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Web_Engel 12.03.2007 23:28

Hallo,

@ ge1ge,
ist das 3.5-4.5/24-105 wirklich so viel präziser als die von mir hauptsächlich verwendeten 2,8/28-75 und 1,7/50?

@ joergW
Bei meiner 5D geht das definitiv nicht. Heute die von der Sonne angestrahlte Fassade von Neuschwanstein fotografiert. 2,8/28-75 bei Blende 8 mit Polfilter. Selbst mit -0,7EV hat die komplette Fassade geblinkt. Korrekt belichtet war das Bild dann bei -1,7EV. Laut Schulbuch hätte man ins Plus korrigieren müssen, weil helle Fläche. Letzteres war auch der Fall bei den meisten anderen Bildern heute.

Grüße
Martin

Metzchen 13.03.2007 00:27

Zitat:

Zitat von Web_Engel (Beitrag 469967)
...
Bei meiner 5D geht das definitiv nicht. Heute die von der Sonne angestrahlte Fassade von Neuschwanstein fotografiert. 2,8/28-75 bei Blende 8 mit Polfilter. Selbst mit -0,7EV hat die komplette Fassade geblinkt. Korrekt belichtet war das Bild dann bei -1,7EV. Laut Schulbuch hätte man ins Plus korrigieren müssen, weil helle Fläche. Letzteres war auch der Fall bei den meisten anderen Bildern heute.

Grüße
Martin

...wieso ins Plus korrigieren, bei hell angestrahlter Fläche? Ich glaube, Du machst da einen Denkfehler... :roll:;)

Hansevogel 13.03.2007 00:51

Zitat:

Zitat von Metzchen (Beitrag 469985)
...wieso ins Plus korrigieren, bei hell angestrahler Fläche? Ich glaube, Du machst da einen Denkfehler... :roll:;)

Bei Schnee z.B. ist das zwingend notwendig, weil er sonst grau abgebildet wird. Bei einer weißen Fassade kann ich mir das ebenso vorstellen. Es sei denn, man hat einen manuellen Weißabgleich auf diese (weißen) Flächen gemacht.

Gruß: Joachim

Metzchen 13.03.2007 01:12

Ah - ja, Du meinst, wenn sich die Automatik von dem vielen Licht täuschen läßt und gar zu knapp belichten will, so daß die Schatten (falls vorhanden) vollständig absaufen... soll man natürlich ein wenig Plus geben... stimmt... ;o)

Nichtsdestotrotz muß man wohl den Umgang mit jeder Belichtungsautomatik erstmal ausführlich üben.
Erst wenn man weiß, wie sie unter welchen Umständen und bei welcher Meßmethode reagiert, kann man auch vernünftig korrigierend eingreifen.
Schnell ist bei miesen Ergebnissen auf die Cam geschimpft - wo der Griff an die eigene Nase sinnvoller wäre.

jrunge 13.03.2007 11:50

Zitat:

Zitat von Web_Engel (Beitrag 469967)
Hallo,
...
@ joergW
Bei meiner 5D geht das definitiv nicht. Heute die von der Sonne angestrahlte Fassade von Neuschwanstein fotografiert. 2,8/28-75 bei Blende 8 mit Polfilter. Selbst mit -0,7EV hat die komplette Fassade geblinkt. Korrekt belichtet war das Bild dann bei -1,7EV. Laut Schulbuch hätte man ins Plus korrigieren müssen, weil helle Fläche. Letzteres war auch der Fall bei den meisten anderen Bildern heute.

Grüße
Martin

Ähnliches kann ich bei meiner D7D absolut nicht feststellen, im Gegenteil, wenn ich in solchen Situationen nicht + korrigiere, ist die Aufnahme hoffnungslos unterbelichtet. Das hat aber sicher nichts mit fehlerhafter Belichtungsmessung bei DxDs zu tun.
Das Verhalten bei Martins D5D deutet dann aber entweder auf einen echten Fehler in der Belichtungsmessung hin (da ja auch Blitzaufnahmen daneben gehen) oder ...
Zitat:

Zitat von Metzchen (Beitrag 470007)
...Nichtsdestotrotz muß man wohl den Umgang mit jeder Belichtungsautomatik erstmal ausführlich üben.
Erst wenn man weiß, wie sie unter welchen Umständen und bei welcher Meßmethode reagiert, kann man auch vernünftig korrigierend eingreifen.
Schnell ist bei miesen Ergebnissen auf die Cam geschimpft - wo der Griff an die eigene Nase sinnvoller wäre.

