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Mir gefallen die kürzer belichteten Aufnahmen besser. :)
Das mit den Likes war ja nur eine Frage und keine Unterstellung. Viele liefern halt das ab, was die Mehrheit sehen will und passen dann evtl. die eigenen Ansichten dahingehend an, was ja auch nicht zu verurteilen ist. Wenn es Dir länger belichtet besser gefällt, ist das natürlich völlig in Ordnung. :D [Exkurs]Ich befürchte halt immer wieder eine Standardisierung nach aktuellem Trend, die Leute hindert Fotos zu zeigen, die nicht der gerade umjubelten Machart entsprechen.[/Exkurs] |
Zitat:
Aber ich habe tatsächlich schon viel 'Schelte' eingesteckt wg. meinen langen Verschlusszeiten, hauptsächlich bei Wasserfällen.... aber ich bleibe dennoch dabei. ;) |
Dann bleib natürlich dabei. :D
Ich lese halt viel öfters "Schelte" wegen zu kurzer Belichtungszeiten, und man sieht kaum noch gut komponierte Aufnahmen, die nicht dem Dogma "lange Belichtungszeit" unterworfen sind. |
Das geglättete Wasser lässt sich bei Polarlichtaufnahmen und den dafür i.d.R. nötigen Verschlusszeiten kaum vermeiden.
Farblich ist das Bild ein Balanceakt. Das Polarlicht ertränkt oft den Schnee / die Landschaft in grüner Suppe. Die Berge im Hintergrund zeigen das und wirken dadurch unnatürlich. Normalerweise ist davon auch der Vordergrund betroffen und so steht man bei Polarlichtfotos oft vor der Entscheidung, es alles grün zu lassen (wirkt meist unschön), oder das Bild zu bearbeiten. Um den Vordergrund so weiß zu bekommen, hätte man ihn normalerweise auch entsättigen müssen. In diesem Fall überstrahlt der Leuchttum aber das Himmelslicht, so dass der Fordergrund ohne Nachbearbeitung so weiß ist. Das beißt sich aber irgendwo mit den grünen Bergen. Ich habe diese Szenerie mit der A7s aufgenommen, die besonders dem Rot der gut beleuchteten Leuchtturmspitze eine sehr poppige Farbe verliehen hat. Natürlich sieht das aber auch nicht aus. Mal sehen, wie mein Bild nach der Bearbeitung aussieht. Irgendwann wird es hier auftauchen: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=168800 |
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Zur Polarlichtaufnahme: Hier gefällt mir die erste Version bzgl. des Schnitts viel besser, bei der zweiten stören mich die aus dem Nichts kommenden Grashalme vorn, die sind beim ersten Bild quasi vollständig weggeschnitten.
Dafür finde ich den Vordergrund bei Version angenehmer, zurückhaltender. Ich könnte mir vorstellen, diesen von der Helligkeit noch stärker zurückzunehmen. Irgendwie habe ich Probleme mit dieser zusammengesetzten Belichtung, es wirkt nicht mehr natürlich. Aber: das ist Meckern auf ganz hohem Niveau, das Bild ist antürlich dennoch top! :top: |
Frage ob es nur mir so geht:
Ich empfinde beim ersten Bild das Wasser wie mit PS reinmontiert. Der Eindruck wird verstärkt durch die starke Komtrastkante zur Küstenlinie im Vordergrund. Oder liegt das an meinem ipad, mit dem ich hier meistens reinschaue. |
Jetzt, da du das schreibst. Es sind viele starke Schatten an der Kante. Ich vermute es liegt an den größeren Steinen am Übergang zum Wasser im Vergleich zu weiter vorne. Es ist eine nahezu unbearbeitete Aufnahme, lediglich mit div. Filtern vor dem Objektiv.
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