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LaZyCRaZy 11.09.2014 18:48

Zitat:

Zitat von André 69 (Beitrag 1621976)
Hi,

es geht zwar um Dein Objektiv, aber das sind Kattas und ein Nandu ;)

Nun, wenn Das Licht nicht so recht passt, dann sind die Farben auch eher lau, aber das ist kein Problem der Cam oder des Objektivs.
Auch mittelprächtige Kontraste (ohne gescheit Licht) verschärfen den Eindruck mangelnder Schärfe.

Das 1. Bild ist mit Blende 22 gemacht (und ISO 2000), das ist selbst bei guten Objektiven zu viel! (wenn die Sonne Lacht nimm Blende 8)
Wenn Du mit niedrigen ISO ohne verwackel fotografieren kannst, dann nimm niedrige ISO, oder anfänglich von mir aus Auto-ISO, aber dann mit mittleren Blenden (zwischen offen bis max f11)

Wie mir scheint musst Du Dich erstmal ein wenig mit den Basics beschäftigen, dann klappt das auch!




Gruß André

Ah ok, das ist doch schon mal ein guter Hinweis, ich dachte immer bei Landschaftsaufnahmen sollte man die Blende soweit wie möglich aufmachen! Naja bei Auto-ISO hab ich das Gefühl die Kamera geht immer sehr schnell an die eingestellte Grenze von 3200...ohne lange nachzudenken ob man nicht noch etwas anderes ändern könnte.

Danke auch für die anderen Tipps :top:

burki1961 11.09.2014 18:54

Zitat:

Zitat von LaZyCRaZy (Beitrag 1621986)
Ah ok, das ist doch schon mal ein guter Hinweis, ich dachte immer bei Landschaftsaufnahmen sollte man die Blende soweit wie möglich aufmachen! Naja bei Auto-ISO hab ich das Gefühl die Kamera geht immer sehr schnell an die eingestellte Grenze von 3200...ohne lange nachzudenken ob man nicht noch etwas anderes ändern könnte.

Danke auch für die anderen Tipps :top:

Das wäre aber nicht Blende 22 wie bei deinem 1. Bild.
Da ist die Blende weit geschlossen.
Wäre nur die größte Schärfentiefe. Aber mit den Blendengrenzen sollte man auch nicht fotografieren, ehen 1-2 Stufen runter gehen. Weil dann die Schärfe besser sein kann.

Landschaftsfotos mache ich immer zwischen Blende 8-16

André 69 11.09.2014 18:55

Zitat:

Zitat von LaZyCRaZy (Beitrag 1621986)
..., ich dachte immer bei Landschaftsaufnahmen sollte man die Blende soweit wie möglich aufmachen!

offene Blende heist z.Bsb. f1.4 - f2.0 - f2.8
geschlossene Blenden sind dann f8.0 und höher ...

Gruß André

LaZyCRaZy 11.09.2014 19:04

Zitat:

Zitat von André 69 (Beitrag 1621994)
offene Blende heist z.Bsb. f1.4 - f2.0 - f2.8
geschlossene Blenden sind dann f8.0 und höher ...

Gruß André

ja, stimmt. Meinte natürlich eine geschlossene Blende, also die größte Blendenzahl.

burki1961 11.09.2014 19:04

ok, schon eben geklärt worden mit der Blende.

ingoKober 11.09.2014 20:12

Zitat:

Zitat von André 69 (Beitrag 1621976)
Hi,

es geht zwar um Dein Objektiv, aber das sind Kattas und ein Nandu ;)


Fast..der Nandu ist ein Emu.


Musste mal gesagt werden.

Viele Grüße

Ingo

lampenschirm 11.09.2014 21:21

Zitat:

Zitat von LaZyCRaZy (Beitrag 1621972)
Hallo ihr,


Laut meiner Zeitschrift FOTOHITs ist das Sigma schon für die Alpha 77 II geeignet, allerdings wird wohl der verbaute Stabilisator nicht genutzt (nur bei Canon und Nikon)

[/SIZE]

weil ihn die Sonys-A Bajonett im Gehäuse haben

dey 11.09.2014 23:50

Du solltest dich mit den Grundlagen befassen.
- wann Blende offen und wie weit ist es sinnvoll, dein Objektiv ist offen definitv nicht der Bringer
- wann Blende zu und wie weit, f/22 ist grenzwertig. f/13 reicht für die meisten Landschaftsmotive schon aus. Bei F-Werten > 9 schlägt bei 24MP-APS-C die Beugungsunschärfe zu.
- ergo sind Werte f/5.6 (bzw. F8 bei Tele) und f/13 für dich der sichere Bereich

