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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » Für Travel to Nature in Uganda
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Alt 05.12.2025, 21:30   #91
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.248
Ja, am nächsten Tag brachen wir auf Richtung Bwindi inpenetrable Forest, um die Berggorillas zu besuchen.
Aber dazu fuhren wir zuerst weiter durch den QE Nationalpark. Die Landschaft war sehr offen

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Perlhühner waren zahlreich am Wegrand zu sehen. Helmperlhühner, aber mit kleinem Helm, sehr dunklen Beinen und dunklem Bart..ganz anders aussehend, als ihre Artgenossen in Südafrika.



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Hier ein südafrikanischer Artgenosse zum Vergleich:


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Bartlos, heller bunter und mit größerem Helm. ...aber gleiche Art.

Uns begegnete auch wieder eine Herde Topis.


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Lappenstare – ausserhalb der Brutzeit ohne die namensgebenden Kopflappen- warteten auf einem Strauch…


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Auf freiwerdende Büffel


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Denn auch Lappenstare betätigen sich als Madenhacker.

Büffel gabs reichlich…..


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Und auch die „echten“ (Gelbschnabel)Madenhacker hingen an ihnen


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Bei den Büffeln war Action und einige arbeiteten an der nächsten Generation


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Andere waren entspannter, denn sie hatten das schon hinter sich.


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Dem Fiskalwürger waren die aktiven Büffel lieber, denn sie scheuchten einfach mehr leckere Insekten auf.


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Wir kamen an einem netten Stroh-Hüttendorf vorbei, ganz wie in alten Bildern der Kolonialzeit. Doch Viri sagt, wir sollten bloß nicht knipsen, dass sei eine Kaserne….aha.
In der Tat liefen überall im Busch viele schwer bewaffnete Soldaten rum, denn wir waren jetzt an der Grenze zum Kongo. Ihr wisst schon, Rebellen und so weiter...

Das andere Ufer…..da beginnt der Kongo


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Die Grenze wurde von Flußpferden bewacht. Dieses kleine noch fast zahnlose hat uns aber mit seinen Drohungen nicht sehr beeindruckt


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Wir fuhren weiter und ich knipste noch diese beiden Klaffschnäbel.


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Der nicht ganz schliessende Schnabel ist offenbar optimal zum Festhalten ihrer Lieblingsnahrung, großer Wasserschnecken geeignet.

Beim Verlassen des Parks sagten und noch ein paar Büffel lebewohl


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Und nun ging es auf Landstraßen Richtung Bwindi. Dabei fuhren wir durch immer hügeligere Gegenden, denn es ging in einen der Ausläufer des Rift Valleys, des großen afrikanischen Grabenbruchs und zukünftigen Ozeans


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Auch auf dem Lande betätigt man sich hier offenbar im Tierschutz:


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Man beachte den Lastenroller links…ein übliches Transportmittel in Uganda


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Wie überall in Afrika, werden aber auch weite Strecken Tag für Tag zu Fuß zurückgelegt:


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Auf einmal waren wir dann da:


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Das Buhoma Community Rest Camp war gleich hinter dem Eingang des Nationalparks und hiess uns willkommen.


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Auch Essen wurde gerade angeliefert


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In den Bäumen im Camp tummelten sich einige wenige Guerezas


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Vor dem Parkeingang lag eine Shoppingmeile, die wir uns mal näher ansahen.


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Die Geschäfte waren innen größer als aussen, die Leute nett, das Handeln machte Spaß und wir kauften einige Souvenirs


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Ich hatte ja in Bwindi darauf gehofft, Chamäleons zu sehen. Wetterbedingt fiel das aber aus und so blieb dieses Exemplar leider das einzige: DOR (Dead on road)


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Wir hatten noch etwas Zeit und spazierten ein wenig in den Dschungel


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Würden wir von hier morgen zum Gorillatracking aufbrechen?


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Ihr werdet sehen.
Nun begann es zu regnen und daher suchten wir lieber unsere Unterkunft auf.
War ganz nett:


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Der Ausblick war ebenfalls schön


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Wir trafen uns noch im Restaurant zum Abendbrot.


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Aber dann fing mit den Sonnenuntergang kräftigster Regen an – und prompt fiel der Strom aus. Bei dem Guss war es nichts mit nächtlicher Suche nach Chamäleons und Fröschen. Wir saßen in der Hütte, der Regen prasselte lautstark und wir machten uns Sorgen wie wir bei dem Wetter das Gorillatracking schaffen sollten. In wenigen Stunden würde es losgehen….
Ich erzähle beim nächsten Mal, wie das dann alles so war.
__________________
Viele Grüße

Ingo
____________________________
Kober? Ach der mit den Viechern!

