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Bitte Hilfe, erster Fehleinkauf
Hallo,
ich weiß sowas kann man nicht eindeutig beantworten, aber mir würde eine erste Einschätzung genügen. Ich habe mir die Sony Alpha 77 II mit einem 18-250 Sigma Makro gekauft, da ich dachte es ist super, weil ich dann nur ein Objektiv benötige. Für Tieraufnahmen und Urlaubsausflüge ist das sicherlich auch super, aber ich bin irgendwie etwas enttäuscht über die Bilder. Sie sind alle so ein bisschen schwammig, nicht gerade super scharf und ich brauch tolle Lichtverhältnisse. Ich bin absoluter Anfänger, vll liegt es nicht am Objektiv. Deshalb die Frage, was würdet ihr einem Anfänger raten, erstmal weiter mit dem Objektiv fotografieren, das 16-55mm von Sony kaufen, da es laut Berichten weniger gutes Licht und einen Fokus von 2,8 mm erlaubt, oder mal ein Objektiv mit einem festen Brennwert ausprobieren? Könnt ihr mir Tipps geben? Was haltet ihr für einen Anfänger für ausreichend an Objektiven? Ich schwimme nun auch nicht in Geld! |
ein Tipp??
Finger weg von so "Superzoom's" Solche Objektive sind immer ein großer Kompromiss. Sinnvoll wäre es wenn Du Dir ein Standardzoom (z.B. 16-50 f/2.8) holst und dazu noch ein Teleobjektiv (z.B. 70-200 oder 70-300) Wenn Du erste Erfahrungen damit gemacht hast, wäre dann eventuell ein Weitwinkelobjektiv für Landschaften und Architektur zu empfehlen und ein Macroobjektiv mit fester Brennweite, dann solltest Du so ziemlich alles an Einsatzgebieten erst einmal abgedeckt haben! |
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Ich dachte das es nur Vorteile hat, wenn eine große Range abgedeckt ist. |
Deine Kamera hat einen hochauflösenden Sensor und der stellt leider gewisse Anforderungen an die Objektive, deswegen sollten die nicht die günstigten sein.
Als Standardzoom wäre zum Beispiel ein Tamron Sp17-50/2.8 nicht verkehrt oder wenn es ein wenig mehr kosten darf ein Sigma 17-50 oder das Sony SAL 16-50 SSM Bei Teleoptiken kann man für den Anfang ein Tamron SP70-300USD empfehlen, das ist schnell und bietet gute Bildqualität und das für ca. 300 € neu Also spar nicht an den Optiken |
Mein Tipp - da du nun schon mal ein Suppenzoom hast - mach erstmal damit weiter. Die Dinger haben durchaus ihre Berechtigung. Die maximal erreichbare Bildqualität ist sicher bei einem guten Zoom besser und bei einer guten Festbrennweite noch besser, es ist aber auch problemlos möglich mit Topausrüstung miese Bilder zu machen.
Probier weiter, stell hier Bilder ein und wenn du weißt warum, was nicht geklappt hat, weißt du auch, wo es sich lohnt zu investieren. |
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Hallo,
such Dir einen Sonystammtisch in deiner Nähe und geh' da mal hin. Man kann immer Mal als Objektiv eins schlechtes Exemplar erwischen, aber ich vermute dass ist nicht dein Problem und damit würde es mit einem andere Objektiv nicht automatisch besser. Ich hatte Mal ein Tamron 17-250 und die Bildqualität war nicht der Grund es abzugeben, hätte es dann auch nicht meinem besten Freund verkauft. Ich brauchte die Brennweitenspanne meist nicht und der AF war mir manchmal zu langsam. Einsteiger in das Fotografieren mit einer DSLR sind oft verwundert, dass die Bilder nicht so scharf und knackig erscheinen wie aus einer Kompaktkamera. Das liegt z.B. daran, dass die Bilder von der Kamera weniger geschärft werden und dafür mehr Details enthalten. Nachträglich schärfen geht, verlorene Details wieder herzaubern aber nicht, weniger. Du hast als Gehäuse ein Semiprofimodell, da geht der Hersteller davon aus, dass der Anwender damit umgehen kann und passt die Voreinstellungen der Zielgruppe an. Wenn Du Bilder nicht nachbearbeiten