- welche Belichtungszeit brauche ich bei welcher Brennweite, um es noch Freihand halten zu können, ohne Verwackelungsunschärfe zu bekommen. Wenn du ein Bild ohne crop bei 6MP verwendest und anschaust geht mit Stabi ca. 2/Brennweite. Wenn du die 24MP halbwegs für crop verwenden willst bist du trotz Stabi wieder eher bei 1/Brennweite
- in Richtung WW solltest bei dieser Formel auch bedenken, dass sich dein Motiv bewegen könnte. Für Menschen, die nicht felsenfest sitzen empfehle ich nicht länger als 1/80s

- ISO immer auf Auto (am Anfang) und immer versuchen <=400 zu bleiben.

Als Anfänger finde ich P oder A mit Auto-ISO sinnvoll.
Bei A kannst du immer dafür sorgen, dass du nicht bei Offenblende fotografieren mußt (wenn es das Licht hergibt).
Drehe auch nicht ständig am Zoom, weil sich damit die Offenblende ändert. f/5 bei 18mm können schon top sein während F5 bei 130mm vermutlich schon Offenblende bedeutet.

Zitat:

Zitat von LaZyCRaZy (Beitrag 1621972)
Ich habe mittlerweile auch ein paar Bilder hochgeladen mit denen ich nicht so zufrieden bin:


Bild in der Galerie

Hier vermisse ich so ein bisschen die Schärfe des Hauses

Hier wurde schon erwähnt, dass eigentlich kein Wert zum Motiv passt.
- die lange Brennweite ist schon mal schlecht, weil die Superzoom hier selten glänzen können
- f/13 hätte sicherlich gereicht
- 1/640s passen zur Brennweite, beides zwingt aber deinen ISO hoch
- ISO 2000 ist viel zu viel, Landschaft/ Detail mit ISO 800 noch OK besser jedoch mit <400

Zitat:


Bild in der Galerie

Hier finde ich es ebenfalls etwas unscharf und auch das Grün ist nicht besonders satt
die Schärfe am Gebäude ist noch OK. Es fehlt an Kontrast und das ist vermutlich der Lichtsituation geschuldet.
DRO auf Auto
Kontrast und Schärfe auf +1
Zitat:


Bild in der Galerie

Ich habe hier auf die Augen des ersten Erdmännchen fokussiert und finde auch hier ist es wieder etwas unscharf.
- f/6.3 ist sicherlich zu knapp an der Offenblende
- ISO 1.600 ist zu viel um scharfe Details zu bekommen
- bei 135mm und 1/250s könnte es auch noch verwackelt sein
Ohne Stativ war dein Objektiv hier mit der Lichtsituation wohl überfordert

Zitat:


Bild in der Galerie

Auch hier finde ich die Farbintensität nicht so schön
- für ISO 3200 gibt es hier gar keinen Grund. Neben dem zunehmenden Rauschen nimmt bei hohen ISO auch der Kontrast und die saubere Farbwiedergabe ab
- dazu noch Gegenlicht, da sind Kontraste schwierig im Griff zu behalten
Zitat:


Bild in der Galerie

mein Mond ist leider auch unscharf geworden, trotz Stativ und Steady Shot aus
Auch wenn wir ja dein Objektiv nicht madig machen wollen, ich bin schon mit besseren Objektiven am Mond gescheitert. Vergiß ihn (fotografisch)

Zitat:


Bild in der Galerie

hier gefallen mir weder die Farbintensität noch die Schärfe
Hier rätsel ich tatsächlich auch ein bisschen nach dem Grund. Vielleicht ist das Objektiv auf Makro-Enfernungen etwas schwach. Der Fokus sitzt etwas daneben.
Zitat:

aber es gibt auch ein Bild, das mag ich sehr gerne :)


Bild in der Galerie
Hier sind die Werte ja auch recht sinnvoll zusammen gestellt.

