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DSLR vs. Systemkamera
in dem Fall SLT 58 vs Alpha 6300.
Mich würde folgendes Interessieren. Welchen Unterschied hat eine Spiegelreflex (gut, die SLT 58 hat einen teildurchlässigen Spiegel) gegen einer Systemkamera? Wenn ich das Richtig verstehe, ist der Akkuverbrauch bei einer DSLR niedriger wie bei einer Systemkamera, da man hier das Objektiv manuell bedienen kann? Und wie wichtig ist der Spiegel gegenüber einer Spiegelosen Kamera? Vielen Dank. |
DSLR vs. Systemkamera
Sony baut schon lange keine DSLRs mehr. Das sind SLTs mit elektronischem Sucher. Das mit dem Objektiv ist Mumpitz. Das kann auch an einer spiegellosen manuell bedient werden. Der Stromverbrauch ist höher wegen dem elektronischen Sucher und dem Display. Wie hoch der bei den Sony SLTs ist weiss ich nicht, da ich keine habe. Aber das wissen andere hier sicher. Allerdings haben auch DSLRs inzwischen den Liveview Modus wo über das Display fotografiert werden kann.
Das Spiegelreflexprinzip ist veraltet. Der Spiegel verbessert ja die Bildqualität nicht. DSLRs (Canon, Nikon, Pentax) haben einen optischen und keinen elektronischen Sucher. Das ist der Hauptunterschied. |
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gute spiegellose wie die 6300 haben heut zu tage eh einen Hybrid- AF , somit ist back/frontfocus Geschichte ausser du benützt den Spiegeladapter
bzw spiegellose haben grundsätzlich nur einen Kontrastfocus der prinzipbedingt eigentlich nen ticken langsamer ist dafür genauer. nicht umsonst waren früher Digi-Knipsen u.a. so langsam |
Worum gehts denn bei Deiner Frage? Welche Du kaufen willst? Oder einfach nur so?
Ich finde halt die A58 mit der A6300 zu vergleichen ist schon heftig. Die A58 wird regelmäßig mit kit Objektiv für 399,- angeboten die 6300 kostet allein das Body schon 1000,- Die A58 nutzt A-Mount Objektive und die 6300 E-Mount. Die 6300 ist halt so sehr klein und leichter zu verstauen als ne A58. |
Noch ein wesentlicher Unterschied der beiden Kameras:
Die A 6300 hat keinen Spiegel mehr (weder schwenkend (DSLR), noch starr und halbtransparent (SLT)). Wurde ja schon gesagt. Das Auflagemaß (Abstand Objektiv- Bajonett zum Sensor) kann deshalb viel geringer sein als bei den SLT´s (z.B. der A58). Diese Anordnung bezeichnet man bei SONY als E- Mount. (APS- C oder VF) Der "gewonnene" Platz bietet als Nebeneffekt die Möglichkeit des Dazwischenschaltens von diversen Adaptern. Hier mal eine Auflistung der meistgenutzten Varianten: So können die Objektive der SONY A- Mount Kameras adaptiert und weiterhin verwendet werden. Benötigte Adapter: SONY LA-EA 1/2/3/4. Auch CANON AF- Objektive (meist mit Stabi im Objektiv) können adaptiert werden. Adapter: Metabones, SIGMA MC-11, ... Es können aber auch zahllose, rein manuelle Altobjektive (z.B. CANON FD, M42 oder Minolta MD/MC/(SR) und andere..) wieder verwendet werden. Diverse Adapter ab 10 bis 20 Euro. Eine herrliche Spielwiese! ;) Gruß, Bernhard |
Das ist nicht an einem Tag beantwortet, deshalb nur in Stichworten und nur das Wesentliche:
- es gibt Digitalkameras mit fest verbauten Objektiven und mit Wechselobjektiven. Ich vermute, dass du Kameras mit Wechselobjektiven vergleichen möchtest. - es gibt verschiedene Sensorgrößen. Gängig sind MfT, APS-C und VF - dazu gibt es noch kleinere (z. B. 1 Zoll bei Nikon J) und noch größere (z. B. Leica S). - je größer der Sensor ist, tendenziell desto weniger Bildstörungen (rauschen) sind bei wenig Licht zu erwarten, desto besser können Motive freigestellt werden (geringe Tiefenschärfe). - es gibt 3 Bauarten: DSLR (Klappspiegel), DSLT (feststehender halbdurchlässiger Spiegel) und Spiegellose (ohne Spiegel). - DSLR hat einen optischen Sucher, DSLT und Spiegellose haben einen elektronischen Sucher. - Sony konzentriert sich auf DSLT und Spiegellose jew. mit Bildsonsoren in der Größe Vollformat (Fläsche 24x36mm) und APS-C (rd. 50% der VF-Fläche). - bei DSLT und DSLR wird das AF-Modul über einen Spiegel angesteuert, bei Spiegellosen erfolgt die Scharfstellung über den Bildaufnahmesensor. Bei