![]() |
Es ist klar dass ein PM keine Internas ausplaudert wenn man sich am Rande einer Messe mal gemütlich unterhält. Während Nikon und Canon wohl eher mal hier und da ein Gerücht über Kommendes streuen wird dies von Sony garantiert nicht gemacht. Die sind im UE-Markt zu Hause und haben gelernt dass man im Voraus rein gar nichts rauslassen darf - weil sonst noch vor der Markteinführung die taiwanesische/chinesische Kopie verkauft wird.) Sony verhält sich diesbezüglich des öfteren geradezu paranoid.
Das mag zwar im DSLR-Bereich angesichts der nach Neuigkeiten gierenden KoMi-Gemeinde kontraproduktiv sein, aber solche Auswirkungen der Firmenkultur ändert man nicht so schnell. Immerhin spricht es ja für eine definierte und firmenweit umgesetzte Kommunikationsstrategie... ;) Zurück zum Thema: Es ist klar, dass bei einem solchen Gespräch nicht viel Verwertbares heraus kommt. Es braucht schon gewiefte Journalisten mit viel Erfahrung, Geschick und Geduld um den richtigen zu finden und ihm die richtigen Fragen zu stellen. In meiner Zeit als Fach-Promotor für Sony habe ich zur Genüge solche Schlitzohren erlebt die das (erfolglos) bei mir versucht haben. :cool: Ein PM ist da noch viel mehr auf der Hut. Dass neben dem PM auch noch die Pressesprecherin dabei war, die an einem solchen Event weiss Gott genug zu tun hat ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Forumsgemeinde und somit der Kunden. :top: (Wenn es nicht ein Zeichen von Misstrauen gegenüber dem lieben Herrn Drawert ist weil dieser sonst zu offenherzig zu plaudern droht...:lol:) Die Devise an solchen Events lautet immer: Plaudern: ja, Scherzen: gerne, Fachsimpeln: immer - Geheimnisse ausplaudern: Nie. Klar kann man in solch einer Situation nicht den investigativen Journalisten raushängen lassen, aber ich hätte wohl schon ausgetestet wie die auf kritische Fragen reagieren. Ein Beispiel wäre die mangelnde Qualitätskontrolle der CZ 16-80 Objektive die in der grossen Serienstreuung resultiert und was sie dagegen tun wollen. Auch ein paar Fragen zur Preispolitik / Entwicklung des Objektivparks im Midrange- oder Einsteigerbereich hätte man durchaus mal stellen können. Aber es ist noch kein Journalist vom Himmel gefallen und ohne professionelle Vorbereitung und journalistische Erfahrung ist kaum etwas anderes zu erwarten. (Hoffe Du bist jetzt nicht seit 30 jahren Journalist, Anabroxas :? ) Was ich daraus ziehe ist die Andeutung, dass die Aufmerksamkeit in naher Zukunft auf die Entwicklung teurer Festbrennweiten und anderer Spitzenoptiken gelegt wird, die für mich preislich auf längere Sicht nicht interessant sein werden. :( |
Zitat:
Was du schreibst, zeigt einfach, dass du keine Ahnung hast. Da hat sich niemand "am Rande der Messe gemütlich unterhalten". Das war knallharte Arbeit, auch in der Vorbereitung. Und: Es ist absolut Usus, dass ein Interview autorisiert wird. Schließlich hat der Interviewte das Urheberrecht an seinem Wort. Wenn das im Ergebnis dann vielleicht nach Marketing-Sprech klingt, ist das nicht dem Interviewer anzulasten. Das Interview ist also die schlechteste journalistische Gattung, wenn es "investigativ" werden soll. Mir reicht es völlig, dass wir hier die offiziellen Stellungnahmen von Sony zu einigen Fragen bekommen haben. Du kannst aber gerne den Wallraff bei Sony machen und uns dann berichten. Martin |
Ooops. Sorry. :oops:
Ein bisschen Ahnung habe ich dann schon in diesen Angelegenheiten... Aber ich muss beim zweiten Lesen zugestehen, dass die ersten drei Fragen meine Meinung geprägt haben. Die bringen nichts Neues und klingen nach Marketinggesülz. Auch gegen den Schluss hört sich das wieder nicht nach gesprochener Sprache sonder nach ausformulierten Sätzen an. Aber da ist man natürlich immer in der Zwickmühle, ob man sich dagegen wehren soll oder nicht. Vor allem wenn man keine Zeitung/Zeitschrift im Rücken hat und auf die "Gnade" des Interviewten angewiesen ist. Man will es sich ja nicht mit ihm verscherzen. Ich muss mich an dieser Stelle also gleich mal entschuldigen, dass das Interview nichts Neues gebracht hat. Das war ein Schnellschuss zu später Stunde der nach hinten losgegangen ist. (Um es mit der Bildsprache mal auf die Spitze zu treiben.) Ich denke hier liegt der Hund begraben: Der Anfang muss einen in den Text hineinziehen und auch am Schluss sollte noch einmal etwas Interessantes stehen. (Am Schluss eine Bombe platzen lassen. Zumindest wenn man eine hat. :D) Die negativen Antworten von anderen Forumsmitgliedern zeigen mir mal wieder wie wichtig der Einstieg ist. Verpatzt man den, hat der Leser sein Urteil gemacht und liest den restlichen Text/Interview mit einer negativen Grundhaltung weiter. (Wenn überhaupt) So etwas hätte ich eigentlich ich normalerweise nie zur Sprache gebracht, aber nachdem ich mich mit dem letzten Beitrag so weit aus dem Fenster gelehnt habe und die weisse Fahne hissen musste, war ich gezwungen die Katze aus dem Sack zu lassen und reinen Tisch machen, ein Wink mit dem Zaunpfahl. Ach und das mit dem investigativen Journalisten war ironisch gemeint. ;) |
@groovenet - ich finde es ausgesprochen unmöglich, dass Du da jetzt noch einen draufsetzt. Es ist unfair und völlig überflüssig, sich als nächstes den Interviewaufbau zum Zerriss vorzunehmen.
Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.:flop: |
Zitat:
-zum einen wurde es vorschnell und unausgereift auf den Markt geworfen, da Philips gerade seine DCC (digitale Compact Cassette) auf den Markt brachte und im Begriff war, als erster Hersteller ein digital beschreibbare Medium (von DAT mal abgesehen) auf den Markt zu bringen. Erst durch etliche Nachbesserungen wurde Minidisk wirklich gut. Im Gegensatz zu DCC gibts MD aber immer noch. Im Studio- und Theaterbereich ist es immer noch weit verbreitet. -Minidisk sollte ursprünglich die normale Audio-kassette ablösen. Das Zeug dazu hatte sie auf jeden Fall, der Komfort beim Aufnehmen und sortieren ist einfach genial - und auf jeden Fall besser als bei der CD. Aber da kamen die CD-Brenner auf den Markt, jeder konnte sich mit einem Male seine CD`s am Rechner zusammenstellen und brennen - das war letztendlich billiger. |
@ Regine
Es war nicht mein Ziel den Aufbau zu kritisieren. Von einem Verriss ganz zu schweigen. Ich wollte mich für mein erstes Posting entschuldigen und erläutern, warum meine erste Reaktion, und vielleicht auch die anderer, so ausgefallen ist. Ich ziehe es vor meinen Standpunkt zu erläutern anstatt wie manche einfach zu schreiben: Paah - da gibt's ja nix Neues. Die Behauptung ich hätte keine Ahnung von Journalismus hat meine Antwort dann etwas ausführlicher werden lassen als geplant. ;) Um es noch einmal klar zu stellen: Mein erstes Posting war nicht fair und aus einem emotionalen ersten Eindruck heraus geschrieben. Ich hoffe Anabroxas kann mir das verzeihen. :? |
Die machen ja extrem viel Werbung
Zitat:
|
Zitat:
Wenn aber das größte deutsche Sony-Forum sich offiziell mit dem PM samt Pressesprecherin unterhält, dann werden die auch die geschicktesten Fragen nicht verwertbar beantworten, weil doch klar ist, wie das dann ganz schnell als verbindliche Aussage im Internet explodiert. So etwas läuft nur in inoffiziellem Rahmen ohne Zettel und Stift bzw. Diktiergerät! Auf diese Art und Weise geht das dann aber bei den richtigen Fragen ganz gut, so habe ich z.B. auf der Photokina 2006 sowohl von einer kommenden Vollformat DSLR wie auch einer "D7DII" erfahren, die das Bedienkonzept der D7D beibehalten wird und in 2007 kommt und einer "D9D" in 2008 und das war ein halbes Jahr, bevor auf der PMA die ersten Mockups von a700 und a900 standen und aufgrund denen erstmals über VF spekuliert wurde. Beweis: http://www.phototalk24.de/forum/viewtopic.php?t=1093 So gab es bei den richtigen Fragen durchaus Interessantes auch auf der diesjährigen Photokina zu vernehmen, aber eben nicht im Rahmen eines offiziellen Interviews. |
Zumal selbst der cleverste investigative Fragesteller null und garnix von seinem Talent hat, wenn der Wortlaut des Interviews hinterher zur Autorsierung vorgelegt werden muss und dann auch noch großzügig redigiert wird ... :zuck:
|
Zitat:
Gruß |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:48 Uhr. |