![]() |
Ich denke einfach, dass nicht jeder krank daheim ist wie ich oder so früh Arbeits-aus hat wie du...da müssen wir uns noch etwas gedulden. :D
Das Straßenbahnhaltestellenbild ist toll, zwar etwas hart in der Schärfe, aber ansonsten sieht es aus wie ein altes Bild aus den 50ern! :top: Beim Fußballpferd habe ich viermal hingeguckt und musste sehr lachen! :D @Toni: da siehste mal. ;) Selbst schuld, dassde nicht da warst! :mrgreen: |
Hallo an alle Wienfahrer. Ich lese den Bericht mit großem Interesse.
An Dana. Ich hoffe, dass Du nicht an der Nonnenkrankheit leidest, genauer gesagt an einer Schleimbeutelentzündung im Knie. Die ist nicht nur schmerzhaft, sondern es dauert auch lange, bis sie ausgeheilt ist. Sie hat zusammen mit einer Thrombose im anderen Bein, wahrscheinlich gefördert durch die Entzündung, meine geplante Ugandareise platzen lassen. Deshalb geht es nach California und Arizona, weil da bei Bedarf der Onkel Doktor schneller greifbar ist. Für mich sind Eure Fotos Neuland, da mein Blick vorwiegend auf Natur und weniger auf die Straße fixiert ist, also eine besondere Herausforderung. Mal schaun, ob ich das in Los Angeles, San Francisco, Las Vegas , der Route 66 und Chicago nach machen kann. Zum anderen bastle ich noch an der Möglichkeit, die vielen Fahrten als Video mit der A 77 festzuhalten. |
So...da ich momentan krank geschrieben bin, bin ich natürlich schon mit dem Samstagsbericht fertig. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich ihn schon poste. Bilder und andere Berichte sind jederzeit willkommen! :top:
@fermoll: das Knie ist schon fast wieder das alte. Ich bin einfach den Tag vor Wien draufgefallen...und das hat es mir übel genommen. Und dass ich es nicht geschont habe, hat es mir NOCH mehr übel genommen. Da ich aber jetzt kaum was machen kann, weil krank, ist es mit mir versöhnt und muckt kaum mehr. :top: Das mit deiner Ugandafahrt tut mir leid! Das ist ja echt blöd! Aber ich denke, die Alternative lässt sich auch sehen. ;) So...dann mal los! Samstag, 11.5.2013 Als ich erwachte, merkte ich schon: der Tag wird schwarz. Nicht nur das-worüber-ich-nicht-mehr-reden-will war noch AUA(!!!!)iger als vorher, sondern draußen zeichnete sich zudem noch finstere Düsternis ab. Ouh. Naja, aber man will ja nicht meckern, denn wir hatten bereits zwei wirklich wunderbare Tage gehabt, mit sehr warmem und gutem Wetter, toller Sonne und einer milden Brise Wind. Außerdem gibt es kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung und außerdem macht man sich das schöne Wetter eh stets selbst. Als wir zur Ubahn losliefen, merkte ich deutlich, dass der Wind ziemlich stark war, er zerrte an den Klamotten und an den Haaren. Aber HA!, ich hatte dran gedacht, sie mir zusammen zu binden, so musste ich keine Angst haben, dass sie mir VOR die Linse flogen, wenn ich mitwindig fotografieren sollte. Das taten sie nämlich mit Vorliebe. An der Karlskirche war wieder Treffpunkt um zehn Uhr, nachdem der Naschmarkt morgens wegen Schlechtwetter abgesagt worden war. Dazu auch wieder ein Lob an das Team: abends kommuniziert, dass morgens das Update käme, morgens um SECHS war die Nachricht im Forum, man konnte sie lesen und sich dann genüsslich nochmals in den Federn umdrehen. Ganz toll! Danke! :top: Kalt war es, aber bisher hatte der Himmel ein Einsehen gehabt und goss nichts aus. Da wir an diesem Morgen irgendwie verpennt