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Gegenlicht-Problem
Ich habe heute nochmal das schöne Wetter genutzt und wollte ein paar Gegenlichaufnahmen machen.
Dabei ist dann dies rausgekommen. (nur verkleinert, keine EBV) ALLE Gegenlichbilder hatten diese vertikalen Extremausläufer in der Sonne. Ich habe Verschlusszeiten zwischen ca. 1/1500 bis runter zu 1/16.000 geschossen um Vergleiche zu haben: Je kürzer desto auffälliger. Kann es ein, dass das ein durch Minolta behebbarer Fehler ist? Oder muss ich das hinnehmen? Ich wäre für Hinweise dankbar, ob ich ihr eine Kur gönnen muss, da das erste Jahr bald rum ist (Garantie etc.). |
So etwas habe ich noch nicht gesehen, aber das Foto gefällt mir auch wenn dieses "Schwert" sicherlich für Dich ärgerlich ist. :top:
Hilfe bzw. Beschreibungen wie man so etwas verhindert, muß hier von anderen kommen! |
Hallo Andreas,
ich glaub das Problem hatten wir hier im Forum schon einmal. Ich kann mich jetzt aber nicht genau daran erinnern, in welchem Zusammenhang das war. Vielleicht kann noch jemand was genaues dazu schreiben. Ansonsten ist aber die Lichtstimmung auf dem Bild :top: |
Re: Gegenlicht-Problem
Zitat:
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Re: Gegenlicht-Problem
Zitat:
Zitat aus der Bedienungsanleitung: ....Die Verschlusszeit und die Blendenwerte können in 1/3 Stufen eingestellt werden. In M-Stellung sowie bei „Bulb“ (Langzeitbelichtung, S. 57) reichen die Verschlusszeiten von 1/16000 Sekunden bis zu 30 Sekunden..... Es geht wirklich... ;) |
UNGLAUBLICH :!: ;)
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Es ist eine der Vorteile der A1, dass man uneingeschränkt bis 1/16.000 einstellen kann.
Hier habe ich es einmal eingesetzt (nicht beschnitten): 1.16.000 Gruss minomax |
Was meint ihr denn zu den Fehlern???
Ist das ein Fall für den Minolta-Service??? |
Sorry, natürlich.... aber ich kann da schlecht mitreden, weil "nur" 'ne 7i hab... und da ist mir sowas noch nicht aufgefallen.
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Zitat:
Wie sieht es denn aus, wenn du mit 1/16.000 einen eingeschalteten Halogenstab fotografierst? Gruss minomax |
Hallo Teddy,
dieser (Smear)Effekt ist eine Erscheinung, die bei allen digitalen Kameras auftritt. Durch das starke Licht der Sonne werden, je nach Chip, die benachbarten Pixel "überlagert". In diesem Fall ist es sichtbar, bei anderen Aufnahmen weniger bis gar nicht. Ich hatte ihn ebenfalls bei meiner A1, er ist reproduzierbar und wird, so meine ich zumindest, im Handbuch auch beschrieben. Es ist kein Fall für den Service. |
Ich glaube, das ist ein Problem des elektronischen "Verschlusses" der A1 - falls das so ist, sollte mit Graufilter und längeren Belichtungszeiten ds Phänomen verschwinden.
Friedrich |
Hey Andreas,
bei 1/16.000 wird sicherlich nicht der mechanische, sondern der elektronische Verschluß benutzt. Dabei tritt dann genau dieser Effekt auf, wie wir ihn auch bereits vom UHS-Modus der Dimage 7x-Modelle kennen. Die Handbücher enthalten den Hinweis, daß man Spitzlichter vermeiden solle. Dat Ei |
HA! Schneller als dat Ei! :shock: :lol:
Friedrich |
hhmmm...im Handbuch habe ich dazu nichts gefunden.
Ich habe mal den Minolta-Service angemailt (mit Beispielen) und warte einfach mal die Reaktion ab. Das ist wahrscheinlich besser als Spekulationen. |
Scheinbar haben andere Cams das Problem auch! Zufällig habe ich gerade dieses Bild gefunden. Keine Ahnung welche Kamera das ist!
Gruß Hans |
Zitat:
Zum Thema: Diese Strahlen haben wir schon mal behandelt, bei einigen (wie bei mir) treten sie zwar im Sucher, nicht aber auf dem Foto auf. Ich habe dieser Tage etwas anderes festgestellt: Ich wollte auf weissem Fotokarton etwas anrichten und zwar dieses, habe mich dabei zum ausleuchten einer Schreibtischlampe bemüht. Die Kamera hat hierbei krampfhaft versucht, scharfzustellen und hat den Sucher ständig hell/dunkel gestellt, denke die reflektion des weissen Kartons war so stark, das die A1 einfach abgedreht ist. Hab ich wieder was gelernt: Die A1 ist etwas lichtscheu, so gehts mir auch, wenn ich bei Morgengrauen aus der Kneipe komme. Frank |
Ich denke das liegt eher daran, dass Leuchtstoffröhren, wenn sie nicht per Elektronischem Vorschaltgerät angesteuert werden, mit 50 Hz flimmern (normale Glühlampen tun das auch, aber wohl nicht so stark).
Die Kamera die obiges Bild aufgenommen hat ist übrigens eine Sony. Friedrich |
Hallo Andreas-
kannst Du noch feststellen welche Blende Du eingestellt hast? - ich hab dieses sogenannte " Phänomen " bei meiner Analogen als Gestaltungsmittel eingesetzt- Aufnahme direkt in die Sonne bei Blende f/ 22 und einer 1/1000 Vz- sie hier: KLICK wäre vielleicht ne Erklärung :roll: Gruß Ernst Meine Galerie |
Hallo Ernst,
schau mal in die Exifs, die sind vollständig enthalten: Blende 5,0, 1/6.400sec. |
hm- also doch keine Erklärung- mit f/5,0 erreicht man sowas nicht-
wird wohl ein Problem der Digitalen sein- die Spezis haben's ja schon erwähnt Gruß Ernst Meine Galerie |
Denkt an den Cropfaktor, Blende 5 bei der Dimage ist schon ein ziehmlich keines Loch. Die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes wird aberniocht durch durch den Crop-Faktor beeinflußt, so daß es früher zu z.B. Problemen durch Beugung kommen kann.
Jan |
Bei der Nikon D70 sieht das genauso aus und verschwindet da bei Belichtungszeiten länger als 1/500 s, ist also leicht zu umgehen und kein Grund zur Beunruhigung.
Rainer |
Moin Teddy
da hilft wohl keine Kur in Bremen, sondern eher ein Graufilter (sodass die Verschlusszeiten wieder in einen moderateren Bereich kommen. Die 1/16000, die es so auch nur an der A1 gab, sind wohl eher von werbetechnischem Wert.... |
Moin Peter,
ich habe mal meine Schreibtischfunzel mit 1/16.000 geknipst. Da wäre zusätzlich wohl noch ein graufilter angesagt gewesen ;) ...aber eben keine Störungen. Naja gut, verglichen mit der Intensität der Sonne ist das ein hinkender Vergleich :lol: |
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