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Reunion - Mein erstes eigenes Fotoabenteuer
Heute Sonntag bin zurück in der Schweiz nach einem Monat La Reunion.
Unterwegs war ich mit der A7r II, Tamron 15-30, Sony FE Zeiss 55 und dem Sony 90 Makro. Bis auf einen richtigen Regentag hatte ich dank Winter/Trockenzeit sehr viel Glück und mehr oder weniger angenehme Temperaturen. Einziger Wehrmutstropfen, heute am Flughafen ZHR mein Handy eingeschaltet und was durfte ich lesen, der Vulkan ist ausgebrochen! :evil: :mad: Webcam Inspirationsquellen: Serge Gelabert Veronique Rochard Nun zum ersten Tag: → Bild in der Galerie |
Das Bild ist ja ein verheißungsvoller Auftakt! Ein bisschen mehr Kontrast könnte es vertragen, aber ansonsten sehr schön!
Gruß Jan |
Mach weiter! Schnell!
Ich mochte da so gern mal wieder hin. Damals hatte ich gerade keine vernünftige Fotoausrüstung und war eigentlich zum Tauchen da. Jetzt möchte ich auch wieder tauchen und auch viel mehr fotografieren. Ich freu mich auf Deine Bilder und Erzählungen. LG Kerstin |
Nunja das ÖV Netz besteht aus Autobussen und das Netz funktioniert grundsätzlich.
Aber zentraleuropäscher Standard, definitv nicht. Das war auch der Grund warum ich es nur ganz knapp zum Sonnenuntergang geschafft habe. :lol: :cool: Am zweiten "Arbeitstag" habe ich wieder den Bus genommen und zwar den "grossen Gelben" anstatt den lokalen (zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht ganz den Überblick). Daher bin ich bei Souffleur d'Arbonne gelandet, mein eigentliches Ziel wurde einfach ignoriert. :lol: Achja um dem Busfahrer zum Anhalten zu bewegen gibt es drei Arten:
Nun zum Vormittag Tag 2: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Mach Lust auf mehr :top:
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ach wie schöne Erinnerungen da wach werden. Ich freue mich auf mehr!
Momentan hängt auch wieder eine Leinwand mit Motiv aus Reunion im Wohnzimmer ;) |
Schöner Start; ich bin gespannt, wie es wietergeht!
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Zitat:
Gleich um die Ecke gabs einen (privaten) Garten, dort angekommen fragte ich gleich nach den 'Endormi'. Die Dame verschwand im Garten und keine 2 Minuten später kam Sie zurück und zeigte mir das gefundene 'Endormi'. Da Sie nur sehr wenig Englisch konnte sagte Sie nur mit eindrücklicher Stimme, "No flash, no flash!" Fürs nächste mal wäre ein 135er oder ein 70-200 definitiv angebracht. Mein 90er Macro hat zu wenig Reichweite, sodass die Tierchen sich schnell gestört fühlen. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Eigentlich sind die auf Reunion eingeschleppten Pantherchamäleons weder durch Knipserei noch durch Blitz zu stören.
Was sie dagegen erheblich stresst, ist, sie aus den Pflanzen zu rupfen und zum Fotografen zu bringen... Also unbedingt den Fotografen zum Chamäleon bringen lassen, statt umgekehrt. ...aus Deinem Text wird mir nicht ganz klar, wie das in diesem Fall gelaufen ist. Der Farn wäre jedenfalls nicht gerade ein typischer Sitzplatz. Viele Grüße Ingo P.S.: Chams findet man am leichtesten nachts mit Taschenlampe. Sie sind dann hell, reflektieren das Licht stark und erscheinen wie fette Früchte an dünnen Zweigenden sitzend. |
Zitat:
Mit dem 90er Makro muss man halt doch noch ein bisschen zu Nahe ran. Nur Nachts Endormi abzulichten ist dann ja nicht so zielführend. Man will sie ja Farbig. Gruss |
Ich freue mich auch auf mehr, Reunion steht auf unserem Urlaubswunschzettel.
LG Jan |
Blinddate im Garten Jardin
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Der dritte "Arbeitstag", um da hinzukommen musste ich einen Abstieg an einem Fischernetz wagen :crazy: :
→ Bild in der Galerie |
Cool :top: Wie darf man sich den Abstieg vorstellen?
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Das Netz ist wiederum an der Umliegenenden Vegetation festgemacht. :cool: Gruss Nicolas |
Hab grad auf die Webcam des Fournaise geschaut. :shock:
Seht ihr das auch, wie hoch ist das? → Bild in der Galerie |
Welches das? Die Eruption? Ich schätze max. ca. baumhoch.
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Auf den ersten Blick sieht es so aus wie 40-50m, was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte. Eher 10-12m.
Oder das ist der Geist von Madame Desbassayns :P |
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Nicht meins aber trotzdem sehenswert.