ähnlicher Preisklasse (deshalb passt hier der Vergleich A58 mit A6300 nicht) ist das separate AF-Modul schneller wie der AF mittels Bildsensor - dafür ist der AF mittels Bildsensor zumindest theoretisch genauer. - Im Gegensatz zu DSLR und Spiegellosen schluckt der Spiegel bei der DSLT während der Aufnahme etwas Licht (rd. 30%). Die Bilder werden deshalb natülich nicht dunkler, sondern das Signal muss etwas mehr verstärkt werden. Da hierbei auch Störsignale verstärkt werden können, hat eine DSLT gegenüber einer DSLR oder Spiegellosen bei wenig Licht zumindest theoretisch einen Nachteil. Ob das in der Praxis so bei der aktuellen Kamerageneration (Sony A99II und Sony A7RII) wesentlichen Einfluß hat, wird von Sony bestritten: angeblich soll die A99II der A7RII bei der Bildqualität bei hohen ISO-Einstellungen nicht hinterher hinken. - Spiegellose können (und werden) kleiner gebaut werden, wie DSLR oder DSLT, da im Gehäuse kein Platz für den Spiegel benötigt wird. - Spiegellose können mittels Adaptern ohne Bildqualitätsverlust und Brennweitenänderung mit Objektiven für DSLT und DSLR arbeiten (mit Einschränkungen beim AF), umgekehrt können DSLT und DSLR in der Regeln nicht mit Objektiven von Spiegellosen betrieben werden. Jedenfalls nicht ohne Einschränkungen bei Bildqualität und meist auch Brennweite (der Adapter müsste ein Linsensystem haben, damit mit den Objektiven der Spiegellosen scharfgestellt werden könnte - das kostet immer Bildqualität und Adapter mit einfachen Linsen würden wie ein Telekonverter wirken) sowie ohne AF. Wenn man gerne fremde Objektive (von DSLT und DSLR) adaptieren möchte, führt kein Weg an einer Spiegellosen vorbei. Sofern du die Infos benötigst, um dir ein Kamerasystem auszusuchen: vergiß es. Die Kameras (ob von Sony oder nicht) sind heute alle (mindestens) gut - sofern man die Exifs (darin ist unter anderem auch das Kameramodell zu sehen) nicht kennt, kann vermutlich niemand bei Kameras derselben Preisklasse anhand der damit gemachten Bilder erkennen, welche Marke und Modell jew. verwendet wurden. Empfehlung: ab zum nächsten Stammtisch und die Kameras in die Hand nehmen + sich mit den Nutzern über deren Vor- und Nachteile unterhalten; möglichst viele Informationen sammeln (Fotohändler, andere Fotografen im Bekanntenkreis) und sich dann für das System entcheiden, welches einem (im Wortsinn) am besten in der Hand liegt. Sofern noch Besonderheiten zu berücksichtigen sind (muss flotten AF für Sport haben? muss höchstmögliche Bildqualität bieten? muss auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut arbeiten? usw), muss man auch das in das Ergebnis einfließen lassen. Viel Spaß bei der Qual der Wahl Manfred edit weil: versehentlich wurde im Text Canon M ein 1 Zoll Sensor zugeordnet - Canon M arbeitet mit Sensoren in Größe APS-C. |
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Ok, das ist nicht digital. ;) |
Hallo,
[OT] Wer hat eigentlich diese fragwürdige Differenzierung einer "Systemkamera" vorgenommen? Ich finde dies stets irritierend, da der Begriff im Grunde ein (modulares) Kamerasystem bezeichnet: eine SLR/DSLR/SLT/Mirrorless etc. sind für mich somit alles "Systemkameras", weil man diese Bodies mit Objektiven, Blitzen, Funkauslösern, Griffen, Adaptern und anderem *System*zubehör individuell erweitern und ausbauen kann. [/OT] Viele Grüße, meshua |
Noch besser gefallen mir Sätze wie: ich habe vor Jahren nur eine "Digitalcam" gekauft und möchte jetzt wechseln auf ne DSLR
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Natürlich ist die Bezeichnung "Systemkamera" in gewisser Weise diskutierbar, aber: Ist halt mal so und hat sich so eingebürgert und jeder weiß, was gemeint ist. Oder wer hat so sinnbehaftete Begriffe wie Vollformat, oder ist es doch Kleinbild, geprägt? (Um nur ein Beispiel zu nennen.) Gruß, Bernhard |
Vollformat und KB haben ihre natürliche Logikgeschichte......was für mich "Systemcam" absolut nicht hat
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Korrekt heisst es ja auch "spiegellose Systemkamera" . Ist halt etwas lang.