Ich sehe gerade, dass du wohl RAW und DxO9 verwendest; vermutlich mit DxO Soft Lens.
Die Standards bei Dx=7 fand ich etwas lau und nutze +0,5 für Allgemein und 60 bei Details.
Wenn deine Kombi noch nicht durch die optischen Module unterstützt wird, würde ich bei USM in Richtung 250 und 0,5 gehen.
Und die Standards für Entrauschen sind mit 40 auch zu hoch. Versuch mal 15-20.
Zusätzlich würde ich dir raten auch mal JPG+RAW zu verwenden, um zu sehen ob DxO einen guten Job macht.
Deine Exifs zeigen auch, dass du wohl die Belichtung manuell einstellst. Laß das erst mal und benutze häufiger P und A und vor allem vergleiche, was du manuell gewählt hättest.

bydey

der_knipser 12.09.2014 01:34

Ich könnte mich jedesmal aufregen, wenn Blendenwerte falsch geschrieben werden. Nicht nur hier im Forum, nein, sogar oft auch in der Fachliteratur.

Das "f" steht immer für die Brennweite. Teilt man die Brennweite durch die Blendenzahl, dann erhält man den wirksamen Lichtdurchlass der Blende. Mathematisch richtig ist also, "f" über dem Bruchstrich und die Blendenzahl darunter. Wenn man das einmal begriffen hat, gibt es auch keine Verwechslung mehr von großen und kleinen Blenden.

Ein Praxisbeispiel:
Man nehme ein Objektiv mit 50 mm Brennweite.
Bei Blende f/2 ergibt sich ein Öffnungsdurchmesser von 50 mm /2 = 25 mm
Bei Blende f/4 ergibt sich ein Öffnungsdurchmesser von 50 mm /4 = 12,5 mm
Bei Blende f/10 ergibt sich ein Öffnungsdurchmesser von 50 mm /10 = 5 mm

Die richtige Schreibweise ist f/1,4 - f/2 - f/2,8 - f/4 ... f/16 ... usw.
Nochmal zum Nachvollziehen: Je größer die Zahl unter dem Bruchstrich, um so kleiner ist der tatsächliche Wert. Also genau wie im richtigen Leben. :cool:

Bitte gewöhnt euch an die richtige Schreibweise, dann gibt es viel weniger Verständnisfehler für Menschen, die ein kleines bisschen in Mathe aufgepasst haben, und mir persönlich schwillt nicht jedesmal der Hals, was eigentlich als Argument an allererster Stelle stehen sollte. ;)

usch 12.09.2014 02:06

Früher hat man die Angabe der Lichtstärke auf den Objektiven auch noch "1:2,8" oder "1:4" geschrieben.

Heute wäre ich schon froh, wenn Sony "35/2,8" draufschreiben würde und nicht "2,8/35". :roll:

TONI_B 12.09.2014 07:22

@knipser & usch. :top::top::top:

BadMan 12.09.2014 07:38

Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1622107)
Früher hat man die Angabe der Lichtstärke auf den Objektiven auch noch "1:2,8" oder "1:4" geschrieben.

Heute wäre ich schon froh, wenn Sony "35/2,8" draufschreiben würde und nicht "2,8/35". :roll:

Dafür schreibt es unsere Forengalerie richtig. :top:
Naja fast, streng genommen müsste es ja f/k heißen und nicht F/k.

weris 12.09.2014 09:16

Zitat:

Zitat von Kopernikus1966 (Beitrag 1621907)
Einspruch. Es kommt schon *sehr* auf das Objektiv an. Ich habe ein altes Tamron 18-200 und kann nur sagen, dass es *mir* mit einiger Erfahrung schon schwer fällt mit ordentlichen Bildern nach Hause zu kommen. Für einen Anfänger würde ich es definitiv nicht empfehlen. Ich habe die späteren Generationen von Sigma und Tamron nur kurz in der Hand gehabt, das 18-270 hat mir sogar ganz gut gefallen. Aber auf dem Tamron 18-200 würde ich *jederzeit* reflexartig herumhacken!

Weil der To aber das Sigma 18-250 hat verstehe ich nicht, warum immer die 18-200 ins Spiel kommen! Die kosten ja auch nur ein Drittel der 250/270er und haben mit diesen nicht viel gemein (gut das Sigma 18-200 HSM soll nicht mehr soo schlecht sein, ist aber natürlich auch teurer). Auf jeden Fall finde ich dieses reflexartige Schlechtreden aller Superzooms auf Grund der alten 18-200 oder 28-300 nicht richtig. Mit dem Sigma 18-250 oder Tamron 18-270 kann man schon sehr ordentliche Bilder machen. Einen Fehleinkauf braucht sich der To damit sicher nicht vorzuwerfen, höchstens eine Fehleinschätzung, wenn er gemeint hat, mit diesem einen Objektiv auszukommen.
Zitat:

Zitat von usch (Beitrag 1622107)
Früher hat man die Angabe der Lichtstärke auf den Objektiven auch noch "1:2,8" oder "1:4" geschrieben.