Es ärgert mich noch immer, dass ich kurz davor nach Hause fliegen musste. :cry: https://vimeo.com/182534675 PS: Mods bitte korrigiert das bitte, bei mir wird der Link automatisch als Video eingebunden... Da nicht mein Video, ist dies grenzwertig. |
Das ist ein schönes Video! Schade, das Du das verpasst hast. Diesen Anblick hättest Du ohne Drohne aber wohl auch nicht gehabt.
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Weiter gehts
Direkt vor der Unterkunft habe ich mein Makro an die A7r II angeflanscht und mich auf ein weiteres Tête-à-Tête mit Madame Makro eingelassen. :cool: ;) → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Habe bein einer kleinen Wanderung zuerst für 15min mitten im Wald nach dem Weg gesucht. Wurde aber dafür belohnt und habe einen unbekannten/nicht markierten Souffleur gefunden: → Bild in der Galerie |
Das fängt schon mal gut an :top:
Freue mich auf mehr! |
Der Souffleur ist das Bild, dass mir bisher am besten gefällt. Leider hast Du ihn etwas mittig positioniert. Das Licht und die Schärfe sind gut gelungen, die Belichtungszeit ist gut gewählt.
Leider bin ich etwas enttäuscht von Deinem "Reisebericht" denn viel Bericht ist da ja nicht. Für ehemalige und zukünftige Besucher der Insel wäre es schon interessant, wenn Du ein wenig erzähltest, wo Du warst und was Du erlebt hast. Ich habe auch nach 7 Jahren noch immer sehr intensive Erinnerungen an meine Zeit dort, nur leider keine zeigenswerten Bilder. Gern würde ich Deine Eindrücke lesen. LG Kerstin |
Mir gefällt das zweite besser:
Die brechende Welle macht es dramatischer und Der Ast im Vordergrund gibt dem Bild mehr Tiefe... |
Ich bevorzuge aus den genannten Gründen auch das Zweite, würde dort aber die dunklen Felsen um eine Spur aufhellen.
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Ich finde beide nicht ganz so optimal.
Der Tunneldurchbruch ist Dir im ersten Bild viel heller und klarer als Bildzentrum gelungen. Aber im zweiten Bild ist die Linienführung auf den Punkt um so viel strukturierter und besser! Da spielen Strand, Welle, Wolken, Ast, Geländer einfach harmonisch zusammen. Bei beiden Bildern fehlen mir allerdings ein wenig die eindrücklich aufsprühenden Wellen... Ich würde #2 bevorzugen. |
Hier mal ein Panorama gleich nach dem Aufstehen, man sieht rechts den Pool der Ferienhäuschenanlage.
Dahinter war direkt eine Plantage, ua. mit Vanille. Zum Frühstück gabs div. Marmelade, die Speziellste war "Pimpin-Frucht". (Später hab ich noch ein Bild von dieser Frucht). Leider war der Zielpunkt des Tages durch Steinschlag unerreichbar und blieb es auch bis zum Ende meiner Reise. Cascade Trou Noir & Cascade de Grand Galet → Bild in der Galerie Einen schönen Sonntag noch Gruss Nicolas |
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Am linken Oberschenkel hat mich irgendetwas gebissen.
Zuerst hab ichs als Mückenstich abgetan, doch dann wurde die Stelle immer grösser und durfte in St. Phillippe zum Arzt. Mit ein wenig Franz und viel Hände und Füssen (& zeigen), sagte die Ärztin mit typischen Akzent "spider", getönt hat es eher wie "spideur" :lol: Nachdem ich unverhofft zum Arzt durfte, fuhr ich mit dem Bus ans "Ende" der Insel. Die Rede ist vom einstigen Fischerdorf Le Tremblet, welches an die Grand Brûlé grenzt, Grand Brûlé heisst soviel wie »die große Verbrennung«. Auf dem Weg zur Pointe de Tremblet habe ich wieder Flora und Fauna entdeckt: → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Später wurde mir erzählt, dass die grosse gelbe Blüte nicht ganz ungefährlich ist, wenn man dran schnüffelt. (Wahrheitsgehalt = ?) Hab zum Glück nie den Drang danach verspürt. :crazy: (Keine dauerhafte Schäden/Nebenwirkungen) Gruss Nicolas |
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Das Bild mit den beiden Ameisen finde ich Klasse! :top: |
Schwarzer Sand
Nach den schönen und giftigen Blumen von vorhin ging ich Richtung Strand.
