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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » East meets West - Brugge baue in der Mongolei
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Alt 11.06.2019, 00:53   #31
Tobbser

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 09.04.2017
Ort: LU
Beiträge: 463
Hoi zsamme,

wir sind wieder zurück und der Bericht kann weitergehen.

@dey: Die Ähnlichkeit hat mich beim Durchgehen der Bilder überrascht. Er mag die Kombination auch selbst.

@Harald: Danke, bald kommen wieder mehr Menschen.

Die Pest und vor allem die dadurch ausgerufene Quarantäne, brachte unsere Pläne ordentlich durcheinander. Alle Schulen geschlossen und vom Kontakt mit anderen Menschen in grösserer Zahl wurde uns erst einmal abgeraten.

Im Hotel zu bleiben war auch keine tolle Option. Nach den zwei sehr eindrücklichen Nächten in der Jurte, freuten wir uns ein wenig auf Innentoiletten und fließend Wasser, aber Pustekuchen: Im Hotel gab es nur im Erdgeschoss Wasser, die Pumpe war kaputt und blieb es für anderthalb Tage. Es war übrigens auch nicht das Hotel, das wir ursprünglich reserviert hatten, dieses hatte unsere Zimmer "leider" schon vergeben.
Später hatten wir dann noch einen kleinen Besucher (Maus) im Zimmer, der vor allem meine bessere Hälfte mehrmals erschreckte. Aber der nächtliche Ausblick war schön verziert mit Sendemast.


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Aber wie geschrieben, es kam schnell heraus, dass es sich um die Beulenpest handelt und damit die Ansteckungsgefahr gegen Null tendierte. Wir beschlossen eine öffentliche Probe auf dem zentralen Platz von Ulgii am nächsten Tag zu machen. Manch einer würde sagen, das passt nun wirklich nicht und hat bestimmt recht damit, wir entschlosen uns anderweitig.

Es war bedeutend weniger los als an den Tagen zuvor, aber es sammelte sich schnell eine kleine interessierte Menge, die uns 15 Minuten interessiert bis begeistert lauschte. Ein freundlicher Polizist bat uns dann aufzuhören und wir kamen der Bitte nach, obwohl vom Publikum ein wenig Protest aufkam.


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WAs machen eigentlich die Kinder die ganze Zeit? Der kleine Große hört zu, tanzt mit, singt selbst oder hockt im Buggy und der große Kleine ist im Tragetuch, will Laufenlernen, wrid von lieben Menschen entführt (und wiedergebracht) oder erkundet selbstständig die Gegend.


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Wir besuchten auch zweimal den Friendship Hill, ein mit Kuppel und Aussichtsplattform ausgesattet Berg über Ulgii mit perfekter Lage für Sonnenuntergänge und Drohnenflüge. Mit ein wenig Suchen konnten wir sogar unsere Jurten wiederentdecken. Die Felsen sind übrigens messerscharf und wunderschön von Felchten überwachsen.


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Der Großteil der Bevölkerung lebt in Jurten, aber das Stadtzentrum an sich besteht aus festen Gebäuden, von denen aber viele seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihre Bedeutung veloren zu haben scheinen.


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Das wir uns in einer ländlichen Gegend befinden, verät auch das Wildlife in Ulgii. Die Müllabfuhr und Rasenpflege wird grösstenteils von Kühen, Schafen und Ziegen übernommen. In jedem Baum nistet ein Päärchen und freie Liebe auf jeder Leitung.


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Ich freue mich wieder über Anregungen und Kritik zu den Bildern oder auch Fragen zur Reise allgemein.
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Alt 11.06.2019, 06:10   #32
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Leipzig
Beiträge: 1.047
Schön, dass es weitergeht!

Zitat:
Zitat von Tobbser Beitrag anzeigen
Die Müllabfuhr und Rasenpflege wird grösstenteils von Kühen, Schafen und Ziegen übernommen.