und etwas lahm waren, war keine Zeit mehr für ein Frühstück, so kamen wir semmel-vom-stand-kauend bei der Truppe an. Es wurde beratschlagt, was wir denn heute nun tun, nachdem das Wetter nicht sooo zum Besten stand. Die eine Gruppe wollte gerne doch noch zum Naschmarkt, die andere, bei der wir dabei waren, fuhr zur Donaucity, Wolkenkratzer und moderne Architektur fotografieren. Da es mir mit dem (****!!) wirklich schlecht ging, nahm GBayer Gottlieb und mich netterweise im Auto mit. Danke nochmals, du hast mir mit dem Fahrdienst eine enorme Erleichterung verschafft! Am Treffpunkt angekommen, bereute ich es, meinen Mantel nicht mitgenommen zu haben. Ich trug zwar Pulli und Weste, aber es war deiblisch kalt…und der Wind sauste um die Ecken der Gebäude. Glücklicherweise hatte ich meine Schalkapuze mit. Das ist ein tolles Ding, bestehend aus einem Baumwollschal, an dem eine quasi gefütterte Kapuze dran ist. Gekauft hatte ich das Teil in Hamburg, als wir mit brandyhh und hansevogel + Hamburgcrew unterwegs waren und seitdem leistet es mir tolle Dienste. Ich wickelte mich ein und fror damit nicht mehr ganz so sehr. Die Ubahntruppe war aber auch schnell vor Ort und wir begaben uns zwischen die Hochhäuser. Ich stellte für mich allerdings fest, dass Wien, was moderne Hochhäuser anging, noch Nachholbedarf hatte (manche Teile waren aus den Siebzigern), bzw die Hochhäuser, die mitten in der Innenstadt standen, waren deutlich schöner und interessanter gebaut. Da wir komplett alleine durchs Gelände streiften, jeder in Ruhe nach seinen Motiven suchend, überlegte ich mir eine Aufgabe für mich. Details – und vor allem Spiegelungen für Veras Monatsthema. Und so wackelte ich vergnügt in Wind und leichtem Nieselregen zwischen den Hochhausfassaden lang. Gib mir eine Aufgabe und ich bin glücklich. ;) Als erstes machte ich mir mal meine Sonne selbst. Mit einer etwas längeren Belichtung, damit das Windrad schön „verwischt“, nahm ich eine schöne bunte Sonne eines Blumengeschäftes auf: -> Bild in der Galerie Das Wippteil eines Spielplatzes stand heute doch etwas verwaist herum: -> Bild in der Galerie So, Dana, aber nun die Spiegelungen. Deine Aufgabe. Auf geht’s. Zuerst fotografierte ich mal alles DURCH einen Quasispiegel: -> Bild in der Galerie Dann, eine Ecke weiter, sah ich eine lustige Szene mit einem Kleinkind, das null Bock hatte, mit dem Vater mit zu gehen. Es wollte partout dort im Regen stehen bleiben und nicht von der Stelle. Indirekt über das Glas des dortigen Hauses: Der Vater hatte sein Schaff mit dem Kleinen, doch behalf er sich nach einer Weile einfach damit, seinen Sprössling unter den Arm zu klemmen und loszulaufen. Eine Pflanze mutete fast wie eine Seerose an: -> Bild in der Galerie …und bei dem Bild ist es schon fast schwer, überhaupt zu erkennen, was Spiegelung ist und was nicht. :shock: -> Bild in der Galerie Also da ist eine Treppe, die war ECHT…und so ein Bogen halblinks, der war auch ECHT, denn der hielt die Treppe. Der Rest ist Spiegelung von draußen. Dann sah ich einen Spiegelbaum… -> Bild in der Galerie Da hatte ich eigentlich erst vorgehabt, ihn genau im Stamm zu spiegeln, das hat aber nicht hingehauen…. und dann natürlich eine der vielen Überwachungskameras: -> Bild in der Galerie Eine schöne Glasfront: -> Bild in der Galerie Und noch eine Treppe, allerdings ist die fast komplett spiegelfrei, dafür sind andere