Geändert von ingoKober (05.12.2025 um 22:29 Uhr)
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.12.2025, 21:42   #92
10Heike10
 
 
Registriert seit: 01.11.2008
Beiträge: 1.738
Wie von dir gewohnt, ein unterhaltsamer, sehr informativer und schön bebilderter Bericht.

Dankeschön und bitte weiter machen.
__________________
.
Nach Makutsi ist vor Makutsi!
08.09.2026 - 22.09.2026
10Heike10 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2025, 21:57   #93
Windbreaker
 
 
Registriert seit: 01.11.2010
Ort: Vörstetten
Beiträge: 6.747
Wieder er schöner Teilbericht eurer Reise. Vielen Dank Ingo. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht....
Windbreaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2025, 13:44   #94
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.248
Guten Morgen, weiter geht’s.
Vorab ein Disclaimer: Das Gorillatracking war natürlich ein absolutes Highlight, aber erwartet nicht dasselbe von den Fotos. Wir trafen die Gorillas in dichter Vegetation an einem steilen Berghang. Da war oft etwas im Weg, man hatte keinen festen Stand und last not least wollte ich als Gruppenleiter auch darauf achten, ab und zu den anderen den Vortritt zu lassen. Und die Vegetationsfenster waren eben auch rar und klein.
Und nochwas: Ich habe heute eine bequemere Stapelverkleinerungsmethode probiert und sehe erst jetzt, dass einige Bilder ziemlich gelitten haben: Artefakte und grisselig. Aber da es hier nicht um perfekte Bilder, sondern eine Story geht, habe ich mir erspart, das alles nochmal händisch neu zu machen. Sonst wäre es womöglich auch erst nächste Woche weiter gegangen. Und ich habe nach wie vor das Ziel, vor Weihnachten den Bericht zu beenden – bis dahin ist hoffentlich auch das Tracking zu den Menschenaffen gebucht, die wir noch nicht besucht haben….was zum nächsten Reisebericht führen dürfte.
So, nun aber los…die ganze Nacht schüttete es wie aus Kübeln. Natürlich war auch der Strom weg, aber die Akkus waren halbwegs geladen.
Ich machte mir Sorgen, vor allem auch wegen Birgit, denn ein Mitreisender, der das Tracking schonmal gemacht hatte, hatte ihr mit den Schilderungen der Strapazen dabei schon Angst gemacht. Und das ganze jetzt noch in Schlamm und Regenguß? Na Klasse!
Aber soweit sind wir noch nicht. Wir mussten erstmal mitten in der Nacht los, denn wir würden mitnichten im neulich gezeigten Zentrum nebenan starten, sondern mussten zum Briefing Center erstmal noch zwei Stunden fahren. Immerhin hatte der Regen aufgehört und nach wenigen Kilometern war die Straße sogar nur noch leicht feucht


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Mal durch Siedlungen, mal durch Dschungel ging es immer weiter bergauf


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Unterwegs begegneten uns immer wieder mal auffallend kleine Leute.


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Das waren Batwa, früher auch Pygmäen genannt. Sie betrifft die dunkle Seite des Gorillaschutzes. Mit dem unter Schutz Stellen der Gorillahabitate wurden die Batwa nämlich umgesiedelt. Sie mussten ihre Urwalddörfer verlassen, ihre Jahrhunderte alten Lebenstraditionen aufgeben und leben nun wenig geachtet am Rande der Gesellschaft der „großen Leute“. Ich habe im Fernsehen einmal ein Interview mit einem Stammesältesten gesehen. Der sagte, alle trauern dem Leben im Wald nach, das ungewohnte Essen macht sie krank, die Sterblichkeit steigt, die Armut ist groß und die Akzeptanz in der Bevölkerung ist gering. Nicht schön.
Bei der Weiterfahrt knipste ich aus dem Auto heraus eine Vollbartmeerkatze.


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Ein mieses Bild, aber da es das einzige dieser Art bleiben sollte, zeige ich es mal.
Schliesslich kamen wir am Briefing Center an. Etwas spät, der Unterricht war schon in vollem Gange.


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Danach wurden wir unserer Gorillagruppe zugeteilt. Jede Gruppe darf nur einmal am Tag eine Stunde von einer Touristengruppe besucht werden. Dabei sind Masken zu tragen.

