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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Zwei meiner Vorbilder verstorben
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Alt 10.09.2019, 19:35   #1
Robert Auer
 
 
Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 3.950
Zwei meiner Vorbilder verstorben

Mit Peter Lindbergh verbinde ich Modephotographie, insbesondere das Gruppenbild mit Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Christy Turlington & Cindy Crawford, New York, 1990
und mit Robert Frank u.a. die Bildreportage Les Américains. Beide sind meine Vorbilder und leider diesen Monat verstorben.
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robert uer

Grüße aus Schwerin, der romantischen Sieben-Seen-Stadt in Ostsee-Nähe
(=> nur ~30km zur German Riviera )
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Alt 11.09.2019, 05:27   #2
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.213
Beide zweifellos hervorragende Fotografen und sicherlich wegweisend. Wenngleich ich den Franzosen Robert Doisneau bevorzuge. Mir gefallen seine Bilder weil sie das Leben zeigen. Ungeschminkt und mit sehr viel Herz.

Gruß Wolfgang
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Zwischen Wahnsinn und Verstand, ist oft nur ne dünne Wand Daniel Düsentrieb
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Alt 11.09.2019, 07:04   #3
Robert Auer

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 3.950
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Beide zweifellos hervorragende Fotografen und sicherlich wegweisend. Wenngleich ich den Franzosen Robert Doisneau bevorzuge. Mir gefallen seine Bilder weil sie das Leben zeigen. Ungeschminkt und mit sehr viel Herz.

Gruß Wolfgang
Ups, da lebt man über 50 Jahre mit und unter Franzosen an der Grenze zu Frankreich und übersieht diesen Fotografen. Danke für die Info, da muss ich mich wohl noch einmal ganz genau mit dem Thema beschäftigen.
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robert uer

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Alt 11.09.2019, 09:09   #4
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Leipzig
Beiträge: 1.376
Bitte nicht persönlich nehmen, aber ich habe seit je Probleme mit dem Begriff „Vorbild“. Ich hatte noch nie eins, außer vielleicht mal kurzzeitig in einer sehr frühen beruflichen Phase, als mich ein älterer Kollege in einem Spezialgebiet handwerklich so beeindruckte, dass ich versuchte, seine Vorgehensweise quasi „zu studieren“.

Ich weiß auch nicht, ob es gut oder schlecht ist, (k)ein Vorbild (gehabt) zu haben. Dessen ungeachtet gefallen mir seit je Street- und People-Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Thomas Billhardt, Helen Levitt oder auch Robert Frank. Ich sehe solche Fotos sehr gern.

Überhaupt keinen Zugang finde ich dagegen zu Modefotografie, egal ob von Peter Lindbergh oder anderen. Und erst recht nicht zu jenem Hype um diverse Models bzw. Mannequins. Diesen ganzen Rummel empfinde ich als lächerlichen, aufgeblasenen und völlig überflüssigen Starkult, der Frauen im Grunde nur herabwürdigt. Ich will dazu aber, bitteschön, keine Debatte anstoßen. Es ist halt meine private Meinung.
__________________
Gruß Harald

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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Alt 11.09.2019, 10:18   #5
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.213
Das sehe ich sehr ähnlich. Wobei ich als Vorbild niemand sehe, dem ich nacheifere, sondern jemand der mich durch seine Arbeit beeindruckt. Im übrigen bin ich über Doisneau gestolpert, als ich in Frankreich, genauer gesagt in Metz, plötzlich ein Buch von ihm in Händen hielt, dass ich selbstverständlich gekauft habe.
Gruß Wolfgang
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Alt 11.09.2019, 10:28   #6
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
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Wen man bei dieser Aufzählung auch nicht vergessen darf, ist Vivian Maier. Ruhm und Bekanntheit wurden ihr leider erst posthum zu teil, was ihr vielleicht sogar recht gewesen wäre. Sie fotografierte der Sache wegen, aus Freude an der Fotografie, mit wachem Auge und mit Herz.
Diese ihre Bilder haben eine Seele, was man bei vielen all zu glamourösen und aufgeblähten Fotos heute leider vergeblich sucht.

Gruß Wolfgang
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Alt 11.09.2019, 16:11   #7
Robert Auer

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 3.950
Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Bitte nicht persönlich nehmen, aber ich habe seit je Probleme mit dem Begriff „Vorbild“. Ich hatte noch nie eins, außer vielleicht mal kurzzeitig in einer sehr frühen beruflichen Phase, als mich ein älterer Kollege in einem Spezialgebiet handwerklich so beeindruckte, dass ich versuchte, seine Vorgehensweise quasi „zu studieren“.

Ich weiß auch nicht, ob es gut oder schlecht ist, (k)ein Vorbild (gehabt) zu haben. Dessen ungeachtet gefallen mir seit je Street- und People-Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Thomas Billhardt, Helen Levitt oder auch Robert Frank. Ich sehe solche Fotos sehr gern.

Überhaupt keinen Zugang finde ich dagegen zu Modefotografie, egal ob von Peter Lindbergh oder anderen. Und erst recht nicht zu jenem Hype um diverse Models bzw. Mannequins. Diesen ganzen Rummel empfinde ich als lächerlichen, aufgeblasenen und völlig überflüssigen Starkult, der Frauen im Grunde nur herabwürdigt. Ich will dazu aber, bitteschön, keine Debatte anstoßen. Es ist halt meine private Meinung.
Vielleicht verstehen wir unter Vorbildern unterschiedliche Inhalte? Ich fotografiere nun schon über 60 Jahre und da sind mir immer wieder tolle Bilder von Fotografen begegnet, die ich für meine Amateurfotografie als Vorbild sah. Bilder, in deren Ausdruckskraft ich Orientierung für mein eigenes Schaffen sah und teilweise bis heute noch sehe.
Ich mag halt People- und Modefotografie sowie auch Werbefotografie jeder Art. Der Star-Rummel um einige dürre Models interessiert mich sowieso nicht. Da schon eher, wie ein Fotograf aus einem im Alltag unscheinbaren Menschen ein interessantes Bild zaubert oder wie man prominente Leute Image bildend in Szene setzt. So hat halt jeder seins!
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