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Der hier scheint es sogar noch geschmeckt zu haben…


Zitat:
Zitat von Tobbser Beitrag anzeigen
Der Großteil der Bevölkerung lebt in Jurten, aber das Stadtzentrum an sich besteht aus festen Gebäuden, von denen aber viele seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihre Bedeutung verloren zu haben scheinen.
Nur mal Rande: Was hat der Zusammenbruch der Sowjetunion mit den festen Gebäuden in einer mongolischen Provinzstadt zu tun?
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Gruß Harald

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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Alt 11.06.2019, 10:07   #33
Tobbser

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Morgen Harald,

zum Kuhbild, hier in der Schweiz findet man häufig Schilder am Straßenrand, dass "unsere Kühe keinen Müll (der Autofahrer) fressen wollen!" Die Kühe in Ulgii hatten es raus, jeden noch so kleinen Speiserest aus einer Plastiktüte zu lutschen, ohne sie zu verschlucken. Jedenfalls wenn, ich sie beobachtet habe...

Zu den leerstehenden Gebäuden:
Die Mongolei war der zweite sozialistische Staat und hatte eine sehr enge Bindung an die Sowjetunion, bis 1992 waren russ. Soldaten stationiert und es gab/gibt Pracht-, Militärbauten, etc. die seither leerstehen. Ich frage gerade noch einmal für diese beiden Gebäude nach.
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Alt 11.06.2019, 22:27   #34
Tobbser

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Beiträge: 463
Also laut Aussage unserer mongolischen Freunde ist das erste Gebäude mit dem Soldaten die ehemailige 1. Schule Ulgiis, welche aus Altersgründen geschlossen und bald abgerissen wird, also nicht im Zusammenhang.

Das zweite Gebäude ist eine Produktionsstätte für die illustere Kombination von lokelem Wodka, Pasta und Kecksen, welche unmittelbar nach der Einführung der Demokratie und dem Zusammenbruch der UDSSR den Betrieb einstellte.
Mittlerweile wird fast alles importiert. Der Wodka und Weizen ist russisch, der Honig und viele andere Essprodukte deutsch und die Autos meist aus Japan (gefühlte 50% Hybrid-Toyotas) und China, das heißt es wird auf der rechten Strassenseite gefahren und der Fahrer sitzt auch rechts, außer bei den beliebten russischen Bussen. Überholmanöver ohne wachen Beifahrer kreuzgefährlich.

Es sind also nicht viele, sondern einige Gebäude.
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Alt 14.06.2019, 00:39   #35
Tobbser

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Hoi zsamme,

es geht wieder ein paar Tage weiter.

Innerhalb des einen Tages Leerlauf, dank Quarantäne, hatten unsere mongolischen Freunde ein neues Programm auf die Beine gestellt und es standen Besuche bei armen Familien und Freunden der Familie an. Den freien Tag (Freitag) nutzen alle zum Laufen, wir eine kleine Runde mit Schwarzmilanbeobachtung (siehe letzter Beitrag mit Bildern) durch die Stadt und unsere drei Herren wurden von Paul auf eine kleine Wanderung eingeladen.
Urs brachte viele tolle Bilder mit, seinem guten Blick und dem p 30Pro sei Dank.
Sie waren dann doch 8 Stunden unterwegs mit 20km, 750 Höhenmeter rauf und runter, d.h. am Abend zu nichts mehr zu gebrauchen.
Waltis Schuhe waren von den Felsen zerschnitten und er hatte sich endgültig in meine geborgte Skilehrerdaunenjacke verliebt. Felix fand am Fuße der Berge eine Medallie und auf dem Weg eine Adlerfeder, beides überreichte er sich selbst auf den Gipfel einer der 5 Berge, die sie erstiegen. Paul schleppte für alle ein Gipfelbier mit.

Man kann sehen, dass im Tal überall Kadaver und Müll rumliegt. Die Tierleichen sind ja noch normal, aber der allgegenwärtige vom Winde verwehte Müll war ätzend. Unser kleiner Großer wollte ihn anfangs der Reise, wie zuhause, alles gleich aufheben, aber dann wären wir wohl drei Wochen auf dem Parklplatz des Flughafens von Ulan Bator geblieben...

