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#1 |
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Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 6.436
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Marienplatz München
Aufgenommen am Dienstag vor dem Usertreffen auf dem Marienplatz in München. Sie kniete vor der Marienstatue
→ Bild in der Galerie Viele Grüße Jürgen |
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#2 |
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Registriert seit: 16.01.2004
Ort: Goch
Beiträge: 6.891
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Moin Jürgen,
mit dem Bild hadere ich, möglicherweise gibt es auch deswegen noch keinen Kommentar. Man kann die Marienstatue nicht sehen, die Beschreibung dazu trägt es für mich nicht, ich sehe nicht mal, dass sie eine Nonne ist (mir ist abseits der Bauwerke jegliches religiöse auch schlicht fremd). Vielleicht hätte man was aus der Situation machen können mit ganz anderem Aufbau, die harten Schatten am Boden passen hier gut, die kommen von der Statue? Mich irritiert auch die durchgehende Schärfe, das (mein) Auge irrt umher und weiß nicht, was ist das Motiv - hell ist nämlich der (zu scharfe) Hintergrund. Und dass statt der Marienstatue die München-Information so präsent ist, schafft auch keine Verbindung. Sorry, wenn mal ein Bild nicht funktioniert, das kommt vor. Viele Grüße, Markus
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Geändert von Crimson (31.05.2026 um 12:39 Uhr) |
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#3 |
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Registriert seit: 17.06.2004
Ort: OBB
Beiträge: 7.165
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Das ist sehr interessant. Ich habe mir das Bild schon einmal angesehen, dachte mir aber, dass ich meine Gedanken dazu erst einmal ordnen muss.
Wenn ich jetzt Markus Beitrag lese, kann ich mir das Meiste davon zu eigen machen. Ich verstehe vollkommen warum du dieses Bild machen musstest. Das Motiv ist schon besonders. Eine still knieende Person auf dem wuseligen Marienplatz. Schwarzweiß finde ich ebenfalls passend um alles was ablenkt in den Hintergrund zu rücken. Aber genau das funktioniert nicht. Es ist zuviel drumherum, zu hell, zu scharf. Zwar beschreibst du wovor die Frau kniet, aber dann frage ich mich warum ich alles hinter der Person sehe, aber nicht was vor ihr passiert. Da Licht ist klasse die Schatten auf dem Boden genial. Das Motiv natürlich ebenso. Das Bild in Summe nutzt das nicht aus. Vielleicht magst du schreiben warum es für dich funktioniert. |
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#4 |
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Registriert seit: 16.07.2011
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.753
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Tut mir leid, aber ich muss mich da auch in die überwiegend negativen Kritiken meiner "Vorredner" einreihen:
Aus meiner bescheidenen Sicht: Eine ältere Frau/ Nonne kniet vor etwas, das außerhalb des Bildes liegt; also für den Betrachter nicht erkennbar ist. Nur die Schatten davon werden ins Bild geworfen. Dafür ist im Hintergrund ziemlich dominierend die "München Information" zu sehen. Das passt/ gehört für mich irgendwie nicht zusammen und ich kann nicht nachvollziehen was Du (jqsch) damit festhalten oder ausdrücken oder dem Betrachter "mitteilen" möchtest....
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Gruß, Bernhard Wenn du die klügste Person im Raum bist, dann bist du im falschen Raum. (Konfuzius) |
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#5 |
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Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 6.436
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Danke euch. Ja scheint wirklich nicht rüberzukommen.
Ich sage es mal so. Was mich gestört hat: Mich hat der Thumb gestört. Er verdeckt nämlich das eigentliche Motiv. Und ich musste das Bild im Querformat abbilden. Warum habe ich das Bild so aufgenommen und so entwickelt. Hätte ich die Säule auf der sich die Marienfigur in 14m Höhe befindet mit der Nonne zusammen ins Bild genommen, wäre das eine ganz andere Aussage gewesen. Und der Hintergrund wäre immer noch das Rathaus gewesen. Und die Säule auszusparen war dann meine tatsächlich bewusste Entscheidung und führte dann schlussendlich auch zudem m Entschluss das was vor der Nonne passiert auszublenden. Ich hätte vielleicht nur den Sockel mit ins Bild nehmen sollen. Aber wäre das besser gewesen? Die Entscheidung "München Information" so präsent haben zu wollen, sollte den Bezug zum Marienplatz herstellen. Münchner sollten den Bezug auch ohne die Bildüberschrift erkennen. Was ich dem Betrachter mitteilen wollte. ich wollte ihm eine ungewöhnliche Situation zeigen. Mitten in München sitzt eine Nonne und kniet. Das Leute mit Lederhosen und Dirndl durch München laufen ist ja nichts Ungewöhnliches. Wenn das in Kiel passiert, wäre das schon was anderes. Und ich hatte gehofft, dass der Betrachter sich fragt: Was passiert da gerade und warum. Aber genau das scheint schiefgegangen zu sein. Wenn ich das Bild nochmal machen würde Dann würde ich die Nonne vor die helle Wand des Rathauses besser platzieren. Ich würde den Sockel der Statue it ins Bild nehmen. Die München Information würde bleiben, um den Bezug herzustellen. VG und danke |
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#6 |
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Registriert seit: 16.01.2004
Ort: Goch
Beiträge: 6.891
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Moin Jürgen,
wenn der Thumb nicht wirkt, ist es meist ein erstes Alarmsignal - muss nicht, kann aber. Ich habe eben mal mit der Hand beschnitten und das macht sofort mehr draus. Für mich ist der Bezug zu Münschen komplett irrelevant, ich weiß schlicht nicht, was da sonst los ist... also rechts weg, oben weniger, dafür, Schrift weg (=abmontieren) und die Statue dazunehmen, zumindest so, dass sie erkennbar ist... und die Dame losgelöster - dann funkioniert es eher. Und: offenere Blende, viel offener. Ungewöhnliche Situationen finde ich extrem schwer, weil man viel Kontext transportieren muss. Viele Grüße, Markus
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#7 |
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Registriert seit: 07.12.2006
Ort: Hiddenhausen
Beiträge: 6.024
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Vorweg: Ich frage jetzt nicht wegen rechtlicher Aspekte.