Störelemente im Bild. :D -> Bild in der Galerie In eine Spirale hab ich mich noch gezwängt, -> Bild in der Galerie dann fing es so an zu tröpfeln, dass es nicht mehr so wirklich Spaß machte. Ich sah den Großteil der Gruppe auch schon zusammen stehen und diskutieren, also gesellte ich mich dazu, der Rest wurde noch von Christian geholt und Tino telefonierten wir bei. Da es einfach zu kalt, zu windig und nun auch noch zu regnerisch war, fuhren wir eine Stunde früher ins Brauhaus gegenüber des Schloss Schönbrunn und taten gut daran. GBayer nahm mich wieder mit, wir hatten eine sehr entspannte Fahrt, allerdings regnete es ziemlich und aus irgendeinem Grund wollten die Scheibenwischer nicht. Da es aber SO doll regnete, machte das auch nix mehr, man konnte schon wieder klar sehen. :D Er setzte mich direkt vor der Tür ab (DANKE!!) und ich betrat schon mal die große Lokalität. Oooooohhhhh….wow. Das Brauhaus war echt WOW. Zweistöckig, riiiieeeesig, mit einer Mitteltheke…echt klasse. Diesmal lernte ich, dass in Wien das Bier auf Bäumen wächst: -> Bild in der Galerie …und dass…. ähm…Moment, jetzt wollte ich über Dauer-Maibäume einen Witz reißen…aber wir HABEN ja gerade Mai! Mist. :lol: -> Bild in der Galerie Jedenfalls sah die Decke so bisi danach aus, mach ich den Witz halt irgendwann im Oktober! Hinten hatte die Firma Schuhmann schon aufgebaut und Johann Mitter (Hansiiii) und Reinhard Mayr (gut, dass er das R am Schluss hat, sonst würde jeder ihn bitten, was vorzusingen :mrgreen:) wurschtelten schon emsig an den Monitoren rum, ich wurde vorgestellt und man plauschte eine Weile nett miteinander. Ich bekam sogar Ersatz für meinen kaputten Sonydeckel des 70-300, den ich im Palmengarten runtergepfeffert hatte. Eine Feder war gebrochen und ich hatte Glück, es gab einen im Sortiment. So langsam füllte sich der abgetrennte Bereich dann auch mit den Anderen. Je später sie kamen, desto nasser waren sie. *tröst* Wir gaben der Reihe nach unsere Kameras zur Justage ab und Hansi nahm sie entgegen, klebte Nummern drauf und legte sie schön in einer Reihe ab. Meine Kamera hatte die Nummer vier. Wir setzten uns derweil und bestellten unser Mittagessen bei einer sehr lustigen Dame, die es sich zum Spaß machte, betont kauzig rumzuknatschen, sehr zur Erheiterung von uns allen, weil es wirklich nur Spaß war und kein Ernst. Nach einer Weile sah ich, wie die Objektivjustage ihren Lauf nahm…doch irgendwie…waren ganz andere Kameras dran? Die Leute standen da und gaben der Reihe nach ab und Herr Mayr justierte sofort. Und tatsächlich, meine Kamera lag noch fein säuberlich mit der Nummer vier irgendwo rum. Die Nummern 1-3 übrigens auch. :D Nachdem ich Herrn Mayr erklärt hatte, dass Hansi das sich SO überlegt hatte, kam nur: „Ah…das wusste ich gar nicht!“…tjaja…Hände und nicht wissen, was die andere tut oder kochig-breiig…ging mir dann durch den Kopf. Er nahm die völlig verwaisten, weinenden Kameras mit und behandelte sie fürsorglichst als nächste. Das Essen war hervorragend, aber extrem reichlich. Die Männer vertilgten Platten, das war schon nicht mehr feierlich, da saß man daneben und staunte. Ich stand auf, nahm meine frisch justierte Kamera (das 70-300 hatte einen Minifrontfokus gehabt, der behoben worden war) und ging zu der runden Theke, an der ein Mann arbeitete. Die Gläser in den beleuchteten Vitrinen hatten es mir angetan und ich fragte freundlich, ob ich denn die Gläser fotografieren dürfe, ich würde auch keine Personen mit ablichten. Er starrte mich an. …. … .. Kurz bevor es mir so unangenehm wurde, dass ich noch mal angehoben hätte, etwas zu sagen und zu erklären, kam ein: „…ah….eijo…..