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TONI_B 05.04.2015 09:23


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Das WW hat klare Linsen!

jhagman 05.04.2015 09:48

Ausprobieren. Besorg dir einen günstigen Adapter und spiel damit rum. Und wenn du gefallen daran findest kann man in dieses Thema auch mehr Geld versenken.
Ob die Objektive vernünftige Ergebnisse liefern? Beim Exacta habe ich da so meine Zweifel. Toni hat das ja klasse dargestellt was dich da an Bildqualität erwarten dürfte. Kann aber auch sein das Toni eine Gurke erwischt hat und deines Top ist. Serienstreuung kommt hier gerne mit zum tragen.
Wenn du mehr Informationen zu"deinen" Linsen suchst, würde ich dir diese Seite empfehlen :

http://www.digicamclub.de/forum.php

Da geht es nicht unbedingt immer wissenschaftlich zu, aber gute anhaltspunkte bekommst du dort allemal.

Grüßle
Jürgen

aidualk 05.04.2015 09:57

Zitat:

Zitat von mick232 (Beitrag 1693223)
Zusatzfrage: wieso verkauft Sony dann eigentlich noch Objektive aus der Minolta-Zeit? Die wurden ja auch alle für Film gerechnet.

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 1693278)
Klar gibt es super Linsen aus dieser Zeit: 2/100; 2,8/200 ...

Das Problem bei Sony ist, dass gerade diese Besten von damals nie neu aufgelegt wurden.
Und die alten Minoltas, die heute noch verkauft werden sind tatsächlich mit heutigen, aktuellen Vergleichen so schwach, dass sie eigentlich schon vor Jahren ersetzt gehört hätten.
Das kritisiere ich schon lange.

aber das ist eigentlich OT hier.

TONI_B 06.04.2015 11:34

So, ich habe gezeigt, was diese Objektive für eine Leistung erbringen können.

Wo sind eure Beispiele?

Übrigens: auf mflenses habe ich viel gute Aufnahmen gesehen - aber keine mit diesen Linsen...

Pedrostein 06.04.2015 17:06

Auf Flickr sehe ich auf Anhieb ein paar gefaellige Fotos des 135 2.8 mit nettem Bokeh usw. Mag sein, dass ein 18-250 die gleiche Bildschaerfe liefert, jedoch sicher nicht die Freistellung und das Bokeh. Warum nicht ein paar Euro in einen Adapter investieren und ausprobieren?

Ich bin nicht der Meinung, dass man die Qualitaet eines Objektives nur mit 100% Crops der Ecken mit Offenblende feststellen kann. Der Spass am Fotografieren haengt auch mit Kosten, Haptik, Groesse, Gewicht, Farben usw. zusammen. Bei diesen Kriterien kann ein Oldtimerobjektiv durchaus auch besser abschneiden als irgend ein aktuelles Zeiss. Daher machen mir und meiner Familie auch Fotos Freude, die mit meinen gebrauchten oder umgelabelten Minoltas, gemacht wurden. Meine Familie hat uebrigens noch nie ein Bild mit 100% betrachtet, das tun eher wir Foristen.

mick232 06.04.2015 17:39

Toni, dein Pentacon liefert überraschend schlechte Ergebnisse. Liegt womöglich an deinem Exemplar. Ob das repräsentativ für die Leistung des Objektivs ist - bin mir da nicht sicher. Fairerweise sollte man natürlich das SAL mit dem Pentacon bei gleicher Blende (F5.6) vergleichen.

Ich habe leider kein Pentacon, dafür ein Auto Chinon 135/2.8. Hier ein Vergleich (A99, Stativ, Fernauslöser, SSS off, manuell fokussiert):
- Auto Chinon 135/2.8
- Sony Zeiss 135/1.8
- Minolta 75-300 (als Ersatz für ein "Suppenzoom", habe ich leider nicht)

Das Minolta wurde ja von Sony in nahezu gleicher Form immer noch verkauft... zumindest bis vor kurzem.

Das Auto-Chinon hält bei F4 mit dem Zeiss gut mit. Sogar bei F2.8 ist die Schärfe in Ordnung, Unterschiede gibts bei CA. Das Minolta ("Suppenzoom") ist bei F8 etwa vergleichbar mit dem M42-Objektiv bei F4, also deutlich im Nachteil.


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Vollbild:
https://drive.google.com/open?id=0Bz...Vzg&authuser=0

PS: Weissabgleich habe ich nicht korrigiert. Leider bringt es die A99 in der Automatik nicht einheitlicher hin.

TONI_B 06.04.2015 20:28

Zitat:

Zitat von Pedrostein (Beitrag 1693721)
Auf Flickr sehe ich auf Anhieb ein paar gefaellige Fotos des 135 2.8 mit nettem Bokeh usw. Mag sein, dass ein 18-250 die gleiche Bildschaerfe liefert, jedoch sicher nicht die Freistellung und das Bokeh. Warum nicht ein paar Euro in einen Adapter investieren und ausprobieren?

