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@ Jens
20 cm - ich stell mir gerad Libellen vor denen ich mich kaum auf diese Distanz nähern kann. Selbst 50-60 cm dürfte bissl knapp werden. Oder? Im Grunde aber habe ich keinerlei Erfahrung was die Makro-Fotografie betrifft - wie eingangs erwähnt - es soll mein erster Ausflug in dieses Thema sein. Und da ich ein wunderbares 85er habe wollte ich es in diesem Bereich verwenden. Die Linse als solche ist phänomenal, das Bokeh erstklassig und was die Schärfe betrifft - traumhaft. @ red Den Raynox, genauso wie den Canon 250D hatte ursprünglich ich auch schon in Erwägung gezogen ... - wie du aber schon zu recht sagst, kommen beide wegen des geringen Durchmessers nicht in Betracht. Der Canon 500D hat zwar einen 72 Durchmesser, der Abbildungsmassstab war mir mit ca. 1:3,5 zu wenig. Zwischenringe kommen für mich nicht in Betracht weil ich befürchte das die Lichtstärke zu sehr darunter leidet. @ all Ich bin von den vielen Abbildungen des Sigma 180/3.5 Macro hin & wech, weshalb ich überhaupt erst auf die Idee einer ersten Berührung mit der Makro-Fotografie gekommen bin ohne gleich dabei tief in die Taschen zu greifen. spam |
@ Toni_B
Mit der Blende und dem Fokussieren des 85er komme ich bislang bestens zurecht. Natürlich nur wenn die Motive weitestgehend ruhig sind. Die Stärken des Samyang sind für mich das Arbeiten mit Offenblende, maximal auf f4 abgeblendet. Ob das für Makro-Aufnahmen ausreichend ist kann ich überhaupt nicht beurteilen, weshalb ich diesen thread eröffnet habe. Wie schauts denn überhaupt in der Makro-Fotografie aus, wer arbeitet hier mit AF? Muss ich hier nicht eh überdurchnittlich oft manuell fokussieren? @ Theodor52 Wär sehr nett wenn du mir ein paar Beispielfotos deiner Kombination mit dem 200er & Zwischenringen zeigen kannst. Mir fehlt die Vorstellung wie sich die Lichtstärke dabei auswirkt. Danke, spam |
Zitat:
Wenn du meinst den Abstand zu brauchen (wobei ich ermpfehlen würde, überhaupt erstmal praktisch in das Thema einzutauchen und Erfahrungen zu sammeln - dafür kann das 85er durchaus geeignet sein, ggf. erstmal auch nur mit einer günstigen Nahlinse oder so), dann hilft wohl nur ein teures und großes/schweres 180er Makro. Aber gerade am Anfang halte ich das für übertrieben. Ich habe übrigens schon Libellen aus 5cm Abstand fotografiert (also lebende) - geht alles, ist nur eine Frage von Übung, Geduld, den Aufnahmeumständen usw. Das Objektiv ist für wirklich gute Makroaufnahmen gar nicht der wichtigste Faktor (ist es auch für andere Aufnahmen eigentlich selten bis gar nicht). Wie gesagt, sammle neben den theoretischen Infos erstmal auch etwas praktische Erfahrung, der Rest ergibt sich dann. Ach ja: an APS-C (falls du nicht gerade mit VF fotografierst?) ist das mit den Gewindedurchmessern gar nicht so wichtig: wenn das Objektiv ein 72mm Gewinde hat, können durchaus auch günstige 55mm Filter/Achromate/Nahlinsen verwendet werden, weil der Randbereich eh wegfällt (das gilt erst recht im Telebereich). So meine Erfahrung mit diversen Objektiven, im Einzelfall muß man das natürlich ausprobieren. Aber deswegen muß man jedenfalls nicht unbedingt auf einen bestimmten Vorsatz verzichten, nur weil der ewas kleiner ist. |
Libellen gehen sehr gut zu Fotografieren, was man braucht ist vor allem etwas Geduld.
