kugelschreiberspitze. Edit: Den Post von der_knipser übersehen |
Zitat:
|
Zitat:
|
Papier ist im elektronischen Zeitalter immer noch nicht ganz unnütz. :top:
Das sollte ein Ansporn für Designer und Programmierer sein... |
Zitat:
|
Zitat:
einfach mal den alten Notizblock raus kramen und mit Bleistift eine Bemerkung eintragen. Zu Hause schreibt man das in den Tag des Bildes und schon ist das Problem gelöst. So hat man das früher als Anmerkung für die DuKa ja auch gemacht. Aber man kann auch alles unnötig verkomplizieren. Gruß Wolfgang |
Zitat:
Zitat:
Was benutze ich denn? Weiter als f/11 blende ich normalerweise nicht ab, weil da schon die Beugungsverluste einsetzen, und halbe oder gar Drittelstufen benutze ich auch nicht. Also: Offenblende → "O" aus Daumen und Zeigefinger f/2,8 → Zwei Finger f/4 → Vier Finger f/5.6 → Fünf Finger f/8 → Drei Finger f/11 → Ein Finger Fertig. Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
Hab ich aber nie benutzt. |
Zitat:
Die ultimative Lösung, die für jeden passt, gibt es sicher nicht, aber es gibt genügend verwertbare Vorschläge. Deine Art, die Anzahl der Finger zu wählen, finde ich kreativ-intuitiv. :top: (Ich hätte die Finger als schlichte Zähler benutzt, um wieviele Stufen abgeblendet ist.) |
Zitat:
Ich habe schon Ersatzdeckel bestellt, bevor er angekommen ist, ist natürlich der Verschwundene aufgetaucht......wirklich verloren habe ich erst einen, aber gesucht bei jeder zweiten Tour. :oops: |
Vielen Dank an alle für die Vorschläge! :top:
Dass die App nicht für die 6000 geht ist natürlich schade. Aber ich denke, für meine Zwecke ist die Variante mit den Fingern vor der Aufnahme die einfachste und praktikabelste Möglichkeit. Dass ist hauptsächlich auch erstmal relevant, bis ich das Objektiv richtig kennengelernt habe. Wobei, das mit den Fingern könnte bei Langzeitaufnahmen mit Sternenhimmel interressant werden.:crazy: Ich weiß nicht, ob ich meine Finger lang genug stillhalten kann... Gruß, Dirk |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:53 Uhr. |