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Analog ist heutzutage denke ich ne Glaubensfrage. Man macht es weil man's möchte, nicht weil's die streng wissenschaftlich betrachtet beste Technik wäre.
Strenggenommen gibt es z.B. heute auch keinen einzigen triftigen Grund mehr, einen VW Käfer 1303 oder eine Mercedes "Pagode" zu fahren. Die die noch so ein Gefährt haben, tun's trotzdem, nicht weil's sinnvoll ist sondern weil's Spaß macht. |
Wie heißt das jetzt eigentlich ??
In diesem Video nennt er das Bajonett der X-700 das "MD-Bajonett". Heißt das nicht SR-Bajonett ? |
Ja, im ansich ist es das SR Bajonet. MC und MD unterschieden im Prinzip nur die art der Blendenkupplung. Sehr frühe SR Linsen waren die Auto Rokkore (Auto steht für das vorhandensein einer Springblende) sowie "nicht-Auto" Rokkore, die nur mit Arbeitsblende funktionierten. MC stand dann für "Meter Coupled" und bedeutet, dass der Blendenring einen Mitnehmer hat, welcher der Kamera die eingestellte Blende anzeigt um sinnvolle Belichtungsmessung/-einstellung in der Kamera zu ermöglichen. Die MD Objektive schliesslich haben noch einen Weiteren Mitnehmer, welcher der Kamera die Kleinste Blende mitteilt und besitzen "standardisiertere" Blendenmechanismen, damit die Kamera gezielt auf bestimmte Blenden schliessen kann anstatt einfach nur "auf/zu" wie bei den MCs.
MD Objektive sind sozusagen die "korrekten" Objektive zu den X Modellen. Allerdings sind die alle rückwärts-, vorwärts- und seitwärtskompatibel. Solange man keine Blendenautomatik nutzen will (und mal im ernst, braucht man das wirklich?) ist es eigentlic vollkommen wurscht ob man MD oder MC Objektive besorgt. |
Ich hätte hier zufällig noch ein Minolta 135/2.8, ganz unverölt... :oops:
Dumdidumm... :mrgreen: |
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Die Bilder, die man mit analogen Kameras macht, sehen vielfach einfach anders aus, was halt mit den Eigenschaften des Films zu tun hat. Damit meine ich nicht Auflösungsvermögen oder andere technisch "meßbare" Dinge, sondern den gesamten Eindruck, den das Bild dem Betrachter vermittelt. Sowas mit Mitteln der Bildbearbeitung nachstellen zu wollen, dürfte nicht so ganz einfach sein. Viele Digitalbilder sehen dagegen leblos aus, vielfach fehlt der "Charakter", vieles wirkt klinisch rein, vielleicht einfach zu perfekt. Und daher sehe ich durchaus noch einen sehr "triftigen Grund" noch mit Film zu fotografieren. Ganz unabhängig von den "emotionalen" Aspekten, die natürlich auch ein ganz wesentlichen Reiz der Analogfotografie darstellen. Rainer |
Das kann man so getrost unterschreiben! :top:
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