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Über das Thema RAW kann man geteilter Meinung sein. RAW hat seine Berechtigung, wenn man das Letzte an Details und Dynamik aus seinen Bildern herausholen will. Man muss sich aber intensiv mit dem Thema beschäftigen, um erstmal dahin zu kommen, so gute JPGs zu erarbeiten, wie sie aus der Kamera kommen, und sie irgendwann auch mal zu übertreffen. Das Lernen braucht Zeit, und die individuelle RAW-Entwicklung geht auch nicht so schnell. Angesichts der knapp bemessenen Wochenendstunden stünde bei mir ein großes Fragezeichen zu diesem Thema. Ich bin jahrelang ohne RAW ausgekommen, und verwende es inzwischen gelegentlich, weil es ein paar Bilder gibt, die ich tatsächlich damit verbessern kann.
Ich würde mein Augenmerk erst auf andere Dinge legen, nämlich die Motive so aufs Bild zu bekommen, dass sie toll wirken, und nur ein Minimum an Nachbearbeitung brauchen. Dazu gehört das Vertrautwerden mit der Kamera und ihren Einstellungen, und wie sich diese auf ein Bild auswirken. Neben vielem Üben und Bilderzeigen lernt man etwas über die Möglichkeiten der Bildgestaltung, über Licht und Schatten, und viele andere Feinheiten, die man bereits bei der Aufnahme berücksichtigen kann. Zum nachträglichen Bearbeiten reichen anfangs ein paar grundlegende Kenntnisse über kleine Korrekturen, und wie man sie so anwendet, dass sie dem Bild nutzen. Einiges an Korrekturen kann man bereits in der Kamera vornehmen, indem man z.B. bei hohen Kontrasten mit DRO arbeitet. Das muss ein Anfänger-HDR erst mal hinbekommen. |
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1. 1/640 & F4.5, diese Kombination macht bei dem Motiv keinen Sinn, F8 oder 9 wäre wohl passender. Somit hättest du mehr Schärfentiefe und würdest das Objektiv in einem Bereich betreiben, welches es ihm leichter macht scharfe Bilder abzuliefern 2. 1/200 & F5.6, geht aber auch hier wäre es für die Qualität des Objektivs wohl besser F8 3. 1/125 & F11 ist OK 4. 1/500 & F7.1, OK aber F8 oder 9 vielleicht noch besser 5. 1/640 % F5.6, hier ist es deutlich zu sehen, dass du zu wenig Schärfentiefe hast und damit nur ein Hund scharf wird. 1/640 bräuchtest wahrscheinlich noch nicht einmal, wenn der Hund springen würde, -> 1/200 F8 6. 1/4000 & F4.5, das ist völliger Unfug oder hattest du Angst der Kran flüchtet? 1/500 & F9 Wenn du für EBV noch keine Zeit oder Lust hast stell die Kamera mal auf Schärfe und Kontrast +1. Das hatte bei mir damals extrem geholfen. bydey |
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Auf dem ersten Foto ("Steingarten") erkenne ich an den Zweigen der beiden Bäume links und rechts deutliche blaue Farbsäume. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit diese zurückzuführen sind auf das verwendete Objektiv (Minolta 28/80?, Sony 18/55?) oder auf den CCD-Sensor der Alpha 390 oder sowohl auf das Objektiv als auch auf den Sensor.
