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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Sony RX-Serie » Sony RX100 VI: Suche Nahlinse für RX100VI
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Alt 01.04.2020, 18:40   #1
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 6.689
Suche Nahlinse für RX100VI

Ich habe meiner RX100VI einen Lensmate Filterhalter spendiert und kann da jetzt 52mm Filter drauf schrauben.

Die VI ist ja kein Makro-Wunder, auf 200mm gezoomt ist der Minimalabstand ziemlich genau 1 m. Die kleinste auf diese Distanz abbildbare Fläche ist ca. 18 x 12 cm, der Abbildungsmaßstab somit etwa 1:13,6. Bezogen auf Kleinbild wäre er etwa 1:5, was auch nicht gerade grandios ist.

Deshalb suche ich jetzt eine Nahlinse, damit ich am langen Ende des Zoombereichs (100 - 200mm) deutlich näher rangehen kann.

Welche Stärke bzw. Dioptrienzahl sollte ich da wählen?
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Alt 01.04.2020, 23:55   #2
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 15.630
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Die VI ist ja kein Makro-Wunder
Ich finde Nahaufnahmen ohne Hilfsmittel gerade eine Stärke der RX100 VI.

Zitat:
auf 200mm gezoomt ist der Minimalabstand ziemlich genau 1 m.
Korrekt. Aber warum machst du das? Den größten Abbildungsmaßstab bekommst du bei 50mm KB; der Bildausschnitt ist dann ca. 7,5×5 cm, also etwas kleiner als Scheckkartengröße. Auf KB umgerechnet entspräche das etwa 1:2, das finde ich schon ganz ordentlich.

An der Nahgrenze:


Bild in der Galerie

100%-Crop:


Bild in der Galerie

Zitat:
Deshalb suche ich jetzt eine Nahlinse, damit ich am langen Ende des Zoombereichs (100 - 200mm) deutlich näher rangehen kann.

Welche Stärke bzw. Dioptrienzahl sollte ich da wählen?
Wenn es denn unbedingt am langen Ende sein muss … wie nah soll es denn sein? Der maximale Aufnahmeabstand in Metern entspricht dem Kehrwert der Dioptrienzahl. Mit 5 Dioptrien musst du also auf 0,2m herangehen, mit 8 Dioptrien auf 12,5cm und so weiter.
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Alt 02.04.2020, 00:20   #3
wus

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 6.689
Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Ich finde Nahaufnahmen ohne Hilfsmittel gerade eine Stärke der RX100 VI.
Also ich bin da von älteren Kompaktkameras weit besseres gewohnt. Ich (oder meine Freundin) hatte schon mal eine, die 1 cm große Objekte fast formatfüllend abbilden konnte.

Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Den größten Abbildungsmaßstab bekommst du bei 50mm KB; der Bildausschnitt ist dann ca. 7,5×5 cm, also etwas kleiner als Scheckkartengröße. Auf KB umgerechnet entspräche das etwa 1:2
Ich weiß schon, habe das mal haarklein schrittweise ausgemessen.

Ich will deswegen das lange Ende benutzen um den größtmöglichen Abstand zum Motiv zu kriegen, um Insekten u.ä. nicht so leicht zu verscheuchen.

Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Wenn es denn unbedingt am langen Ende sein muss … wie nah soll es denn sein?
Idealerweise so dass ich auch am langen Ende wenigstens auf KB-äquiv. 1:2 komme. Lieber wäre mir aber was deutlich größeres.

Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Der maximale Aufnahmeabstand in Metern entspricht dem Kehrwert der Dioptrienzahl. Mit 5 Dioptrien musst du also auf 0,2m herangehen, mit 8 Dioptrien auf 12,5cm und so weiter.
Danke für diese Info!
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Alt 02.04.2020, 03:41   #4
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 15.630
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Also ich bin da von älteren Kompaktkameras weit besseres gewohnt. Ich (oder meine Freundin) hatte schon mal eine, die 1 cm große Objekte fast formatfüllend abbilden konnte.
Mit einem kleineren Sensor ist es natürlich leichter, kleinere Objekte formatfüllend zu bekommen. Da sind die 1″-Modelle tatsächlich im Nachteil.

Zitat:
Ich will deswegen das lange Ende benutzen um den größtmöglichen Abstand zum Motiv zu kriegen
Und dann willst du eine Nahlinse, um näher heranzukommen.

Zitat:
Idealerweise so dass ich auch am langen Ende wenigstens auf KB-äquiv. 1:2 komme. Lieber wäre mir aber was deutlich größeres.
Wenn ich das mal theoretisch durchrechne, komme ich auf 1,4 dpt für 1:2 KB (real 1:5,4) bei einer Entfernung von 50cm bzw. 3,8 dpt für 1:1 KB (real 1:2,7) bei einer Entfernung von 30cm.