Heute wäre ich schon froh, wenn Sony "35/2,8" draufschreiben würde und nicht "2,8/35". :roll:

Bei meinen steht DT 1.8/35 bzw. DT 2.8/30 drauf ...:eek:

Kopernikus1966 12.09.2014 09:30

Zitat:

Zitat von weris (Beitrag 1622151)
Weil der To aber das Sigma 18-250 hat verstehe ich nicht, warum immer die 18-200 ins Spiel kommen! Die kosten ja auch nur ein Drittel der 250/270er und haben mit diesen nicht viel gemein (gut das Sigma 18-200 HSM soll nicht mehr soo schlecht sein, ist aber natürlich auch teurer). Auf jeden Fall finde ich dieses reflexartige Schlechtreden aller Superzooms auf Grund der alten 18-200 oder 28-300 nicht richtig.

Weil es eben gute Gründe gibt *einige* Superzooms schlecht zu reden. Und dass die moderneren Varianten *besser* sind, heißt noch nicht dass sie wirklich *gut* sind. Mehr in der Kategorie "verwendbar".

Ich verstehe auch nicht, wieso Suppenzooms als Universalobjektive angepriesen werden, wenn sie eigentlich Spezialisten sind. Für Situationen wo Objektivwechsel schwer möglich ist und trotzdem ein großer Brennweitenbereich abgedeckt werden soll, wo die Mitnahmemöglichkeiten beschränkt sind, die Fotografie einen 2. Platz einnimmt, kurz klassisch im Urlaub oder auf extremen Reisen.

Aber wir haben hier auch festgestellt, dass das vom TO vermutete Problem sowieso woanders liegt.

dey 12.09.2014 11:02

Zitat:

Zitat von weris (Beitrag 1622151)
Auf jeden Fall finde ich dieses reflexartige Schlechtreden aller Superzooms auf Grund der alten 18-200 oder 28-300 nicht richtig. Mit dem Sigma 18-250 oder Tamron 18-270 kann man schon sehr ordentliche Bilder machen. Einen Fehleinkauf braucht sich der To damit sicher nicht vorzuwerfen, höchstens eine Fehleinschätzung, wenn er gemeint hat, mit diesem einen Objektiv auszukommen.

Dann antworte bitte auch nicht reflexartig pauschal, sondern mache dir die Mühe bei jedem seiner Beispielbilder zu analysieren, woran es gelegen hat und biete Hilfe an.

Einige sind nämlich wirklich nicht so dolle und bei denen könnte es wirklich an der verfügbareb Objektivqualität liegen.

@der_knipser
ich gelobe f/Besserung.

bydey

Kundakinde 12.09.2014 11:21

@LaZyCRaZy
Sehr unterschiedlichen Farbwiedergaben wirst Du erleben, wenn Du den Messmodus den Lichtverhältnissen und dem Motiv anpasst (Spotmessung, Mittenbetont oder Integral). Ich hatte erst gestern wieder das Erlebnis, dass bei "Mittenbetont" die Sträucher dunkel waren und die Wiese auch rel. dunkelgrün rüberkam. Das Motiv selbst aber gut belichtet war.
"Integralmessung" hat dagegen die Sträucher und die Wiese heller erscheinen lassen ohne das Motiv selbst zu beeinflussen.