Wir würden die Bitukura Gruppe suchen. Unser Guide war John aka Kisaa. Wie sich bald herausstellte, könnte er jederzeit auch als Drillseargeant in der US Army Karriere machen.
Bevor wir losfuhren, suchte ich nochmal die Toilette auf. Dort machte ich ein weiteres schlechtes Affenfoto


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Auch nur das eine, da die Zeit drängte. Aber das war immerhin eine Diademmeerkatze. Für diese Art werden gesonderte Trackingtouren angeboten. Anstrengend und Sichtungen sind nicht garantiert.
Nun, hier saß eine auf dem Baum über dem Klo…….leider keine Zeit und die falsche Kamera dabei.

Wir fuhren dann also noch ein gutes Stückchen. Es ging immer höher hinauf…2600Meter sagten die Apps am Schluß. Das würde das Tracking für uns Tieflandtiroler nicht leichter machen.


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Schliesslich hielten wir und jeder bekam einen Träger zugeteilt


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Das ist gar nicht albern. Denn zum einen ist das ganze schon ohne Gepäck ganz schön anstrengend, die Träger helfen bei schwierigen Passagen auch mit Anschieben und Hand reichen und last not least erfuhren wir im Gespräch, dass das für einige der Leute ihre einzige Einnahmequelle ist.

Zu Beginn war das Gelände noch einfach….und sehr schön


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Aber schon bald machte der Inpenetrable Forest seinem Namen Ehre


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Man sieht das auf den Bildern leider nicht (zumal man an den steilsten Stellen mit Festhalten beschäftigt war und nicht ans Knipsen dachte), aber es ging teils supersteil bergauf oder bergab. Überall waren Nesseln und Schlingpflanzenstolperfallen. Dazu Insekten.
Mein Hosenbeinverschluss löste sich und ich bekam Ameisenbisse ans Bein und einen in die Pospalte. Seeehr unangenehm!


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Das ganze wurde schon bald richtig, richtig kräftezehrend. Kisaa hatte mich als Gruppenführer identifiziert, hängte sich an mich und wollte sich permanent mit mir unterhalten. Wie ist dies oder das in Deutschland? Was heisst dies oder das auf deutsch? Nebenbei sollte ich Luganda lernen….ganz schön anstrengend, ich brauchte meine Puste eigentlich für anderes.
Nach gut zwei Stunden (wie wir später erfuhren, waren da die ersten Gruppen bereits wieder zurückgekommen) fragten wir uns, ob das noch klappen würde. Einige waren schon ziemlich am Ende ihrer Kräfte. Kisaa sagte dazu: Egal, und wenn es acht Stunden dauert, wir kommen zu den Gorillas. Ihr müsst halt auch schneller gehen…Drillseargeant, ich sagte es ja schon.
Wir begann uns zu fragen, ob man uns als „Strafe“ für das Zuspätkommen vielleicht die am schwierigsten zu erreichende Gruppe zugewiesen hatte. Wer weiss?
irgendwann hiess es: Die Ranger haben die Grorillas unten im Tal gefunden. Also ihr müsst hier nur noch bergab. Uff, das schafften wir noch.
Erschöpft endlich im Talgrund angekommen, erfreute uns John/Kisaa dann aber gar nicht mit der neuen Nachricht: Die Gorillas sind schon wieder den Berg hochgeklettert. Wir müssen hinterher- und zwar bitte schneller als sie, damit wir sie einholen.


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Jetzt wurde es nochmal richtig anstrengend. Wir dachten an Aufgeben. Aber was würde das helfen? Wir waren nunmal mitten im wortwörtlich „undurchdringlichen“ Dschungel und mussten da später eh aus eigener Kraft wieder raus. Also Zähne zusammenbeissen, den Drang, auf allen vieren zu kriechen unterdrücken und den steilen Berg hoch weiter gehen…..das war jetzt erst richtig anstrengend.
Volker, der Birgit mit den Schilderungen der Strapazen seines ersten Gorillatrackings Angst gemacht hatte, sagte später dazu, das sei ein Kinderspaziergang gegen das jetztige Erlebnis gewesen.
Bald fanden wir Beweise, dass wir auf der richtigen Spur waren: Gorillakacke


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Und dann knackte es irgendwann im Gebüsch und vor uns erschien ein gewaltiger Silberrücken.


