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Mir geht es darum bei Nachtaufnahme das Licht z.B. von Straßenlaternen etc. schöner darzustellen. Das heißt keine Halos rund um die Lichtquellen, sondern knackig scharfe Sternchen. Keine Ahnung ob man das überhaupt fotografieren kann, oder ob ich mit Photoshop die besseren Ergebnisse erzielen würde. Ich will es erstmal mit einem anderen Objektiv versuchen. Der Blendenstern des Sigma-Fisheyes ist auf jeden Fall besser. Aber mit dem Stern von dem Voigtländer kann es nicht annähernd mithalten. Möglicherweise liegt es wirklich daran, dass die ungerade Anzahl der Blendenlamellen prinzipiell, auch dann wenn die Anzahl der Strahlen im Endeffekt gleich ist, unterlegen ist. Was sagen unsere Profis dazu? Wenn du Minolta-Objektive mit 6 Blendenlamellen hast, wäre ich dir sehr dankbar, wenn damit mal eine Blendenreihe (ab f/8 aufwärts) machen könntest und die Bilder hier posten könntest. Nach meiner bisherigen Recherche denke ich gerade über die Anschaffung eines Minolta MD 24mm f/2,8 nach. |
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für die Halos bzw. Reflexionen um die Lichtquellen, sind aber die Kameras/Sensoren zuständig, weniger die Objektive. |
Sehr schön! Bilder dieser Art schweben mir vor. Ich denke, das hast du mit dem Loxia 21mm gemacht. Richtig? Schon bei Blende 5,6 solche schönen Blendensterne. :top:
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21mm Loxia ist richtig. Es ist sehr schnell zu einem meiner Lieblingsobjektive geworden.
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Ich habe ganz schön lange gegoogelt um einen möglichen Kandidaten zu finden. Es wundert mich ein wenig, dass sich andere User auch in anderen Foren anscheinend noch nie gezielt auf die Suche nach einem Objektiv mit der von mir gesuchten Eigenschaft begeben haben. Blendensterne werten vor allem Nachtaufnahmen doch so sehr auf wie ich finde.
Rausgesucht habe ich mir übrigens das Samyang/Walimex/Rokinon 24mm f/1,4. Es hat 8 Blendenlamellen und die Nachtaufnahmen, die ich mir mühsam ergoogelt habe, zeigen teilweise sehr schöne Blendensterne. Da die Blende nicht übertragen wird, musste ich mich an den Bildkommentaren orientieren. Bei f/8 sehen die Blendensterne sehr schön aus. Das Walimex wird für A-Mount beim großen Fluss für 459 Euro verkauft. Das Samyang würde nochmal 140 Steine mehr kosten. Das ist zwar nicht gerade geschenkt, aber im Vergleich z.B. zum Loxia 21mm ein Schnäppchen, auch wenn es nicht in der gleichen Liga spielt. Da ich von einer Festbrennweite außerdem mehr Schärfe erwarte als von meinem Tamron 24-70, und das Objektiv laut Berichten im Internet für die Astrofotografie sehr gut geeignet ist, halte ich es für eine gute Wahl. Kann mir jemand etwas über dieses Objektiv sagen? |
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Erfahrungen von einem Kollegen: click |
Danke für die Links.
Den Thread aus diesem Forum kannte ich schon, konnte diesem aber nicht so viel abgewinnen, da das Samyang eher am Rande mitdiskutiert wurde, sich die Diskussion dann aber mehr auf die Zeiss-Objektive verlagert hat. Das Problem bei solchen Test ist leider, dass immer nur einzelne Exemplare getestet werden und mögliche Qualitätschwankungen nicht mit berücksichtig werden können. Ich habe jedenfalls nichts gesehen, dass absolut gegen das Samyang sprechen würde. Danke, dass du dir soviel Mühe machst und die Ergebnisse hier veröffentlichst. :top: Bezüglich der technischen Zuverlässigkeit wäre es natürlich nicht so toll, wenn das Objektiv irgendwann nicht mehr richtig funktionieren würde. Dennoch schreckt mich das nicht ab, da ich von solchen Berichten selbst keine weiteren gesehen habe. Ich habe selber auch noch etwas weiter gegoogelt und insgesamt einen gemischten Eindruck gewonnen. Was ich davon halten soll, kann ich nicht sagen. Es handelt sich meist um persönliche Meinungen und subjektive Berichte, von Leuten deren Kompetenzen und Erwartungen ich nicht kenne. Deshalb gehe ich die Sache optimistisch an und werde das Objektiv einfach mal besorgen und selbst ausprobieren. Wenn es bei 24mm und f/2,8 besser als das Tamron 24-70 abschneiden sollte und bei f/8 schöne Blendensterne erzeugt, wovon ich doch mal ausgehe, behalte ich es. |
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Liest noch jemand mit? ;) Bei ungerader Lamellenzahl gibt es wie gesagt kein Gegenüber. Die Kante der Blende verursacht trotzdem einen gleich langen Strahl in beide Richtungen. Einmal von der Kante weg nach außen und einmal in die andere Richtung - quasi durch die Blendenöffnung hindurch. Die Länge, die der eine Strahl zum "Überwinden" der Blendenöffnung benötigt lässt diesen kürzer erscheinen. Deshalb wirken die Strahlen bei ungerader Blendenöffnung abwechselnd immer ungleich lang. Ein Strahl ist immer um die Blendenöffnung kürzer als der nächste. Je weiter abgeblendet wird desto kleiner wird logischerweise die Blendenöffnung und desto geringer werden die Unterschiede in den Längen. Da, wie Anfangs erwähnt, eine Kante die Beugungserscheinungen erzeugt, ist es in der Praxis somit wichtig, dass es auch wirklich eine gerade Kante ist. Selbstverständlich erzeugt auch eine Rundung Beugungseffekte, aber diese sind natürlich ebenfalls rund und "verschleifen" die gewünschten Blendensterne. Gerundete Blendenlamellen sind somit Gift für schöne, klare Blendensterne. Am besten wäre somit eine gerade Anzahl an Lamellen mit geraden Kanten. |
Danke für die verständliche Erklärung. :top:
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Gruß: Joachim |
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