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Letztlich nährt es meine Hexenjagd-These. Der vernetzte Mob verselbständigt sich, es kommt zu Vorverurteilungen und Bestrafungen, ohne dass es zuvor einen Prozess mit rechtsstaatlichen Modalitäten gegeben hätte. Irgendwann gerät das mal so richtig außer Kontrolle... |
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Zu schnell werden von bestenfalls teilinformierten Schreibern "endgültige" Urteile gefällt. Medien springen, aus lauter Angst zu spät zu kommen, auf die rollende Züge zu früh auf ohne vorher vernünftig zu recherchieren. Randbeteiligte fühlen sich öffentlichem Druck ausgesetzt und zeigen (Kurzschluss)-Reaktionen, wo man, in Ruhe betrachtet, vielleicht auch andere Reaktionsmöglichkeiten hätte finden können. Das Ganze ist allerdings kein neues Problem - es ist in seinen Abläufen nur schneller geworden und die Zahl der Beteiligten ist immens gewachsen (Reinhard Mey: Was in der Zeitung steht). Gruß Ralf |
Hallo Forum,
die Aussage an sich ist nicht akzeptabel. Aber bitte: der junge Mann ist 17 Jahre alt und hat möglicherweise eine "Idee" für einen besonders pointierten Artikel gesehen und konnte der Versuchung nicht widerstehen. Ich persönlich (auch Ausbilder) halte das (nach Deutschem Recht) nicht für ausreichend, einen Ausbildungsvertrag fristlos zu kündigen. Ich finde es auch zu hart. Rainer |
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Und glaube auch nicht, dass sie politischen Verfehlungen mitteleuropas aufarbeiten möchte, in dem sie ihren Hater trifft. Hexenjagd und Blockwartsvergleiche finde ich unangebracht, denn da ging es um Denunziation und nicht um tatsächlich begangene Fehler/Straftaten. |
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Meine Gedanken gehen eher in die Richtung, wer sich dort alles auf welchen Grundlagen zum Richter erhebt. Und da erlebt man durch die sozialen Medien Entwicklungen, die ich durchaus bedenklich finde. Gruß Ralf |
Ist hier ja nicht anders.
Ich versuche immer so zu formulieren, dass ich mich morgen nicht schämen muss. |
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Ist schon halt ein großer Unterschied und sollte man bitte nicht in einen Topf werfen. |
Das gleiche solltest du auch beherzigen, hajoko. Denn SZ & Co. liefern auch nicht nur seriös recherchierte und nüchtern aufbereitete Fakten ans Tageslicht, sondern auch jede Menge ideologisch eingefärbten Meinungsjournalismus. Die Grenzen verlaufen auch innerhalb der jeweiligen Medien leider sehr fließend.
Solange man sich mit einem Thema auskennt, mag man das noch erkennen, aber was ist mit den Themen, in denen man nicht drin ist? Mein Vertrauen in den Journalismus ist ziemlich erschüttert, womit ich nicht alleine da stehe. Aber gut, ich denke wir schweifen etwas vom Thema ab. |
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Allerdings ist die Aussage nicht so unreflektiert - bin selber Abonnent der SZ und Hörer des WDR. Und ja, es gibt einen Unterschied, aber auch den seriösen Medien fällt es immer schwerer seriöser zu berichten. Gerade der WDR ist in Sachen politischer und gesellschaftlicher Berichterstattung wirklich nicht gerade frei von politisch-ideologischer Prägung (ich höre den Sender schon zu lange) - aber wir schweifen ab und ruckzuck müssen wir einen neuen Thread aufmachen (:):):)) Gruß Ralf PS: Zitat:
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