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Ich würde auch erstmal loslegen und mich nicht mit den Kameraeinstellungen verrückt machen. Heißt: erstmal auf Auto (oder besser im P-Modus) anfangen. Wenn du dann ein wenig vertraut mit dem Thema Bildgestaltung bist, solltest du dir Schritt für Schritt weitere Einstellungen der Kamera anschauen. Die wichtigsten dabei sind Blende, Belichtungszeit und ISO. Wenn du verstanden hast, wie diese 3 zusammenhängen und sich auf die Bildgestaltung auswirken (nicht nur durch Theorie-pauken, sonder vor allem auch durch Ausprobieren), dann solltest du dazu übergehen, in einem der Halbautomatik-Modi zu fotografieren (S oder A). Jedenfalls habe ich das so gemacht und fand, das dass Lernen dabei sehr stressfrei nebenher gelang. Jetzt fotografiere ich zu 95% im A-Modus, weil es mir den größtmöglichen gestalterischen Eingriff in die Bildgestaltung erlaubt, ohne dass ich mir großartig über andere Einstellen Gedanken machen muss, als die Blende. Zu den Objektiven kann ich auch nur sagen, das das 18-55 recht gut ist und auch erstmal deine erste Wahl sein sollte. Zusammen mit dem Minolta AF 70-210 ist eigentlich der Brennweitenbereich, den du für die meisten Motive benötigst, abgedeckt. Außer dem Makrobereich (leider). Das "Macro" beim 28-80 ist irreführend. Ab einem Abbildungsmaßstab von 1:4 schreiben die Hersteller gerne mal "Macro" auf ihre Objektive. Aber es gibt deutlich günstigere Wege in den Makrobereich vorzudringen, als sich ein Makroobjektiv zu kaufen. Also keine Panik ;) |
Zitat des red hinsichtlich meines Farbsaum-Hinweises: "Chromatische Abberationen entstehen nicht durch den Sensor, sondern dadurch, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge unterschiedlich stark gebrochen wird, also durch das Objektiv."
Lies mal dazu hier die Sätze über "blooming" http://www.henner.info/farbsaeume.htm |
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Deine Aussage war in der Tat nicht falsch. Nur hatte ich nichts von CAs geschrieben, sondern von "blauen Farbsäumen".
Schon gut :top: |
Hallo,
eine lange Arbeitswoche liegt nun hinter mir und ein arbeitsreiches Wochenende nun vor mir. Da ich in der Woche eigentlich gar nicht dazu gekommen bin die Kamera in die Hand zu nehmen, hoffe ich das ich dieses am Wochenende wieder schaffe. Die in den letzten Tagen geschriebenen Beiträge habe ich mir nun alle drei mal durch gelesen und mir meine Gedanken dazu gemacht. Was das Thema RAW angeht so habe ich mir da schon meine Gedanken drüber gemacht. Irgendwo hatte ich gelesen das Bilder im RAW Format Grundsätzlich nachbearbeitet werden müssen. Bilder im JPG erleiden zwar durch die Kompriemirung einen Qulitätsverlust, müssen aber nicht zwangsläufig nachbearbeitet werden. So stand es Sinngemäß geschrieben bzw. habe ich es so verstanden. Ich habe dies auch ausprobiert und die Bilder im RAW& JPG Format gespeichert. Bei der Betrachtung am PC ist mir da schon ein Unterschied aufgefallen. Fragt mich da jetzt Bitte nicht nach Details, wie gesagt, der Unterschied war für mich erkennbar und ich entschied mich dazu dann erst einmal bei dem JPG Format zu bleiben. Das Thema Bildbearbeitung wollte ich für mich erst einmal hinten anstellen. Den Beitrag von dey werte ich für mich als Anfänger erst einmal als sehr hielfreich. Ich werde mir wohl einen kleinen Spickzettel in meine Tasche packen und die angegebenen Werte als Anhaltspunkt nehmen. Mir ist natürlich schon bewußt das ich bei anderen Lichtverhältnissen wohl auch anders abblenden muß. Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher welcher Blendenwert der optimale ist aber ich bin überzeugt das ich das richtige Verhältnis von Blende, Belichtungszeit und ISO herausfinden werde. Die blauen Farbsäume auf dem ersten Bild sind mir nun nachdem ich mit der Nase darauf gestossen wurde auch zu Gesicht gekommen. Da ich jedoch keine Ahnung habe wie diese entstanden sind , geschweige denn entstanden sein könnten enthalte ich mich hier zu jeglicher Meinung. Beeindruckend finde ich jedoch auf wieviele kleine Details es manchmal ankommt und ich finde es gut das mir dies durch ein geschultes Auge aufgezeigt wurde. Ich werde versuchen in Zukunft genauer hin zu schauen auch wenn ich Anfangs Chromatische Abberationen u. ä. nicht zuordnen kann. Als Leitsatz fällt mir da jetzt nur der Spruch ein :"Der Teufel steckt im Detail!" Ich finde es Klasse das ihr euch die Zeit genommen habt mir das ein und andere an Verbeserungen auf zu zeigen. Vielen lieben Dank sagt der Dirk |
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