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Empfehlung Stativkopf für Einbeinstativ und schweres Gerät - lange A-Platte nötig?
Ich bräuchte mal einen Rat in Sachen Stativkopf für mein Einbeinstativ Monostat RS 16 Pro Art.
Bislang habe ich dazu den Neigekopf Manfrotto 234RC, allerdings soll nun doch schwereres Geschütz auf das Einbein, nämlich ein Sigma 4,5/500 (gut 3 kg + Kamera = 4 - 5 kg), da traue ich mich nicht mehr, den 234RC zu benutzen. Hat jemand an seinem Einbein einen empfehlenswerten stabilen Kopf - zu moderatem Preis (deutlich unter 100,- EUR)? Mir schwebt eigentlich (wieder) ein Neiger (2D) vor, evtl. aber auch ein Kugelkopf, falls jemand dazu eine Empfehlung abgeben kann... Und: außerdem würde ich gerne wissen, welche (lange) Schnellwechselplatte man nehmen sollte...das Objektiv hat einen recht lange Halterung an seiner Stativschelle. (Info: An meinem Dreibein habe ich eine Kugel Benro J-3 mit Arca-komatibler Schnellwechselplatte PU 70). |
Hallo, schau dir mal das Sirui K 20x an...um 100€, sehr robust und gut verarbeitet und mit Arca Schnellwechselplatte......ich bin an meinem Dreibein Manfrotto sehr zufrieden damit.
Gruß Peter |
Ich würde da keinen Kugelkopf empfehlen, sondern einen soliden Neigekopf wie den Sirui L-10. Den habe ich selbst am Monostat PRO ART 16 in Gebrauch mit der D800 und dem 2/200 mit 2-fach Konverter. Hervorragend stabil und schnell zu verstellen. Dazu eine lange Platte und fertig...
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Original und Fälschung? |
Ich nehme mal an, dass "RRS zuerst da war". :) :eek:
Der RRS-Neiger dürfte noch mehr Reserven haben und edler verarbeitet sein, kostet aber auch das dreifache. |
Ich hab den L-10 von Sirui und bin mir nicht sicher ob der RRS da wirklich soooo viel besser ist!
eindeutiges Votum für den Sirui L-10! :D :top: Bin von den Sirui Produkten sehr begeistert ... nicht nur von den Kugelköpfen, sondern auch vom Einbein und vom 2D Neider ;) |
Ich glaube, dann werde ich mir mal den Sirui L-10 genauer anschauen :top:
Ein Kugelkopf kommt für mich - jedenfalls am Einbein - wohl doch eher weniger infrage. |
Ich kann mir ein Einbein ohne Kugelkopf nicht vorstellen. Wie richtet ihr Neigekopf-Fraktion denn die Kamera aus, wenn ihr das Ganze Set schräg irgendwo anlehnt (Kirchenbank o.ä.)??
Gruß Peter |
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Und ohne nun genau nachgesehen zu haben bin ich mir recht sicher das das Sigma 4,5/500 eine Hat *G* :top: |
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Zum anderen: Bislang brauchte ich keinen Kugelkopf, da ich das Einbein überwiegend in freier Natur freihand benutze. Wenn ich es mal an einen Baum lehne, so gleiche ich die Horizontale irgendwie anders aus (z.b. den Arm oder die Hand zwischen Stativkopf und Baum klemmen...). Zum längeren Einstellen und Justieren mit Kugelkopf fehlt ja bei Wildtieren oft die Zeit - und meine Muße |
Ich besitze Kugelkopf und MH-01 mit B2-Pro II von RRS.
Der MH-01, vermutlich auch das Sirui „Plagiat“, sind für mich eindeutig die handlichere Alternative zum Kugelkopf auf einem Einbein Stativ. |
Ich habe den Actiongrip von Manfrotto auf dem Einbein, aber wenig Erfahrung mit wirklich schweren Objektiven. Die Bedienbarkeit finde ich um einiges schneller und bequemer als mit einem Kugelkopf. Die Haltekraft kann man per Inbusschlüssel so einrichten, das auch schwere Objektive nicht nicken.
Vom 4.-6. Januar bin ich in Berlin (hands on cam bei cdan), da kannst Du den Kopf gerne ausprobieren. |
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Einen Actiongrip kann ich mir mit 5kg Kamera und Objektiv nicht wirklich vorstellen, aber ich habe damit keine Erfahrung. Standard für schwere Tüten ist halt der solide Neiger. Zusammen mit der drehbaren Stativgondel hat man alle Freiheitsgrade die man braucht und das Neigen geht gefahrlos vonstatten, da der Verstellweg begrenzt ist. |
Ich habe mir jetzt den Sirui L-10 bestellt. Hoffe, ich komme gut damit klar.
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So, habe nun schon den Sirui L-10 und bin nach erstem Einsatz begeistert...
