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bjoern 10.06.2004 12:36

an die Lösung mit dem TV-Ausgang hatte ich auch schon gedacht. Das ginge mit einem kleinen Sender auch ohne weiteres drahtlos. Aber es schien mir zu unelegant. Ich will den Sucher am Auge (wo er hingehört) und die Kamera in der Hand (wo sie hingehört). Ich sehe nicht ein, dass ich meinen ganzen Korpus immer so einrichten muss, dass mein Auge dort hin kommt, wo die Kamera ihren Sucher hat. Es gibt ja auch etliche Kameras und Camcorder mit dreh- und schwenkbaren Displays, nur weiter hat anscheinend noch keiner gedacht.
Die Sony-Brille ist suboptimal, weil nur ein Auge gebraucht wird.

Beste Grüsse,
Bjoern

Dimagier_Horst 10.06.2004 12:54

Zitat:

Zitat von bjoern
die Kamera in der Hand (wo sie hingehört).

Genau da gehört die Kamera nach Lehrbuch eben nicht hin. Ausserhalb des Stativs gewährleistet die traditionelle Haltung mit angewinkelten Armen am Körper die ruhigste Kamerahaltung. Wenn schon Axiome, dann auch die richtigen ;)

bjoern 10.06.2004 13:17

sorry, aber diese Regel wurde erstellt, als es nicht anders machbar war. Sicher gibt es Möglichkeiten, die Kamera optimaler ruhig zu halten, aber dann konnte man eben nicht durch den Sucher sehen.

Ich darf die bisherigen Reaktionen (überspitzt) mal zusammenfassen:

- wenn es jemand brauchen würde, dann gäbs das schon
- für was soll das gut sein
- lieber auf den Bauch legen
- dann kann man ja nicht mehr richtig gucken
- zu teuer
- zu kompliziert
- das haben wir immer schon so gemacht
- das ist gegen die Regeln, die mal jemand aufgestellt hat

Ist die Idee wirklich so schlecht, oder seid Ihr alle so phantasielos?

fragt sich
Bjoern

minomax 10.06.2004 13:26

... wenn du so einen Mobile-EVF vorm Auge trägst, muss er ja auch rutschfest befestigt sein, nur ein Brillengestell reicht da wohl nicht - wahrscheinlich sieht man dann wie ein Cyborg damit aus ... fehlt dann nur noch das Käppi mit den LCD's als AF-Hilfslicht und schon bist du nach 30 min. in der Klappsmühle ... und wer will das schon.


Na, mal im Ernst - ich hatte schon mal in einem Elektronik-Katalog eine Vorsatzbrille gesehen, mit der das Monitorbild auf dem halb-durchsichtigem Brillenglas dargestellt wurde, war aber ziemlich teuer, nicht besonders hochauflösend und schlecht zu erkennen bei heller Umgebung - und natürlich mit Kabelverbindung!

Gruss
minomax

Dat Ei 10.06.2004 13:30

Hey Bjoern,

bist Du sicher, daß sich Dein Ansatz per Bluetooth verwirklichen läßt? Gehen wir mal von der Sucherauflösung der A2 aus. Die Auflösung beträgt 640px*480px*3 Farbkanäle, also in Summe 921.600px. Wenn man nun jede Pixel eine Farbtiefe von 8bit zugesteht, dann sind wir bei 921.600 Byte, die pro Bild übertragen werden müssen. Dies macht dann bei einer Refreshrate von 60Hz mal schlappe 55MB/sec - ohne Protokoll-Overhead! Das ist schon eine ziemlich stramme Transferrate, die Du derzeit noch nicht mal mit dem WLAN-a-Standard samt Kanalbündelung abgefieselt bekommst. Immer noch der Meinung, daß das Problem per Bluetooth realisierbar ist?

Dat Ei

bkx 10.06.2004 13:32

Die A2 hat bei 640x480 eine Refreshrate von 30 Hz. Dann sinds noch 27 MB/s - mit Echtzeitkomprimierung vielleicht 20 MB/s. Immernoch ziemlich heftig...

bjoern 10.06.2004 13:35

Hallo DatEi,

endlich mal jemand, der sich mit dem Problem selbst beschäftigt. Bluetooth war nur ein (relativ unreflektierter) Vorschlag. Wenn man es genauer betrachtet, wäre es viel einfacher das Videosignal direkt zu senden.

Beste Grüsse,
Bjoern

korfri 10.06.2004 13:41

Zitat:

Die A2 hat bei 640x480 eine Refreshrate von 30 Hz. Dann sinds noch 27 MB/s - mit Echtzeitkomprimierung vielleicht 20 MB/s. Immernoch ziemlich heftig...
Und wie willst Du die Echtzeit-Komprimmierung bewerkstelligen ?

Vielleicht könnte man eher wie die Dimage-Capture-Software rangehen, und das Bild nutzen, daß über den USB-Anschluß geliefert wird.

Dat Ei 10.06.2004 13:49

Zitat:

Zitat von korfri
Und wie willst Du die Echtzeit-Komprimmierung bewerkstelligen ?

Hey Fritz,

das ist doch ein alter Hut. Solche Technologien gibt's reichlich im Bereich der Datenübertragung. Wahrscheinlich interpretierst Du den Begriff Echtzeit zu eng.

Dat Ei

Dat Ei 10.06.2004 13:56

Zitat:

Zitat von bjoern
Wenn man es genauer betrachtet, wäre es viel einfacher das Videosignal direkt zu senden.

Hey Bjoern,

hier habe ich meine Zweifel, ob das Video-Signal zur Schärfebeurteilung im Sucher reicht. Zudem müßtest Du auch noch kollisionsfreie Frequenzbänder finden, damit ich nicht das Bild meines Nachbarns sehe. Bereits heute haben wir einen tiereischen Wellensalat in den öffentlichen und freigegebenen Frequenzbändern. Der Aufwand dürfte für die Hersteller auch heftig sein, weil Du nun die Kameras landesspezifisch ausstatten muß. Nicht in jedem Land hast Du die gleichen Bänder, die zur Nutzung freigegeben sind. Was nun, wenn Du im Urlaub ins Ausland fährst. Fragen über Fragen...

Dat Ei


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