“ Und er drehte sich weg. :shock: Ok…Erlaubnis wohl erteilt. :D Hier die Bilder dazu: Der Typ von eben beobachtete mich und meinte dann nur knorrig: „Draußen hot’s noch mehr Glaserl…“ Er verwies mich vor die Tür. Da standen in Vitrinen die kitschigsten und schlimmsten Humpen…so mit Gold und Vereinswappen und so was. Ok, er hatte nicht wirklich begriffen, was ich gewollt hatte. :lol: Buah…. Ich lächelte ihm freundlichst zu und flüchtete schnell wieder in die Sicherheitszone zu den Kollegen, die mich eher verstanden. :D Da es dauernd regnete, fiel Schönbrunn im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Doch das konnte uns nicht aufhalten! Eine Gruppe machte sich mit Esch18 auf den Weg zur Nationalbibliothek, um sich den Prunksaal anzuschauen. Das wollte ich schon IMMER mal machen, kam bisher aber nie dazu, also war ich da natürlich begeistert dabei. Auch einige andere schlossen sich an und so marschierten (oder humpelten) wir zur Ubahn. Eine andere Gruppe machte etwas anderes, aber da weiß ich nicht, was genau…man möge es addieren. :cool: Die Ubahnfahrt war sehr lustig, da Schmiddi mit von der Partie war. Wir zwei haben immer Spaß miteinander. :D Die Ubahncomputerstimme sagt ja immer an, was für eine Haltestelle kommt und ob rechts oder links Ausstieg ist…und manchmal sagt sie auch: „Vorsicht, zwischen Tür und Bahnsteig ist ein SPALT!“… Gottlieb streckte den Kopf zur Tür raus, schaute sich den vermeintlichen Spalt an und sagte: „Pah…das ist ja höchstens eine FUGE!“ Da ich ja Musikerin bin und Schmiddi mir im Klavierspiel in nichts nachsteht, hatten wir bei FUGE natürlich gleich die barocken Musikstücke für Klavier und Orgel im Kopf und grinsten uns an. „Bach hat schöne „Spalten“ geschrieben….“ ich grinste Schmiddi an, der total zu lachen anfing. „Ich spiele Ihnen jetzt Präludium und Spalte Nummer zwo von Johann Sebastian Bach…“ wir glucksten vor Lachen wie die Irren. Ein Nichtmusiker wird uns dort und auch hier im Bericht wahrscheinlich für total beknackt halten…aber da müssen wir dann halt durch. :mrgreen: An der Bibliothek angekommen, platzten uns drinnen fast die Köpfe. Es war draußen sehr nass gewesen, drin war es sehr warm…das war eine Mischung, die einem das Blut sofort hoch trieb, so befreiten wir uns von überschüssiger Kleidung (behielten aber noch genug an, um kein öffentliches Ärgernis zu erregen) und hatten Glück: wir waren genug für eine Gruppenkarte. Am Eingang stand ein sehr grummeliger Herr, der gleich mal ein Generalverbot für Stative aussprach. cdan versuchte alles, um dieses Verbot etwas zu lockern, aber der Herr blieb hart. „Aber dann verwackeln die Bilder doch total…“ ich versuchte es noch mal, aber es gab kein Erbarmen. Wenigstens ließ er sich dazu herab, es uns nicht wegzunehmen. Die Stativler durften ihre Einbeine mit hinein nehmen, aber sie durften den Boden nicht berühren! Gottlieb zuckte die Schultern und stellte es auf seinen Schuh. :mrgreen: Ben war weniger dreist und war deshalb sehr traurig…doch als er merkte, dass es auch ohne sehr gut ging, lachte er wieder und knipste eifrig drauflos. Der Prunksaal ist einfach wunderwunderschön. Interessant