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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 26.04.2023, 14:35   #3981
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.290
Ich denke mal, dass die gesamte Energie-Infrastruktur potenziell gefährdet ist!

Auf ein Erzeugungsweg zu setzen muss wohl grundsätzlich nicht unbedingt eine gute Entscheidung sein.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 26.04.2023, 19:55   #3982
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.288
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Auf ein Erzeugungsweg zu setzen muss wohl grundsätzlich nicht unbedingt eine gute Entscheidung sein.
Wenn Energie sehr knapp ist reicht schon eine kleinere Störung um das Europäische Energiesystem schachmatt zu setzten. Das ganze hat auch eine militärische Dimension wie wir von den Angriffen der Russen auf Kraftwerke und Umspannwerke in der Ukraine wissen.

Und es gibt mehr und mehr Indizien dafür, dass die Russen selbst Nordstream 1 und 2 gesprengt haben. Genug und resilient erzeugbare Energie ist eine wichtige Verteidigung gegen Aggressoren.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (26.04.2023 um 19:58 Uhr)
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Alt 26.04.2023, 20:39   #3983
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
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Beiträge: 14.290
Ob es in Zukunft noch "territoriale" Kriege gibt, wird man sehen, wenn dann wohl aber immer im ZUsammenhang mit Zugang zu Wasser und Energie.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 26.04.2023, 20:59   #3984
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.288
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Ob es in Zukunft noch "territoriale" Kriege gibt, wird man sehen
Das ist mit Verlaub Global-2000 Kitsch. Was China und Nordkorea veranstaltet hat nix mit Wasser oder Klima zu tun. Der Krieg im Sudan, in Syrien und in Jemen auch nicht.
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 27.04.2023, 16:04   #3985
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
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Beiträge: 14.290
Mal schauen wie lange noch.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 27.04.2023, 16:21   #3986
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
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Beiträge: 9.288
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Mal schauen wie lange noch.
Willkommen in der historischen Geisterbahn der Öko-Apokalyptik:

Apokalypse 1: Der Wald stirbt
Die Forststatistik belegt, dass selbst in der Zeit der grössten Waldsterbenspanik die Waldfläche insgesamt nicht schrumpfte, sondern wuchs.

Apokalypse 2: Die Rohstoffe gehen aus
Das Ende aller Ressourcen ist ein Klassiker unter den Endzeitprognosen, den bereits Thomas Malthus (1766 bis 1834), der Urvater der Öko-Apokalyptik, ausgemalt hatte. Bisher kam es immer anders.

Apokalypse 3: Die Bevölkerungsexplosion führt zu globaler Hungersnot
Bevölkerungswissenschaftler rechnen heute damit, dass um das Jahr 2050 bei einer Weltbevölkerung von etwa zehn Milliarden oder leicht darunter das Wachstum der Menschheit beendet sein wird.

Apokalypse 4: Es sterben Hunderttausende Tierarten aus
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) gibt an, dass 80 Säugetier- und 190 Vogelarten seit dem Jahr 1500 durch den Einfluss des Menschen ausgestorben sind. Die meisten davon im 19. Jahrhundert.

Apokalypse 5: Die Umweltverschmutzung nimmt immer weiter zu
Bei wachsendem Wohlstand gewinnt auch der Schutz von Umwelt und Natur überall an Bedeutung.

Apokalypse 6: Die Klimakatastrophe
«Ein leitender Umweltbeamter der UN sagt, bis zum Jahr 2000 würden durch den steigenden Meeresspiegel ganze Nationen von der Erde verschwinden, wenn der Trend zur globalen Erwärmung nicht umgekehrt wird.»
«Associated Press», 30.06.1989
Doch auch für grüne Mahnungen gilt der Grundsatz, der – selbst das weiss man nicht genau – entweder von Niels Bohr, Mark Twain oder Karl Valentin stammt: «Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.»
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2023, 16:34   #3987
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.290
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Willkommen in der historischen Geisterbahn der Öko-Apokalyptik:

Apokalypse 1: Der Wald stirbt
Die Forststatistik belegt, dass selbst in der Zeit der grössten Waldsterbenspanik die Waldfläche insgesamt nicht schrumpfte, sondern wuchs.

Apokalypse 2: Die Rohstoffe gehen aus
Das Ende aller Ressourcen ist ein Klassiker unter den Endzeitprognosen, den bereits Thomas Malthus (1766 bis 1834), der Urvater der Öko-Apokalyptik, ausgemalt hatte. Bisher kam es immer anders.

Apokalypse 3: Die Bevölkerungsexplosion führt zu globaler Hungersnot
Bevölkerungswissenschaftler rechnen heute damit, dass um das Jahr 2050 bei einer Weltbevölkerung von etwa zehn Milliarden oder leicht darunter das Wachstum der Menschheit beendet sein wird.

Apokalypse 4: Es sterben Hunderttausende Tierarten aus
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) gibt an, dass 80 Säugetier- und 190 Vogelarten seit dem Jahr 1500 durch den Einfluss des Menschen ausgestorben sind. Die meisten davon im 19. Jahrhundert.

Apokalypse 5: Die Umweltverschmutzung nimmt immer weiter zu
Bei wachsendem Wohlstand gewinnt auch der Schutz von Umwelt und Natur überall an Bedeutung.

