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Zitat von PhobosDeimos
(Beitrag 2280697)
Das Hauptproblem sehe ich in der Zielgruppe. Jemand mit einer 6600 wird kaum wechseln. Leute mit einer 6000, 6300 oder 6500 werden sich 2 mal überlegen, ob sie 1.700€ für die 6700 ausgeben, oder 800€ für eine 6400, die kaum schlechter ist.
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Die Zahl derer mit einer a6
500, die bereitwillig auf eine a6400 wechseln, wird verschwindend gering sein. Dem besseren Autofokus steht der fehlende IBIS sowie die geringere Zahl an programmierbaren Buttons gegenüber. Zweiteres mag
vielleicht verschmerzbar sein, aber wer das Geld für eine a6500 ausgegeben hat, hat dies bewusst gemacht - und sich eben auch für
diese Features entschieden. Wer also von seiner a6500 jetzt wechseln will, dann entweder zur a6600 oder in den Bereich Vollformat. Die a7C oder der kommenden a7CII, die ja wahrscheinlich preislich auch in dem Bereich liegen wird, wären denkbar, ebenso wie eine a7IV. Alles andere sind preislich dann aber schon wieder so große Sprünge, dass das auch weniger machen werden. Aber bedenkt, dass viele APS-C-User auch APS-C-Objektive haben. Der Wechsel auf Vollformat bedeutet auch, dass zusätzlich zum Body ggf. auch Objektive ausgetauscht werden müssen. Das treibt den Gesamtpreis noch mehr nach oben. Also werden die meisten a6500-Wechsler zur a6700 gehen.
Und die a6000/a6300-Besitzer? Nun, unter diesen gibt es zunächst einmal diejenigen, die mit ihrer Kamera einfach zufrieden sind und mit ihr genau die Fotos machen können, die sie machen wollen. Warum sollten die überhaupt auf irgendeine neuere Kamera wechseln? Gleiches gilt für alle a6100/a6400-Besitzer. Denen könnte Sony doch im Prinzip
jede Art von neuer Kamera unter die Nase halten. Sie werden nicht wechseln.
Aber dann gibt es eben auch noch die Gruppe der a6000/a6100/a6300-Besitzer, die vielleicht knipsend angefangen haben, gemerkt haben, dass sie sich so langsam weiterentwickeln, anfangen am Fotografieren Spaß zu bekommen und jetzt überlegen, ob nicht eine Kamera mit "mehr Möglichkeiten" ihnen den nächsten Schub gibt. Für diese Leute gibt es theoretisch drei Möglichkeiten: a6400 (mit ca. 800,- €), a6600 (mit ca. 1.300,- €) und a6700 (mit ca. 1.700,- €). Aber mal ganz ehrlich: warum sollte ein a6000/a6100/a6300-Besitzer, der sich mit einer neuen APS-C-Kamera "den nächsten Schub" verspricht,
jetzt noch auf eine a6400 wechseln? Bleiben also die a6600 und die a6700. Ein nicht kleiner Teil wird sich mit der a6600 zufrieden geben, zumal der Preis ja inzwischen wirklich attraktiv ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es auch nicht wenig sind, die eben doch die knapp vier Jahre Entwicklung mitnehmen wollen.