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BeHo 05.06.2016 17:55

Mir gefallen die kürzer belichteten Aufnahmen besser. :)

Das mit den Likes war ja nur eine Frage und keine Unterstellung. Viele liefern halt das ab, was die Mehrheit sehen will und passen dann evtl. die eigenen Ansichten dahingehend an, was ja auch nicht zu verurteilen ist.

Wenn es Dir länger belichtet besser gefällt, ist das natürlich völlig in Ordnung. :D

[Exkurs]Ich befürchte halt immer wieder eine Standardisierung nach aktuellem Trend, die Leute hindert Fotos zu zeigen, die nicht der gerade umjubelten Machart entsprechen.[/Exkurs]

aidualk 05.06.2016 17:59

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1826255)
Mir gefallen die kürzer belichteten Aufnahmen besser. :)

Sie entsprechen mehr unseren Sehgewohnheiten, das ist klar. ;)
Aber ich habe tatsächlich schon viel 'Schelte' eingesteckt wg. meinen langen Verschlusszeiten, hauptsächlich bei Wasserfällen.... aber ich bleibe dennoch dabei. ;)

BeHo 05.06.2016 18:08

Dann bleib natürlich dabei. :D

Ich lese halt viel öfters "Schelte" wegen zu kurzer Belichtungszeiten, und man sieht kaum noch gut komponierte Aufnahmen, die nicht dem Dogma "lange Belichtungszeit" unterworfen sind.

Reisefoto 05.06.2016 18:24

Das geglättete Wasser lässt sich bei Polarlichtaufnahmen und den dafür i.d.R. nötigen Verschlusszeiten kaum vermeiden.

Farblich ist das Bild ein Balanceakt. Das Polarlicht ertränkt oft den Schnee / die Landschaft in grüner Suppe. Die Berge im Hintergrund zeigen das und wirken dadurch unnatürlich. Normalerweise ist davon auch der Vordergrund betroffen und so steht man bei Polarlichtfotos oft vor der Entscheidung, es alles grün zu lassen (wirkt meist unschön), oder das Bild zu bearbeiten.

Um den Vordergrund so weiß zu bekommen, hätte man ihn normalerweise auch entsättigen müssen. In diesem Fall überstrahlt der Leuchttum aber das Himmelslicht, so dass der Fordergrund ohne Nachbearbeitung so weiß ist. Das beißt sich aber irgendwo mit den grünen Bergen.

Ich habe diese Szenerie mit der A7s aufgenommen, die besonders dem Rot der gut beleuchteten Leuchtturmspitze eine sehr poppige Farbe verliehen hat. Natürlich sieht das aber auch nicht aus. Mal sehen, wie mein Bild nach der Bearbeitung aussieht. Irgendwann wird es hier auftauchen:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=168800

BeHo 05.06.2016 18:32

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 1826269)
Das geglättete Wasser lässt sich bei Polarlichtaufnahmen und den dafür i.d.R. nötigen Verschlusszeiten kaum vermeiden. [...]

Meine Kommentare beziehen sich nicht auf die Polarlichtaufnahme. Dies nur um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen. :)

aidualk 05.06.2016 21:30

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 1826269)
Farblich ist das Bild ein Balanceakt. Das Polarlicht ertränkt oft den Schnee / die Landschaft in grüner Suppe. Die Berge im Hintergrund zeigen das und wirken dadurch unnatürlich. Normalerweise ist davon auch der Vordergrund betroffen und so steht man bei Polarlichtfotos oft vor der Entscheidung, es alles grün zu lassen (wirkt meist unschön), oder das Bild zu bearbeiten.

Ja, genau so. Das Bild ist echt tricky und wie ich geschrieben habe, ich habe mehrmals lange dran gesessen und jedesmal wenn ich es mir aufs neue anschaue, finde ich selbst neue Kritikpunkte daran. :?

MEPE 06.06.2016 09:59

Zur Polarlichtaufnahme: Hier gefällt mir die erste Version bzgl. des Schnitts viel besser, bei der zweiten stören mich die aus dem Nichts kommenden Grashalme vorn, die sind beim ersten Bild quasi vollständig weggeschnitten.

Dafür finde ich den Vordergrund bei Version angenehmer, zurückhaltender. Ich könnte mir vorstellen, diesen von der Helligkeit noch stärker zurückzunehmen. Irgendwie habe ich Probleme mit dieser zusammengesetzten Belichtung, es wirkt nicht mehr natürlich.

Aber: das ist Meckern auf ganz hohem Niveau, das Bild ist antürlich dennoch top! :top:

KSO 06.06.2016 21:15

Frage ob es nur mir so geht:
Ich empfinde beim ersten Bild das Wasser wie mit PS reinmontiert.
Der Eindruck wird verstärkt durch die starke Komtrastkante zur Küstenlinie im Vordergrund.
Oder liegt das an meinem ipad, mit dem ich hier meistens reinschaue.

aidualk 06.06.2016 21:36

Jetzt, da du das schreibst. Es sind viele starke Schatten an der Kante. Ich vermute es liegt an den größeren Steinen am Übergang zum Wasser im Vergleich zu weiter vorne. Es ist eine nahezu unbearbeitete Aufnahme, lediglich mit div. Filtern vor dem Objektiv.


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