Inspiriert dazu haben mich div. lokale Fotos in den "Office du Tourisme". Unten angekommen, fand ich eine sehr wilden Strand, bei dem sich normaler ockerfarber mit schwarzem Sand vermischte. Am anderen Ende sah man schon die typischen schwarzen Felsformationen vulkanischen Ursprungs. Es war gerade die Flut im kommen und mit jeder Welle schien mehr schwarzer Sand angespült zu werden. Man konnte jede Welle nachvollziehen, weil sie eine Genzlinie hinterliess. Ich platziert mich auf einen ca halben Meter hohen Stein mitsamt Kamera & Stativ, dabei war ich so vertieft, dass lange nicht bemerkte, wie die Wellen immer höher den Strand hinauf kamen. Erst im letzten Moment, als eine Welle meinen scheinbar sicheren Stein erreichte, erschrak ich und schnappte mir das Stativ und rannte den Strand hinauf in Sicherheit. → Bild in der Galerie Den Wasserfall, der mich hierherzog, war leider nicht zu finden. Mir wurde klar, dass ich nochmals hierher kommen muss, allerdings ausserhalb der Trockenzeit. (Muss nochmals hin! :crazy: ) Im nächsten Beitrag kommen wir zu einem der Höhepunkte meiner Reise, dem Piton de la fournaise! |
Mein ursprünglicher Plan war es, von Osten her, entlang der Flanke des Vulkan hinauf in die "Gite" (Wanderhütte) zu wandern.
Doch schon im Vorfeld wurde mir im "Office du tourisme" davon abgeraten, Zustand des Weges ungenügend! Nun versuchte ich von Süden her die Hütte zu erreichen, mit einer Übernachtung. Den Versuch die Hütte vor dem Eindunkeln zu erreichen gelang mir jedoch nicht und so entschied ich mir bei einer Hütte mitten im Wald auf dem Schotterparkplatz zu Zelten. Am nächsten morgen, bin ich dann weitergelaufen und fand ca 30min später die Unterkunft die ich eigentlich gesucht hatte. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Händen und Füssen, gings per Auto wieder zurück nach Saint Phillippe. Im Office du tourisme wurde dann sofort einen neuen Plan entworfen. Mit dem Bus in die Mitte der Insel fahren und dann bei "Maison du volcan" per Taxi zum Vulkan. Eine Übernachtung später wurde der Plan dann auch so umgesetzt. In der Gite noch "pünktlich" angekommen, bezog ich mein Bett im 4er Zimmer und warf Ballast ab. Kurz vor Sonnenuntergang lief ich los und suchte mir einen geeigneten Ort für ein Vulkanpanorama (Hat sich gelohnt!): → Bild in der Galerie Noch einen schönen Sonntag Euer Fotoabenteurer Nicolas PS: Wer Reunion besucht, sollte sich immer kurz vor einer Wanderpartie über den Zustand der Wege informieren! Durfte eine 5h Wanderung 9h lang "geniessen"! |
Fournaise bei Nacht
Am gleichen Platz wartete ich in die Nacht hinein.
Da der Mond so stark für Überbelichtung sorgte, wagte ich einen Versuch mit dem Verlaufsfilter. Beim Manipulieren jedoch, flutschte der GND aus dem Halter, man hörte nur noch "plums plums" und wieder Stille. Trotz intensiver Suche mit Taschenlampe, musste ich fortan ohne den GND auskommen... :oops: :evil: Am nächsten Morgen begrüsste mich als allererstes: Und auf dem Weg nach oben gabs auch massig Motive: Für den Weg nach oben brauchte ich ca 4h und oben angekommen konnte ichs nicht lassen! (Ja ein Pano musste her :crazy: ) Als ich mich von meiner Kamera lösen konnte, fing ich an mich mit einer italienischen Reisegruppe zu unterhalten. Mit ihnen verbrachte ich auch die Mittagszeit und sie begleiteten mich wieder nach unten. Kurz vor dem Aufstieg zur "Gite" trennten wir uns, denn sie wanderten weiter zur nächsten "Gite". Wieder positionierte ich mich am selben Ort wie am Vortag. Diesmal zogen jedoch Wolken über Klippen was mich sehr in den Bann zog. Da ich mein Glück in der Dunkelheit schon am Vorabend ausgereizt hatte, blieb ich bis kurz nach Sonnenuntergang und kehrte in die "Gite" ein um wieder Kraft zu tanken. Am nächsten Tag hiess es zum Piton de l'eau zu Wandern. Ausm Bauch heraus die zweit längste Wanderung, die ich absolvierte. Gruss Nicolas |
Sehr schöne Eindrücke die du uns hier zeigst. Macht Spaß sich durch die Bilder zu klicken :top:..
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Toller Bericht, danke dafür! Nach Reunion will ich schon lange mal...
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Vielen Dank für die Bilder, das macht Lust auf eine Reise. :top:
Die Insel steht auch noch auf unserer Wunschliste. Leider kommt man praktisch nur mit Streik-Air dort hin :roll: Zitat:
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Es gibt Alternativen, ich flog mit Air Austral. Gruss Nicolas |
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