noels 12.09.2014 22:34

also, ich weiß nicht, wie es bei der 77II ist, aber bei der A65 versuche ich, nicht über ISO 800 zu gehen. Sonst wird bei den JPEGs die Rauschunterdrückung etwas auf Kosten der Details gehen. Beispielsweise hätte ich bei den Kattas eine ISO- Stufe herunter geschaltet. Dann hätte es mit der Belichtungszeit aber wohl einen guten Stand, oder gar ein Stativ gebraucht. Ich suche mir gern einen Pfosten, o.ä. um die Cam ruhig zu halten.
Ich komme selber schlecht mit der Mehrfeldmessung zurecht. Deshalb benutze ich meist die Spotmessung, oder auch MF.
Kann es sein, daß Du bei der Lanthana auf die Knospen in der Mitte focussiert hast? Hier wäre etwas weniger geöffnete Blende und ISO 800, sowie MF hilfreich gewesen, denke ich. Die Blumen zappeln ja nicht. Um zusehen, wie sich die gewählte Blende auswirkt auf die Schärfentiefe, benutze mal die Blendenvorschau (sollte die A77II auch noch haben)
Bei dem Tempeldingens hätten DRO +3 die dunklen Bereiche etwas aufgehellt. Man sollte auch ruhig einmal mit den Kreativmodi probieren, wenn man nicht nacharbeiten will. "Vivid", oder "Landschaft" hätte die Farben etwas lebendiger gemacht.
Wenn man die EBV einsparen will, muß man halt vorher etwas mehr investieren an Arbeit und Zeit.
Wahrscheinlich können Wir Dir nur Anstöße geben. Du mußt die Sache wohl systematisch angehen.
VG
Heiko

der_knipser 14.09.2014 01:58

Zitat:

Zitat von Kundakinde (Beitrag 1622180)
... Ich hatte erst gestern wieder das Erlebnis, dass bei "Mittenbetont" die Sträucher dunkel waren und die Wiese auch rel. dunkelgrün rüberkam. Das Motiv selbst aber gut belichtet war.
"Integralmessung" hat dagegen die Sträucher und die Wiese heller erscheinen lassen ohne das Motiv selbst zu beeinflussen.

Das klingt für mich nicht logisch, denn die Messung hat nichts mit dem Bild zu tun, sie bestimmt lediglich, mit welchen Einstellwerten das Bild belichtet wird. Die verschiedenen Messmodi helfen zu berücksichtigen, welche Bildbereiche für die Belichtung bestimmend sein sollen (breit/mittenbetont/spot). Abweichend zu den Messungen kann man eine Korrektur vornehmen, und am Ende entstehen die Werte für die Belichtung.

Auf dem Bild ist NIEMALS erkennbar, aufgrund welcher Messung und/oder Korrektur diese Werte entstanden sind. Verschiedene Messmethoden können zu gleichen oder unterschiedlichen Ergebnissen führen, und somit wird das Bild heller oder dunkler belichtet, und zwar das GANZE Bild.

Zum Anpassen von zu großen Dynamikunterschieden gibt es andere Funktionen, wie z.B. DRO, das dunkle Bildbereiche aufhellt, und helle so belässt. Das hat jedoch nichts mit der vorangehenden Messmethode zu tun.
Möglicherweise hat diese Funktion die Helligkeiten innerhalb Deines Bildes angepasst, und Du hast es der Belichtungsmessung zugeordnet. Kann aber so nicht sein.

Kundakinde 18.09.2014 22:08

Ich hatte lediglich "DRO Auto" aktiv bei Programm "A"
Mir erscheint es schon logisch, dass unterschiedliche Meßmodi unterschiedliche Ergebnisse liefern. Bei Spot wird bei vorgegebener Blende vor allem das anvisierte Motiv für die Belichtungszeit berücksichtigt. Der Rand wird deshalb dunkler bzw. heller werden, je nachdem.
Integralmessung berücksichtigt dagegen das gesamte Bild. Und ja, dadurch können Farbwiedergaben unterschiedlich ausfallen.

dey 19.09.2014 08:26

Zitat:

Zitat von Kundakinde (Beitrag 1624326)
Ich hatte lediglich "DRO Auto" aktiv bei Programm "A"
Mir erscheint es schon logisch, dass unterschiedliche Meßmodi unterschiedliche Ergebnisse liefern. Bei Spot wird bei vorgegebener Blende vor allem das anvisierte Motiv für die Belichtungszeit berücksichtigt. Der Rand wird deshalb dunkler bzw. heller werden, je nachdem.
Integralmessung berücksichtigt dagegen das gesamte Bild. Und ja, dadurch können Farbwiedergaben unterschiedlich ausfallen.

Das ist entweder falsch gedacht, oder falsch geschrrieben.
Es ändert sich schlicht der Referenzbereich für die Gewichtung der Lichtverteilung und die daraus notwendige Belichtung, um dem Standard der Kamera zu ensprechen.
Bei Spot liegt dieser Bereich zentral und ist relativ klein.
Integral vergrößert diesen Bereich, gewichtet aber den Spotbereich stärker (zumindest war das die Definition bei der Dynax 5D)
Matrix nimmt den (fast) gesamten Bildbereich ohne Priorität.