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Gruß Ralf |
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Die Unterscheidung liegt nicht im Begriff Systemkamera, sondern im vorangestellten Zusatz beim Ausdruck "spiegellose Systemkamera" gegenüber der "Spiegelreflex-Systemkamera". Da aber viele, die mit der alten Technik wohl noch nichts am Hut hatten, die Foren dominieren und im Internet ja generell schneller oft wichtiger als vollständig ist, hat sich hier wohl bei einem Teil der Anwender eine gewisse Schlamperei oder Unwissenheit etabliert. Systemkameras unterscheiden sich aber immer noch gemeinsam von den "Kompaktkameras" ohne irgendwelche Wechselmöglichkeiten... Der funktionale Hauptunterschied zwischen den verschiedenen Sony Linien dürfte der AF sein. Während die SLTs (und gängige SLRs anderer Hersteller) normalerweise einen extra Sensor für den AF verwenden und damit prinzipbedingt Abweichungen durch dessen Position möglich sind, fokussieren spiegellose direkt auf dem Sensor, mit dem auch das Bild aufgenommen wird. Die extra Sensoren für dem Fokus sind aktuell meist schneller. Für die Präzision ist natürlich die Fokussierung auf dem Aufnahmesensor prinzipiell im Vorteil, weil es keine Differenz bei der Entfernung gibt, die justiert werden muss... |
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Ein wichtiger Unterschied zwischen A58 und A6300 wurde hier bisher soweit ich gesehen habe noch nicht genannt:
Die A58 hat, wie alle SLTs, einen Sensorstabi, und stabilisiert damit alle Objektive, sogar auch die von Fremdherstellern. Der A6300 fehlt ein Stabi, sie ist somit auf die Verwendung von Objektiven mit eingebautem Stabi angewiesen (wenn man dieses Feature braucht - ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen). Nicht mal alle original Sony E-Mount Objektive haben Stabis, von Fremdfabrikaten ganz abgesehen. Ein Vorteil von E-Mount ist das kurze Auflagemaß (Abstand von Sensorebene zum Bajonett). Da die allermeisten (klassischen) Objektive für SLR ausgelegt sind und SLRn wegen dem Schwenkspiegel weitaus größere Auflagemaße haben, kann man sie mit Adaptern, die den Unterschied im Auflagemaß ausgleichen, an E-Mount Kameras montieren. Meist allerdings - je nach verwendetem Adapter - mit erheblichen Einbußen, z.B. kein AF, oder nur mit Einschränkungen. Der prinzipielle Unterschied in der Arbeitsweise des AF wurde ja schon genannt. Bisher scheint es immer noch so zu sein, dass der klassische AF wie ihn DSLR und SLT haben bei langen Brennweiten und/oder wenig Licht deutlich besser funktioniert. Ein weiterer großer Unterschied ist für mich die Ergonomie. Ich bin groß und habe entsprechend große Hände. Mit sind die ganzen E-Mount Kameras schlichtweg zu klein, sie liegen mir nicht gut in der Hand. Das ist eben die Schattenseite von der im Hinblick auf Gewicht und Transportvolumen natürlich willkommenen Kompaktbauweise. Der Vorteil bei Größe und Gewicht relativiert sich aber sowieso, sobald man mehrere und womöglich einigermaßen lichtstarke Objektive hat, oder Zooms mit etwas größeren Brennweitenbereichen. Dann bleibt insgesamt kaum noch ein Größen- oder Gewichtsvorteil übrig. Der Ergonomienachteil bleibt aber leider (wenn man, wie ich, davon betroffen ist - Leute mit kleinen Händen sehen das vielleicht anders). |
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da bleiben nur noch 13% Marktanteil. Als Pluspunkt bleibt nur das ich Altglas verwenden kannan der E-Bajonett-Kamera. |
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Hier ist es im Prinzip das selbe. Faulheit oder Unwissenheit macht aus dem Begriff "Kleinbild-Vollformat", der klar aussagt, dass der Sensor die volle Größe des altbekannten Kleinbild Filmformates hat, halt eine Kurzform ohne konkrete Aussage. Bei den APS-C-Sensoren, deren Format ja vom Compact-Format des Advanced Photo Systems stammende Compact-Format (also etwas schmäler, als das volle H-Format dieses Filmtyps) ausging, ist die Bezeichnung offensichtlich kurz genug, um meistens voll ausgeschrieben zu werden. Wenn nicht, weiß man dafür oft nicht wirklich, was gemeint ist... |
Zitat:
Aber nicht nur da: Da gäbe es z.B. als native Lösung für E-Mount das Sony FE 70-300mm 4.5-5.6 G OSS (SEL-70300G). Die Schreibweise kommt von der Insel, die den Brexit will. |
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