Bilder von Urs:


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Auf dem großen Platz von Ulgii gab es auch Fahrräder für 4 Personen und selbersteuerbare und fernsteuerbare Autos für Kinder auszuleihen. Die ersten beiden Tage in der Quarantäne waren sie verschwunden und anschließend zur Begeisterung der Kinder wieder da. Die Preise waren leicht inflationär. Beim ersten Mal bezahlten wir noch für 10min 3000 Tugrik, also einen Euro, anschließend nur noch 2000 und beim letzten Mal nur noch 1000, da hatte ich aber auch eine kasachische Kappe auf


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Von unseren Besuchen bei den armen Familien habe ich leider keine Bilder, da beide Kinder etwas erkältet waren und dringend ihren Nachmittagsschlaf brauchten, verzog ich mich in unsere alte Jurte und mummelte mich für zwei Stunden ein. Sonja berichtete und die anderen stimmten ihr zu, dass es sehr ergreifend war und der eindrücklichste Besuch bei einer Familie mit 6 Kindern stattfand, das jüngste 6 Tage alt. Sie lebten also zu 8 in einer Jurte mit 4,5 m Durchmesser... Unsere Sach- und Pauls Geldspenden waren sehr willkomen und bitter nötig.

Beim Besuch einer der reicheren Familien konnten wir den Luxus bestaunen, den man sich in Ulgii außerhalb des Stadtzentrum leisten kann. Ein zweigeschossiges Holzhaus mit den tollsten abgehängten Decken und Verzierungen, aber typisch mongolisch nur die nötigsten Möbel.
Schlafzimmerschränke? Fehlanzeige! Zwei Reisekoffer tun es auch.
Wir spielten drinnen für die Familie und draußen für die Arbeiter der Ziegelei. Wie fast immer musizierten und sangen auch die Gastgeber und manchmal wurde auch gemeinsam getanzt.
Die Schweizer Tradition des Fahnenschwingens (einer meiner Teil der Aufführungen) war bei dem ständig aufkommenden Wind eine heikle Angelegenheit. Die Fahnenhläche ist 1qm groß und wird 6m und höher geworfen, wenn dann eine Böe kommt....

Eine Gemeinsamkeit gab es bei Arm und Reich, die Toilette war ein erbärmlich stinkendes Hüttchen über einem erstaunlich tiefen Loch. (Grün im Hintergrung zu erkennen).

Taio wurde zum heimlichen Star unserer Tour, da er, wenn er wach war und wollte, das Lied "Bruder Jakob" in Deutsch, Englisch und Fränzösich in Begleitung von Schwyzer Örgeli oder Alphorn vortrug.



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An den letzten beiden Bildern kann man einen schönen Einblick in die lokale Verhaltensweise gewinnen. Wenn uns fremde Menschen begegneten, auf der Straße entgegenkamen bzw. mit uns das erste Mal sprachen, guckten sie uns alle erst einmal abweisend bis grimmig an.
Gut, außer Felix, den haben sie mit seinem Aussehen (halb deutsch, halb Japaner) meist für einen der Ihren gehalten.
Aber spätestens, wenn sie unsere Kinder gesehen haben oder es was zu lachen bzw. zu staunen gab, kam das breite Lächeln und die Herzlichkeit.


Auf den Besuch eines Waisenhauses waren alle gespannt und wir wurden positiv überrascht. Eine tolle Einrichtung mit fröhlichen Kindern, die sich auf unseren Besuch innerhalb von zwei Tagen vorbereitet und riesig gefreut haben.
Wir boten 30 min interaktive Schweizer Folklore und die Kinder tanzten 20 min kasachische und mongolsiche Tänze.
Begeisterung auf allen Seiten bei Groß und Klein.
Das Alphorn auszuprobieren braucht Mut und gelingt meist den Kleinen besser als den Großen und Erwachsenen, da diese zu fest pusten und die Lippe nicht locker lassen. Der Talerbeckenjuiz bringt immer andächtiges Schweigen und fragende Blicke mit sich. Urs seine zwei Örgeli sowie der Tanz zaubern ein Lächeln und Freude in alle Gesichter. Am Ende gab es Schweizer Schokolade und Zahnbürsten.


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Das folgende und letzte Bild fasst unser Art zu Reisen und zu Arbeiten gut zusammen:

Nähe, Freunde, Austausch und Freude.


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Alt 14.06.2019, 07:54   #36
perser
 
 
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Beiträge: 1.047
Mir gefällts weiterhin sehr! Ich finde einfach die Atmosphäre, die die Bilder gerade aus dem Waisenhaus verströmen und so auch den Betrachter in ihren Bann ziehen, einfach herzerfrischend. Man glaubt fast, selbst ein wenig dabei zu sein.
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Gruß Harald

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Alt Heute, 00:02   #37
Tobbser

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Hoi zsamme,

es geht weiter und bald sind wir aus Ulgii raus.