Apokalypse 6: Die Klimakatastrophe
«Ein leitender Umweltbeamter der UN sagt, bis zum Jahr 2000 würden durch den steigenden Meeresspiegel ganze Nationen von der Erde verschwinden, wenn der Trend zur globalen Erwärmung nicht umgekehrt wird.»
«Associated Press», 30.06.1989
Doch auch für grüne Mahnungen gilt der Grundsatz, der – selbst das weiss man nicht genau – entweder von Niels Bohr, Mark Twain oder Karl Valentin stammt: «Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.»
@1: Das sieht nicht jeder so:
"Noch im Herbst 2019 galten nach Schätzungen des BMEL rund 180.000 Hektar Wald als zerstört - aufgrund neuester Daten aus den Bundesländern korrigiert das Haus von Julia Klöckner (CDU) die Schadensfläche nun auf 245.000 Hektar nach oben. 160 Millionen Kubikmeter Schadholz seien angefallen.
Besonders stark betroffen sind Nordrhein-Westfalen (68.000 Hektar), Thüringen (rund 30.000 Hektar), Niedersachsen (26.280 Hektar) sowie Hessen (26.100 Hektar)"
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...c-1268ce0c8fc1

@2 Rostoff-Knappheit ist auch eine Folge der Preisentwicklungen, die teils dramatisch sind. Wenn der Rohstoff nicht mehr bezahlbar ist, hilft es nichts, wenn er noch "theoretisch" verfügbar ist. Abgesehen davon sind weder bei den Unfällen der Exxon Valdes und Deepwater Horizon um nur mal zwie zu nennen, die Schäden bisheute nicht beseitigt!
https://www.spiegel.de/thema/exxon_valdez/

@3 Naja Über 800 Millionen Menschen leiden weltweit unter chronischem Hunger.
https://www.aktion-deutschland-hilft...nger-weltweit/

@4 Als Amerika grad mal "entdeckt war" afaik 1492, hatte man schon 8 Jahre später fundierte Zahlen über die dort beheimateten Lebewesen !

@ 5: Grandios: Der Mensch beginnt zu begreifen, dass zwar die Welt nicht untergehen wird wie kürzlich ein exponierter Politiker zurecht betonte - aber die Bewohnbarkeit für den Menschen kann sich in einigen Regionen drastisch verschlechtern!
Da hilft es ungemein wenn der Umweltschutz nur "an Bedeutung" gewinnt

@ Sich beim Klima um ein paar Jahre zu verschätzen ist wohl kein Beinbruch. Wie sien die aktuellen Temperaturen in Spanien und die Dürre, der Po ist weit weg von den bekannten Überschwemmungen aus den Don Camillo & Beppone - Filmen und hier in Deutschland berichtet z.B ein Dipl. Geologe in meiner Verwandschaft, dass bei Bodenproben bis 1,5m "alles knochentrocken" sei.
Zudem kennt niemand die Kipp-Punkte des Klimas, da ist die Forschung leider nicht so weit wie wir es gerne hätten, versiegt der Golfstrom bei 0.5° höherer Wassertemperatur im Nordatlantik oder erst bei 1,5° ? Die Heftigkeit der Wirbelstürme nimmt zu Yosemitee ist gesperrt, Kalifornien pendelt permanent zwischen Feuer und Überschwemmungen, in der Antarktis brechen ganze Eisfelder weg und die Nord-West-Passage wird wohl bald schiffbar sein...wenn das alles "nichts" ist?
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (28.04.2023 um 14:06 Uhr)
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 07:15   #3988
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
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Zitat:
Russisches Schiff kurz vor Nord-Stream-Explosion nahe Tatort
https://www.spiegel.de/ausland/nord-...7-6e831338d788

Bei Seekabeln und Trafostationen können die Russen genau dieselbe Methode verwenden:
Auf Vorrat verminen und dann sprengen. Das wird eine regelmässige Inspektion durch Tauchroboter und ein etwas selbstbewussteres Auftreten gegenüber den Russen nötig machen. Und die NATO sollte sich überlegen ob auch Anschläge auf wichtige Infrastruktur in der Nordsee den Bündnisfall auslöst.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (28.04.2023 um 08:36 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 14:16   #3989
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
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Beiträge: 14.290
Das kommt zu allem noch dazu!
(siehe Ergänzungen zu Deinen Apokalyptica-AntiThesen).

Wir werden Infrastruktur in Zukunft wohl sichern müssen - all das ist nicht lustig, wenngleich wir hier in EU insbesondere DACH noch relativ gut gebettet sind.

Wenn wir nun noch lernen mit Energie, Resourcen und Nahrungsmitteln sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen....

Und nein, ich bin kein Apokalyptiker, aber ich mache mir schon Sorgen, selbst wenn mich die größten Auswirkungen des unbekümmerten Handlungsweisen der "Industriellen Revoluzer" der letzten 200 Jahre kaum mehr treffen werden.
Ich glaube schon noch ein paar mal z.B. in Amstersdam Urlaub machen zu können ohne nasse Füße zu bekommen, aber hätte ich Kinder oder gar Enkel, wäre meine Perspektive für die weniger unbekümmert.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2023, 16:34   #3990
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
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Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Das ist sehr lobenswert- denn hier in der Schweiz zeigen sich schon erste Probleme mit der dezentralen Stromerzeugung. Die Netzkapazitäten auf der Niederspannungseben reichen nicht aus.
Und jetzt auch in Deutschland auf der Verbrauchsseite.

Zitat:
Stromnetze zu schwach – Vonovia kann Wärmepumpen nicht in Betrieb nehmen

Ein Grund sei, dass wegen fehlenden Netzausbaus nicht genügend Strom zur Verfügung stehe, sagte Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch am Donnerstag. Rund 70 installierte Geräte seien noch nicht angeschlossen, sagte eine Firmensprecherin. In welchen Städten die Probleme vorliegen, erläuterte er nicht.
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...men.html<br />

Aber vielleicht weiss ja der findige Staatssekretär Graichen, der für das ganze Schlamassel verantwortlich ist, ja Rat. Wie man hört, soll es ja an der Anzahl der ihm nahestehenden Mitarbeitern nicht scheitern.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (04.05.2023 um 16:39 Uhr)
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