Es ändert sich immer die gesamte Belichtung. Das über- oder unterbelichtete Farben ihre Intensität ändern können kann natürlich eine Folge davon sein.
Auch DRO hat natürlich einen Einfluß, da DRO aktiver wirkt, wenn das Bild insgesamt relativ dunkel ist.

Kundakinde 19.09.2014 11:33

"Es ändert sich schlicht der Referenzbereich für die Gewichtung der Lichtverteilung und die daraus notwendige Belichtung..."

@ dey:
So hatte ich es gemeint.

Sorry, Integral heißt es bei Fuji (Spot, Mittenbetont, Integral)
Bei der A57 ist Integral = Mehrfeld. (Spot, Mittenbetont, Mehrfeld)

cat_on_leaf 19.09.2014 11:46

Zitat:

Zitat von Kundakinde (Beitrag 1624460)
...

Sorry, Integral heißt es bei Fuji (Spot, Mittenbetont, Integral)
Bei der A57 ist Integral = Mehrfeld. (Spot, Mittenbetont, Mehrfeld)

Ich bin mir fast sicher, das es eine mittenbetonte Integralmessung bei der A57 ist. Die Mehrfeldmessung gewichtet nochmal anders.

Kundakinde 19.09.2014 12:05

A57 Handbuch S.126

Mehrfeld: Bei diesem Modus wird das Licht in jedem Bereich
gemessen, nachdem der Gesamtbereich in verschiedene
Bereiche unterteilt wurde, und ermittelt die korrekte
Belichtung für den kompletten Bildschirm.

Mittenbetont: Dieser Modus misst die durchschnittliche Helligkeit des
gesamten Bilds unter Betonung des mittleren Bereichs.

cat_on_leaf 19.09.2014 12:37

Zitat:

Zitat von Kundakinde (Beitrag 1624467)
A57 Handbuch S.126

Mehrfeld: Bei diesem Modus wird das Licht in jedem Bereich
gemessen, nachdem der Gesamtbereich in verschiedene
Bereiche unterteilt wurde, und ermittelt die korrekte
Belichtung für den kompletten Bildschirm.

Mittenbetont: Dieser Modus misst die durchschnittliche Helligkeit des
gesamten Bilds unter Betonung des mittleren Bereichs.

Okay,

also eine einfache mittenbetonte Messung. Aber die Mehrfeldmessung ist danach aber auch nur eine reine Durchschnittsmessung und keine Integralmessung.

triOnic 20.09.2014 20:38

Zitat:

Zitat von LaZyCRaZy (Beitrag 1621563)
Hallo,
Könnt ihr mir Tipps geben? Was haltet ihr für einen Anfänger für ausreichend an Objektiven? Ich schwimme nun auch nicht in Geld!

Ich war auch mal in deiner Situation habe mir aber kein Superzoom gekauft.

Die Infos die du hier bekommst sind alle Top aber wie ich finde brauchst du ein Grundwissen.
Entweder du liest ein Buch (Langweilig) oder schaust dir mal einige Anfänger Videos im Internet an.
Zu empfehlen die lustigen und gut gemachte Videos von Benjamin Jaworskyj (Fotografie Grundlagen)

Wenn du dir mal einige Videos zu Fotografie Grundlagen angeschaut hast, dann wird dir vieles verständlich vorkommen.
Vor allem wirst du etwas über Objektive lernen.
Von sagen wir mal immer noch Anfänger zu Anfänger. Ich habe viel von meinem Objektiv "SAL-50F18" gelernt und der Preis ist überschaubar und macht wunderschönen Portrait Fotos.
Du kannst auch ein gebrauchtes "Minolta AF 50mm F1.7" Objektiv kaufen das gibt es schon für ca. 70EUR und soll sogar besser sein wie das SAL-50F18.
Das "Tamron SP AF 60mm 2.0 Di II LD IF Makro" solltest du dir auch anschauen.
Damit kannst so sehr gute Makors schießen und auch gute Portraits.
Das Tamron 60mm Makro" ist auf jeden Fall meine nächste Anschaffung.

Ich hoffe dir damit ein guten Tipp gegeben zu haben

Gruß
Christof

lotos.bluete 22.09.2014 00:19

Servus,

ich bin neu hier in der Runde und habe diesen Thread mit großem Interesse gelesen. Ich habe mir letztes Jahr die alpha65 gekauft und dazu das hier besprochene Sigma 18-250. Ich bin seit kurzem auch am überlegen, statt des Superzooms ein Tele anzuschaffen (mich spricht da am meisten das 70-300 von Sony an, nur der Preis ist ziemlich happig).

