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Antares
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aidualk

 mit dem Pancolar Theater am Ring 
Ödenburg / Sopron

Ödenburg / Sopron


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Ödenburg / Sopron
Beschreibung: Belichtung 1/800
Blende f/7.1
Brennweite 35 mm

Geschichtsträchtiger Ort der alten KK Monarchie - Nirgends außer in Budapest gibt es mehr denkmalgeschützte Gebäude als in Sopron/Ödenburg.

Ödenburg (Sopron, Ungarn), Stadt, 212 m, zirka 57.000 Einwohner (1993), ehemaliger Hauptort des Komitats Ödenburg (bis 1921), in römischer Zeit "Scarabantia", südöstlich der Ödenburger Pforte an der Ikva gelegen; die Raaber Bahn führt über österreichisches Gebiet. Das Gebiet um Sopron (auf Deutsch: Ödenburg) wurde bereits in der frühen Eisenzeit besiedelt. Ein Friedhof mit bedeutenden bildlichen Darstellungen auf hallstattzeitlichen Kalenderbergurnen machte den Ort in der archäologischen Welt bekannt.

Die Stadt ist sehr klein, die Nähe zu der österreichischen Grenze macht sie zu einem beliebten Einkaufsort für Österreicher. In den 1990er Jahren war die Stadt ein attraktives Einkaufsziel für die Bewohner des Ballungsraumes Wien. Dies brachte der Stadt auch den Kosenamen Shop-ron ein, der der ungarischen Aussprache entspricht.

Sopron hat eine sehr schöne Altstadt, die man zu Fuß gut kennen lernen kann. Kleine Gassen, wenig befahren; auf engstem Raum.

1277 wurde Ödenburg "freie königliche Stadt", 1921 das Jahr der Volksabstimmung. (Als ein Teil Ungarns -Burgenland- nach dem Ersten Weltkrieg zu Österreich kam, entschied sich Ödenburg in einer Volksabstimmung für den Verbleib bei Ungarn.) Bald zeigte sich, daß die Abstimmung zur Farce geraten mußte. Die Stimmlisten waren gefälscht, unvollständig. Tausende deutschsprachige Mitbürger waren aus den Listen gestrichen worden, und das alles unter den Augen des italienischen Generals Carlo Antonio Ferrario. Dazu wimmelte es im Abstimmungsgebiet – es ging um Ödenburg und acht Umlandgemeinden – von ungarischen Freischärlern, Geheimpolizisten und Gendarmen. Alle Deutschsprachigen, die vor den Repressalien in sichere Gebiete des Burgenlandes geflüchtet waren, galten ebenfalls automatisch als nicht stimmberechtigt. Selbst Ferrario gab zu, das Ganze sei ein „atto legale“, ein legales Theater. Bei Sopron fand am 19. August 1989 das Paneuropäische Picknick statt, bei dem 661 DDR-Bürger über die Grenze nach Österreich flohen.

Das Rathaus wurde 1896, anlässlich des ungarischen Millenniums gebaut, das gegenüber stehende Stornó-Haus ist dank seiner interessanten Sammlung eines der berühmtesten Gebäude der Stadt. Sogar König Matthias hat einmal unter diesem Dach logiert. In der Geißkirche fanden im 17. Jahrhundert Krönungen und Landtage statt. Die Dreifaltigkeitssäule ist ein Meisterwerk der ungarischen Barockkunst und die Ursulinenkirche in neugotischem Stil ist eines der prächtigsten Baudenkmäler des vergangenen Jahrhunderts. Die Grabenrunde entstand den ehemaligen Burggraben entlang, ihre innere Häuserzeile folgt der Linie der Burgmauer. Ein Schmuckstück der Grabenrunde ist die Marienstatue.
Datum: 18.03.2016 10:48
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