Vorab: ein frohes und gesundes Neues Jahr Euch!! Nun stellt sich mir aber die (neue) Frage: Benötige ich insb. für den wirklich langen Objektivfuß des Sigma 4,5/500 (16 i.W. sechzehn ;) cm) zwingend auch eine ebenso lange Adapterplatte für die Schnellwechseleinheit? Das würde ja erneut Kosten verursachen...und wenn´s nicht sein muss... Ich habe zwar wirklich ein gutes Gefühl, was die Stabilität der Kombi insg. betrifft. Es verdreht sich da auch nichts. Aber vielleicht würde die/der eine oder andere hier die Hände über den Kopf schlagen?! Die Platte am Sirui misst 6 cm. Nun gibt es ja zig Arca-Swiss-Adapterplatten, auch lange, die ich nehmen könnte. Die Größe der Schnellwechselkupplung, wo die Platte eingespannt wird, allerdings bleibt ja auch unverändert (klein); also was sollte eine lange Adapterplatte bringen? Weiß wiederum jemand einen Rat oder hat Erfahrungen, oder: Wie geht Ihr mit schwerem Gerät mit diesem Thema um? |
Solange die Kombination Kamera und Objektiv einigermassen im Gleichgewicht ist und nicht heftig abkippt wenn man die Schraube löst, gibt es eigentlich keinen Grund eine lange Platte zu kaufen.
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Eventuell kann man auch ne 2. Schraube verwenden, damit sich nix verdreht. |
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Für die normale Nutzung am Einbein sehe ich keine Probleme, jedoch habe ich Bedenken, ein schweres Tele mit Kamera wie bisher gewohnt am Einbein über der Schulter zu tragen. Was meint ihr dazu? Zitat:
Oder bin ich einfach zu ängstlich, schließlich wird das Objektiv mit Kamera an der Stativschelle ja auch "nur" durch eine 1/4"-Schraube gehalten? :roll: |
Arca kompatibel ist wirklich nie genau bündig. Ich habe eine no name Kameraplatte, die schwer an Novoflex passt, obwohl Arca kompatibel.
Am Sony 70-400 habe ich eine Markins PL-55. Vom Halt gesehen, ist zwischen dem Markins Q3 zum Sirui L-10 kaum ein Unterschied zu sehen. Die Wechselplatte von Sirui ist auch nicht dramatisch, da der Sicherheitstift zur Not vorhanden ist. Auf dem Einbein ist der L-10 sehr gut zu bedienen. Gruß Eberhard |
Ich habe mal einen Beitrag von einem Herrn Juan gesehen (http://www.youtube.com/watch?v=edIKz_9Otbc). Er gab den sehr guten Tipp, ein Einbeinstativ immer mit einem Kugelkopf zu benutzen. Bei Verwendung eines Objetives mit Stativschelle, dieses mit Hilfe des Kugelkopfes nach links oder rechts abzuwinkeln. Man bringt damit das gesamte Gewicht der Ausrüstung neben die Kippunkt des Statives und erhält eine in sich deutlich kipstabilere Aufstellung des Statives. Ich habe es ausprobiert und kann nur wiederholen: der beste Tipp, welchen ich bis jetzt zur Nutzung eines Einbeinstatives bekommen habe.
Grüße La Digue PS: Ich nutzte auf die beschriebene Art und Weise mein Einbein mit einem einfachen Manfrotto 484RC2 und es geht wirklich um einiges stabiler und einfacher zu nutzen. Das Ausrüstungsgewicht spielt dabei keine große Rolle. Ich würde da auch eine 10Kg-Handel dranhängen. |
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Ich habe dieses Mono gleich mit Gelenk : http://www.vanguardworld.com/index.p...4-141-694.html und nur eine Wechselplatte drauf. Je mehr man verstellen kann desto mehr Hände braucht man :) Werner |
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Für ne Kamera mit Normal- oder WW-Objektiv ist der Kugelkopf sicher besser. Um ein 4/600 mit Kamera abzustützen, kannste ihn glatt vergessen. |
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Ich meinte, beim 4/600 kann man den Kugelkopf vergessen. |
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Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass auch mit Normal- oder WW-Objektiv ein Neiger (z.B. L-10) anstatt eines Kugelkopfs am Einbein sinnvoll genutzt werden kann. |
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Nun möchte ich damit eine Langzeitbelichtung machen, finde aber nur eine Stelle zum Anlehnen, wo ich das Einbein seitlich kippen muss, um einen festen Stand zu erreichen. Und schon fehlt mir eine Einstellmöglichkeit, die der Kugelkopf bietet, der Neiger jedoch nicht. Wie löst Du so eine Situation? Jetzt sag nicht: "Bild gekippt aufnehmen und per EBV richten..." ;) |
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Also mit dem Einbein selbst die 2. Bewegungsebene (die des Kugelkopfs vorn / hinten) ausführen, bei angelehntem Einbein ist das gut machbar. |
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