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Tobi. 18.06.2006 17:26

Zitat:

Zitat von Franky
Dann werde ich bei eBay mal nach den besagten Blitzen schauen.

Auch hier im Forum werden hin und wieder welche angeboten.
Zitat:

Interessant wären dann die 40MZ1 und MZ3, da diese einen max. 105mm Zoom unterstützen, während der MZ2 bei 85mm endet.
Dies ist dann für Aufnahmen im Telebereich etwas besser, oder?
Ja, schon. Ich habe den 40 MZ-1, weil er günstig war. Der -3 ist halt das Topmodell und kostet meistens auch etwas mehr.
Zitat:

Und was ist mit den AF Modellen von Metz?
Vergiss sie einfach. Die sind das miese aus beiden Welten gemischt (du bist KoMi-abhängig, da der A-Mode und die SCA-Füße fehlen, dafür ist er kein Original und vermutlich nicht perfekt kompatibel.).
Zitat:

Was wäre denn in etwa ein "fairer" Preis für die jeweiligen Modelle, nicht dass ich weit über wert kaufe...
Ich habe keinen aktuellen Überblick, aber du kannst von 50€ für den Blitz und 30€ für den SCA-Fuß (SCA3302 ab M4 sollte gehen, ab M3 kann dir Metz updaten!) ausgehen.
Zitat:

Sorry für die vielen Fragen, doch da ich mich bei Blitzen 0 auskenne, will ich auf Nummer sicher gehen und im Vorfeld alle Fragen klären ;)
Kein Problem. :-)

Tobi

mrieglhofer 19.06.2006 13:29

Zitat:

Allerdings soll ich nun wieder an einer Hochzeit die Fotos machen.
Nichts gegen die A1, würde ich aber damit nicht machen. Der Blitz ist noch das kleinste Problem. Sucherbildverzögerung, Auslöseverzögerung, unsicherer AF, im Falle von Minoltablitzen die lange Zeitdauer zw. Vorblitz und Hauptblitz machen da das Fotografieren zum Vanbanquespiel. Hier den genauen Augenblick zu erwischen, setzt einiges an Übung voraus.

Dito kannst du nur mit 100 ASA arbeiten, wenn die Bilder noch ordentlich vergrößert werden sollen, was das Raumlicht wenig berücksichtigt und damit recht starken Helligkeitsabfall in die Tiefe bringt. In der Kirche nicht, bei der anschließenden Feier durch teilindirektes Blitzen behebbar, was allerdings ordentlich auf die Blitzfolgezeit und die Akkulebensdauer geht.

Zitat:

Dann werde ich bei eBay mal nach den besagten Blitzen schauen.
An sich sind die 40er Metze recht gut für die A1, da Eigenautomatik. Wenn du die A1 manuell einstellst (und nur dann) verringert sich damit die Auslöseverzögerung beim Blitzen deutlich. Auf Automatik simuliert der Adapter nur den Vorblitz und die Auslöseverzögerung bleibt.
Die Blitzfolgezeit ist in der Rapid Funktion für 2-3 Blitze ausreichend. Genügend Reserveakkus sollten dich über die Runden kommen lassen.

Noch einen guten Rat: suche dir zumindest noch einen anderen Fotografen, damit im Fehlerfall zumindest Bilder existieren. Ein Kamera-, Blitz- oder Kartenausfall und das Hochzeitspaar wird dich nicht mehr kennen.

markus

Franky 19.06.2006 20:12

Hallo Markus.

Danke für deine skeptischen Anmerkungen... :top:
Sicherlich ist es immer so eine Sache einen Bekannten Fotos an einer Hochzeit machen zulassen. Wenn es dann noch mit einer Consumer-Kamera ist, umso mehr...

Allerdings haben mein Vater (EOS 30D und Powershot G3) und ich (EOS 30N und Dimage A1) das bereits bei der letzten Hochzeit gemacht und es war eigentlich sehr gut angekommen.
Denn bei solchen Fotos ist es ab und an nicht nur das letzte bisserl Tiefenschärfe, was da sein muss, sondern eine gute Idee für das Motiv.
Wenn das stimmt, ist es meist schon die halbe Miete.

Allerdings ist dein Einwand mit der zweiten Person durchaus berechtigt, doch hilft hier wie gesagt mein Vater mit seinen beiden Kameras aus...