willst kannst Du dann z.B. die Voreinstellungen der Kamera ändern und z.B. die Schärfe anheben, Kontraste erhöhen ... Die Sonyeinstellungen sind aber grundsätzlich o.k. , es kann auch nur an der Art der Betrachtung am Bildschirm liegen. Ins Bild endlos reinzoomen geht zwar und eben viel weiter als bei Bildern aus Kompaktkameras, aber beurteilen sollte man den Gesamteindruck. Das sind alles Dinge, die man in direktem Gespräch besser vermitteln kann als übers Forum, daher mein Tipp einen Stammtisch aufzusuchen, am besten eine Sonystammtisch, dann kennt bestimmt einer deine Kamera und kann Dir Einstellungen zeigen. Oder aber einen Fotokurs Einstieg ins Fotografieren mit einer DSRL und/oder Einstige in digitale Bildbearbeitung besuchen. Gruß Hans |
Hallo Lazycrazy,
Also soo schlecht ist das Superzoom nicht wie es immer hingestellt wird. Nutze selbst das 18-270 pzd von Tamron und bin zufrieden. Bei guten Licht und wenn es die Situation erfordert , möchte ich es nicht missen. Zb. auf Reisen mit Leichtem Gepäck, Zoobesuche etc. Allerdings nutze ich nun auch ein "besseres Standardzoom" als normal Immerdrauf. Das Tamron 17-50 2.8, hier gebraucht aus dem Forum zum Superpreis und fast neuwertig. Schau vieleicht mal im Verkaufsbereich. Es ist natürlich ne andere Hausnummer wie das -Superzoom, aber das weiß man meistens wenn man nen Superzoom kauft. Ferner nutze ich noch eine Sony Festbrennweite 35/1.8. Es hat eine Super Bildquali und ist mit ca. 200 Euro recht günstig. Es macht auch super viel Spaß damit zu fotografieren. Daher empfehle ich wenn du was gutes haben möchtest, das Tamron 17-50 2.8 oder Sony 16-50 2.8, und /oder das Sony SAL 35/1.8 wenn du ne FBW mal testen magst. Hier im Forum gibs immer nette schnäpchen. Dein Sigma Ssuperzoom, ist für Ausflüge mit leichtem Gepäck vieleicht ne nette Lösung um viel BW abzudecken. Mit freundlichen Grüßen Stefan |
Vielen Dank für eure super Antworten. So eine Beratung hätte ich mir vor Ort gewünscht!
Das mit dem Stammtisch ist eine super Idee! Auch werde ich demnächst mal Bilder reinstellen Bis dann |
Ich blase mal ins gleiche Horn wie Hans: Nicht zu rasch umtauschen. Bis Du die optische Qualität des Superzooms als reale Begrenzung der Qualität Deiner Bilder erleben wirst, dauert es wahrscheinlich noch etwas.
Diese Objektive können nämlich durchaus in vielen Situationen beachtlich gut abbilden und ich habe manches Superzoombild gesehen - oder selber gemacht-, das sich wirklich nicht verstecken muss. Wenn das Deine erste DSLR ist, irritiert Dich wahrscheinlich der Unterschied zu Bildern mit Kompaktkameras. Die sind meist knackscharf und recht knallig bunt.Dagegen wirken DSLR Bilder frisch aus der Kamera gerne mal flau und lasch. ..Hans sagte das ja auch schon. Die Bilder der Kompaktknipsen wirken aber nicht gefälliger, weil die Kamera sie so macht, sondern weil die Software der Kamera die Rohaufnahmen aggressiv nachbearbeitet. Bei Spiegelreflexkameras ist das entweder (fast) gar nicht der Fall (RAW Format) oder eben in mehr oder weniger deutlich abgeschwächter Form (JPG Format). So bleibt dem Fotograf mehr Freiheit für die Nachbearbeitung und Optimierung nach dem eigenen Geschmack am Computer. Das ist generell bei Spiegelreflexkameras ein wichtiger Arbeitsschritt. Man kann zwar durchaus auch sehr gute "fertige" JPGs direkt aus der Kamera bekommen, aber dafür muss sie sehr gut eingestellt und an die jeweilige Aufnahmesituation angepasst sein. Das schaffen die Automatik - und auch die Szenenwahlprogramme selten richtig gut und dem Einsteiger fällt es auch schwer. Gerade die A77, egal, ob I oder II, hat soviel Möglichkeiten, dass man zwar Top Ergebnisse bekommen, aber eben auch