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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » Amboseli heißt Staub - Ein Reisebericht
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Alt 16.10.2019, 10:14   #1
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 7.481
Amboseli heißt Staub - Ein Reisebericht

So schön, wie Dana bekomme ich das sicher nicht hin, aber ich will mich jetzt auch mal an einem Tag für Tag Reisebericht versuchen. Da ich nur sporadisch Zeit für die Fotobearbeitung habe, dauert es sicher einige Zeit, aber vielleicht trägt das ja auch dazu bei, den Südafrikareisenden die Wartezeit etwas zu verkürzen. Dieses Mal waren wir mit einer Reisegruppe von elf Personen, drei davon Kobers, in Kenia unterwegs. Mit dabei waren neben Frau und Tochter die A7RIV mit dem Tamron 150-600 als immerdrauf und die RX10III für gewissermaßen alles andere. Wir hatten zwei Toyota Geländewagen und jeder einen Fensterplatz. Gute Voraussetzungen zum Fotografieren also schonmal. Der Amboseli NP war zwar erst unsere letzte Station, aber Amboseli im Wortsinne, Staub also, hat uns viele viele der immerhin rund 2000 Kilometer dieser Reise begleitet. Staub im Mund, Staub auf Linsen, Kameras, im Essen, in der Kleidung, Staub überall. Auf den asphaltierten Straßen – unser Guide nannte sie wegen der Farbe „Coca-Cola Straßen" fehlte zwar der Staub, das Vorankommen war aber nicht angenehmer. Zwischen Mombasa und Nairobi sind endlos viele LKW unterwegs und von Naivasha nach Nairobi war es durch die vielen Schnittblumentransporte nicht besser. Wer Kobers kennt, weiß, dass wir im Urlaub Regen mitbringen. Immer. So wagte auch diesmal die Regenzeit einige viel zu frühe aber heftige Vorstöße und wir lernten nicht nur Staub, sondern auch seine verflüssigte Variante, Matsch, intensiv kennen. Ehrlich, da ist mir der Staub doch lieber. Mehr dazu jeweils an passender Stelle.
Aber beginnen wir mal endlich: Am ersten Oktober ging es morgens los mit dem Flug von Frankfurt nach Nairobi. Dort angekommen, lernten wir erstmal die Mitreisenden, die Fahrer und Guides kennen und traken ein Gläschen Begrüßungssekt. Dann wurden wir ins Double Tree in Nairobi gekarrt, wo wir die Nacht verbrachten. Nicht viel Afrika, aber einige Hagedasch erinnerten mit ihren Rufen schon daran, wo wir waren.
Morgens am nächsten Tag ging es dann schon früh los, Richtung Aberdare NP.
Hier nur kurz das Hotel und ein Blick in die Stadt.


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Auf der Reise bekamen wir zwecks Toilettenbesuch den ersten Curio Shop von innen zu sehen. Schweineteuer


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…..da ging ich lieber raus und knipste die -gut versteckten- Flughunde im Baum vor dem Shop.


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Unser Ziel war der Aberdare Country Club. Ein Überbleibsel der Kolonialzeit und man fühlte sich dort auch sofort um 100 Jahre zurückversetzt.


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Auf dem Gelände des Country Club tummelten sich dann auch bereits so einige Tiere.

Buschböcke


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Warzenschweine


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Steppenzebras


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Weißkehlmeerkatzen


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Und natürlich viele Vögel....
zB Reichenows Weber


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Keniasperlinge


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Dunkelrote Amaranten


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Schmetterlingsfinken


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Und viele mehr!


Später starteten wir dann mit reduziertem Gepäck durch den Regenwald


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...in Richtung „The Ark“. Das ist eine in Schiffsform gebaute Lodge in den Aberdare Bergen mit einem großen künstlichen Wasserloch und rundum Verglasung und Balkonen. So hat man vom Zimmer, beim Essen, vom Salon….von überall immer Sicht auf das Wasserloch.


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Bei Ankunft tummelten sich da einige Büffel und Warzenschweine.


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Wie später andere Tiere auch, wurden einige davon sehr stark von Rotschnabel Madenhackern belästigt.


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Später trat dann eine Gruppe meines ersten Highlights vorsichtig auf die Lichtung mit dem Wasserloch: Riesenwaldschweine. Mit bis zu 300kg Gewicht und deutlich über einen Meter Schulterhöhe die größten Schweine der Welt. Die Tiere leben scheu und zurückgezogen im Regenwald und wurden daher trotz ihrer Größe erst vor etwas mehr als hundert Jahren entdeckt, Ihre Haltung in Zoos ist bis heute nicht reproduzierbar gelungen.


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Von den jüngeren Rottenmitgliedern gelangen mir einige gute Fotos.


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Am besten gefällt mir dieses hier:


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Der kapitale Keiler aber hielt weit weit entfernt am Waldrand Wache und ich habe kein gutes Bild hinbekommen. Aber zeigen tue ich ihn trotzdem.


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Ein Beeindruckendes Tier! Bald kamen dann noch Warzenschweine, Buschböcke und weitere Tiere dazu. Gar nicht zu reden, von den vielen Vögeln.

Ich zeig erstmal nur Fiskalwürger und Moscheeschwalbe


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Ein Trupp Hyänen zeigte sich weit entfernt am Waldrand und machte wiederholt Ansätze, die Buschböcke zu beschleichen.


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Die waren aber wachsam und so geschah nichts weiter. Dann begann es zu regnen.

