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About Schmidt 28.05.2013 07:48

Zitat:

Zitat von der_knipser (Beitrag 1450093)
Hmmm, kein Kommentar zu der Lösung mit Zoom und Umkehrring?
Ist das zu unprofessionell, kostet zu wenig, sieht einfach nur zu unattraktiv aus oder sieht zu unkomfortabel in der Bedienung aus?
Oder stimmt etwas mit dem Ergebnis nicht?

Ein mittelmäßiges Zoom-Objektiv ist vorhanden. Ein Umkehrring und ein präparierter Rückdeckel zum Öffnen der Blende kosten nicht viel. Für ein Makroobjektiv, einen ordentlichen Satz Zwischenringe, einen guten Achromaten oder ein Balgengerät gibt man gerne das Vielfache aus.

Aber sieht man den Bildern das an? Ich glaube, dass kaum jemand imstande ist, anhand der Ergebnisse zu bestimmen, mit welcher Methode sie entstanden sind.

Ich würde es auf einen Vergleichstest (gleiches Motiv, verschiedene Methoden) ankommen lassen.

Das ist sicherlich ein probates Mittel. Ich habe mir vor zig Jahren ein Satz (3 Ringe verschiedener größe) für kleines Geld gekauft. So bin ich etwas flexibel und spare mir die Bastelarbeit. Außerdem wird die Blende übertragen und sogar der AF, egal ob Stangenantrieb oder SSM, funktioniert. Dann braucht man ja nicht noch basteln.

Allerdings gebe ich dir in sofern recht, dass ich nach deiner Methode sehr leicht und kostengünstig zu einem Makro, wenn nicht gar Mikroobjektiv komme. Im übrigen habe ich früher sogar durch Objektive von Diaprojektoren und Vergrößerern fotografiert, die ich umgedreht vor mein 50mm gehalten und mit Klebeband befestigt hatte, ging auch.

Gruß Wolfgang

der_knipser 28.05.2013 09:40

Zwei Objektive kann man mit einem Objektiv-Kupplungsriing mit den Fitergwinden gegeneinander schrauben, und damit lassen sich erstaunlich große Abbildungsmaßstäbe erreichen. Kombiniert man z.B. ein 200er mit einem 50er, erhält man einen Maßstab im Verhältnis der Brennweiten, also eine Vergrößerung von 4:1.

Die Lösung mit einem Zoom und einem Retro-Adapter finde ich sehr flexibel, weil man den Abbildungsmaßstab stufenlos einstellen kann. Das geht mit Zwischenringen nur stufenweise.
Alles, was an Bastelarbeit anfällt: Ein Loch mit einem Cutter in einen Objektivdeckel zu schneiden.

Jan 28.05.2013 11:00

Ein vorgesetzes Objektiv (mit Kupplungsring) ist nichts anderes als eine super korrigierte Nahlinse (Achromat deluxe), leider ist der Vorsatz etwas schwer und dick.

Ich habe noch zu analogen Zeiten am liebsten Zwischenringe und Umkehrring genutzt, meist zusammen mit dem 50'er und 28'er, mit Zwischenring am 135'er habe ich auch schöne Bilder aufgenommen, vor allem der engere Bildwinkel gefiel mir.

Jetzt nutze ich ein 105'er Makro, ggf. mit 1,4-fach TC, meist reicht mir der Abbildungsmaßstab (evtl. mit leichtem Drop), wenn ich kleineres Abbilden wollte, würde ich wohl einen Umkehrring und ein handliche Kit-Zoom nutzen (am liebsten von einer Firma, die noch Blendenringe verbaut, vermutlich gibt es das aber nicht wehr, oder?).

Jan

P.S.: Mein 17-55/2,8 ist mir dafür zu unhandlich und zu schade, das SWW von Sigma zu testen wäre sicher spannend, aber wohl zu extrem.

Manfredxxx 28.05.2013 13:30

1 mm bis 2mm nur +
 
Ich habe hier mal versucht etwas " Kleines " ab zu bilden, von 1 mm bis 3mm, mit drei verschiedenen optischen Zusammensellungen... was so geht.....:?:
Auch ist der Größenvergleich schön zu sehen,

Nr 1 war hier das 100mm 2.8 Macro


-> Bild in der Galerie

Nr 2 war hier das 50mm 1.7 Minolta und Achromat


-> Bild in der Galerie

Nr 3 war hier ein Balgen 18 cm Auszug + Optik ( Olympus )