extrem viel falsch machen kann. Also bringt einarbeiten in die EBV und nacharbeiten erstmal die raschesten Erfolge..... Du wirst bald lernen, was Du an einem Bild noch optimieren kannst und was nicht. Feintuning von Schärfe und Kontrast sind sehr übliche Schritte dabei. Durch den im Vergleich zur Kompaktamera größeren Sensor sinkt physikalisch bedingt auch die Tiefenschärfe bei den Aufnahmen mit einer DSLR und man sieht auch viel stärker den Effekt der jeweiligen Blendenöffnung auf die Tiefenschärfe. Ignoriert man das beharrlich, wird man auch häufig Bilder erhalten, mit deren Schärfeeindruck man nicht zufrieden ist. Man kann übrigens auch mit modernen DSLRs deutlich höhere ISO Werte wagen als mit den meisten Kompaktkameras und so Verwacklungen auch bei kleinen Blendenöffnungen vorbeugen. Gerade die A77 II ist ein prima Werkzeug, um auch mit dem wenig lichtstarken Superzoom noch sehr brauchbare Aufnahmen bei wenig Licht zu ermöglichen. Man muss nur erstmal lernen wie...... Mein Rat also: Befasse dich erstmal mit den Besonderheiten Deiner neuen Kamera, lerne ihre Möglichkeiten und Begrenzungen in der Kombination mit dem genannten Objektiv kennen und befassse dich ein wenig mit den physikalischen Grundlagen. Kauf Dir aber erst etwas anderes, wenn Du ganz genau weisst, warum und was Du anderes brauchst. Sonst ist rasch viel Geld zum Fenster herausgeworfen und der Frust trotzdem nicht kleiner geworden. Bis zu einer fundierten Neukaufentscheidung freu Dich erstmal darüber, dass bei ein wenig Lerneifer die Bilder mit Deinem "Suppenzoom" schon rasch merklich schärfer, besser und schöner werden. Gerade für den Anfänger ist ein großer Brennweitenbereich doch sehr hilfreich, da man rasch und spontan die Brennweite der Situation anpassen kann. Eine Festbrennweite schränkt doch sehr ein und zwingt zu einer sehr viel sorgfältigeren Bildplanung. Das hat durchaus pädagogischen Wert- aber am Anfang ist IMHO weniger die Bildgestaltung (das kommt schon noch) wichtig, als vielmehr, erstmal die Technik zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Dazu eignet sich Dein Superzoom prima. Viele Grüße Ingo P.S.: Bilder zeigen hilft enorm dabei,hier sinnvolle und spezifische Ratschläge zur Verbesserung zu erhalten. |
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Hallo, von wo bist du denn? Vielleicht kan dir auch jemand aus dem SUF helfen! Ich z.B. bin aus Heilbronn und könnte dir einige Superlinsen zum Testen zeigen: Sony 24-70CZ f2,8, 70-200G f2,8, Minolta 50 f1,7 oder 16-105 von Sony Also verrat uns einfach mal wo du wohnst! Dirk |
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Danach kannst Du Dir teurere Workshops für einen speziellen Bereich suchen, der Dich weiterführend interessiert (z.B. Portrait). Und erst danach würde ich in neue Ausrüstung investieren, weil Du dann zielgerichtet wissen solltest, was Dich weiterbringt und unterstützt. Ansonsten wird es nur eine Materialschlacht, die oft teuer und nicht zufriedenstellend ist. Das Superzoom sollte Dir bis dahin eigentlich gute Dienste leisten, auch wenn oft Grenzen zum Vorschein kommen können. |
Grau ist alle Theorie. Ich hätte gern einmal ein Bild gesehen,wo die schlechte Qualität sichtbar ist.
Der TO ist Anfänger. Da könnte die Fehlerquelle auch hinter der Kamera stehen. Die höherpreisigen Suppenzooms sind besser als ihr Ruf. |
Hier mal ein Link zu meinen Fotos die ich mit dem 18 - 250 Sigma geschossen habe an der A65.
Vielleicht hilft es dir ja bei der Objektiv findung und du behällst es doch. (Es ist wirklich nicht so schlecht wie sein Ruf) |
Unscharfe Bilder können ziemlich viele Ursachen haben. Die Qualität des Objektivs kommt dabei selten an erster Stelle.