Hast Du mit der Nonne über die Verwertung (Veröffentlichung hier im Forum) gesprochen? Falls ja, erübrigt sich das folgende. Falls nein, dann hier meine Gedanken dazu: Ich verstehe deine Intension, ihren inningen Moment im Kontrast zu dem Großstadttreiben darzustellen. Mir fehlt jedoch die respektvolle Distanz in diesem intimen Moment. Warum nicht indirekter? Ohne Ihr Gesicht? Ihre Rückseite, und dann wahrscheinlich sogar mit dem Sockel der Statue hätte doch auch gereicht. Meine anderen Gedanken sind schon gesagt worden.
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"Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten" (Theodor Heuss). "Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen" (Matthias Brodowy) "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe": Was für eine Jahreslosung! Da kann dieses Jahr nur gut werden! |
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#8 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 6.436
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Zitat:
ich mag keine Vollzitate aber in diesem Fall ist es nötig. Zuerst: Danke für deinen sehr sachlichen Beitrag. Nein ich habe nicht mit ihr darüber gesprochen. Und ich will auch keine rechtliche Diskussion führen. Wie geschrieben, wollte ich einen Bezug von Ort und Person herstellen. Und das ging für mich über das Tourismusbüro und über die Seitenansicht. Eine Rückansicht der Nonne wäre eine - siehe Schatten - komplette Gegenlichtaufnahme gewesen. Und ob ich die Sonne hätte verdecken können, kann ich nicht mehr sagen. In München stand die Sonne um 17:51 noch ziemlich hoch. Sonnenuntergang war drei Stunden später. Und die seitliche Aufnahmeposition erzwingt für die Aufnahme auch dass der Kopf zu sehen ist. Ich finde das Bild auch nicht aufdringlich oder das es die Person lächerlich macht. Es zeigt sie in Konzentration. Wenn Du oder andere allerdings anderer Meinung sind, dann entferne ich es. VG Jürgen PS Danke auch nochmals an Markus. |
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#9 |
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Registriert seit: 07.12.2006
Ort: Hiddenhausen
Beiträge: 6.024
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Hallo Jürgen,
ja, Ralf ist richtig Ich mag Streetfotografie und stehe oft vor dem selben Dilemma: Mir gefällt mein Foto und ich habe die Person nicht angesprochen. Dann freue mich über das Foto und versuche es als Motivation zu nehmen, dass nächste Mal es doch zu tun. Eigentlich weiss ich es im Moment der Aufnahme, nehme mich dann allerdings zurück. Wissend, dass ich mich anschließend ärgern werde. Und ja: Rein rechtlich müsste ich mir wahrscheinlich ein Papier unterschreiben lassen. Aber um die rechtlichen Aspekte soll es nicht gehen und die Diskussion darüber möchte ich hiermit auch nicht anstossen. Ja, die seitliche Perspektive ist wahrscheinlich die deutlichere, intensivere Darstellung des Moments. Und den Moment hast Du auch gut getroffen. Lieben Gruß Ralf
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"Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten" (Theodor Heuss). "Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen" (Matthias Brodowy) "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe": Was für eine Jahreslosung! Da kann dieses Jahr nur gut werden! |
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#10 |
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Registriert seit: 17.06.2004
Ort: OBB
Beiträge: 7.165
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Das Thema des Respekts in der Streetfotografie begleitet mich auch wenn ich unterwegs bin. Ich überlege mir gut, ob ich ein Bild mache und ob ich es auch veröffentliche.
Dieses Bild hätte ich hier auch gezeigt. Die Frau (Nonne) hat sich einen sehr öffentlichen Platz für ihr Gebet gesucht, das heisst, sie hat sich auch für eine öffentliche Wirkung entschieden. In einer stillen Kirche oder einem anderen Rückzugsort würde ich die Aufnahme so nicht machen. Ein wichtiger Aspekt ist auch, ob die Abbildung und der Moment "würdevoll" ist. Das ist aus meiner Sicht hier gegeben. Wobei würdevoll natürlich Auslegungssache ist. Das ist nur meine Sicht der Dinge, ohne Anspruch auf allgemeingültigkeit. |
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