... es liegt vielleicht doch irgend ein Bedienungsfehler vor? Welche Messmethode zeigt denn diese Fehlbelichtungen? Für "Normalfälle" bin ich immer noch mit der Mehrzonenmessung am besten gefahren, es tritt dabei die allgemein für DxDs bekannte knappe Belichtung ein, die dann aber ohne ausgefressene Lichter ist.

esben 13.03.2007 17:27

"Bei meiner 5D geht das definitiv nicht. Heute die von der Sonne angestrahlte Fassade von Neuschwanstein fotografiert. 2,8/28-75 bei Blende 8 mit Polfilter. Selbst mit -0,7EV hat die komplette Fassade geblinkt. Korrekt belichtet war das Bild dann bei -1,7EV. Laut Schulbuch hätte man ins Plus korrigieren müssen, weil helle Fläche. Letzteres war auch der Fall bei den meisten anderen Bildern heute."

Kann aehnliches von meiner D5D berichten. Je mehr Licht/Kontrast, desto mehr muss ich nach unten korrigieren :( Gab schon mal einen Thread dazu.

Sie kommt bals aus Bremen wieder, aber wie ich erfuhr, wurde trotz Bitte dies nicht ueberprueft. Mal sehen wie lange ich damit noch kaempfe. Es stimmt, ohne Testbild kann ich fast kein richtig belichtetes Bild machen.

Esben

joergW 13.03.2007 17:57

Moin,

mal so ein Tipp für schwierige Sitautionen:

Einstellung auf mittenbetonte Integralmessung, Messung auf vorgehaltene Handfläche (statt Graukarte). M-Modus die Werte händsich einstellen ... hat mich schon bei einigen Bildern neben der obligatorischen Belichtungsreihe weitergebracht.

bis denn

joergW

Web_Engel 14.03.2007 07:56

Hi,

bei dem Neuschwansteinbild hatte ich die Methode nicht erwähnt: "multi-segment", wie bei fast allen Aufnahmen. "Center weighted" habe ich auch schon getestet, auch nicht besser.

Die Kamera kommt gerade von Runtime (wegen Err58), beschwert hatte ich mich auch über die Belichtung.

Zum Vorschlag "Üben": Ich kann hier absolut kein System feststellen. An diesem Tag habe ich zehn Aufnahmen von Neuschwanstein gemacht. Bei allen hellen Fassaden habe ich mit +0,3EV fotografiert, eben schulbuchmäßig. War alles vom Histogramm in Ordnung. Und dann das oben erwähnte Bild, was reproduzierbar überbelichtet war, bis ich dann im dritten Anlauf mit -1,7EV erfolgreich war. So extreme Fehlbelichtung (Delta von 2EV!) ist selten und auch nur mit Polfilter. Aber eine Abweichung von 0,7EV ist an der Tagesordnung.

@JoergW: Messung auf Hand mag sicher manchmal funktionieren (wenn Deine Hand im gleichen Licht ist wie das Gebäude), dauert mir aber zu lange. In der Zeit habe ich auch eine Testaufnahme gemacht und notfalls korrigiert und wiederholt.

Wie anfangs erwähnt: Mir ist klar, daß eine DSLR bei der Belichtung nicht mit einer guten Kompaktkam mithalten kann. Schließlich wurde SLR ja auch für die von der Belichtung gutmütigeren chemischen Kams entwickelt. Vielleicht kann man mit den prinzipbedingten DSLR-Nachteilen auch noch die Probleme beim Polfilter oder bei kleinen überbelichteten Stellen erklären, die der Belichtungssensor übersieht (was bei einer Kompaktkam nicht passieren kann). Aber trotzdem hätte ich von einer DSLR mehr erwartet.

Aber lassen wir mal die Belichtungsprobleme so stehen. Daß es sie sowohl bei der 5D als auch bei der Alpha gibt, haben ja alle Tester bestätigt (Digitalkamera.de, DPReview, DCResource). Meine Frage ist: Ist die Alpha besser als die 5D?

Grüße
Martin

Falk 14.03.2007 10:17

Moin,

Zitat:

Zitat von Web_Engel (Beitrag 467135)
Was meint Ihr? Aufrüsten auf Alpha, oder lieber warten, bis Sony eine wirkliche Steigerung bringt.

Ich benutze beide, Alpha und D5D. Auf der KoMi zeigte sich sehr schnell Sensor-Staub, bei der Alpha hat es etwa doppelt so lang gedauert (6 Monate), obwohl ich die viel häufiger nutze. Scheint mir also nicht völlig nutzlos zu sein, der Anti-Staub.

Deine Belichtungsprobleme kann ich so nicht nachvollziehen, und zwar mit beiden Kameras. Ohne konkrete Beispielbilder samt Exifs lässt sich da nicht viel über die Ursachen sagen.

10 MP, sehr hohe Detailauflösung und ein verbesserter AF sprechen für die Alpha. Aber wenn man mit den 6 MP zufrieden ist, gibt es in meinen Augen keinen zwingenden Grund, auf eine A100 umzusteigen, da die Unterschiede keine Welt bedeuten. Da würde ich noch warten und schauen, was das Jahr noch bringt...


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