Das Objektiv ist da zweitrangig. Die Großen haben regelrechte Reviere d.h wenn man die Libelle verscheucht hat, kommt sie nach einiger Zeit wieder und langsam gewöhnen sie sich an den Menschen.... Steffen |
Zitat:
Welche Erfahrungen habt ihr, was könnt ihr mir empfehlen? Gruss, spam |
Schneid doch mal ein Loch in der Größe eines der Canon-Achromaten in ein Stück Pappe und halte es vor das Objektiv, dann siehst du, ob Vignettierungen auftreten. Die 43mm des Raynoxs (oder heißt es Raynoxes?) würde ich gar nicht erst testen, ich Wette da treten auf jeden Fall welche auf.
Mal ne andere Idee: Muss es unbedingt das 85er sein? Wie gesagt, mit einem Zoom bist du sehr viel flexibler. Ich benutze das Minolta AF 35-70 und habe auf 70mm einen Abbildungsmaßstab von ca. 1:2 bei ca. 20cm Abstand (mit dem Raynox natürlich). Das ist für erste Gehversuche in der Makrowelt mehr als ausreichend - auch von der Bildqualität her. Klar, eine 85er FBW ist schärfer, aber auch "starrer". Geduld gehört auch mit dazu, genauso wie die Gewohnheiten der Tiere, die man fotografiert, zu beobachten. Libellen z.B. sind mittags während der Paarungszeit sehr aktiv und fliegen beim Annähern schnell davon. Jedoch haben sie immer ihre Lieblingsplätze. Man könnte also die Kamera auf einem Stativ aufbauen und warten, bis die Libelle wieder dort landet. Zum Fokussieren mit Achromaten bräuchte man dann aber einen Makroschlitten. Gegen Abend sind Libellen und andere Insekten jedoch träger. Ich weiß nicht ob sie dann erschöpft sind, es zu warm ist (kurz vor Hitzestarre), oder ob sie noch die letzten Sonnenstrahlen tanken wollen, aber ich bin an einige Großlibellen schon auf wenige cm herangekommen und habe auch schon Fliegen gesehen, die sich von Spinnen ohne Regung haben fangen lassen, weil sie sich auf einem Holzpflock gesonnt haben. Auch die richtige Kleidung gehört dazu. Ein weißes T-Shirt wirkt auf Insekten wie ein Scheinwerfer (habe ich in irgendeinem Vortrag auf youtube mal gesehen, also kA, ob das wirklich der Fall ist ... hat aber irgendwas damit zu tun, dass Insekten UV-Licht wahrnehmen können und im Waschpulver Aufheller sind). Auch sollte man wissen, dass Insekten umso besser sehen können, desto großer ihre Augen sind (irgendwie logisch, oder?). Daher gehören Libellen schon zu den sehr leicht verscheuchbaren Insekten. Ameisen dagegen weniger, die gehen eher zum Angriff über ;) Damit möchte ich sagen, es müssen nicht gleich am Anfang Libellen sein. Stürz dich erstmal auf ein paar Blumen oder andere unbewegliche Dinge und geh dann auf Insekten los. Du wirst dich wunderen, welche Formen die Natur hervorbringt, wenn man in den Makrobereich vordringt (schau dir z.B. mal verblühte Mohnblumen an). |
Zitat:
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Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Raynox DCR5320Pro gemacht, ist aber alles andere als Billig, dafür haben die Linsen wenig Probleme mit Farbsäumen oder Abschattung.
Klar ist, und das gilt für alle Nahlinsen die Unendlicheinstellung geht verloren, das kann nerven. Steffen |
@ red
Für deine praktischen Tips bin ich dir sehr dankbar. Mir gefällt wenn sich jemand Gedanken um die Wesen macht, die er fotografieren will. Obgleich Ruhr-GE-beat, gibt es hier schon einige verwilderte Landschaften so auch Biotope. Dort beobachte ich oft stundenlang das Treiben der "Kleinen Welt" woraus halt irgendwann die Idee des Ausflugs in die Makro-Fotografie entstanden ist. @lüni 300,00 € für den Raynox - da leg ich das Geld besse in das 100er Minolta an. Find ich aber für die ersten Gehversuche übertrieben, eben weil ich nicht weiss ob ich mich mit dieser Art zu fotografieren anfreunden kann. @ all Auf der Traumflieger-hp hab ich mir die Berichte zum Retro-Adapter angeschaut. Ist vielleicht ein Versuch wert, was meint ihr dazu? spam |
ich hab 120 bei ebay gezahlt... ;)
Probieren würde ich an deiner Stelle Zwischenringe. Steffen |
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