war auch, dass es in diesem großen Raum unglaublich still war. Viel stiller als in jeder der Kirchen, in denen ich bisher war. Sobald Leute in einem Raum waren, wurde es normalerweise immer lauter, bis einer psssst!!! zischte. Hier nicht. Die einzige, die sich traute, mit etwas lauterer Stimme etwas zu sagen, war die Aufpasserin. Ansonsten war es wirklich ruhig und besonnen….das trug natürlich zur Stimmung enorm bei. Hier mal die Bilder: Zwei Szenen der schönen Deckenbemalung habe ich mal rausgegriffen. Es gab mehrere Berufsstände, zB die Architekten, die Seefahrer…und auch Musiker! Die musste ich natürlich auf jeden Fall näher ranholen. ;) Was machten wir nun? Die Bibliothek war schön, aber mehr als eine, eineinhalb Stunden brauchte man da einfach nicht, selbst, wenn man eine Weile auf einem Stuhl saß und einfach die Atmosphäre einsaugte. Da Gottlieb schon drei Tage in Wien war und immer noch nicht den Stephansdom gesehen hatte, schlug ich vor, uns auszuklinken und diesen mal zu besuchen. Neben Gottlieb war suchm gerne mit dabei und auch cdan und Ben hatten diese Idee gehabt, so dass wir dann zusammen durch Wien spazierten, um dem Dom einen Besuch abzustatten. Kurz vor dem Dom kamen wir an einer schönen Eisdiele vorbei und Ben fragte seinen Vater, ob er ein Eis bekäme, die Wiener haben soooo tolle Eistüten mit Schoki und Streuseln drumrum. Dies nahmen wir zum Anlass, uns ebenfalls eine kleine, kalte Köstlichkeit zu gönnen. Leider gab es die Tüten mit Schoki drumrum erst ab drei Kugeln. Da wir anderen nur jeweils eine Kugel wollten, mussten wir wohl oder übel drauf verzichten. Ben, der Allerkürzeste der Truppe, hatte mit drei Kugeln kein Problem, Hauptsache, es war Schoki an der Waffel!!! Somit liefen wir schleckend weiter, Ben bemüht, seinen Rieseneisturm so abzuschlecken, dass ihm nicht die Hälfte in den Ärmel lief. Damit hatte er einiges zu tun, da er ja nebenbei auch die Gruppe noch unterhalten musste. :D In den Stephansdom, der nun vor uns auftauchte, darf man kein Essen und schon gar kein Eis mit hinein nehmen, so verbrachten wir die nächsten zehn Minuten damit, auf Ben zu warten und ihn übelst anzudrängeln, er möge sich doch biiittte mal beeilen! Ben musste darauf immer lachen, verschluckte sich fast und es ging natürlich noch langsamer. Als suchm dann noch begann, so zu tun, als würde er Ben etwas weg essen und ihn dauernd von hinten überfiel, war es ganz aus. :D Aber oh Wunder, er schaffte seine Ration doch noch und wir betraten den Dom. Dieser war momentan „illuminiert“ und hatte so bisi was von einem Puff. Glaubt ihr nicht? Seht selbst. Verwöhnt von den Festival of Lights-Nächten in Berlin, war ich doch etwas irritiert über dieses Rosalila-Gedöhns an den Säulen…da hätte man wahrlich mehr draus machen können. Ben und ich stürmten den Kirchenshop, Ben wollte eine Postkarte kaufen und ich suchte nach einem kleinen Mitbringsel für Sams Patentante, die ja immer dankenswerterweise den Hund hütet, wenn wir auf Reisen sind. Als wir beide fündig geworden waren und zur Kasse gingen, stellte eine Frau gerade ein Teelicht auf den Tresen. Dieses Teelicht unterschied sich lediglich von anderen Teelichern in den Großpackungen bei Rewe dadurch, dass es einen blauen Docht hatte. Als der Verkäufter dann „ zwo ochzig!