Ich habe doch auch geschrieben, dass nichts dagegen spricht! Ich habe mich nur gegen die Bezeichnung "hervorragende Ergebnisse" ausgesprochen, damit der TO keine falschen Vorstellungen bekommt. Und dies mit Beispielen untermauert.

Zitat:

Zitat von Pedrostein (Beitrag 1693721)
Ich bin nicht der Meinung, dass man die Qualitaet eines Objektives nur mit 100% Crops der Ecken mit Offenblende feststellen kann. Der Spass am Fotografieren haengt auch mit Kosten, Haptik, Groesse, Gewicht, Farben usw. zusammen. Bei diesen Kriterien kann ein Oldtimerobjektiv durchaus auch besser abschneiden als irgend ein aktuelles Zeiss. Daher machen mir und meiner Familie auch Fotos Freude, die mit meinen gebrauchten oder umgelabelten Minoltas, gemacht wurden. Meine Familie hat uebrigens noch nie ein Bild mit 100% betrachtet, das tun eher wir Foristen.

Es ging nicht ums Spass am Fotografieren, sondern um Bildqualität! Ich habe kein Problem, wenn wer mit alten - optisch nicht sehr guten - Objektiven fotografiert. Nur, wenn die Frage nach der optischen Qualität von ganz bestimmten Objektiven auftaucht - vom TO, so ist diese sachlich zu beantworten. Dies habe ich versucht zu tun. Und nicht eine Diskussion um den Sinn oder Unsinn von Altglasverwendung zu führen. Das soll doch jeder halten, wie er will.

TONI_B 06.04.2015 20:34

Zitat:

Zitat von mick232 (Beitrag 1693732)
Toni, dein Pentacon liefert überraschend schlechte Ergebnisse. Liegt womöglich an deinem Exemplar. Ob das repräsentativ für die Leistung des Objektivs ist - bin mir da nicht sicher. Fairerweise sollte man natürlich das SAL mit dem Pentacon bei gleicher Blende (F5.6) vergleichen.

Geht nicht, da das SAL nur f/5,6 hat und das Pentacon für Astro-Aufnahmen bei f/2,8 fixiert ist. Klar kann es sein, dass mein Exemplar nicht so gut ist. Das kann aber auch jedem anderen passieren...

Zitat:

Zitat von mick232 (Beitrag 1693732)
Ich habe leider kein Pentacon, dafür ein Auto Chinon 135/2.8. Hier ein Vergleich (A99, Stativ, Fernauslöser, SSS off, manuell fokussiert)...

Wenn du kein Pentacon hast, warum hast du dann von "hervorragenden Ergebnissen" geschrieben? :shock: Sorry, aber damit erübrigt sich doch eine weitere Diskussion...

mick232 06.04.2015 21:10

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 1693802)
Geht nicht, da das SAL nur f/5,6 hat und das Pentacon für Astro-Aufnahmen bei f/2,8 fixiert ist. Klar kann es sein, dass mein Exemplar nicht so gut ist. Das kann aber auch jedem anderen passieren...

Wenn du kein Pentacon hast, warum hast du dann von "hervorragenden Ergebnissen" geschrieben? :shock: Sorry, aber damit erübrigt sich doch eine weitere Diskussion...

Den Ausdruck "hervorragende Ergebnisse" habe ich weiter oben schon relativiert. Bitte genau nachlesen.

Und warst es nicht du, der von "jedem Suppenzoom" gesprochen hat, obwohl du nicht jedes Suppenzoom besitzt? Auf eine Erklärung, wieso das Pentacon nicht für heutige Sensoren gerechnet wurde, Minolta-Objektive aus der analogen Zeit jedoch offenbar schon, warten wir auch noch...

Das WW können wir aussen vor lassen. Von dem habe ich das nie behauptet. Und das Pentacon, ja es mag eventuell schlechter sein als andere 135/2.8er aus dieser Zeit, eventuell hast du auch nur ein besonders schlechtes Exemplar. Bis jetzt hast du auch nur Ergebnisse weit offen präsentiert - man kann das Objektiv aber durchaus auch abblenden, es sei denn anscheinend, man betreibt Astrofotografie. Warum du annimmst, dass der TO gerade Astrofotografie betreiben will erschliesst sich mir aber nicht so ganz...

mk53 09.05.2015 17:36

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1692906)
Danke für die promte Unterstützung.
Die 2 Pentacon Teile haben den Umschalter, das Exakta-Objektiv nicht.

Falls es noch hilft. Man kann, wenn kein AF/MF Schalter dran ist, den hinteren Ring abschrauben und ein Stückchen Kabelisolierung (3-5mm) auf den Blendenstift aufschieben. Dann den Ring wieder draufschrauben. Die Kabelisolierung drückt dann dan Stift immer nach unten, so daß die Blende manuell verstellt werden kann.


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