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Blitz Blank 05.11.2012 01:30

Zunächst mal: das 70-400G wiegt >1,7 kg denn wie üblich sind die geringeren Angaben "netto", ohne Stativschelle, Geli und Deckel.

400 mm sind nicht so viel mehr als 300 mm, dafür kann man das 400er jederzeit offen einsetzen. Ist die Geli in Transportstellung kann wie bei vielen Objektiven der Zoom nicht mehr genutzt werden was das Handling erschwert, entweder behält man das Objektiv dann möglichst lange an der Kamera oder ein Wechsel wird zäh.
Mit SunSniper sind solche Objektive gut zu verwenden, die empfindliche Plastikgeli sowie ggü. anderer Beschichtung und Material weniger reibungsresistente Fassung erfordern aber einen noch sorgfältigeren Umgang als ohnehin schon anhand des Wertes angebracht.

Auf eine Reise, wie sie beschrieben wurde, würde ich das Objektiv jederzeit mitnehmen, bei einer Wanderung kommt es i.W. auf die Leidensfähigkeit des Trägers und der Mitreisenden an. Für mich käme es dafür nur selten in Frage, YMMV.

Frank

Reisefoto 05.11.2012 03:27

Zitat:

Zitat von Eberhard123 (Beitrag 1381800)
Wir waren in Yellostone und die Entfernungen waren einfach zu groß für 300mm.
...
Nächsten Sommer werden wir nach Alaska gehen (nördlichen von Palmer, in der nähe von Anchorage) und ich weis nicht so recht was mich da erwartet. 300mm waren OK für die Smoky Mountains, aber nicht für Yellostone.

Für diese Zwecke würde ich nicht lange nachdenken und das 70-400G mitnehmen. Du ärgerst Dich sonst nur hinterher, dass Du es nicht dabei hattest. Ich nehme es angebaut an der Kamera im Slingrucksack mit (früher Lowe Pro Slingshot, jetzt Kata 3N1 33). Der ist im Slingbetrieb mit einem Ruck vor dem Bauch und mit einem Griff hat man Zugriff auf die Kamera. Ich habe standardmäßig eine A580 mit dem Zeiss 16-80 und eine A77 mit dem 70-400G darin. Die 3N1 haben umsteckbare Gurte und lassen sich auch als konventioneller Rucksack tragen, was bei längeren Wanderungen sehr angenehm ist.

In diesem Jahr hatte ich im Yellowstone nur Festbrennweiten mit: Ein Minolta 2,8/200 APO HS G (mit 1,4er Sony Konverter) und ein 4,5/500 (dafür auch noch einen Kenko Konverter) mit. Das war eine gute Kombination, aber die 400mm des 70-400G in mit noch gut tragbarem Gewicht wären schon gelegentlich nützlich gewesen (das 4,5/500 habe fast nur im Auto transportiert), aber das passte nicht mehr in den Fotorucksack.

Bei kleineren Reisen in Europa hatte ich des öfteren nur das Minolta 100-300 APO mit, das nur ca. 450g wiegt, also noch wesentlich weniger als das 70-300G. Wenn nicht tolle Motive zu erwarten sind, reicht meine Leidensfähigkeit für das Schleppen des 70-400G nicht aus. Wenn Du ein 300er und ein 400er Zoom mitnimmst, dann kannst du Dir unterwegs noch überlegen, welches Objektiv Du Dir für die jeweilige Wanderung einpackst. Aber ohne ein Objektiv mit mindestens 400mm Brenweite (und das ohne Konverter und mit einer brauchbaren Lichtstärke) würde ich nicht nach Alaska fahren (würde ich schon, aber nur, wenn ich keine Möglichkeit hätte, ein solches Objektiv zu bekommen). Wenn Du ohne Stativ gehst, kannst Du die Schelle vorher abnehmen und sparst einiges an Gewicht (bei Verstauung im Rucksack / Sling). Für mich gehört aber i.d.R. zumindest ein leichtes Carbon Einbein (Benro C-29T) dazu. Das erhöht erheblich die Erfolgsquote.

ingoKober 05.11.2012 09:51

Ich bin damit auch schon über 20 km in unwegsamem Gelände gelatscht, ohne dass mich das groß gestört hätte. Rucksack und gut gefüllte Kameratasche, die auch dabei waren, waren nerviger. Ebenso das Klima...
Ich trage es meist am Sniper, manchmal auch am Einbein über die Schulter.

Viele Grüße

ingo

Doly 05.11.2012 20:02

Moin Eberhard.

Ich habe vor Kurzem einen Ausflug in einem Wildpark unternommen und bin innerhalb von gut 4 Stunden knapp 10 km gegangen. Dabei diverse Hochsitze/Aussichtplattformen und ähnliches hoch und runter. Dabei hatte ich die A65 mit 70-400 am SunSniper, Dreibein-Stativ in der Hand und Fotorucksack mit Wechselobjektiv und Verpflegung auf dem Rücken. Es war jetzt nicht übermäßig umständlich oder anstrengend.

Also viel Spaß

Gruß
Doly

Eberhard123 05.11.2012 21:48

Guten Abend,

Zum Wandern (gerade im Urlaub) habe ich den LowePro CompuRover mit. Der zweigeteilte Rucksack ist ganz gt. Gerade wenn man einiges mitnehemen will an (Regen) Kleidung und Picknick (sehr wichtig, man kann doch nicht wandern gehen ohne ein Picknick zu machen :D). Manchmal brauche ich auch ein Teil vom Kamerafach.

Die Kamera kommt nur in den Rucksack bei strakem Regen. Diesen Sommer waren wir in Kerry (Cahersiveen) wandern als es anfing in strömen zu gießen - dann kam sie in den Rucksack.

Ich denke das ich ein paar Tests mit dem SunSniper machen muß, da doch einige hier gute Erfahrungen mit dem Gurt und dem 70-400 G gemacht haben.

Vielen Dank für alle Antworten.

Gruß,
Eberhard

steve.hatton 05.11.2012 22:00

Mit dem SunSniper solte man verschiedene Längeneinstellungen probieren, anfangs war er für mich zu lange und das Objektiv schlenderte immer so rum, nun habe ich ihn deutlich kürzer gemacht - man könnte glauben zu kurz - aber deutlich besser !

Ich finde übrigens auch, dass die wackelige Geli des 70-400G bekleben zu lassen, deutlich zur Stabilität beiträgt, das ist aber ein anderer Fred....

ingoKober 06.11.2012 08:05

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 1382104)
Ich finde übrigens auch, dass die wackelige Geli des 70-400G bekleben zu lassen, deutlich zur Stabilität beiträgt, das ist aber ein anderer Fred....

Interessant, jetzt weiss ich, warum meine nicht mehr abfällt.

Viele Grüße

Ingo

el-ray 06.11.2012 08:11

Hallo,

also ich nehme das 70-400 schon immer mit. Ich geb ja nicht einen 4stelligen Betrag aus, um es dann daheim zumstehen zu lassen. :P Ich lasse dann höchstens die Stativschelle daheim wenn ich ohne Stativ unterwegs bin.


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