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Fastboy 08.10.2011 20:28

Da wäre noch das Tamron 17-35/2.8-4. Keine Ahnung wie die Qualität am VF aussieht. Gibt es aber nicht mehr neu bei Tamron.

LG
Gerhard

Ellersiek 08.10.2011 20:32

Und als Alternative zu dem Minolta das (angeblich) baugleiche

Tamron 17 - 35 / 2,8 - 4,0

Aber wahrscheinlich noch schlechter zu bekommen.

Gruß
Ralf

mrieglhofer 08.10.2011 20:34

Zitat:

Das halte ich aber für eine Mähr, das es solche Probleme gibt.
Meine Mähr hat der Verkäufer auch reparieren lassen. Ein im Forum recht gut bekannter.
Gerade beim 2/35 kommt das recht oft vor, dass sich unendlich nicht einstellen lässt. Das war beim Film kein Problem.

Zitat:

Vom 20/2.8 habe ich die Finger gelassen, das Handling wäre mir durch den Fokusshift zu umständlich.
Na ja, ist aber eh gut dokumentiert. Mit Micro Adjust kann man das auf die meist genutzte Blende justieren. Dann sind die Abweichung unproblematisch.

Ich kann an sich das 12-14 empfehlen. Ich habe es, setze es aber selten ein, da ich für meine Art von Fotografie die Brennweite selten brauche. Aber hinsichtlich Verzeichnung ist es einsame Klasse. Schärfe geht mit Nachschärfen auch recht gut.

Ich habe ein Sigma 24-70, das gibt mir ausreichend WW. Bei Events ist das Problem, dass du schnell mal Eierköpfe am Rand hast. Daher gehe ich möglichst nicht über 28mm. Für Architektur reicht mir 24 meist aus, notfalls mache ich ein Pano davon und stiche es danach. Mehr Weitwinkel wird in der Nutzung halt weit seltener und nach den ersten Aha Effekten muß man schon sehr bewußt damit umgehen.

Das Minolta/Tamron 17-35 ist offen nur in der Mitte gut (stärker bei 24mm) und muß schon sehr stark abgeblendet werden. Aber bei Blende 11 passt es dann schon gut. In Relation zum Preis gesehen ist es durchaus empfehlenswert. Hat stevemark auch schön in seinem Buch getestet.

Slowlens 08.10.2011 20:44

Zitat:

Zitat von zickezacke60 (Beitrag 1233623)
Was Du für eine "Mähr" hältst ist Deine Sache: Tatsache ist aber, daß genau dieses Problem des falschen Auflagemasses an meinem 2/35mm RS vorhanden war.
Es liess sich nicht auf Unendlich fokussieren.
Der äusserst kompetente Mitarbeiter bei Foto Optik Grah in Duisburg hat es dann geändert.
Wenn Du mir nicht glaubst: vielleicht ihm. Kann Dir gerne seine Tel.Nummer geben.
Das Problem ist in Stefan Köllikers Buch auch genau so beschrieben.
Vielleicht solltest Du mehr lesen, bevor Du Aussagen Anderer als "Mähr" abtust.

Vorhin hast Du noch die Aussage getroffen, dass das Problem alle 35er betrifft, sogar noch auf weitere Minolta Objektive ausgeweitet, generalisiert. Dazu hatte ich mich geäussert.
Nun schreibst Du von Deinem persönlichen Erlebnis mit einem Objektiv.
Du kannst Generalisierungen und ein einzelnes Ereignis nicht auseinanderhalten.

Wie schon geschrieben, meine Objektive haben ein solches Problem nicht. Und es ist auch unlogisch, dass alle oder viele dieser Objektive ein solches Problem haben könnten.

Slowlens 08.10.2011 20:57

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1233633)
Meine Mähr hat der Verkäufer auch reparieren lassen. Ein im Forum recht gut bekannter.
Gerade beim 2/35 kommt das recht oft vor, dass sich unendlich nicht einstellen lässt. Das war beim Film kein Problem.

Meine Überlegung war dabei folgende. Das Auflagemass hat sich seit den Filmkameras nicht geändert und Distanzscheibchen konnten die Ingenieure damals genauso exakt herstellen lassen wie heute. Wegen des toleranteren Films vorsätzlich vom Zielmass abzuweichen, macht kein Ingenieur. Demzufolge wird es sich vielleicht um Abweichungen handeln, die durch langjährige Beanspruchung entstehen.

Aber vielleicht stehen in Stefans Buch noch andere Aspekte, könnte ja sein?
Das wäre natürlich interessant.

Wie gesagt, meine Objektive, auch das benannte 35er sind ok. Und ich höre hier tatsächlich das erste mal von der besagten Systematik.

SpeedBikerMTB 08.10.2011 21:06

Zitat:

Zitat von zickezacke60 (Beitrag 1233610)
Ja: Minolta Festbrennweiten, auch z.B. das seltene 2/35mm können erst nach Feinjustage an den DSLR Kameras auf unendlich fokussiert werden. Vom 20mm habe ich das aber bisher noch nicht gelesen, nur vom 35mm-

Also ich habe ein ziemlich altes Minolta 20/2,8 (Rs1). Eines welches beim Anschlag auf Unendlich laut klickt. Es war keine Scheibe daran und ich kann es problemlos auf unendlich fokussieren. Es existiert vielmehr die Ansicht, dass das 20er beim Abblenden auf /11 den Fokus Punkt verschiebt, dass sollte mit dem Microajust richtig eingestellt werden. Ich habe bei Blende 11 auf Grund der hohen Schärfentiefe aber auch keine AF Fehler feststellen können. Schon gar nicht bei unendlich.

LG Boris

mrieglhofer 08.10.2011 21:08

Das Auflagemass ist in den bekannten Fällen zu groß, daher nicht auf Abnutzung zurückzuführen. Nachdem das nicht nur bei beiden Exemplaren von Stevemark passiert ist, meines auf Anfrage vom Verkäufer gleich zum Justieren geschickt wurde, dürfte das eher öfters zutreffen.

Es gibt kleine Toleranzen im Auflagemass und beim Film hat sicher die unendlich Stellung so gepasst, dass die Bilder scharf waren. Digital an 24 MPix fällt das schnell auf, wenn der AF noch weiter will und nicht unendlich sondern die Hauser in der Nähe schärfer sind. Ich vermute, dass das bei allen Objektiven mit einer fixen Unendlichkeitsstellung eintreten kann.

Ist aber auch kein Drama. Scheibe raus und es lässt sich über unendlich stellen. Damit findet der AF korrektes Unendlich.

Slowlens 08.10.2011 21:16

Ich habe das 35/2 der jüngeren Generation, also die letzte von Minolta gebaute Version.

yoyo 08.10.2011 22:18

Zitat:

Zitat von hennesbender (Beitrag 1233595)
Meine Empfehlung daher das Minolta 17-35: Preiswert, leicht, gute Bildqualität, beeindruckender Bildwinkel, vernünftiger Brennweitenbereich

Das kann ich unterschreiben - es liefert abgeblendet sehr brauchbare Ergebnisse und 17mm sind am VF in der Tat eindrucksvoll. Die mitgelieferte GeLi ist allerdings grenzwertig.

hennesbender 08.10.2011 22:51

Ich hab gar keine, weil ich meistens nen Polfilter draufhabe oder einen Verlauf vorhalte... :D


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