Das unter der Voraussetzung, daß die Angaben von Brennweite und Sensorgröße in den technischen Daten stimmen und die Kamera nicht z.B. zur Nahgrenze hin die Brennweite deutlich verkürzt, wie es bei Zoom-Objektiven halt gerne vorkommt. Ob man tatsächlich auf den genannten Maßstab kommt und wie sich das auf die Bildqualität auswirkt, muss man halt ausprobieren.

3,8 dpt hat übrigens der Minolta-Achromat No.2, falls du so einen zufällig irgendwo rumliegen haben solltest.
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Alt 02.04.2020, 10:59   #5
wus

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Beiträge: 6.689
Ich habe einen 77mm Achromaten mit +5, den ich aber mangels passendem Step-up-Ring nicht an die RX schrauben kann. Den habe ich jetzt mal davor gehalten, nachdem ich die Kamera auf 200mm gezoomt und auf Nahgrenze fokussiert hatte. Damit komme ich auf ungefähr 1:1 (KB), wobei ich dann aber höchstens noch 20 cm vom Motiv entfernt bin, vielleicht auch nur noch 15. Also scheinbar hast Du recht und auch die RX100VI verkürzt die Brennweite zur Nahgrenze hin etwas.

Aber jedenfalls weiß ich jetzt was für eine Stärke ich brauche - vielen Dank!
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Alt 06.04.2020, 10:29   #6
wus

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Beiträge: 6.689
Ich habe jetzt ein wenig gesucht.

Den Minolta Achromat habe ich nicht, soweit ich gesehen habe hat der 55mm Durchmesser, da bräuchte ich also einen Filteradapterring. Das möchte ich nicht, da ich den RX100 Kit so klein wie möglich halten will.

Ideal wäre meinem Versuch zufolge eine Linse mit +5 Dioptrien. Da habe ich aber nur den Marumi Achromaten gefunden, der ziemlich dick und wahrscheinlich entsprechend schwer ist. Ich kenne ja die 77mm Version.

Deutlich dünner sind einzelne Nahlinsen wie z.B. die von B&W mit bis zu 4 Dioptrien.

Kennt die jemand hier aus eigener Erfahrung? Sind die gut, oder sollte man für beste Ergebnisse nur Achromaten nehmen? Gibt es auch apochromatische Nahlinsen?
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Alt 06.04.2020, 17:48   #7
usch
 
 
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Beiträge: 15.630
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Den Minolta Achromat habe ich nicht, soweit ich gesehen habe hat der 55mm Durchmesser, da bräuchte ich also einen Filteradapterring.
Ich kenne ihn auch nur mit 55mm, das war ja damals der Standarddurchmesser der Minolta-Objektive. Aber ich weiß nicht, ob sie später eventuell noch eine kleinere Version rausgebracht haben; bei den AF-Objektiven gab es dann ja viele mit 49mm Durchmesser.

Zitat:
Deutlich dünner sind einzelne Nahlinsen wie z.B. die von B&W mit bis zu 4 Dioptrien.
Kennt die jemand hier aus eigener Erfahrung? Sind die gut, oder sollte man für beste Ergebnisse nur Achromaten nehmen?
Die B&W-Linsen kenne ich nicht, aber ich habe einen No-Name-Satz mit +1, +2 und +4 Dioptrien. Die ersten beiden gehen einigermaßen, die +4 will man allerdings eher nicht benutzen. Ich hab sie mal im Vergleich zum Minolta-Achromaten vor die RX100M6 geklemmt.

Minolta No.2 (+3,8dpt) "KOOD" No.4 (+4dpt)
Bild in der Galerie Bild in der Galerie

100%-Crops (ich muss nicht dazuschreiben, was von beiden die Minolta-Linse ist ):

Bildmitte Ecke
Bild in der Galerie Bild in der Galerie

Ich gehe davon aus, daß die B&W-Linsen besser sind, aber ein gewisses Maß an CAs wird sich mit einer Einzellinse nicht vermeiden lassen.

Spaßeshalber noch das "Making Of":

Bild in der Galerie


Zitat:
Gibt es auch apochromatische Nahlinsen?
Keine Ahnung. Das müssten ja mindestens drei verkittete Linsen sein, entsprechend schwer würde das Ding dann auch.
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Alt 06.04.2020, 18:05   #8
wus

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Danke Dir. Da werde ich mir dann doch die dicke Marumi +5 in 52mm holen.
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