Überlegt habe ich, weil ich auch mit einigen Bildern nicht ganz zufrieden bin. Aber nachdem ich jetzt intensiv getestet habe, werde ich das Sigma auf jeden Fall behalten. Der Fehler liegt wohl eher bei mir. Ich fotografierte sehr gerne Tiere - da habe ich anfangs den Fehler gemacht, den AF auf Breit zu stellen, statt auf Spot. Und bewegt sich das Tier auch nur eine Winzigkeit, dann wars das, denn der große Sensor der Kamera verzeiht einem das nicht so schnell.

Ich rate dir daher auch, das Sigma erst einmal zu behalten und die Handhabung mit einer DSLR zu lernen. Dann wirst du auch eher feststellen, WAS du gerne fotografierst und dir dem entsprechend andere Objektive zulegen.

Liebe Grüße,
Lotosblüte

weris 22.09.2014 08:11

Zitat:

Zitat von lotos.bluete (Beitrag 1625383)
Servus,

ich bin neu hier in der Runde und habe diesen Thread mit großem Interesse gelesen. Ich habe mir letztes Jahr die alpha65 gekauft und dazu das hier besprochene Sigma 18-250. Ich bin seit kurzem auch am überlegen, statt des Superzooms ein Tele anzuschaffen (mich spricht da am meisten das 70-300 von Sony an, nur der Preis ist ziemlich happig).

Liebe Grüße,
Lotosblüte

Ich würde dir raten, das 70-300 nicht statt sondern zusätzlich zum 18-250 zu kaufen. Es muss ja nicht unbedingt das Sony sein, das natürlich ganz toll ist, aber das Tamron 70-300 USD steht ihm kaum nach. Bei der Endbrennweite, gerade wenn du gerne Tiere fotografierst, wirst du da einen großen Unterschied zum 18-250 merken, nicht nur wegen der 50mm mehr an BW!

fermoll 24.09.2014 19:43

Ich benutze auf meinen Reisen ein Tamron 18-250, zuerst an einer A 100, dann A 550, jetzt an der A77. Als Reisezoom ist ein Superzoom in meinen Augen unverzichtbar. Deshalb fällt mein Blick jetzt auf das Tamron 16-300. Neben dem Fokussiermotor ist auch die Brennweitenverlängerung interessant.

Was ich vergessen habe. Ein Superzoom ist allerdings immer auch ein Tele. Bei Aufnahmen mit langer Brennweite sollte dann ein Stativ verwendet werden. Oder es gilt die Faustformel Belichtungszeit < 1/Brennweite. Ich nutze z.B. ein Einbein (Novoflex Wanderstock mit Cullmann Kugelkopf.)

lotos.bluete 25.09.2014 08:51

Zitat:

Zitat von weris (Beitrag 1625419)
Ich würde dir raten, das 70-300 nicht statt sondern zusätzlich zum 18-250 zu kaufen. Es muss ja nicht unbedingt das Sony sein, das natürlich ganz toll ist, aber das Tamron 70-300 USD steht ihm kaum nach. Bei der Endbrennweite, gerade wenn du gerne Tiere fotografierst, wirst du da einen großen Unterschied zum 18-250 merken, nicht nur wegen der 50mm mehr an BW!

Da hab ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich werde das Sigma 18-250 auf jeden Fall behalten, denn im Weitwinkelbereich finde ich es super. Ich habe nur gemerkt, dass es in den höheren Brennweiten nicht mehr meinen Ansprüchen genügt. Daher dann das 70-300 mm quasi als Immerdrauf, wenn es um meine Lieblingsmotive geht. Ob es das Sony oder das Tamron wird, kann ich noch nicht sagen, da habe ich mich noch nicht genügend mit auseinander gesetzt. Aber lieben Dank für den Tipp!

fermoll 25.09.2014 17:50

Ich habe heute das Tamron 16-300 bestellt. Für die Tierfotografie halte ich 300 mm als etwas knapp. Da wäre mein Traum das 150 - 600 von Tamron. Das scheint im Forum sehr gut anzukommen. Bisher fotografiere ich da mit dem Sigma 150-500 mm oder mit einem Novoflex Schnellschuss 600 mm aus alter Zeit.


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