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Ohne es gemerkt zu haben, waren wir schon mitten in der Gruppe und sahen nach und nach im Gebüsch weitere Gorillas…und die uns


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Knipsen war wie gesagt schwer. Oft musste man sich gleichzeitig festhalten um nicht abzurutschen und die Vegetation war dicht.
Dieser Daumenlutscher und ich kamen uns noch sehr nahe


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Während seine Mutter vor sich hin döste


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Schlich er auf uns zu, an den anderen vorbei


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Und kam direkt zu mir. Mein Hut hatte es ihm angetan und so kam es zu einem heftigen Tauziehen. Zum Glück packte er ihn dann am Kinnriemen und der riss.
Nur deshalb laufe ich noch in den Tropen immer noch mit meinem schönen Hut aus Brasilien herum und kein Gorilla in Bwindi.

Den Silberrücken juckte die ganze Aktion wenig


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Aber er wollte doch lieber für sich sie und zog sich zurück…später hörten wir noch, wie er sich mit einem Weibchen paarte.

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Generell war es nicht einfach, in dem schwierigen Gelände den vorgeschriebenen Abstand zu den Gorillas zu wahren. Zumal die nicht mitmachten.
Horst zB kniete, um einen Gorilla zu knipsen und hing bei Aufstehen fest. An einer Schlingpflanze, wie er dachte. De facto war es jedoch ein weiterer Gorilla, der hinter ihm saß und ihn am Knöchel gepackt hielt. Habe ich leider nicht geknipst.
Generell war die Stimmung in der Gruppe entspannt.


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Ein Jungtier gab mit seinen Kletterkünsten an


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Betont lässig räkelte es sich in luftiger Höhe


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Seine Mutter ruhte unter dem Baum und hielt ein halbes Auge auf ihr Kind.


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Auch sehr lässig…


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Der Kleine übertrieb es mit dem Räkeln dann doch etwas und plumpste sehr unsanft vom Baum. Unten tat er dann so, als sei das kein Sturz, sondern ein voll beabsichtigter Sprung gewesen…aber nicht sehr überzeugend.

Seine Mama musste genauso darüber lachen, wie wir.


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Den anderen war das gleich


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Sie beschränkten ihre Kletterei sowieso auf sichere Höhen und Äste


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Alles fest im Griff:


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Als unsere Stunde schon fast um war, setzte sich noch ein junger Silberrücken schön in Positur.


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Über irgendwas grübelte er…
Ca 10 Meter unter ihm standen Birgit, Ingrid und eine Trägerin am steilen Hang und hielten sich gemeinsam an einem dünnen Bäumchen fest.
Plötzlich sprang der Silberrücken auf und rannte in vollem Tempo auf die drei zu …und in kaum Armeslänge an ihnen vorbei.
Er hatte sich wohl überlegt, wie er am besten an der Menschengruppe vorbei zu seiner Familie kommen könnte. Und da die drei ihm wohl ein wenig unheimlich waren beschloß er, je schneller umso besser.
Er war zwar sichtlich nicht aggressiv, aber wenn so ein Silberrücken auf einen zu und in nichtmal Armeslänge an einem vorbei stürmt ist das schon ein Erlebenis. Selbst die Trägerin sah nicht so aus, als ob sie das kalt gelassen hätte.
Nun aber war unsere Stunde um und es ging nach einem kleinen Picknick durch das inzwischen nicht weniger steil gewordene Gelände zurück zur Straße.


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Ich mochte den Wald…..


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Endlich kamen wir beim Auto an.


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Alle waren erleichtert und ich war froh, dass jeder es geschafft hat und auch stolz auf Birgit die sich ja vorher solche Sorgen gemacht hatte.
Aber das war echt sauanstrengend. Kobers hatten zudem den Fehler gemacht, nur je 0,8 Liter Wasser dabeigehabt zu haben. Die dreifache Menge wäre besser gewesen.

Aber egal…geschafft. Wir bekamen noch Zertifikate, die beweisen sollten, dass wir beim Gorillatracking dabei waren und dann fielen wir erschöpft in die Autositze.

Ich versprach Kisaa noch, ihm Bilder zu schicken- habe ich eingehalten.
Der wirkte natürlich kein bisschen angestrengt


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Auch seine Kleidung war noch wie frisch aus der Wäsche. Wenn man die Kletterei jeden Tag macht, macht das einen schon so richtig fit!
Wie wir später erfuhren, waren alle anderen Touristengruppen schon lange vor uns wieder zurückgekehrt…wir hatten wirklich das schwierigste Tracking des Tages erwischt…leider wohl auch das schwierigste Sighting in dem dichten Gestrüpp. Gerne sitzen Gorillas auch mal in Ruhe auf Lichtungen zusammen – und viele Gruppen trifft man so an. Da ist das fotografieren einfacher.
Nun ja, man kann nicht alles haben. Zwar ärgere ich mich im nachhinein, vieles nicht oder nicht gut genug fotografiert zu haben. Aber halb rutschend, halb gehend und sich ständig irgendwo festhaltend, um nicht den Berg hinunterzufallen, kommt das Fotografieren halt doch oft zu kurz. Da wünscht man sich ein Oktopus zu sein…
Aber egal. Das Erlebnis zählt und das war unvergesslich!