“ zu der Dame sagte, klappte mir der Kiefer runter und ich überlegte, was um Gottes Willen in diesem blauen Docht war, dass die Kerze SO teuer war. Und das in einem christlichen Hause…schon übel. Wir zahlten unsere Sachen und traten wieder hinaus in den Regen, wo die Anderen schon auf uns warteten, um den Rückweg zum Brauhaus anzutreten. Dort angekommen, war die Objektivjustage immer noch zugange. Da möchte ich auch gerne mal ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön loslassen! Vielen Dank euch beiden von Schuhmann! Ihr habt super Arbeit geleistet! Das ging ja sogar soweit, dass ihr gar nicht richtig gegessen habt! Und geschlafen habt ihr auch kaum! Und dann justiert, justiert, justiert…und das für Umme! Das war eine wirklich klasse Sache und man kann den Dank gar nicht groß genug aussprechen! :umarm: Tom hatte uns Plätze freigehalten, so dass wir uns in eine große Runde dazu setzten. Ich schaute in die Karte, aber so richtig Hunger hatte ich eigentlich nicht…na ja, mal sehen. Tom, eac und WB-Joe hatten Spareribs bestellt. Als diese kamen, musste ich meinen Unterkiefer in China wieder suchen…so tief war er gekippt. Den Anderen ging es genauso. Anscheinend wurden für eine Platte Spareribs drei ausgewachsene Schweine PRO Platte geschlachtet…anders konnte ich mir die Masse nicht erklären, die da auf diesen riesigen Holzbrettern angekarrt wurde. Die drei hatten sichtlich Spaß an ihrer Mahlzeit, zumal ihnen die Bissen in den Mund gestarrt wurden. Der Rest des Tisches hatte sich immer noch nicht gefasst. :D Uns wollten unsere kleinreren Mahlzeiten nicht so wirklich schmecken im Angesicht dieser Übermacht. :mrgreen: Irgendwer hat doch ein Bild gemacht von dem „Knochenteller“…zeigt das mal. :D Und der Witz: eac und WB-Joe sind ja das, was man „ein gestandenes Mannsbild“ nennen würde. Beide würden beim Boxen nicht mehr unbedingt in der Fliegengewichtsklasse mit kämpfen können. :mrgreen: Tom hingegen ist zwar länger, aber er ist dünn wie ein Spargel. Und wer hat nun die Platte geschafft? TOM. :D Sowohl eac als auch WB-Joe gaben nach einer Weile schnaufend auf und verteilten die restlichen Rippchenteile an andere Mitglieder des Tisches, Tom schnurbselte zufrieden bis zum letzten Knochen alles auf. Und als wäre das noch nicht genug: als die Bedienung abräumte, erbat er sich nochmals die Karte. :lol: Und schon wanderte noch ein Palatschinken als Nachtisch in ihn hinein. Nun guckten nicht nur WIR blöd, sondern auch eac und WB-Joe. :mrgreen: Als auch der letzte Rest des Palatschinkens weg war, lehnte Tom sich zurück, klopfte auf seinen Bauch und sagte nur ein Wort: „Lecker!“. ;) Ein wahrer Meister. :D Für ganz Hartgesottene wurde die gestern ausgefallene Nachttour wiederholt, doch Tom, Gottlieb und ich fuhren nach Hause, wir waren einfach mit unseren Kräften fertig und Tom musste eh verdauen. :mrgreen: Tino war mit der Gruppe noch unterwegs und als er dann von der Tour nach Hause kam, schliefen wir anderen schon selig und friedlich in unseren Betten. Auch dies war wieder ein schöner Tag gewesen! =) Und morgen war schon alles vorbei…. *seufz* (So...das wars von meiner Seite auch. Bilder habe ich am nächsten Tag nicht mehr geschossen. Wenn ihr möchtet, fasse ich den Sonntag noch kurz zusammen.) |
Zitat:
Gewöhnlich treffen sich dort jeden ca. 4. Freitag die Wiener Stammtischler nach dem "Prolog" zum Fabulieren. :top: Servus Gerhard |
...
|
@Dana: Das Sonnenblumenbild - super super super. Aber auch die Gläserserie gefällt mir gut.