Die Hochzeit ist auch noch 4 Wochen hin und es kann durchaus sein, dass ich mir bis dahin auch noch den Wunsch einer digitalen SLR erfülle, doch hätte ich da dann wieder nur 1 Motiv (mangels Masse), was für die anschließenden Party-Fotos wieder etwas knapp wäre...

Und für eben diese Bilder möchte ich auch den Blitz für meine A1 haben.
Da habe ich nicht den "Auftrag" Bilder zu machen, das gilt nur für den offiziellen Teil, doch bei der Party entstehen meist auch sehr schöne Bilder und da brauche ich halt noch einen besseren Blitz.

Ansonsten war ich mit der Bildqualität der A1 eigentlich weitestgehend zufrieden. Dass von dir angesprochene ASA Problem besteht allerdings, keine Frage.

Wie gesagt, alternative zu dem Battery Pack und einem Blitz, wäre das "gesparte" Geld in ein Objektiv zu stecken. Doch hätte ich dann "nur" eine D7D oder eine Canon 30D (das wären im Moment meine Favoriten) mit einem soliden Objektiv, was wieder nicht die Brennweite der A1 abdecken würde... :(

Viele Grüße

Franky

Hademar2 19.06.2006 20:18

Zitat:

Zitat von mrieglhofer
Noch einen guten Rat: suche dir zumindest noch einen anderen Fotografen, damit im Fehlerfall zumindest Bilder existieren. Ein Kamera-, Blitz- oder Kartenausfall und das Hochzeitspaar wird dich nicht mehr kennen.

markus

Dieser Rat ist eminent wichtig und dürfte für so alle Veranstaltungen zutreffen. Meist hat man auf Hochzeiten sowieso mehrere "Fotografen", deren Fotos man zusammen mit den eigenen "mischen" kann.

Das Brautpaar wird es dir jedenfalls danken!

mrieglhofer 19.06.2006 21:12

Hallo Franky

Wenn ihr zu zweit arbeitet, habt ihr schon ganz gute Chancen ;-)) Dann halte ich das Thema DSLR für nicht so gravierend. Ihr könnt euch das ein wenig aufteilen und bei den kritischen Teilen parallel arbeiten.

Wenn du nicht die offiziellen Hochzeitsbilder in der Kirche machen willst, ist Entwarnung angesagt. Die Bilder vom Fest danach sind i.a. nicht so zeitkritisch. Ich würde mir nur noch den Raum rechtzeitig anschauen, um abzuschätzen, ob indirektes Blitzen möglich ist. Wenn ja, kannst du recht weiche Bilder erreichen, wenn du einen Omnibounce oder Flip-it oder ähnliches verwendest, bei dem ein Teil des Licht auch von vorne reflektiert wird. Brauche allerdings wirklich viel Licht und damit viel Strom;-)

Ich mache noch recht viele Dinge (Kirche, Firmung, Erstkommunion,..) mit der A1 und bin mit der erzielten Qualität durchaus zufrieden. Immer dann, wenn die Bilder nicht bestellt sind oder ich bezahlt werde. Der Aufwand mit einer DSLR ist halt einfach höher.

Du mußt dir halt letztlich überlegen, was du regelmäßig machen willst. Bei Hochzeiten, Events, usw. ist ein Quantum Turbo oder ein Minolta EP-1/2 Pflicht, dafür reichen normalerweise 24-70 (ideal 18-70) locker aus. Für kreative Bilder ist es halt genau umgekehrt.

markus

Franky 19.06.2006 21:39

Hallo Markus.

Nunja, bei mir ist es so ein bisserl von beidem... :)
Ich mache zusammen mit meinem Dad die "offiziellen" Hochzeitsbilder, allerdings nicht in der Kirche selbst, sondern vor einem Schloß, dass wir uns schon ausgesucht haben und ich alleine mache dann noch (für mich) die Party-Bilder. Da wird es sicherlich noch zahlreiche andere Fotografen geben.
Aber die "gestellten Brautpaarbilder" machen wir auch...

Was ich regelmässig machen will, kann ich nichtmal sagen, daher will ich ja eigentlich eine A1 mit bisserl Zubehört "zum mitnehmen" und einen ordentliche DSLR für die entsprechenden Anlässe...

Man, alles nicht so einfach...

Aber danke für deine Ratschläge, weiter so... :top:

Viele Grüße

Frank


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