Das Gorillatracking war natürlich ein Highlight der Reise…aber noch nicht ihr Ende. Weiter geht’s bald!
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Viele Grüße

Ingo
____________________________
Kober? Ach der mit den Viechern!
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2025, 14:42   #95
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.600
Ich beneide Euch - wirklich.

Nicht um die Strapazen, aber das Erlebnis !

Vielen Dank für die Möglichkeit "dabei" zu sein.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.12.2025, 16:16   #96
Mainecoon
 
 
Registriert seit: 20.10.2013
Beiträge: 2.128
Ich finde, gerade deine "unperfekten" Bilder vermitteln die Nähe, die Aufregung, die Spannung, das Dabei-Sein viel besser als technisch herausragende Bilder, die auch immer einen Hauch von Künstlichkeit haben. Ein wunderbares Erlebnis, um das ich dich beneide!

Was wäre denn eigentlich gewesen, wenn der junge Silberrücken nicht an der Gruppe vorbei gerannt wäre, sondern die Gruppe angegriffen hätte? So dicht, wie der Busch dort war, so steil das Gelände? Hatten die Ranger Waffen dabei?

Wie sind die Besuche eigentlich geregelt? Jeden Tag nur eine (Menschen-)Gruppe für eine Stunde pro (Gorilla-)Gruppe? Weiß man, ob bzw. wie sich das Verhalten der Gruppen verändert hat durch diese Besuche?

Viele Grüße

Mainecoon
__________________
Zur Demokratie gibt es keine Alternative.
Mainecoon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2025, 20:02   #97
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.248
Wir hatten - ausser Macheten- keine Waffen dabei, evtl eine - ich erinnere das nicht so genau....aber so rasch hätten die auch nichts genützt.
Andererseits sind Gorillas wirklich sehr friedliche Leute. Da passiert einfach nichts. Höchstens wird mal jemand geschubst oder kurz mitgeschleift.
Und ja, wie ich sagte, eine Gruppe zu einer Gruppe für eine Stunde.
Zu Coronazeiten, wo das alles wegfiel, hat man gemerkt, was es für die Gorillas bedeutet: Die Geburtenrate stieg - die Touris stören also schon - oder aber ohne sie war es einfach langweilig.
Aber: Die Wilderei kam zurück und hat einigen Gruppen empfindlich geschadet.
Die Gorillas waren halt nicht mehr unter fast permanenter Kontrolle der Ranger.
Man mag zum Gorillatracking stehen, wie man will, aber Fakt ist, dass die Berggorillas (im übrigen gibt es insgesamt zwei Gorillaarten mit je zwei Unterarten) ohne das wahrscheinlich schon ausgestorben wären. Vielleicht gäbe es auch die Nationalparks gar nicht.
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Viele Grüße

Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2025, 23:29   #98
Jumbolino67
 
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Poggibonsi / Italien
Beiträge: 1.758
Hallo Ingo,

ein sehr schöner Bericht über das Gorillatracking. Und die Bilder zeigen doch eindrucksvoll wie so ein Tracking abläuft, für nur eine Stunde Besuchszeit ist das sehr gut.

Zitat:
Zitat von ingoKober Beitrag anzeigen
Diese beiden Fotos haben einen recht starken Grünstich, wie er im Wald gerne von der Kamera in die Bilder gemacht wird. Da würde ich nochmals mit der Weißabgleichpipette auf die nackte Gesichtshaut gehen, vielleicht hilft es.


Viele Grüße

Hendrick
__________________
flickr
Jumbolino67 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2025, 10:07   #99
Andronicus
 
 
Registriert seit: 26.11.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.108
Moin Ingo,
vielen Dank für Deine ausführlichen Schilderungen.

Es verwundert mich was Du so alles auf dem Klo machst....

Eigentlich wäre ich gerne mit dabei gewesen, insbesondere wenn so ein Gorilla auf einen zuläuft. Allerdings wenn ich mir die Beschreibung der Strapazen so ansehe wäre das nichts für mich gewesen.

Da freue ich mich auf weiteres von Dir hier.
Andronicus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2025, 14:24   #100
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.600
Rein Interesse halber:

Wäre es nicht sinnvoll gewesen die Pygmäen als Ranger auszubilden?
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
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