-> Bild in der Galerie


-> Bild in der Galerie

Jan 29.05.2013 01:03

Eine elegante Lösung könnte auch eine Nikon 1 mit Adapter und Makro-Objektiv sein, z.B. V1 z.Zt. mit Kit für 320 EUR, Adapter, leider mit ca. 250 EUR recht teuer und dann noch z.B. Tamron 60/2,0 für 330 EUR oder das 40mm 1/2,8 DX-Makro von Nikon für ca. 220 EUR.
Bei einem Crop von 2,7 kommt man auf den Bildwinkel eines 160'er bzw. 100'er Makro, 1:1 auf dem Mini-Sensor (=RX100) bedeutet formatfüllende Abbildung eines Bereichs von etwa 9x13 mm.
Jan

swivel 29.05.2013 08:22

Hi,

der Treadersteller sollte bitte genau sagen, was für Makroaufnahmen er machen möchte, - wenn es wirklich speziell um Produktfotos geht.

Bei Objekten im Millimeter Bereich welche nicht davonlaufen oder schnell kaputtgehen, würde ich wahrscheinlich kein Fotoobjektiv nutzen, - eventuell nicht mal eine normale Kamera :).

Ansonsten ist die Beleuchtung und das ganze Setup wichtig, - das Objektiv muss einfach nur den ABM bringen der gewünscht ist. Zwischenringe oder Balgen sind hier auch ok, - das Licht muss passen.

cicollus 29.05.2013 09:31

Macro
 
Hallo,

vorneweg, auf die Gefahr hin hier etwas zu wiederholen... ich habe mir nun nicht alle Seiten genau durchgelesen....:

Braucht man für Macro-Aufnahmen nun wirklich ein neues Objektiv?
Ich kenne das noch aus Analog-Zeiten, da hatte ich zu meiner Exacta jede Menge Zwischenringe und ein Balgenzwischenstück.

Viele Grüße Jörn

PS.
So etwa:

http://www.amazon.de/Automatik-Zwisc...+zwischenringe

Aber Rezenion lesen, ist mit Vorsicht zu geniessen.

Tikal 29.05.2013 09:45

@cicollus
Ja, du wiederholst etwas. :D Das wurde bereits besprochen.

Wird durch übereinander gesteckte Zwischenringe die Qualität verschlechtert?

der_knipser 29.05.2013 10:20

Zitat:

Zitat von Tikal (Beitrag 1450964)
Wird durch übereinander gesteckte Zwischenringe die Qualität verschlechtert?

Jein.
Zwischenringe enthalten keine Linsen, sie sind einfach hohl.
Die Qualität leidet, wenn man Objektive benutzt, die nicht für Makro-Entfernungen berechnet wurden. Objektivfehler werden mitvergrößert und können gegebenfalls sichtbar werden. Deshalb erhält man im Makrobereich manchmal bessere Bilder, wenn man Objektive in Retrostellung verwendet.
Das ist aber so lange nicht notwendig, bis man die Fehler tatsächlich als Objektivfehler identifiziert, also für Makroanfänger ganz sicher irrelevant.

Die "Qualität" bei Makroaufnahmen leidet prinzipiell auch an den winzigen Schärfetiefebereichen, die man durch Abblenden nur bedingt in den Griff bekommt, weil der Schärfegewinn durch Beugungsunschärfe wieder zunichte gemacht wird.
Das ist aber kein Problem, das nur bei Verwendung von Zwischenringen auftritt, sondern immer dann, wenn man im extremen Makrobereich arbeitet.

cicollus 29.05.2013 10:40

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 1449272)
Halogenlampen sind wie alle Glühlampen schwarze Strahler, und die haben prinzipiell alle Farben - nicht alle gleich stark (wie gesagt warmtönig, also stärkeres rot als blau) aber es sind doch alle Wellenlängen vorhanden. Googel einfach mal "Halogenlichtspektrum". Die ungleiche Verteilung gleicht der Weißabgleich ziemlich perfekt aus. Ich will hier aber nicht unbedingt Halogenlicht pushen.

Mit Deinem Hinweis auf das Spektrum von Energiesparlampen hast Du recht, es gibt aber auch Energiesparlampen die speziell zum Fotografieren optimiert wurden, bei denen die Lücken im Spektrum ziemlich geschlossen wurden. Ähnliches gilt auch für LED-Licht - meist hat es eine ziemlich bescheidene Farbwiedergabe, aber auch hier gibt es inzwischen bessere.

Unabhängig von der Farbtemperatur sind die Leuchtmittel mit einem Index der Farbwiedergabe definiert. Gute LED-Lampen schaffen es auf Ra=95, speziell Foto-Leuchtstofflampen eben auf 100, das entspricht dann dem Sonnen-Licht.

LG Jörn


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