@Gottlieb: Tolle Rumsausbilder, die richtig Spaß machen. Das mit meinem iPhone gemachte Rumsausbild hat doch zuviele Stitchingfehler. Das kann ich hier nicht zeigen. Der Samstag: Alles in mir schrie nach einem Kaffee, und nach Frühstück. In der U-Bahn-Station Karlsplatz wurde ich erlöst. Beim dort ansässigen Bäcker versorgten wir uns mit Essbarem auf die Hand und ich zusätzlich mit Cappucino to go. Danach ging es mir besser :) Auf dem Weg vom Treffpunkt zurück zur Station bat ich um ein paar Minuten, um die Architektur ein wenig festzuhalten. Der Rest der Gruppe wartete geduldig auf mich - vielen Dank nochmals. ![]() ![]() Erstes Ziel war heute Donau City, das Gebiet rund um die UNO-Gebäude und das Kongresszentrum. Ebenso wie Dana stellte ich mir eine Aufgabe. Mein Motto lautete Form und Farbe: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Nach einer Weile wurde es immer ungemütlicher. Es fing an zu nieseln, der Wind pfiff kalt um die Häuser - kurz gesagt, es war uselig. Dankbar nahmen wohl alle den Vorschlag an, etwas früher zum Brauhaus Brandauer zu fahren, welches für diesen Tag unser Stützpunkt sein sollte. Da ich nicht mit Sony fotografiere, habe ich die Herren von Schumann nicht mit zusätzlicher Arbeit belastet. Statt dessen stand für mich die Nahrungsaufnahme im Vordergrund ;) Dennoch, Hut ab vor der Leistung, soviele Objektive im Akkord zu justieren - Respekt. Die Nachmittagssession fand in der Nationalbibliothek statt. Ich hatte ohnehin kein Stativ dabei, daher kam ich nicht mit den Aufpassern in Konflikt - jedenfalls nicht deswegen. Ermahnt wurde ich dennoch, als ich kurz mal die im Zentrum stehende Figur berührt habe. Diese hier: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Einige wollten ja nach dem Besuch der Nationalbibliothek noch zu Stepahnsdom. Da ich Tags zuvor schon dort gewesen war, wollte ich auf schon mal auf direktem Weg zurück zum Brandauer. Auf dem Weg dahin kam ich erneut an der Albertina. Dort habe ich nochmal einen kurzen Fotostop eingelegt. Die Oper gab´s von dort aus zu sehen und ein Gebäude, von dem ich nicht weiß was es ist und wie es heißt und das Café Sacher, in das ich gerne hinein gegangen wäre, aber ich wollte mir Platz lassen für die Rippchen (ich hatte gesehen, wie Erich sich die Platte zu Mittag bestellt hatte und mir vorgenommen, das zum Abendessen zu verspeisen) Im Brandauer angekommen traf ich aber zunächst auf diesen freundlichen Gesellen, der mich bat, ihn auszutrinken Das Bild von der Rippchenplatte hätte ich auch gerne, ich habe ja nur das Bild danach, also den Knochenteller von Stefan und mir, das ich hier mal nicht zeige - sieht ein wenig unappetitlich aus. Ich glaube Stefan oder Porty haben ein Bild gemacht. |
Hach, was für eine tolle Geschichte hast Du wieder geschreiben, Dana! Und bei den vielen Bildern von euch allen habe ich fast das Gefühl, dabeigewesen zu sein. Danke schön!!
was mich jedesmal wieder aus den Socken haut, sind die Gottliebpanos! Ganz grosses Kino!! In den Bildern vom Strassenbahnmuseum rumdrehen und gucken, wo sich überall ein SUFler beim Knipsen versteckt, klasse. Wenn man dann noch nebenher das hier laufen lässt, kommt richtig Wienfeeling auf :) In der Nationalbiliothek 2 begeistern mich die doppelten Mädels :) Viele Grüsse, Michael |
|
Aaaah, er hat es DOCH bemerkt. ;)
@Michael: Danke! =) |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:47 Uhr. |