- Nach meiner Überzeugung ist die häufigste Ursache die Verwacklung (insbesondere ohne Stativ). Bei 24 Megapixeln auf einem APS-C-Sensor sieht man sowas schnell. - Die nächste Ursache ist Fehlfokus. Der lässt sich durch gewissenhaftes Arbeiten meist sauber einstellen. - Ein weiterer Grund ist fehlende Schärfentiefe, insbesondere im Telebereich. - Noch mehr Unschärfe entdeckt man, wenn man bis auf Pixelebene in ein Bild einzoomt, oder sogar darüber hinaus. Man betrachtet dann allerdings nicht mehr das "Bild"... - Eventuell kommt danach die Qualität des Objektivs, - vielleicht aber auch die unvollkommene Berabeitung des Bildes per Photoshop & Co. Prüfe einmal die aufgezählten Parameter, ob da wirklich alles getan wurde, um die maximale Schärfe zu erreichen. Ich bin ziemlich sicher, dass Du noch nicht unbedingt ein teures Glas brauchst. Das macht nämlich auch unscharfe Bilder, wenn man die genannten Punkte noch nicht beherrscht. |
@ Kleingärtner,
sorry, aber die Bilder sind komplett überschärft, in jedem Bild nette kleine Treppchen, abgesehen von der Größe. @ TO, zeige mal Bilder mit eigener Beurteilung was Dir daran nicht gefällt. Gruß André |
hattest bis jetzt nur eine kleine Kompaktknipse mit kleinem Sensor ? Wenn ja so musst du dir jetzt angewöhnen die Blende etwas zu schliessen damits möglichst von vorn bis hinten scharf wird ......oder auch mögllichst bis an den Rand hinaus sofern sowas gewünscht ist.
bzw. Anfänger ? Dann solltest dich nach möglichkeit mit dem Zusammenhang von Blende/Zeit/ Iso beginnen zu befassen. siehe links von hier: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=137670 und noch was http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=98499 . . |
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Es geht doch um Hilfestellung für LaZyCRaZy. |
OK Kleingärtner, lassen wir das, nur Deine Bilder helfen dem TO genau so wenig wie unsere Diskussion über diese!
Gruß André |
Hallo verrückter Faulpelz ;)
ich glaube, Gottlieb hat es sehr gut getroffen. Selbst bin ich etwa ein gutes Jahr weiter, als Du. Meine ersten Eindrücke deckten sich mit Deinen. Auch ich würde das Objektiv behalten und damit lernen. Du wirst es auch später noch brauchen können. Meist ist es wohl so, daß der Brennweitenbereich zwischen 16 mm und 50 mm am meisten gebraucht wird. Seit einer ganzen Weile habe ich fast immer das 17 - 50 von Tamron drauf. Aber ab und zu möchte man doch mal eine längere Brennweite. Wenn es nicht gerade spezielle Aufgaben sind, wird Dein Objektiv dafür dann oft reichen. Nutze dieses erst einmal um selbst zu sehen, in welchem Brennweitenbereich Du viel arbeitest. Ein Tamron 17 - 50, oder Sony 16 - 50 wirst Du wohl ohne Risiko kaufen können. Du wirst es eh brauchen. In Festbrennweiten, oder andere, speziellere Objektive würde ich erst investieren, wenn sicher ist, wo Du hin willst. Zeige uns Deine Bilder und sieh Dir einmal die Exif- Infos dazu an. Das geht sogar mit der Windows- Vorschau über die Bildeigenschaften. Wenn man von der Kompakten kommt, neigt man zu zu langen Belichtungszeiten, besonders am langen Ende des Objektivs. Übrigens finde ich einen Raw- Converter, wie Lightroom auch bei JPEGs hilfreich. Man kann hier besser Spitzlichter reduzieren, aus unterbelichteten Bildern noch etwas heraus holen und die "Upright" - Funktion im Weitwinkel ist toll. Das geht damit besser, als mit PS Elements und Co. Die reine RAW- Entwicklung würde ich erst einmal hinten anstellen. Viel Spaß mit der Cam, die bestimmt keine Fehlinvestition war Heiko |
Man kann auch mit einem Superzoom gute Bilder machen. Ich rate:
- 1-2 Blenden abblenden, das steigert die Bildqualität (wenn es die Lichtverhältnisse zulassen) - sicherzustellen, daß das Bild nicht verwackelt ist - evtl. in RAW fotografieren, dann Nachschärfen, allenfalls Belichtung/weissabgleich/Kontrast korrigieren |
RAW-Verarbeitung für einen kompletten Neueinsteiger? Ich weiß nicht...