@Harald: Danke für die Rückmeldung. Ich hoffe, der Zustand bleibt so.

Nach drei Tagen Quarantäne fingen auch ausländische Medien auf die Situation in Ulgii aufmerksam zu werden. Zuerst chinesische Medien, anschließend russische, beide eher unaufgeregt, da die Nachbarländer an die Unbelehrbarkeit der Mongolen in dieser Bezug auf den Genuss rohen Tierfleischs gewohnt sind. Ganz anders die Schweizer Medienwelt. Wir hatten unsere Familien per WhatsAppgruppe informiert und beruhigt, aber als die ersten deutschsprachigen Berichte raus waren, wurde die Angst erfolgreich geschürt.
"Pestausbruch"! "Zehn Schweizer in Quarantäne" und später "Im Bann der Pest". Es war entnervend...
Die Pest, in Europa nur nach als Schreckgespenst aus dem 13. und 14. Jahrhundert bekannt, ist ein tolles Thema, da kann man schon den halben Artikel aus Wikipedia abschreiben, um mit Fachwissen und Schrecken zu glänzen.
Wir entschlossen uns eine Anfrage für ein Interview anzunehmen, um einiges klarzustellen. Schon im Gespräch wurde die Enttäuschung über die tausenden Kilometer hinweg spürbar, als ich mitteilte, dass die Quarantäne heute aufgehoben wurde.

Schade, also doch keine Headline...

Der mir zur Korrektur vorgelegte Text wimmelte von Falschzitaten, Übertreibungen, Falschinformationen und "wohlformulierten" Wendungen zur allgemeinen Verunsicherungen. Manche Zeitungen wollen einen auch nicht Gegenlesen lassen, aber bis jetzt konnten wir es immer machen, da Namen und Formulierungen nicht jedes Jounalierenden Stärke ist. Da liest sich dann der Bericht über einen Kulturaustausch wie eine Zusammenfassung vom letzten Fußballspiel Luzern gegen Bern:
Röösli mit Sigrist zusammen mit Rössli spielen mit Fischer, sagt Röössli. Tolles Spiel, die Zuschauer waren begeistert, meint Rösti. (Nur um mal die schon erlebten Varianten meines Nachnamens aufzuzeigen)

Nun ja, ich möchte nicht zu sehr schimpfen, aber es war wieder einmal ernüchternd.

Zurück zu den Bildern.

Unser letzter Auftritt in Ulgii fand an der Schule von Paul Herger statt, zwar nur für die Lehrer, da die Schüler immer noch nicht kommen durften. Es wurde auch der Alkoholausschank in den Gaststätten verboten, man konnte sich aber, nach einigen Verhandlungen, einen kalten Hopfenblütentee in der Tasse bestellen.
In diesem Zusammenhang bekamen wir auch das offizielle Ende der Quarantäne bestätigt. Wir saßen zum Abendbrot in einem Restaurant und wollten pünktlich 18Uhr zum angekündigten Ende ein Bier bestellen, aber der Wirt meinte, dass ginge erst, wenn die Polizei bei ihm gewesen sei, um ihm es wieder zu erlauben. Nach einigem Überlegen, entschied er sich einfach anzurufen und schwupps, hatten wir jeder ein kühles Blondes vor uns auf dem Tisch!

Es gab wieder reichlich Wind und diesmal ist auch das Geiselchlöpfen, also rhythmisches Peitschenknallen zu sehen. Man kann es alleine oder in Gruppen betreiben und damit verschieden Rhythmen schlagen. Es gibt ein- und zweihändige Geiseln und mindestens zwei Ursprünge. Einerseits werden damit die bösen Geister des Winters vertrieben und andererseits der Weihnachtsmann bzw. Samichlaus geweckt und gerufen. Im Kanton Schwyz gibt es sogar einen Wettkampf mit dem Chrüzlistreich, hier ein Video vom Sieger 2017.

Die Lehrer waren begeistert, den Schülern müssen sie es dann mittels der zahlreichen gemachten Bilder und Videos vom Handy zeigen, bzw. später mittels unserer Doku.


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Am nächsten Tag ging es über Chowd nach Ulan Bator zurück!
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