Man ahnte es ja schon....


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Heftig…aber OK, im Regenwald darf es das. Aber die meisten Tiere zogen sich dann doch ins schützende Dickicht zurück.

Viele wurden aber auch nass. Dieser Nektarvogel so serh, dass ich ihn nicht bestimmen konnte.


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Da half auch heftiges schütteln nichts.


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Das Gelbflügerlnektarvogelweibchen war irgendwie trocken geblieben


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Und den Mausvögeln wars wohl egal


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Spät am Abend zeigte sich noch ein einzelner Steppenelefant (in den Aberdares gibt es beides, Wald- und Steppenelefanten).

Erst vertrieb er die Büffel


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...dann hing er - bzw sie- noch eine Weile entspannt ab.


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Hier musste ich übrigens auf ISO 12800 gehen…gar nicht so schlecht, wie sich die A7RIV da schlägt

...und dann ging es auch für uns schon ins Bett. Vielfältige Dschungelgeräusche begleiteten uns in den Schlaf.


Fortsetzung folgt.


Viele Grüße

Ingo
__________________
Kober? Ach der mit den Viechern!

Geändert von ingoKober (16.10.2019 um 12:50 Uhr)
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.10.2019, 10:28   #2
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 14.594
Ganz cooles Nachtsichtgerät.

Der nasse Nektarvogel mag keinen Regen!? Sieht ein bisschen cholerisch aus, der Kamerad.

Das Bild vom Gelbflügerlnektarvogelweibchen ist sehr unscharf/ detailarm. Was ist denn da passiert? aps-c-modus?
__________________
Es ist eine hohe Kunst, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen! Beherrscht du das?
dey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 10:33   #3
Ditmar
 
 
Registriert seit: 28.09.2003
Ort: D 10557 Berlin Moabit
Beiträge: 14.957
Der Nektarvogel ist mein absoluter Favorit.
Schöner Bericht mit reichlich Bilder die Lust auf mehr machen.
__________________
mit einem Gruß von einem Dithmarscher aus dem Zentrum Berlins (Moabit)
Ditmar
Ditmar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 10:35   #4
ingoKober

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 7.481
Zitat:
Zitat von dey Beitrag anzeigen
Ganz cooles Nachtsichtgerät.

Der nasse Nektarvogel mag keinen Regen!? Sieht ein bisschen cholerisch aus, der Kamerad.

Das Bild vom Gelbflügerlnektarvogelweibchen ist sehr unscharf/ detailarm. Was ist denn da passiert? aps-c-modus?


Nö, quirliger Vogel, der keine Sekunde, eigentlich auch keine halbe, still saß. Und das in der Dämmerung. Mir geht es in diesem Thread weniger darum, die besten Fotos zu zeigen, als einen Überblick über das gesehene..
Die guten Fotos - keine Sorge, da kommen auch einige- stelle ich dann zT vielleicht auch nochmal andernorts zur Diskussion.

Viele Grüße

Ingo
__________________
Kober? Ach der mit den Viechern!
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 10:44   #5
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 8.799
Interessanter Bericht . Hier werde ich bestimmt regelmäßig vorbeischauen.
__________________
Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen.
Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
kiwi05 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.10.2019, 11:03   #6
Tom D
 
 
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 4.829
Sehr schöner Bericht und schöne Bilder interessanter Arten.
Vielen Dank.

Meine Vogelbestimmungs-App sagt zu 72% 'Miombonektarvogel' (Cinnyris chalibeus). Die liegt aber auch trotz hoher Prozentangaben manchmal daneben.
__________________
Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______

Geändert von Tom D (16.10.2019 um 11:18 Uhr)
Tom D ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 11:30   #7
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 14.594
Zitat:
Zitat von ingoKober Beitrag anzeigen
Mir geht es in diesem Thread weniger darum, die besten Fotos zu zeigen,
War keine Kritik, sondern Verwunderung, weil die anderen (die ich angeschaut habe) durchweg sehr gut sind.
__________________
Es ist eine hohe Kunst, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen! Beherrscht du das?
dey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 12:20   #8
KSO
 
 
Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.267
Zitat:
Zitat von ingoKober Beitrag anzeigen
.....
Viele wurden aber auch nass. Dieser Nektarvogel so serh, dass ich ihn nicht bestimmen konnte.


Bild in der Galerie

......
Suuuuper Bild.

und super Bericht, freue mich sehr auf mehr.
__________________
Gruss Knut

500px Flickr
KSO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 12:32   #9
jhagman
 
 
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: Gerlingen
Beiträge: 3.632
Hallo Ingo
Das geht ja schon richtig gut los mit deinem Reisebericht. Und ja. Auch ich werde hier regelmäßig reinschauen. Und irgendwie bekommt ich dann doch wieder.......
Und
Danke fürs zeigen
__________________
"Wenn man etwas will, sucht man Wege. Wenn man etwas nicht will, sucht man Gründe." Rodney Isemann
jhagman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 19:11   #10
Uschmww
 
 
Registriert seit: 18.05.2017
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 70
Tolle Bilder.
Interessante Tiere, allesamt. Eigentlich stand Afrika bisher nicht auf meiner Reiseliste, aber wenn ich deine Bilder sehe... Gibt es dort, wo du warst, auch Papageien?

Freue mich auf weitere Bilder und Berichte.
Danke fürs Zeigen.
__________________
Gruß
Ute
Uschmww ist offline   Mit Zitat antworten
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