Mein Tipp: zunächst wirklich mal das Objektiv behalten. Du kaufst dir keine besseren Fotos, die musst du selbst machen. Die technische Qualität kannst du sicherlich durch bessere Objektive steigern, aber den "normalen" Anforderungen wird am Anfang auch das benannte Objektiv gerecht. Wenn es denn mit der Kamera zurecht kommt. Ist das hier dein Objektiv? http://www.amazon.de/Sigma-18-250-Ob...ma+18-250+sony Sigma ist bekannt dafür, dass Objektive mit HSM-Antrieb nicht zu allen SLTs kompatibel sind, gerade bei neueren Modellen bedarf es eines Software-Updates des Objektivs. Wenn dies der Fall ist, arbeitet der AF nicht richtig, was ja deiner Beschreibung der Ergebnisse entspräche. Kläre also (bei Sigma) erst mal ab, ob dein Objektiv mit der a77II kompatibel ist. |
Auch ich habe bei meinem Eistieg mit der A33 einen ähnlichen "Fehlkauf" gemacht, nämlich das Tamron 18-250. Und obwohl mir bald bewusst wurde, dass diese "eines für alles" Lösung nicht das beste war, habe ich es 2 Jahre lang behalten und auch immer wieder benützt, für Ausflüge, kleine Stadtbummel etc. Erst dann habe ich es durch das SAL 18-135 ersetzt, das in seinem Brennweitenbereich deutlich bessere Ergebnisse bringt und über 200mm ist das 18-250 doch nur sehr bedingt brauchbar, da benötigt man ohnehin ein Teleobjektiv. Dennoch dürfte das Sigma 18-250 eines der besten Superzooms sein (wenn nicht die von buddel beschriebenen Fehler vorliegen) und ich würde dir auch raten, zunächst damit weiter zu fotografieren. Dann siehst du irgendwann, welche BW du am häufigsten verwendest und kannst dir in dem Bereich etwas spezielleres holen. Vielleicht solltest du dir für den Anfang noch eine lichtstarke Festbrennweite wie das 1.8/35 oder 1.8/50 dazu kaufen, gibts auch günstig gebraucht und damit machst du sicher nichts verkehrt!
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Hol dir dazu nich ein gebrauchtes Min AF 50/1.7 oder Sony 35/1.8.
dann hast du die beiden Extreme (licht/optisch schwaches Zoom und lichstarke und ziemlich scharfe FB). Damit kannst du lange leben und verstehst sehr genau, was dir was bringt. bydey |
Was mir oftmals geholfen hat:
Ich schaue mir an, was andere mit dem Equipment zustande bringenDas Sigma 18-250 findet sich leider nicht, aber das noch günstigere Sigma 18-200. Vielleicht hilft Dir der folgende Link auch und weckt deine Motivation, mehr aus deinem bisherigen Objektiv herauszuholen: http://www.flickriver.com/lenses/sig...00mmf3.56.3dc/ |
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Dieses reflexartige Rumgehacke auf Superzooms :crazy:
Man kann damit tolle Bilder machen (siehe BeHo:top:) und je nach Anspruch reicht sogar das eine. Besser als ne bessere Kompakte sind die Bilder allemal. Eine Freundin von mir nutzt das Tamron 18-300 an einer A58 für Veranstaltungen im Freien und ist sehr zufrieden damit. Die Bilder kommen in 800x600 in den Unternehmensblog und gut is. Da braucht man kein G/Zeiss oder sonstwas. In Kombination mit dem schon von dey angesprochenen Sony 50mm/1.8 oder 35mm /1.8 für wenig Geld ist alles möglich. Edit: Für gehobenere Ansprüche mit Zoom kann ich das Sony 16-105 sehr empfehlen. |
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Aber im allgemeinen gebe ich dir recht. Bis man an die Grenzen der modernen Superzooms kommt, läuft schon einiges Wasser die Donau hinunter... ...und dass die Unzufriedenheiten des TO ohne Bildmaterial ohnehin nur mit Mutmaßungen erlärt werden können. |
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Sowohl das Tamron, wie auch das Sigma 18-200 habe ich gehabt. Beide sind selbst als Einsteigerobjektive nicht zu empfehlen.
Ich habe mir dann das Tamron 18-250 zugelegt. Das ist gar kein Vergleich. Gerade als Allrounder im Urlaub oder wenn das Mitschleppen des ganzen Equipments nicht möglich ist, macht das Teil wirklich Spass und natürlich sehr brauchbare Bilder. Das Sigma und sein Nachfolger spielen in der gleichen Liga. |
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Aber wenn endlich, werde ich es, trotzdem ich Glastechnisch für meine Begriffe schon gut ausgestattet bin, egal "was alles böses darüber geschrieben werden wird"... :crazy: in jedem Fall ausprobieren. :) |
Dann wird das von Christophe erwähnte 18-300 wohl doch eher das alte 18-200 und nicht das neue 16-300 sein. :?
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Ich bin zufrieden mit meinem Sigma 18-250mm F3.5-6.3 OS HSM
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zu Kopernikus' Ausführungen noch: Es kommt auf den Anspruch an. Mich stellt das 18-250 sigma hsm (welches ich habe) auch nicht gänzlich zufrieden. wenn man aber weiß was man da hat und bereit ist den Kompromiss in kauf zu nehmen, dann sind derartige Objektive sehr akzeptabel. Und für die dokumentarische Abbildungen eines Meetings reicht das meiner Bekannten, v.a. bei der AusgabeGröße. da ist mehr wert mal näher an den Redner heranzoomen zu können als die letzte randschärfe. das hilft allerdings dem TO nicht, da wir weder wissen welche Ansprüche er hat, noch wo das genaue Problem liegt. (Sorry für die TippMängel, ist vom Handy geschrieben) |
Hallo ihr,
nochmals vielen Dank für die vielen Antworten. Ich denke ich werde euren Rat zu Herzen nehmen und erstmal mit meinem Sigma 18-250 Macro weiterfotographieren um die Technik weiter zu lernen. Das die Nachverarbeitung sehr wichtig ist, wusste ich nicht wirklich. Laut meiner Zeitschrift FOTOHITs ist das Sigma schon für die Alpha 77 II geeignet, allerdings wird wohl der verbaute Stabilisator nicht genutzt (nur bei Canon und Nikon) Ich habe mittlerweile auch ein paar Bilder hochgeladen mit denen ich nicht so zufrieden bin: ![]() → Bild in der Galerie Hier vermisse ich so ein bisschen die Schärfe des Hauses ![]() → Bild in der Galerie Hier finde ich es ebenfalls etwas unscharf und auch das Grün ist nicht besonders satt ![]() → Bild in der Galerie Ich habe hier auf die Augen des ersten Erdmännchen fokussiert und finde auch hier ist es wieder etwas unscharf. ![]() → Bild in der Galerie Auch hier finde ich die Farbintensität nicht so schön ![]() → Bild in der Galerie mein Mond ist leider auch unscharf geworden, trotz Stativ und Steady Shot aus ![]() → Bild in der Galerie hier gefallen mir weder die Farbintensität noch die Schärfe aber es gibt auch ein Bild, das mag ich sehr gerne :) ![]() → Bild in der Galerie |
Hi,
es geht zwar um Dein Objektiv, aber das sind Kattas und ein Nandu ;) Nun, wenn Das Licht nicht so recht passt, dann sind die Farben auch eher lau, aber das ist kein Problem der Cam oder des Objektivs. Auch mittelprächtige Kontraste (ohne gescheit Licht) verschärfen den Eindruck mangelnder Schärfe. Das 1. Bild ist mit Blende 22 gemacht (und ISO 2000), das ist selbst bei guten Objektiven zu viel! (wenn die Sonne Lacht nimm Blende 8) Wenn Du mit niedrigen ISO ohne verwackel fotografieren kannst, dann nimm niedrige ISO, oder anfänglich von mir aus Auto-ISO, aber dann mit mittleren Blenden (zwischen offen bis max f11) Wie mir scheint musst Du Dich erstmal ein wenig mit den Basics beschäftigen, dann klappt das auch! Gruß André |
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Das ist es ja, das Licht vor allem bei den Kattas war super! Aber auch bei dem Hausbild und der Walhalla waren die Lichtverhältnisse gut. |
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Hi,
habe oben noch was ergänzt. Die Walhalla ist in meinen Augen nicht unscharf. Bei den Kattas könnte ein mini Wackler dabei sein, oder auch nicht 100% fokusiert, und bei ISO 1600 / f6.3 war das licht zumindest nicht üppig. Einen Mond unscharf zu fotografieren ist ganz leicht, das bekomme ich auch gut hin! Nicht auf Mond-Mitte fokusieren, sondern auf den Rand. Dem Nandu hätte f8 gut getan, hier fehlt es etwas an der Schärfentiefe. Gruß André |
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